Darüber mach ich mir auch Gedanken. Zwar hab ich mit den Katzen schon einen Schritt in Richtung "gebunden" sein gemacht, aber ein Hund ist halt noch mal abhängiger. Allerdings, im Gegensatz zu den Katzen könnte ich den Hund öfter einfach mitnehmen, sofern es mit der Erziehung so klappt wie gehofft...
Neben ganz objektiven Gründen ist das ja ein Gefühlsding und rein subjektiv.
Ich fühle mich durch die Katzen ans Haus "gefesselt", ich habe immer ein schlechtes Gewissen sie allein zu lassen, egal wie gut sie versorgt sind und sie machen immer extra Arbeit, weil sie sich nicht wie ein Hund in den Alltag integrieren lassen. Meinem Partner geht es übrigens komplett anders und er empfindet, nicht das Haus verlassen müssen und egal wie viele Spezialeffekte die Katze hat, sie bleiben im Wohnzimmer als Riesenvorteile.
Wenn ich acidsmile Texte lese fühle ich mich wie der Antihundemensch ![]()
Hundepflege ist blöd, gehört dazu, wird gemacht, bleibt trotzdem blöd. Während sie sich über Haare ausmassieren freut, denke ich mit Grauen an Bad putzen.
Genauso Gassi gehen. Ich finde jede Löserunde blöd und muss mich da echt aufraffen und bin immer froh, wenn wir so viel unterwegs sind, dass die nur selten nötig sind. Ganz schlimm immer wieder die selbe Minirunde gehen. Oder auch wirklich doof, draußen sein ohne da etwas zu tun.
Kuscheln ist mir auch ganz schnell zu viel, zu nah, zu überhaupt.
Und trotzdem würde ich mich als Hundemensch bezeichnen. Ich mag es Hunde um mich zu haben, ich mag es Hunde zu beobachten, ich mag es Zeit mit Hunden zu verbringen, ich mag es Ausflüge zu machen, etwas gemeinsam zu erarbeiten und immer feiner zu kommunizieren. Und der Rest gehört eben dazu und man findet Lösungen ![]()
Solange der Hund anständig versorgt ist, liegt es am Menschen zu entscheiden, ob die Vorteile die Nachteile Wert sind. Es ist nicht immer alles rosarot, es macht nicht alles Spaß und manchmal gibt es auch ungeahnte Probleme.