Beiträge von Vriff

    sagt mal, wie „empfindlich“ sind die Pfoten/Ballen eurer Hunde?

    Der Senior BorderCollie mit Käfigvergangenheit. Fühlig gar nicht, wundlaufen für meine Verhältnisse relativ schnell, also ab 10km. Wurde aber mit den Jahren besser. Spannenderweise waren die Ballen früher rauer als jetzt.

    Babyhund. Weiß mit weichen rosa Pfoten. Sie fühlt viel und ist generell sehr trittsicher und Bedacht. Wenn sie die Wahl hat läuft sie lieber auf Naturboden als auf Asphalt.

    Beim Ziehen kam es schon mal vor, dass die Pfoten abends in den Zehenzwischenräumen leicht gerötet waren, am nächsten Morgen alles wieder unauffällig. Beim wandern, auch mehrere Tage hintereinander war bisher Nichts.

    Meine früheren Hunde waren komplett unauffällig aber auch mit anständiger Aufzucht und gut trainiert.

    https://ibb.co/rmW9bYC


    https://imgbb.com

    Man sieht sie läuft in der Rille. Aber weder Meideverhalten noch sonstige Probleme wenn keine da ist.

    Natürlich. Es geht doch aber erstmal um einen möglichst leicht durchführbaren Test. Und der, weil er eben Anlagen und nicht die Entwicklung beurteilen soll, relativ früh durchgeführt wird.

    Auf den eben nicht trainiert wird, auch wenn es Menschen geben wird, die es tun werden.

    Der schon mal das Schlimmste verhindert, auch wenn er nicht perfekt ist.

    Ich wünsche mir das halt. Meine Ansprüche an einen Hund sind aktuell eben reiner Begleiter. Ich mag mich da halt nicht mit kleinklein Training von wackliger Boden bis platzender Luftballon beschäftigen, sondern einfach einen Hund der positiv auf alles Neue zugeht und mit einer gesunden, Frauchen wird es schon richten, Einstellung durch den Tag kommt.

    Das man auch solche Hunde versauen kann, natürlich. Das man auch Hunde die nicht so sind, völlig problemfrei durch die Welt führen kann, natürlich.

    Außer Pudeln, die für mich nur bedingt zu den reinen Begleithunden zählen und Bichon Frise, wo die gemeine Züchtereinstellung nicht zu mir kompatibel war, habe ich bei meiner Suche Keine gefunden. Aber ich habe bestimmt nur nicht gründlich genug gesucht :ka:

    Was Schussfestigkeit jetzt bei einem Begleithund soll, erschließt sich mir nicht.

    Autotürgeknalle um mal was ganz Banales zu nennen. Hunde die ich kenne, die nicht schussfest sind, haben damit schon ein Problem. Und ich empfinde eine übermäßige Geräuschempfindlichkeit einfach als unnötig belastend für jeden Hund. Unsere Welt ist nun mal laut, selbst in der Pampa.

    Für den Begleithund muss es ja kein Gewehrschuss sein, da tut es auch eine Startklappe.

    Warum sollten Hüter da ein Problem mit haben? Sensibel und wesensschwach sind zwei unterschiedliche Dinge.

    4/5 Hütitütis waren hier schussfest und bei Nr. 5 weiß ich es nur nicht, 3/5 neigten zu "eingebildeten" Ängsten bei langer Zwangspause, waren aber sonst komplett unauffällig, der Hütimix tat sich schwer mit komischen Böden ist aber problemfrei drüber und hat sich nur unwohl gefühlt.

    Da sehe ich mehr Probleme in der Stressresilienz, dem Hang zu Zwangsverhalten. Reizoffenheit gut und schön, sicher auch für die Arbeit nötig, aber für mich braucht es da einen Hund der sich in gewissen Umfang selbst regulieren kann. Ein Hund der bei zu viel, sofort neurotisch wird, taugt auch nicht für den Realeinsatz und dauerhaftes unter Strom stehen ist ungesund.

