Beiträge von Vriff

    Für mich ist der Unterschied in, ist der Hund berechenbar und ist der Hund Willens von seinem "Opfer" abzulassen, wenn sich das entsprechend defensiv verhält. Hunde die Beides nicht tun bzw. Sind, sind für mich gefährlich. Das ist aber meine ganz eigene Definition.

    Das Hunde Aggressionsverhalten zeigen ist doch erstmal überhaupt nicht das Problem. Für einen Labbi vielleicht eher ungewöhnlich, aber eben im normalen hündischen Verhaltensspektrum.

    Normales Hundeverhalten ist für mich ganz wertfrei erstmal alles womit ich bei jedem Hund rechnen muss.

    Wie oft, manchmal sogar ob überhaupt und in welcher Ausprägung unterscheidet sich dann nach Individuum.

    Mal als ganz simples Beispiel, bellen ist für mich eine typisch hündische Verhaltensweise.

    Eben doch, zumindest kommt es bei mir so an.

    Jeder Hund kann töten, ja im Sinne von, Verkettung unglücklicher Umstände. Im Schlaf gestört, im Dussel zugeschnappt, blöd getroffen, Mensch verblutet. Komischerweise hört man von solchen Vorfällen selten.

    Bei jedem Hund besteht jederzeit die Möglichkeit, dass er ein gestörtes Beuteverhalten zeigt und dann ... Ich hoffe nicht und ich finde es durchaus Diskussionswürdig, ob wir Hunde mit solchen Anlagen in die heutige Gesellschaft integrieren können. Da ist mir aber egal ob Husky oder Staff. Und natürlich betrifft das immer nur einen sehr niedrigen einstelligen Bereich der Hunde und der Rest ist völlig unauffällig.

    Und ich habe wenig Problem mit Aggressionsverhalten, solange es mit Hirn passiert. Da entstehen auch Verletzungen, das ist auch doof, das kann auch richtig fies werden, aber eben der berühmte Hormonrausch gänzlich von Sinnen ist doch das eigentlich Gefährliche. Weil eben unkontrollierbar.

    Deshalb finde ich bodengebundene Zelte auch so gut, viel Platz, wenig Packmaß, keine Einschränkungen im Alltag und verhältnismäßig günstig.

    Aber, aber die sind so nah am Naturtod :hilfe:

    Für mich ist das Campinggeraffel eine rein emotionale Entscheidung und ich mag Dachzelte. Allein das, das Bett drin bleiben kann und man ohne Schleppen eine richtige Matratze hat ist ein echtes Argument gegen ein Bodenzelt. Die Aussicht, es ist so viel leichter eine schöne Aussicht ohne das mir jemand ins Bett schaut zu finden. Habe ich schon erwähnt, dass der fiese Sand und die eklige Erde weiter weg sind.

    Verteidigung, Erschrecken sind normal. Auf Bedrohungen reagieren ist normal. Jeder Hund hat Zähne und Grenzen. Manche neigen eher zur Flucht und andere gehen nach vorne. Das Potenzial nach vorne zu gehen, haben aber alle. Ergo, kann es bei entsprechenden Umständen mit jedem Hund passieren.

    Das meine ich. Wenn man es so sieht - und hier geht es ja um "normale" Reaktionen, die zum Tod oder zu schweren Verletzungen geführt haben - dann wäre Hundehaltung in hohem Masse gefährlich und unverantwortlich.

    Dass tödliche Beissvorfälle mit jedem Hund passieren können, ist ein Ansicht, die mich wirklich erstaunt. Wird ja immer und immer wieder behauptet. Siehst du das echt so? Denkst du, deine eigenen Hunden könnten einen Menschen schwer verletzen/töten?

    Ganz ehrlich, nein. Sonst hätte ich keinen Hund, weil in ständiger Angst vor dem eigenen Haustier leben für mich keine Option ist.

    Und das sage ich als Reiterin und Pferdehalterin, wo tödliche Unfälle durchaus ein ernstzunehmendes Risiko sind.

    Meine Hündin bildet schon mit regelmäßigen Gassibegleithunden Allianzen und ist da sehr anpassungswillig. Ohne Daumen drauf und sehr enge Anleitung würde sie da ganz flexibel fremde Rüden vertreiben, Hündinnen aus Prinzip doof finden oder Tutnixe in den Boden rammen.

    Da war sie gemeinsam mit meinem Senior bedeutend netter, weil er eben so ein kleines Sonnenscheinchen war. Obwohl das ja der Hund war mit dem sie zusammen gelebt hat.

    Ist bei ihr aber generell schwer erkennbar, was wirklich sie ist und was Einfluss der gerade aktuellen Begleitung. Kenne ich in dem Ausmaß auch nicht, aber man lernt ja gern dazu.

    Gibt es denn überhaupt noch eine TS Organisation, die über finanzielle Polster verfügt?

    Definiere Polster, aber ja durchaus und ist auch sehr sinnvoll. Zumindest war das bei den TS Organisationen bei denen ich Einblick hatte so.

    Wie will man denn sonst zuverlässig Pflegetiere versorgen bspw. Es ist schön und nötig das Futter von Spenden finanziert wird, aber auch in mauen Monaten wollen die Tiere fressen. Füllt man dann eben später wieder auf.

    Bei kontinuierlichem Wachstum des Polsters denkt man dann eben über Aktionen, Vergrößerung der Kapazitäten oder Renovierung nach.

    Immerhin hast du dir nicht weh getan. Ich habe erst meine Brille verloren, dann wollte ich wissen, was das für ein komischer Knubbel* an meinem Fuß ist und bei dieser Verrenkung habe ich mir die Kniescheibe rausgehauen, um dann beim Fuß abstellen auf die Brille zu treten.

    *es war mein kleiner Zeh.

    Mit den Hinterläufen bekomme ich nichts hin

    Wir hatten da auch ganz lange Schwierigkeiten und das dann über gefühlt 10 Zwischenschritte gelöst.

    Erst beide Hinterpfoten auf ein ziemlich großes Bodentarget, dann beide Hinterpfoten auf ein etwas kleineres Bodentarget, dann beide Hinterpfoten auf ein großes leicht erhöhtes Target, dann wieder auf ein leicht erhöhtes kleineres Target, immer noch beide Pfoten.

    Parallel haben wir Hinterhand nach links und rechts schwenken aufgebaut während die Vorderbeine sich nicht bewegen.

    Dann habe ich mich breitbeinig mit ausgestreckten Beinen auf den Boden gesetzt und sie zwischen meinen Beinen hin und her schwenken lassen. Dann kontrolliert und langsam über meine Beine schwenken lassen. Dann mein Schienbein als Einzelpfotentarget. Und dann war es nur noch ein kleiner Schritt zu Hinterpfote in meine Hand. Das einzeln Hinterbein hochheben gab es danach geschenkt.