Beiträge von Vriff

    Also Pudel und Lagotto würde ich als griffig bezeichnen. Die kann man richtig schön durchkneten, aber nicht als weich.

    Aussies haben richtige Haare und durch das seidige empfinde ich sie schon als weicher, als typisches Hundefell. Aber ich bleibe beim Kurzhaarsamt, welcher geht nicht, man darf nur nicht die Piekseexemplare erwischen.

    Es gibt doch ganz unterschiedliche Gründe, warum man sich für oder gegen etwas entscheidet.

    Ich bin so überhaupt kein Retter und Gutes tun, dafür bin ich zu egoistisch. Aber ich mag Wohnungskatzen, weil halt. Kann es aber nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, junge gesunde Katzen einzusperren. Also lebt hier der Invalidentrupp. Ich habe Wohnungskatzen und kein schlechtes Gewissen und bei Bedarf könnte ich auch was von guter Sache erzählen. Und auch wenn es so wirkt, als ob hier jeder einziehen dürfte wird da genauso selektiert, wie nach der Suche nach einfach nett.

    Blind ja, taub nein, Futtermittelallergiker ja, Felv + nein, usw. das sie ins Leben passen und in die bestehende Gruppe, dass ist für mich die absolute Basis, da gibt es Nichts zu überlegen oder diskutieren, aber dann wird es spannend, weil es da anfängt unangenehm zu werden. Was kann ich leisten, was will ich leisten, was würde ich nur gerne, aber geht nicht, ...

    Für mich liest sich das nach, Problemen suchen die ins eigene Leben passen.

    Am Einfachsten macht man es sich und dem neuen Hund doch, wenn man gar nicht erst trainieren muss und es trotzdem passt. Gerade wenn ich da an so Themen wie alleine bleiben, Inkontinenz, groß und schwarz sein, Auto fahren oder Kinder mögen denke. Das sind oft absolute Ausschlusskriterien und Hunde die das nicht erfüllen können, haben es schwer. Aber ich bin mir sicher, wenn du genau analysierst, was du bieten kannst, findet sich ein Kandidat, der für euch unkompliziert und passend ist und dem man trotzdem was Gutes tut, weil eben nicht jedermanns Match.

    Wie sehr kümmert ihr euch um den Haushalt wenn ihr richtig krank seit?

    Wenn ich krank bin leide ich, sehr. Da bin ich stolz auf mich, wenn ich es schaffe nur so alle 2 Minuten zu beklagen, wie schlecht es mir geht und das die Versorgung zu wünschen lässt :ops:

    Wie man da auch nur auf die Idee kommen könnte Haushalt zu machen ist mir schleierhaft. Aber der hat bei mir auch Priorität später, jetzt könnte man doch auch was Schönes machen.

    Darf ich mal blöd fragen, woran du das erkennst?

    Hier zum Beispiel sieht man es sehr deutlich beim Treppe hochlaufen. Da wird sich entweder über die Vorhand irgendwie hochgezogen oder locker von hinten nach vorne hochgelaufen.

    Oder auch beim irgendwo draufspringen, je mehr Kraft sie hat desto weniger schwankt und wackelt sie beim landen und desto genauer kann sie steuern wo sie landet.

    "Erdmännchen" machen um über den Zaun zu glotzen, da ist der Unterschied von geht fast nicht über schwankend kurz bis zu wie eine Statue solange bis die Neugier befriedigt ist.

    Das sind keine reine Koordinationssachen.

    Sind eure Hunde eigentlich permanent bei euch am Schreibtisch bzw im selben Zimmer? Oder verziehe sie sich auch schon mal woanders hin?

    Im selben Raum, aber nicht wegen mir, sondern weil unsere Wohnung nahezu komplett offen geschnitten ist und am anderen Ende ihr Lieblinsplatz ist.

    Sie könnte zum Mann ins Büro gehen, macht sie aber nie und ins Schlafzimmer kommt sie inzwischen nicht mal mehr Nachts.

    Zusammengefasst, der Hund ist in seinem Hundebett festgewachsen und verlässt es nicht wegen mir.

    Der Logik folgend, kommt er in der dunklen Jahreszeit nicht bei Tageslicht raus.

    Nie Wochenende, nie Urlaub, keine Feiertage und wir leben auch so weit im Norden, dass es bei uns eigentlich sowieso nur zwei Stunden hell ist?

    Bei allem Idealismus, aber die Realität sollte man dabei nicht verlassen.

    mir wäre das Leben meiner Mieter ehrlicherweise vollkommen egal, solange ich damit Nichts zu tun habe. Gibt da nur dieses eine Problem von Nachbarschaft, man ist gezwungen sich mit Menschen zu umgeben. Da kann ich den Wunsch verstehen, dass man versucht Menschen zu finden, mit denen das auch harmonisch funktioniert.

    Mal ernsthaft selbst meine extrem zurückgezogenen Nachbarn, die ich sporadisch treffe und grüßen meist ein grunzen und Nicken ist, sehe und höre ich häufiger als bspw. meine Tante.