Beiträge von Vriff

    Für mich war jede Rasse ursprünglich mal eine Gebrauchskreuzung. Egal ob Begleithund oder Arbeitshund. Und etwas Neues ist immer auch ein Risiko. Mal glückt es und langfristig entsteht eine neue Rasse, mal erfüllen die Hunde ihren Zweck nicht. Es hat eben mehr Experimentalcharakter, als klassische Reinzucht.

    Wer weiß denn, wie viele "Rassen" ausgestorben sind, weil sie sich nicht bewährt haben.

    Ob man jetzt einen dezidierten Sporthund braucht, sollte Menschen entscheiden, die einen Sporthund suchen. Solange man da mit Bedacht anpaart spricht doch Nichts dagegen.

    Die Welt verändert sich und es ist doch nur sinnvoll, wenn die Hunde die in dieser Welt leben es auch tun.

    Du nicht, ich nicht, aber das ist doch kein neues Problem. Das gibt es doch bei reinrassigen BC, Malis, etc. jetzt auch schon.

    Daher eben die Frage, was sich ändert.

    Gebrauchskreuzungen sind eben Gebrauchskreuzungen für einen bestimmten Zweck. Also das was Rassezucht ursprünglich mal war.

    Um drei oder vier Mini Hürden zu überspringen und nen Ball zu holen braucht man keine Extremisten und schon drei Mal nicht so konträre Anlagen verpaaren.

    Das ist fernab von Gebrauchskreuzung , liegt aber vielleicht daran in welchem Bereich ich mich bewege:ugly:

    Nur weil man etwas nicht gut findet, muss es noch kein Problem sein. Ich verstehe so viele Anpaarungen nicht, deshalb müssen die weder schlecht und schon gar nicht schädlich sein.

    Es geht hier um Qualzucht und die sehe ich bei derlei Mixen eben so gar nicht. Das allgemeine züchterische Risiko, ja. Aber mehr dann auch eben nicht.

    Okay ich persönlich sehe ich jetzt nicht den Familien Hund in einen BC × Mali × Whippit.

    Du nicht, ich nicht, aber das ist doch kein neues Problem. Das gibt es doch bei reinrassigen BC, Malis, etc. jetzt auch schon.

    Daher eben die Frage, was sich ändert.

    Gebrauchskreuzungen sind eben Gebrauchskreuzungen für einen bestimmten Zweck. Also das was Rassezucht ursprünglich mal war.

    Was passiert eigentlich mit den Welpen die nicht so ein "Glück" haben und ein Flyball Hund werden und als Körperliche Gretsche aus so einen Wurf kommen.

    Genau das Gleiche wie mit allen Anderen auch, sie leben als Familienhund, als Hund mit Alternativbeschäftigung, usw.

    Sehe jetzt nicht warum es da mehr Probleme geben sollte als bisher.

    Das ist ja jetzt völlig unabhängig von der Hundediskussion. Gerne in irgendeinem Arbeitsthread.

    Aber das Thema, gerade wenn man einen Hund hat der …, braucht man auch mal Pause. Ist mir ganz extrem aufgefallen als der Babyhund endlich lang genug alleine bleiben konnte für ein ganzes Menü. Essen gehen ohne Hund, so entspannt. Und dabei habe ich ungefähr alle 30 Sekunden auf die Kamera geschaut und die Rechnung bestellt bevor der letzte Bissen gekaut war. Sie liegt übrigens ohne auch nur einen Mucks von sich zu geben, wenn es sein soll stundenlang unter dem Tisch. Aber das halbe Auge und ein Ohr sind halt doch beim Hund.

    Mit meinem Rüden hatte ich das nie. Und im Zweifelsfall hat der mehr Probleme als sie. Aber 90% der Zeit ist das halt ein Selbstläufer und dann kann man sich auch mal 100% auf den Hund konzentrieren. Empfinde ich als viel weniger anstrengend.

    Der Grund warum ich ins Büro fahre sind meine Kollegen und wenn ich Anderster richtig verstanden habe ist das bei ihr auch so. Wenn man sich dann in einem Einzelbüro wegen dem Hund verschanzt kann man auch gleich im HomeOffice bleiben.

    Mal unabhängig davon, dass man auch einfach mal froh sein kann "frei" zu sein. Ich gehöre nicht hierher und meine Hunde sind an sich absolut unkompliziert, aber meiner Hündin muss ich den ganzen Tag sagen was sie tun soll, weil sie, wenn sie eigene Entscheidungen trifft sind die prinzipiell nicht gesellschaftskonform.

    Und ja, ich finde das manchmal anstrengend und ja, an Tagen wo ich das nicht kann bleiben wir im Garten. Und dabei ist es "nur" anleiten. Wenn ich das tue, tut sie genau nix. Also das woran viele, viele Hundehalter lange arbeiten und das als ihr Ziel bezeichnen würden. Man könnte also meinen, ich habe gar keinen Grund zu meckern, was in großen Teilen auch stimmt. Aktuell rede ich mir ein, sie ist ja noch jung und irgendwann wird sie in meinem Sinne entscheiden, weil ich ihr das schon 3564792645x gesagt habe.

    Ach ich habe überhaupt kein Problem mit Stallarbeit. Aber ich habe das Gefühl viele Ställe, gerade die Selbstversorgerställe, sind auf maximalen Aufwand ausgelegt und Schubkarren sind aus Prinzip kaputt.

    Mir ist das Wohl meines Pferdes sehr wichtig und ich kann jeden Pferdebesitzer verstehen, der am eigenen Komfort spart damit das Pferd es besser hat. Aber deshalb muss man doch Wege nicht so anlegen, dass sie maximal weit vom Mist entfernt sind. Kinderschubkarren kaufen, weil die billiger sind und wenn man Heunetze nach Gewicht stopft, die Waage in einen Schuppen am anderen Ende des Hofs aufhängen.

    Erschreckenderweise habe ich mir das nicht ausgedacht und das sind reale Fälle. Da muss ich einfach sagen, nö keine Lust. Selbst für mein eigenes Pferd nicht :mute: