Beiträge von Vriff

    Wie mit allem anderen Zubehör auch, passen muss es. Die Länge der Tour ist für mich dabei völlig irrelevant.

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    Im Alltag trägt mein Hund kein Abseilgeschirr und es ist zwar eng, aber nicht Presswurst eingestellt, wenn ich sie damit hochhebe rutscht das immer und schneidet ein. Mal unabhängig davon, dass es sich schlecht greift, weil ein Griff fehlt, der auch nass zuverlässig stabil nach oben zeigt.

    Kontrolliertes vom Board gehen ist nicht das Problem. Aber Windstoß im falschen Moment, Welle die den Hund runter spült, rammen von Mitpaddlern, … es ist einfach schöner für den Hund, wenn er dann sofort richtig und sicher im Wasser liegt. Mitunter braucht es sowieso eine Gedenksekunde zum orientieren wo man ist.

    Es gibt Gründe, warum ich meinen Hund nicht alleine am Ufer möchte, wenn ich weit weg auf dem Wasser bin. Die Wahrscheinlichkeit das das nötig ist, ist mit Weste kleiner.

    Und für mich der größte Pluspunkt. Mit Weste kann sie nach dem Schwimmen alleine wieder aufs Board. Ohne sackt die Hinterhand runter, wenn sie sich vorne versucht hochzuziehen. Allein das wäre mir Grund genug, weil es die ganze Sache so viel entspannter macht.

    Ansonsten ist die Weste gut belüftet und mir würden keine weiteren Einschränkungen einfallen die nicht für jedes andere Geschirr auch gelten.

    Mir kann doch keiner glaubhaft erzählen, dass er auch in Verbindung mit seinem Hund in keinem einzigen Moment enttäuscht ist. Entweder, man hat gar keine Ziele und Erwartungen (irgendwo will man doch hin, nicht nur sportlich, sondern auch bei normalem Alltagstraining oder weil bestimmte Dinge nicht klappen) oder das ist der one in a million dog, der in jeder Sekunde seines Lebens alls fantastisch richtig macht.

    Bei meinem letzten Hund war das so. Tatsächlich aber nicht, weil er so toll war, im Gegenteil, sondern weil das ein Fall von, nur zur Pflege war und er bleiben durfte, weil es ihm so gut ging und von meiner Seite Nichts dagegen sprach.

    Er war wie er war und das war gut so. Genauso die Wahrheit, wir kamen sehr gut miteinander aus, aber alles was mir Spaß gemacht hat, fand er unnötig und alles was er gut fand, fand ich doof. Sprich den Rahmen, die Bedingungen und das Bleiberecht waren mein Verdienst, ansonsten hatte der Hund mehr Freunde als ich und war, wenn man es streng nimmt dauerhaft fremdbetreut.

    Abgeben war nur keine Option, weil es einen Unterschied zwischen Gassi gehen und miteinander leben gibt, es gab kein Alternativ zu Hause und es keinen Leidensdruck auf irgendeiner Seite gab.

    Ich mochte ihn, er mich sicher auch, aber der Wunsch nach einem Zweithund kam nicht ohne Grund.

    Er war ein alter Hund in Not und ich wusste worauf ich mich einlasse. Trotzdem hätte ich sehr daran zu knabbern, wenn der Nachwuchshund nicht meine Nischen der Hundehaltung teilen würde. Unter Anderem, weil ich weiß, was es heißt, wenn man nicht zusammen passt.

    Wir reden bei meinem Rüden übrigens von so absoluten Pillepalle Kleinigkeiten wie, lieber schnüffeln statt Kilometer machen. Ich bin ein schlimmer Tüddler, er Typ kann ich alleine, lass mich. Da muss man sich als Mensch weder ein Bein ausreißen noch sich ernsthaft anpassen, um dem Hund gerecht zu werden. Trotzdem hat es geknirscht. Und das bei einem Hund, dem es einfach nur gut gehen sollte. Nix Sport, nix ernsthafte Probleme im Alltag.

    Niemand streitet ab, dass Hunde keine Bindung aufbauen. Nur das es kein lebenszerstörendes Ereignis ist, woanders einen Neuanfang zu starten.

    Umzüge, Tod, gehört alles zum Leben dazu. Das Jungtiere abwandern noch Wolfserbe.

    Monogamie in jeglicher Hinsicht ist in der Natur die Ausnahme und gehört weder zum Hund noch zum Menschen und auch nicht zur Hund-Mensch-Beziehung.

    Der Weg geht durch die Wiese und am Anfang und am Ende gibt es Schleusen durch die Mensch, aber kein Tier durchkommt.

    Ist mir schon in der Rhön, im Sauerland und direkt südlich des Ruhrgebiets begegnet. Dafür muss man nicht in die Alpen und ich könnte ehrlicherweise sehr gut darauf verzichten und mir wären bei den kleinen Flächen hier eingezäunte Wanderwege lieber.

    Die Hündin wird das Leben nicht mehr verstehen, warum sie weg muss.

    Ein gesunder Hund? Schneller als man es sich gerne einreden würde. Vielleicht habe ich eine besonders schlechte Beziehung zu meinen Hunden, aber bei jedem meiner Hunde hätte ich mindestens einen, wenn nicht sogar mehrere Menschen gekannt, bei denen sie genauso gerne oder lieber gelebt hätten als bei mir. Und ich habe nie gesucht, sondern das sind die für den schlimmsten Fall Backups.

    Hier sind auch schon erwachsene Hunde eingezogen mit Kontakt zum Vor zu Hause. Null Probleme. Außer einleben, was auch jeder Welpe braucht. Solange man nicht selbst züchtet gehört dieser Stress zur Hundehaltung dazu.

    weil er in einem kleinen Bereich des Lebens

    Eine Stunde die Woche kann man jetzt wirklich nicht mit kontinuierlichem Training, dem Wochenende und dem Urlaub vergleichen. Stundenmäßig wahrscheinlich noch immer relativ klein, aber eben die komplette Freizeit.

    Es ist toll und auch zwingend nötig, dass mein Hund beim arbeiten brav ist. Aber ganz ehrlich, als Sofadekoration hätte hier kein Hund einziehen dürfen und ich würde das auch nicht als unsere Qualitätszeit bezeichnen.

    Auch kuscheln, Gassi, usw. sind rein zeitmäßig ein echt kleiner Teil des Lebens :ka:

    Sowas ist eine Zumutung für die Umgebung.

    Also genau so wie jeder raubzeugscharfe Jagdhund?

    Das man solche Hunde nicht mit potentiellen Opfern zusammen hält ist hoffentlich angekommen. Aber gleich jegliche Haltung "so eines" Hundes zu verbieten, da müsste man ganz schön viele Hunde einschläfern.

    Nur weil man selbst eine künstliche Trennung zwischen Tierarten macht, macht das einen Hund nicht mehr oder weniger gefährlich für die Umgebung.

    Die Gegend ist allerdings schon eine riesen Touristennummer, wenn da keiner mit Hund mehr kommt :ka: .

    Ich würde Mal vorsichtig behaupten dass es mitunter an den Touris mit Hund liegt dass die Kühe irgendwann reagieren

    Andersherum. Gerade in stark frequentierten Gebieten erlebe ich Wild und Weidetiere als absolut abgebrüht und ignorant.

    https://www.komoot.com/de-de/highlight/516068

    Radweg pfurzeben in einer Metropole. Dagegen ist jede Alm und sei sie noch so touristisch erschlossen einsam. Ich bin jedes Mal auf's Neue verstört wie friedlich das ist. Und da gibt es nicht nur Begenungsverkehr, von Picknick bis Party ist alles dabei.