Beiträge von Vriff

    Das erste Paar hat auch 9 Jahre gehalten bei jeden Tag zwischen 15 und 24 Km am Tag.

    Wenn ich aus den 15km am Tag 3km mache, sind das bei der Lebensdauer fast 10.000km. Bei durchschnittlich 10km am Tag über 30.000km solange halten nicht mal meine Fahrradreifen die ja eine wesentlich geringere Belastung haben als Schuhe. Ich freue mich für dich wirklich, aber ich kenne niemanden außer dir dessen Schuhe so haltbar sind.

    Meine Wanderfreunde wechseln ca. 1x im Jahr ihre Schuhe und die laufen solche Strecken nur am Wochenende und im Urlaub. Da fehlen jegliche Alltagskilometer.

    Mich nervt das ständig Schuhe kaufen auch, nur irgendwann habe ich mich damit abgefunden. Mehr Paare helfen, dann fühlt es sich nach längerer Haltbarkeit an :ka:

    Mein Hund ist zwar der Klassiker aus dem Ausland, aber ich würde sie hier nicht einordnen. Sie ist jung, die Lernkurve war steil und selbst wenn ab jetzt alles so bleiben würde, wie es ist würde ich nicht behaupten das unser Leben schwierig oder eingeschränkt ist.

    Der Start war holprig und die Herausforderungen anders als erwartet :ka: für mich gehört zu einem Leben mit schwierigem Hund dauerhafte Einschränkungen. Das ist für mich etwas grundlegend Anderes als temporärer erhöhter Trainingsbedarf.

    Wir waren gestern auch eine nette kleine Runde im Sauerland. Feld, Wald und Wiese und sonst Nix, kein großer Baum, keine Höhle, kein Café trotzdem war ich etwas überrascht von den Menschenmassen draußen. Eigentlich kann ich das ganz gut mit der Streckenplanung der Einsamkeit trotz Zivilisationsnähe.

    Aber gut, wir waren so früh, dass sie mich den ersten Hügel noch hochziehen konnte und nur die letzten Meter zum Ziel bestanden aus Slalom. Nach Jahr 2 mit ihr habe ich auch verstanden hinter mir schlurfen ist kein Zeichen von Müdigkeit, sondern ihr entspannter Streckemachmodus. Ob ich mich da jemals dran gewöhne weiß ich noch nicht :ops:

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    Tägliches tragen tötet Schuhe tendenziell schneller, weil sie mir ganz durchtrocknen können und nass meist Scheurstellen an Ferse und Co.

    Wildlinge sind minimalistisch, das macht sie so bequem, aber wo kein Material ist, kann auch Keins ewig halten. Für das was sie sind halten sie bei mir aber lange.

    Wanderschuhe halten allein durch ihre Materialmenge länger und genau das ist mein Problem damit. Zu schwer, zu steif, zu warm. Wäre mir nur längere Haltbarkeit nicht wert.

    Decathlonwanderschuhe halten für billige Wanderschuhe auffällig lange, aber die Preise sind ganz schön angezogen. Und sie sind weder gut gedämpft noch sonderlich weit. Bei mir sind das die Opferschuhe, für Stall misten, für mal eben schnell an die Ecke, für mal Rad fahren. Oft an- und ausziehen, nebenbei Kilometer sammeln und damit die teuren Schuhe entlasten.

    Wenn es um die geringsten Kosten pro Kilometer geht: Crocs muss man aber auch tragen wollen.

    Meine Schuhe halten inzwischen auch "jahrelang" aber nicht weil sie wirklich so lange halten, sondern weil ich schlicht und ergreifend 26467 Paar habe. Bei den Wanderschuhen tracke ich die Kilometer und habe mir neulich bei einem Paar gedacht, oh die schauen langsam ganz schön ramponiert aus -> 500km. Also echt wenig, aber weil ich sie schon länger habe, hat sich der Verschleiß angemessen angefühlt, obwohl er ist nicht war.

    Zum Thema zu faul für ÖPNV: Joa, ich bin halt zu arm und zu behindert fürs Autofahren =) Wandern gehen möchte ich aber trotzdem.

    Da hast du jetzt aber etwas sehr persönlich genommen was überhaupt nicht so gemeint war.

    Hier sind Bahnhöfe nun mal außerhalb der Stadt >10km auseinander und das ist dann der direkte Weg entlang der Schienen durch Industriegebiete und Siedlungen. Ohne Aussicht, ohne grün, wenn man das will ist man meistens min. 15 eher 20km unterwegs. Während du sehr regelmäßig von netten, entspannten Strecken von Bahnhof zu Bahnhof berichtest.

    Das ist mir aufgefallen, weil ich es auch gerne hätte. Nicht weil ich dich zu dumm zum Auto fahren halte.

    Das geht auch bei Nichtshelties:

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    Auf den Arm ist aber wirklich nur noch letzte Option. Anfangs hätte ich sie sonst dauerhaft auf den Arm nehmen müssen.

    Wo wir dabei sind. Hier hat der Hundebuggy die komplette Stadtsozialisation übernommen, eigentlich vom Senior, aber für sie war es ein Segen. (Eigentlich hatte ich sie da nur ziemlich rabiat reingestopft, weil man halt manchmal von A nach B muss, egal was der Hund davon hält. War aber ein echter Glückstreffer.)

    Wir sind auch häufiger, eher so fast immer allein unterwegs. Wobei ich mit Hund nicht das Gefühl habe allein zu sein. Das war auch mit einer der Hauptgründe für den Nachwuchshund. Als der Senior nicht mehr konnte und ich ohne tierische Begleitung unterwegs war, da hat was gefehlt und so ganz daran gewöhnt habe ich mich nie.

    Finde Gruppe da viel schwieriger. Alle Bedürfnisse unter einen Hut kriegen, Kompromisse finden die wirklich gut sind oder auch so was triviales wie pünktlich am Treffpunkt sein ist kompliziert.

    Hier hängt ein relativ loses Zeckenhalsband (Scalibor) in einem Hund mit ordentlich pelzigem Stockhaar. Sie hat bedeutend dichteres Fell als mein Langhaarhund, auch wenn er plüschiger ausschaut.

    Ich habe mich immer gefragt, ob es überhaupt wirkt. Seit es aus Gründen mal ein paar Tage ab sein musste, tut es, definitiv und ich warte sehnsüchtig auf ein Neues.

    Ich ziehe mich zum Gassi nicht um und bereue es regelmäßig. Wobei das eher ein Schuhproblem ist. Schotter tötet Absätze, Schotter tötet Absätze, Schotter tötet wirklich Absätze. Ich lerne das bestimmt noch irgendwann.

    Die Nachbarn haben sich an kurze Hose kombiniert mit Gummistiefeln und dickem Wintermantel genauso gewöhnt wie an Businesskleid mit Schleppleine :ka: