Beiträge von Vriff

    Ich bin Fan von Weberkupplungen, die kann man aber auch nahezu überall nachrüsten. Die haben den Charme unheimlich robust, simpel und gut händelbar zu sein.

    Geht natürlich auch mit Gepäckträger und Schutzblechen. Meine Kupplung ist in den Ständer integriert. Ging aber auch jahrelang problemfrei an der Hinterachse, bei mir war dann aber Reifenpanne echt richtig ätzend, ein Platten alleine ist schon schlimm genug, das Gefriemel dazu muss nicht sein.

    Gebraucht kaufen, wirklich.

    Feststellbremsen werden überbewertet. Man hält beim ein- und aussteigen sowieso den Hänger fest und sonst rollt da nicht viel.

    Es gibt kein perfektes Modell, die haben alle Vor- und Nachteile.

    Croozer Dog ist völlig überteuert für die Qualität und mir zu schwer für ohne Motor. Dafür fahren sie sich gut und alle Hunde die ich kenne mögen ihn sehr gern.

    Der alte Burley Tail Wagon ist mein Favorit für den reinen Hundetransport mit normalem Fahrrad, den Neuen kenne ich nicht.

    Comfort Wagon bin ich nur mal Probe gefahren ohne Langzeittest. War komplett unauffällig. Mir waren es zu viele Reißverschlüsse und Kleinteile, ob das Probleme macht ist ungewiss.

    Immer mal testen wollte ich den Doggy Tourer auf mich wirkt der sehr durchdacht und kommt dem, was ich von einem Anhänger erwarte und brauche sehr nahe.

    Selbst im Alltag nutzen tue ich einen alten Weber Ritchie Kinderanhänger. Der hat viele Vorteile für mich (sehr günstig, fährt sich toll, Aluwanne, großzügiges Ladevolumen, ....) und man kann auch einen Hund mitnehmen. Als reinen Hundeanhänger würde ich den nur bedingt empfehlen.

    Weil sie in sich ruhend war, sozial und für einen Mischling einen halbwegs funktionalen Körperbau hat. Außerdem kastrierte Hündin, nicht zu groß oder klein, nicht zu jung, nicht zu alt. Und weil sie ohne Drama vermittelt wurde.

    Hört sich nach wenig an, war aber nicht leicht zu finden. Übrigens der einzige geplante Hund. Der Rest fand durch Zufall oder Umwege zu mir. Die waren halt irgendwann einfach da und durften bleiben.

    Leine links, Leine rechts, Klappe halten und Benimm :mute:

    Ging dann aber erstaunlich schnell, wobei ich noch sehr lange beim Füttern getrennt habe, was im Nachhinein vielleicht nicht nötig gewesen wäre und generell sehr auf Habacht war. Sind aber ja auch noch Katzen beteiligt, von denen einer keine Hunde mag, einer suizidal veranlagt ist und zwei Angst vor fremden Hunden haben. Ich passe da lieber einmal zu viel auf bevor was Blödes passiert.

    Aber hier leben auch eine kleine Hyäne und ein Hundesprachenlegastheniker mit sehr unfairer körperlicher Verfassung miteinander. Ich war ehrlich sehr erstaunt das ich sozusagen nicht eingreifen musste.

    Ich habe die Mutter und einen Teil der Geschwister gesehen und wenn auch sicher nicht reinrassig hatte die Mutter sehr deutlichen Windhundeinschlag. Den sieht man ihr auch an, sie ist deutlich zarter als man auf Fotos vermuten würde.

    Die Geschwister sehen aus wie HSH Prototypen, sie war damals deutlich kleiner als die Anderen aber auch sehr kompakt und kräftig. Hätte nie erwartet das sie mal so langbeinig und filigran wird.

    Verhaltenstechnisch typischer Hofhund. Wacht, in sich ruhend, einfach umgänglich. Gut alle paar Tage will sie die langen Gräten mal strecken. Wenn sie nicht situativ sehr unsicher wäre wirklich eine unkomplizierter Hund, durch die Wacherei immer ausgelastet und Ausflüge sind ein Bonus wo sie deutlich in den freundlichen Freizeitmodus wechselt.

    (Ist aber auch noch jung und noch nicht fertig.)

    Unabhängig vom Geschlecht, wonach habt ihr "ausgewählt"? (oh, das klingt so schrecklich)

    Genauso wie beim Ersthund. Da war nicht so viel Unterschied.

    Wenn ich jetzt nochmal suchen würde, dann wären Mehrhundspezifische Kriterien:

    • unbekümmertes Gemüt, ein Bedenkenträger reicht
    • Angstfrei, ich habe festgestellt das ist so ein Problem mit dem ich nicht gut zurecht komme und ich hätte zusätzlich Sorge das man sich dann gegenseitig darin bestärkt
    • aus Sicherheitsgründen kinderlieb, wobei mir da, beißt aller Wahrscheinlichkeit im Zweifelsfrei nicht rein, reicht. Habe keine Kinder und auch Keine im Umfeld, aber so blöd denken wie es manchmal kommt kann man nicht und mir ist ein Hund auf den ich dann aufpassen muss genug

    Alles Andere ändert sich nicht, egal ob der Erste oder der Dritte. Das sind dann meine Wünsche, die sind aber unabhängig davon, was die Althunde brauchen. Mir ist es wichtig, dass ich alle gleichzeitig händeln kann und mir hilft es, wenn unterschiedliche Hunde in unterschiedlichen Situationen mehr Augenmerk brauchen. Außerdem bin ich eher Team sich ergänzen statt Probleme verschärfen. Gibt auch so genug Gruppendynamik.