Beiträge von Vriff

    Darüber mach ich mir auch Gedanken. Zwar hab ich mit den Katzen schon einen Schritt in Richtung "gebunden" sein gemacht, aber ein Hund ist halt noch mal abhängiger. Allerdings, im Gegensatz zu den Katzen könnte ich den Hund öfter einfach mitnehmen, sofern es mit der Erziehung so klappt wie gehofft...

    Neben ganz objektiven Gründen ist das ja ein Gefühlsding und rein subjektiv.

    Ich fühle mich durch die Katzen ans Haus "gefesselt", ich habe immer ein schlechtes Gewissen sie allein zu lassen, egal wie gut sie versorgt sind und sie machen immer extra Arbeit, weil sie sich nicht wie ein Hund in den Alltag integrieren lassen. Meinem Partner geht es übrigens komplett anders und er empfindet, nicht das Haus verlassen müssen und egal wie viele Spezialeffekte die Katze hat, sie bleiben im Wohnzimmer als Riesenvorteile.

    Wenn ich acidsmile Texte lese fühle ich mich wie der Antihundemensch :lachtot:

    Hundepflege ist blöd, gehört dazu, wird gemacht, bleibt trotzdem blöd. Während sie sich über Haare ausmassieren freut, denke ich mit Grauen an Bad putzen.

    Genauso Gassi gehen. Ich finde jede Löserunde blöd und muss mich da echt aufraffen und bin immer froh, wenn wir so viel unterwegs sind, dass die nur selten nötig sind. Ganz schlimm immer wieder die selbe Minirunde gehen. Oder auch wirklich doof, draußen sein ohne da etwas zu tun.

    Kuscheln ist mir auch ganz schnell zu viel, zu nah, zu überhaupt.

    Und trotzdem würde ich mich als Hundemensch bezeichnen. Ich mag es Hunde um mich zu haben, ich mag es Hunde zu beobachten, ich mag es Zeit mit Hunden zu verbringen, ich mag es Ausflüge zu machen, etwas gemeinsam zu erarbeiten und immer feiner zu kommunizieren. Und der Rest gehört eben dazu und man findet Lösungen :ka:

    Solange der Hund anständig versorgt ist, liegt es am Menschen zu entscheiden, ob die Vorteile die Nachteile Wert sind. Es ist nicht immer alles rosarot, es macht nicht alles Spaß und manchmal gibt es auch ungeahnte Probleme.

    Habe nochmal in den Untiefen der Aufzeichnungen gewühlt. Mich dünkt noch vor Farbe oder Streckenwahl ist das Tempo entscheidend.

    Beim Distanztraining brauchten Pferd und Hund ab 20km Schutz, sonst gab es Probleme mit Abrieb. Auf Wanderritten brauchte ich erst einmal Booties und da vermute ich eine Verletzung als Ursache, obwohl ich da für gewöhnlich durchschnittlich mehr Tageskilometer (~35km) mache als beim Distanztraining.

    Spannend Inlinern trotz immer unter 10km und Hund läuft auf dem Randstreifen, habe ich irgendwann prophylaktisch mit Booties gemacht, dürfte aber auch die Aktivität mit der höchsten Durchschnittsgeschwindigkeit sein.

    Freilauf, wandern oder Rad fahren in Hundetempo waren dagegen kein Problem.

    Leiht mir jemand ein paar Hunde für Versuchsreihen, ich finde das Thema spannend :lachtot:

    Freu dich, sie haben alle ihre Stärken und Schwächen.

    Ich freue mich, dass sie sowas inzwischen überhaupt mitmacht. Man darf nicht vergessen, sie findet so ziemlich alles wahlweise schrecklich oder doof. Es gibt nur wenig, was sie uneingeschränkt als gut befindet.

    Sie hat auch erst mit etwa einem Jahr angefangen zu Hause zu spielen, vorher waren da keine Kapazitäten für so alberne Überflüssigkeiten.

    Eine Woche Urlaub hatte jetzt fünf Tage Schlaf nach sich gezogen. Aber jetzt ist das kleine Ungeheuer wieder Bereit für Schandtaten aller Art. Immer wieder erstaunlich wie lange es braucht bis die Kleinen sowas verarbeitet haben.

    Ich vergesse das zu gerne, weil sie für das was sie ist, erstaunlich entspannt durchs Leben geht.

    Wozu zählst du Pudel denn auch noch?

    Ursprünglich mal Jagdhund. Auch ein Langhaarcollie bleibt irgendwie ein Hütehund. Werden heute eben meistens als Begleithunde gehalten, was ich an sich komplett unproblematisch finde.

    Und ja. Es gibt huschige Pudel. Und allein das ist ein Zeichen für, ohne Arbeitsprüfung fehlt was und die sollte irgendwie ersetzt werden und wenn es ein Wesenstest ist. Trotzdem empfinde ich die meisten als nervlich robuste Hunde und so sollte es auch bleiben.