Beiträge von Vriff

    Ich ziehe mich zum Gassi nicht um und bereue es regelmäßig. Wobei das eher ein Schuhproblem ist. Schotter tötet Absätze, Schotter tötet Absätze, Schotter tötet wirklich Absätze. Ich lerne das bestimmt noch irgendwann.

    Die Nachbarn haben sich an kurze Hose kombiniert mit Gummistiefeln und dickem Wintermantel genauso gewöhnt wie an Businesskleid mit Schleppleine :ka:

    Dann hab ich lieber nen HSH-Mix an der Leine, der ab und an nach vorn geht,

    das "Problem" haben wir ja auch noch :hust: aber ehrlicherweise das ist so emotional null belastend für mich. Sie ist wohlerzogen und lebt sich deshalb nicht aus, das sie keine Fremden mag und situativ einen Maulkorb trägt, ist mir egal. Und schon wurde aus einem Problem ein, so ist sie halt.

    Aber Panikanfall wegen komischen Stein im Gebüsch, schlimm ist das, wirklich schlimm.

    Außerdem hilft uns bis heute die Zweipunktführung sehr in kritischen Momenten

    Endlich hat das was ich beschrieben habe einen Namen, aber ja, das hilft. Wobei ich ein Sicherheitsgeschirr bevorzuge, damit kann man hinlegen leichter verhindern und den Hund im Notfall auch mal ein, zwei Meter tragen bis die Beine wieder funktionieren.

    *Ich möchte betonen, dass ich das alles ganz, ganz schrecklich fand und festgestellt habe, das Angst echt etwas ist mit dem ich nicht arbeiten möchte. Auch wenn wir ein nahezu normales Leben fühlen und ich glaube mein Hund gehört da eher zu den leichten Fällen.

    Für mich ist das Schritt 2. Bzw. ist nimmt Futter immer der Indikator wie es gerade so ist. Bei Angst nimmt sie derlei Belohnungen nicht, da war eine ganze Menge Vorarbeit zu tun bevor man da war.

    Ganz am Anfang habe ich auch keinerlei Verhalten von ihr direkt belohnt, an mich ranziehen, bis sie mich berührte, dann die Situation verlassen. Irgendwie muss man ja bei einem Hund der weder denkt, und man auch keine echte Beziehung hat anfangen.

    Ist wie alles im Leben, es kommt drauf an. Ich habe hier eine blöde Mischung aus Misstrauisch und unsicher sitzen. Sie ist absolut 0 offen für Neues und wenn man irgendwas zu viel Beachtung schenkt muss es schlimm sein.

    Wenn wir immer nur machen würde was sie freiwillig mitmacht, könnten wir bis heute nicht in den Garten gehen.

    Auch wenn ich sie zwinge sich mit der Welt auseinanderzusetzen ist es im Großteil der Zeit ein ganz normales miteinander mit wenigen Regeln, Leinenführigkeit, Leinenführigkeit, Leinenführigkeit. Wissen was man tun soll und einen Job haben hilft enorm. Ansonsten es ist immer erlaubt zu mir zu kommen, im Zweifelsfall auf den Arm, wegrennen und sich verstecken wollen gibt Ärger. Das war es auch schon.

    Wenn ich mich mal sehr verschätzt habe und sie panisch ist, Leine 1 vom Sicherheitsgeschirr an mein Knie getackert, Leine 2 am Halsband lenkt. Im Zweifelsfall zerre ich sie auch mit stoischer Ruhe da durch. Hört sich fies an, fühlt sich fies an, aber in dem Moment lernt sie nix oder viel schlimmer durch Flucht das es wirklich einen Grund gibt Angst zu haben. Und ein Hund der panisch in die Leine knallt tut einfach weh, allen Beteiligten.

    Und Ausgleich für alle. Ganz am Anfang haben wir mit extrem hoher Belohnungsrate in einem abgedunkeltem Raum geclickert. Ganz ohne echtes Trainingsziel.

    Wenn ich gestresst, müde oder aus anderen Gründen nicht gut drauf bin gehen wir nicht raus. Wir vermeiden Nichts, aber schummeln ist erlaubt. Wir feiern jeden Erfolg, der erste eroberte Baumstumpf war ein ganzes Käsebrötchen wert. Heute springt sie wie eine Bergziege auf jedes zu findende Ding und hat auch das Selbstbewusstsein das es kein Problem ist, wenn das rutschig, wackelig oder sonst wie schwierig ist. Und wenn es beim ersten Versuch nicht klappt, dann halt beim Dritten.

    Meinen Rüden hätte ich mit so einem Vorgehen traumatisiert und nachhaltig unserer Beziehung geschadet. Der hatte aber auch nie echte Angst, sondern kannte nur wenig. Geht aber mit einer grundsätzlich positiven Einstellung durchs Leben. Da war ihn in seinem Tempo machen lassen genau das Richtige.

    Damit kannst du 13 Jahre lang durchkommen, fährst dann Sonntagnacht im Notfall zum fremden Tierarzt der es ganz genau nimmt und zufällig jeden Montag mit dem Amtsvet angeln geht und zack hast du ein Problem und darfst den alten Hund kastrieren. Oder deine Nachbarn ärgern sich über dich und Fragen mal ganz unschuldig beim Vetamt nach.

    Kann auch ein Hundeleben lang gut gehen, muss aber nicht. Ist doch jetzt bei der Hundesteuer genauso. Deshalb würde doch trotzdem niemand dazu raten seinen Hund nicht anzumelden.

    können die nicht noch zusätzlich jeden einzelnen Hund in Deutschland kontrollieren.

    Darum geht's doch auch überhaupt nicht. Verboten ist verboten und dann wird es wie überall, die Idioten schert es nicht und der Rest ist unnötig eingeschränkt.

    Hast du dir nicht selbst mit deinem Merlenachwuchs Gedanken gemacht, ob es zu Einschränkungen im Sport kommen könnte. Um genau sowas geht's doch.

    Natürlich wird es Menschen geben die da risikofreudiger sind als Andere, aber ohne Not muss man doch Nichts kriminalisieren.

    Also ja, eine Mücke und der Schlaf ist dahin..

    Eine, das waren Hunderte. Invasion der Krabbelviecher :stock1:


    Wie genau stellst du dir das Bett vor, oder hast du schon eins?

    Schaumstoffmatratze passend zuschneiden. Aber auch nur um den Platz optimal auszunutzen.

    Stümperhaft improvisiert funktioniert 80cm x 200cm Matratze ist dann aber am Beifahrersitz etwas angelehnt. Effektive Liegefläche dann ca. 180cm. Habe das Auto vorher leihweise benutzt, aber wenn meins kann man sich etwas mehr Mühe geben.

    Was für ein Auto hast du denn?

    Totyota Prius Plus.

    Kann alles ein bischen, aber Nix richtig. Das dafür in Perfektion. Wenn ich die hinteren Sitze falte habe ich eine ebene Fläche. Dann noch zwei Kisten hinter Fahrer- und Beifahrersitz, Matratze drauf und fertig ist das fahrende Bett. Und mehr soll es auch nicht werden.

    Ohne Hund bräuchte ich auch kein Zelt. Aber nass und schlammig vom Wandern wieder kommen, dreckiger Rucksack, stinkende Schuhe, doch so eine Schleuse in der man sich in Ruhe bettfein machen kann, hört sich attraktiv an.

    Ich muss auch nicht offen schlafen, das war mehr die Hoffnung auf weniger Kondenswasser. Wenn nicht muss halt die Klimaanlage mehr arbeiten.