Beiträge von Vriff

    Wie wäre es denn mit Radlerhosen, die über dem Knie enden?

    Dann wäre ja der Bereich zwischen Knie und Schuh nackt. Also es geht mir nicht um "unter dem Rock versteckt", sondern "Bein luftig/dünn bedeckt" (die Sommerleggings, die ich gefunden habe, sind halt als einzelnes Kleidungsstück konzipiert).

    Es gibt Feinstrumpfhosen ohne Füße. Jetzt ist mir nur der Name zum googlen entgangen.

    War hier aber trotz extremen Altersunterschied auch so. Junggemüse erobert die Welt Schritt für Schritt, Senior schnüffelt sich von Grashalm zu Grashalm. Junghund wacht im Garten, Senior schläft in seiner Kuhle unterm Busch.

    Das Einzige sind Tagesausflüge, da mag der Senior aber schon lange nicht mehr mit. Vorher bin ich alleine wandern gegangen, jetzt kommt sie eben mit.

    Die zwei ergänzen sich aber auch sehr gut und man hat immer nur einen Hund um den man sich akut kümmern muss während der Andere gerade Selbstläufer spielt.

    Das Einzige was phasenweise wirklich anstrengend war sie mussten JETZT Pipi und das prinzipiell zu unterschiedlichen Zeiten. Ich war so froh als sie endlich das Prinzip einhalten verstanden hatte und ich wenigstens Jacke und Kaffee mitnehmen durfte. Inzwischen hat sie sich an ihn angepasst. Macht Seniorenblasen nicht dichter, aber wenigstens darf ich stundenweise durchschlafen, bevor ich jetzt sofort und auf der Stelle raus muss.

    für das es Schuld und Sühne geben muss

    Was hat es denn mit Schuld und Sühne zu tun, sich einfach nicht zum Hauptleidtragenden zu stilisieren, während ein anderer Mensch sein Leben lassen musste?

    Macht das wer? Überhaupt finde ich es schwer Leid und Leid zu vergleichen und zu entscheiden wer sich wie fühlen darf.

    Kein Mensch würde daran zweifeln, dass ein Autofahrer der ein Kind getötet hat leidet.

    Und auch das sehr beliebte Argumente, man hätte nicht und muss doch wissen. Niemand fährt mehr Auto, ist eine ganz gefährliche Waffe.

    Ich möchte diesen schlimmen Vorfall nicht runterspielen, aber ganz so eindeutig ist es eben auch nicht.

    Das ist eben der Unterschied zwischen Autounfall und Hundebiss.

    Das Eine ist normal und als Lebensrisiko akzeptiert, ein trauriger Unfall eben, das Andere ein traumatisches Ereignis, für das es Schuld und Sühne geben muss.

    Eigentlich erstaunlich, wenn man sich überlegt das ein Auto im Normalfall macht, was ein Mensch verbricht ganz im Gegensatz zum Hund der durchaus einen eigenen Willen hat.

    Ich bin Team Beides. Wenn ich Nichts esse ist der Hunger irgendwann weg, wenn ich aber bei einer Mahlzeit zu wenig esse, werde ich richtig eklig hungrig, unzufrieden und nörgelig. Ganz übel ist dauerhaftes Häppchenessen, dann schaffe ich es hungrig und überfressen gleichzeitig zu sein.

    Zu wenig Essen führt zu Regenerationsproblemen, so ein ganz leichter Dauermuskelkater. Ein bleiernes Gefühl, jede Bewegung ist doppelt so anstrengend.

    Deshalb das Problem, je mehr Sport ich mache, desto größer die Übergewichtsgefahr. Ich muss mich dann echt zwingen nicht zu viel zu essen, muss dann aber eben mit obigen Problemen leben.

    Doch natürlich und da habe ich keinen Bock drauf. Nur gibt es eben nicht nur die absolute Bockigkeit sondern durchaus Abstufungen, so wie bei jedem anderen Verhalten auch.

    Dann müsste ich auch sagen mein Hund ist niemals gut gelaunt und fröhlich, weil sie weder ein sonniges Gemüt noch einen optimistische Lebenseinstellung hat. In ihrer Welt ist alles grundsätzlich erst mal doof und misstrauisch ist sie noch dazu. Im Umkehrschluss kann ich doch nicht sagen ihr wisst gar nicht was ein übellauniger Hund ist, nur weil der RR Regen doof findet.

    Jedenfalls kommt sie für mich super-brav rüber, fast schon streberhaft.

    Mein Hund ist ein super braver Streber und trotzdem kann sie "bockig" sein. Lieb sein hat doch Nichts mit scheintot zu tun.

    Wenn sie gerade gänzlich andere Vorstellungen hat legt sie sich in Zeitlupe hin und schaut dabei wie das Leiden dieser Welt. Voll der Rebell.

    Und ich mache es auch noch schlimmer und verstärke das durch lachen statt den Hund endlich mal ordentlich zu erziehen.

    Geht doch nicht darum den schlimmeren, krasseren, wilderen Hund zu haben.

    Ich lese gerne Geschichten vom Pudel mit ganz eigenen Vorstellungen von der Welt, die trotzdem brav ihre Rassebeschreibung gelesen hat.


    Mein Senior war ja auch so ein jagt nicht, weil er nicht mag Hund und es war sehr faszinierend, das Wild oft nur 1-2 "Treffen" gebraucht hat um sich an ihn zu gewöhnen und danach so gar kein Thema mehr mit ihm hatte. Da hoppelten die Wildkaninchen fröhlich um ihn rum, die Rehe grasten seelenruhig weiter und die größte Gänseherausforderung war die Küken davon abzuhalten ihn nicht zu ärgern.

    die Kleine darf nicht tut also Nichts, trotzdem reagiert Wild anders. Die wissen das sie gerne würde.