    Aber das was ich unter einem Wesenstest verstehe, sollte jeder Hütehund auf der linken Pobacke absitzen :ka:

    Man darf Dinge gruselig finden, man sollte sich nur nicht hirnlos reinsteigern. Man darf sich erschrecken, man muss sich danach nur wieder fangen, ohne direkt traumatisiert zu sein. Man muss keine Fremden mögen, man sollte sie nur nicht ohne Vorwarnung und ohne Alternative fressen. Man darf von zu vielen Eindrücken auf einmal überfordert sein, man sollte nur irgendwelche gesunden Strategien zeigen, damit umzugehen, Usw.

    Und weil ich sowas schon bei jedem Arbeitshund erwarte, erwarte ich von einem Begleithund eben mehr. Weil das eben der Begleithundjob ist. Ich empfinde den übrigens als durchaus härter, weil 24/7, bedeutend universeller, schlechter trainier- und ausbildbar.

    Das heißt nicht, das jeder Hund alles Können muss, das man jeden Hund überall mitnehmen muss oder das man Nichts üben kann und darf. Aber beim Jagdhund ist es vollkommen normal gute Anlagen zu verlangen und beim Begleithund plötzlich egal. Also dem Hundetyp der mehr Trainingsfehler verzeihen soll, der im Zweifelsfall ohne Anleitung ein gesellschaftskonformes Verhalten zeigen soll, finde ich unfair.

    Ich finde das ist ein total wichtiges Thema, da sollte man viel häufiger drüber reden.

    Aber für mich ist ein Hund, der ins eigene Leben passt und zu mir als Mensch und da eben keine Probleme macht weder schwierig noch problematisch, auch wenn er es woanders wäre oder andere Menschen ihn als schwierig, anstrengend oder einschränkend empfinden.

    Das ist in meinen Augen ein Unterschied.

    Ich habe überhaupt nicht über diesen Fall diskutiert. Mag ich auch nicht, weil nur eine Seite der Geschichte und überhaupt verworren.

    Aber wenn das scheinbar häufiger vorkommt sollte man doch mal über Anzahlung bei Einlieferung reden.

    Wie gesagt ich kenne es nicht, gar nicht. Nur lebe ich da wohl in einer Exotenwelt. Und ich brauche überhaupt keine supersonderspezial Szenarien konstruieren, damit sowas richtig doof wird.

    Jeden Hundesitter und sei es auch noch so kurz fragen, ob er im Fall der Fälle einen 1000er vorstreckt oder gleich direkt einen Umschlag mit Bargeld dalassen, damit der Hund im Notfall erstmal behandelt wird.

    Bei jedem Spaziergang immer alles dabeihaben. Ich schaffe es mitunter meinen Schlüssel zu Hause zu lassen, auf den Notgroschen <50€ bin ich dann schon stolz und fühle mich auf alle Eventualitäten vorbereitet.

    Zwangsweise Onlinebanking, weil ohne kann man ja scheinbar nicht mehr für Notfälle vorsorgen.

    Unfall und ich fahre hirnlos sofort los und vergesse den Geldbeutel.

    Je länger ich darüber nachdenke, desto paranoider werde ich. Mir fallen bedeutend mehr Situationen ein, in denen ich keinen vierstelligen Betrag sofort, also jetzt sofort und auf der Stelle zur Verfügung habe, als Notfälle mit.

    Ist halt die Frage, was ist Glück, was ist unüblich?

    Für mich ist Vorkasse, vor Behandlung absolut unüblich, gerade im sprudelnd Blut Notfall. Das hat für mich auch wenig mit Vorsorge zu tun. Ich würde da ganz schön blöd schauen und finde das auch wirklich nur schwer absicherbar. Selbst mit nachdenken komme ich da nur auf immer reichlich Bargeld dabeihaben, was für mich unrealistisch ist.

    Niedriger dreistelliger Betrag um Zahlungsbereitschaft zu signalisieren, von mir aus. Aber darüber empfinde ich als falsch. Das kenne ich nur von dubiosen Schlüsseldiensten mit Mondpreisen. Nein, das ist keine Preisdiskussion.

    Kenne ich weder von geplanten OPs, noch von irgendwelchen sonstigen Dienstleistern die mir in meinem Leben so begegnen. Für mich ist, sofort zahlen statt Rechnung und ohne Geld, kein Tier, ausreichend auf, es gibt eben Kunden die nicht zahlen, Rücksicht genommen.

    Ich kenne das mit Vorkasse auch wirklich nicht trotz sehr Notdienstaffiner Tiere, wo man doch regelmäßig mal bei komplett unbekannten Tierärzten und Kliniken landet, musste ich in meinem gesamten Tierhalterleben genau einmal 50€ vorstrecken. Und das war lustigerweise eine Impfung beim Pferd und die Rechnung kam später.

    Außer beim Pferd sind Rechnungen inzwischen selten und man möge bitte sofort nach Behandlung bezahlen. Aber Vorkasse, nope, wirklich noch nie.

    Jain. Dann müsste ich das Geld bar an der Frau haben, immer.

    Mein Tageslimit sind 2000€ zum Zahlen und ich glaube 500€ oder 1000€ zum abheben. Samstagnacht könnte ich da auch Nichts dran ändern.

    Hat bisher ausgereicht und ich würde auch blöd schauen, wenn das nicht erstmal reicht. Rechnung am Ende ist ein anderes Thema, da hat man dann aber auch die nötigen Stunden Zeit um das zu regeln.

    ich persönlich halte das Risiko ausgeraubt zu werden oder sonstwie betrogen zu werden für größer als einen nächtlichen Klinikaufenthalt. Und doppelt das ich dann noch solche Unsummen in Vorleistung gehen soll.

    Da kommen wir dann in einen Bereich bei dem ich sage, das ist keine normale Vorsorge mehr und ich bin auch nicht bereit das so zu leisten. Man stelle sich vor, ich gebe meinem Pferd immer 10.000€ im Briefumschlag mit zur Urlaubsbetreuung, es könnte ja eine Kolik OP brauchen.

    *Waldi* BorderCollie. Der versteht den Sinn und Zweck von ohne Grund im Kreis laufen nicht und hat auch irgendwann ein Reizproblem. Sämtliche Rhodesian Ridgebacks die ich kenne werfen den Regenanker. Meine Aussies waren auch keine "Langstreckler" denen hat eine Stunde gereicht und alles Andere zählte als Ausflug, die sie sehr gerne und sehr regelmäßig gemacht haben, aber zum Ausflug gehört danach auch eine Pause. Mein rumänischer Mix, die würde ich sogar als dezidierte Schnarchnase bezeichnen :mute:

    Alles übrigens sportliche Hunde, die sich durchaus auch für Joggen und Rad fahren begeistern. Aber eben nicht täglich und nicht stundenlang.

    Ehrlicherweise kenne ich nur Jagdhunde und Jagdhundmixe die wirklich immer Lust auf laufen haben und das auch kopfmäßig verkraften.

    Ich finde 2-3 Stunden am Tag auch viel. Da komme ich 10-15km weit. Das als Grundlage ist schon eine Menge. Da kommen ja noch die ungezählten Alltagsstrecken dazu, Bus-Restaurant und zurück, Runde im Garten flitzen, mal eben schnell Müll rausbringen, beim Grillen rumwuseln, zum nächsten Grashalm pinkeln, das ist ja sehr individuell und kommt auf Hund und Leben an, aber irgendwas wird jeder haben. Und dann gehe ich jetzt einfach mal davon aus, dass jemand der im Alltag schon so gerne und viel läuft vielleicht am Wochenende einen Wanderausflug macht und im Urlaub die ein oder andere längere Tour.