Beiträge von Vriff

    Die Gegend ist allerdings schon eine riesen Touristennummer, wenn da keiner mit Hund mehr kommt :ka: .

    Ich würde Mal vorsichtig behaupten dass es mitunter an den Touris mit Hund liegt dass die Kühe irgendwann reagieren

    Andersherum. Gerade in stark frequentierten Gebieten erlebe ich Wild und Weidetiere als absolut abgebrüht und ignorant.

    https://www.komoot.com/de-de/highlight/516068

    Radweg pfurzeben in einer Metropole. Dagegen ist jede Alm und sei sie noch so touristisch erschlossen einsam. Ich bin jedes Mal auf's Neue verstört wie friedlich das ist. Und da gibt es nicht nur Begenungsverkehr, von Picknick bis Party ist alles dabei.

    Kam noch nie auf die Idee stehen zu bleiben, bezeichne mich trotzdem als höflich :hust:

    Ich lebe hier, damit niemand mit mir verwandt ist, wenn ich doch mal ausversehen grüße, sich alle erschrecken und damit ich endlich barfuß mit Regenmantel raus kann ohne das 5 Minuten später Oma anruft, um den Untergang des Abendlandes zu prophezeien, ich wurde gesehen!!!


    denn ausnahmsweise hätte mich doch mal brennend interessiert, was die Nachbarschaft sich da zusammendichtet

    Bin zu blöd meine Affäre mit meiner Fahrgemeinschaft zu verheimlichen und hintergehe vor offenen Fenstern. Mein Kangal ist illegal eingeführt, weshalb ich die ersten Wochen nur früh morgens mit ihr draußen war. Das der Mann kocht ist eine Lüge, ich wurde schon einmal beim Müll raustragen erwischt. Mein Border Collie war gar nicht alt und krank und ist gestorben, den habe ich ausgesetzt, weil ich jetzt einen lieben Hund habe. Die Nachbarskatze gehört ganz sicher mir und mein Auto ist dafür nicht mein Auto. xD

    Ja und nein. Wenn sie es nicht kann und nicht lernt, ja da finden sich Lösungen. Aber bei einem Hund der kein Problem mit Bewegungsreizen, anderen Hunden und Lärm hat sehe ich durchaus Trainingspotential.

    Weil ich es schlicht und ergreifend doof finde für Ultrakurzstrecken das Auto zu nehmen :ka: bzw. geht auch nicht immer, weil kein Parkplatz.

    Ich meine in nur 10 Jahren habe ich es geschafft, das auf der Straße keine Hunde mehr in mich reinscheppern dürfen. Zwei Meter weiter auf dem Feldweg ist das ein anderes Thema :hust: Der Hund ist jung, da bleibt noch viel Zeit an ihrer Souveränität zu üben. Immerhin sind die Menschen hier nett, auch wenn sie wirklich nicht verstehen, dass der Babyhund Nichts mit ihnen zu tun haben möchte, kann mir Schlimmeres vorstellen. Nur manchmal nervt es einfach.

    acidsmile Willkommen im Ghetto. Man "kennt" sich und nach einem Jahr muss man doch befreundet sein :ugly: Da macht man sich keine Sorgen um Giftköder, wir sind doch alle eine "Hundehalterfamilie". Ich komme wirklich vom tiefsten Hinterwäldlerland, wo man nach frühestens drei Generationen mal darüber reden kann, ob man Einheimischer ist. Wo man sämtliche Geburtsdaten der Kinder der Cousine 3. Grades der Schwester des Gatten der Vermieter parat haben muss, immer.

    Und dann bin ich in die anonyme Großstadt gezogen... Hach habe ich mir das mit der Privatsphäre schön vorgestellt. Bis zur Erkenntnis, Mehrfamilienhaus und "die Straße" ist schlimmer als jedes Dorf. Da teilt man Mülltonnen, die selbstverständlich inspiziert und kommentiert werden, da gibt es keine Vorgärten als kleinen Schutz vor neugierigen Blicken, der Parkplatz ist nicht auf dem Grundstück, sondern ganz weit weg...

    Aber mich fanden sie komisch, weil ich doch tatsächlich irgendwo klingele, wenn mir ein Ei fehlt xD

    Drei Blocks weiter ist das auch alles kein Thema. Da ist man fremd und bis auf die übliche Idiotendichte herrscht ein Mü Abstand. Hilft halt eben zu Hause nicht.

    Wir leben mitten in der Großstadt. Sie muss nicht, aber ich fände es schon ganz nett, wenn wir die paar Meter des Alltags einfach laufen könnten. Wenn es nicht geht, ist es auch in Ordnung.

    Tatsächlich ist sowas wie Bahn fahren gar kein Thema. Sie will Nichts mit Fremden zu tun haben, Fremde nicht mit ihr, sie liegt zwischen meinen Beinen, kein Problem.

    Aber hier sind es eben Nachbarn im erweiterten Sinne und sie findet beachtet werden schrecklich. Und das gemeine ortsbezogene lernen, einmal doofe Situation = die Stelle ist verbrannt. In der Fremde ist sie da wesentlich entspannter. Überhaupt sind vereinzelte Menschen gruseliger als Menschenmassen.

    Urlaub ist sowieso das Beste :mrgreen-dance: alles neu = alles gut, keine Territorialität, Hund kann alleine bleiben und alle Zeit der Welt. Nur leider können wir nicht dauerhaft reisen.

    Der Hund ist anders. Bootsrutsche beim Kanu fahren ist lustig. Bewegungsmelderlicht das angeht eine traumatische Erfahrung. Wir hangeln uns von Insel zu Insel und Manches muss sie einfach ertragen. Nur verstehen werde ich es nie.

    Was ist das Schwierigste am Hundetraining? Mitmenschen.

    Ich glaube ich werfe bald mein Ökospinnerherz über Board und fahre innerstädtisch jeden Meter mit dem Auto. Es ist verstörend wie übergriffig und neugierig Stadtmenschen sein können.

    Ja mein Hund hat Angst, ich fände es wirklich angenehm, wenn wir einfach unbehelligt von A nach B gehen könnten. Keine Zwangssozialisierung, keine Belehrungen, einfach nur von A nach B gehen. Ich grüße auch gerne, halte als Trainingsopfer für Leinenpöbler her, weiche aus, warte.

    Aber heute durfte ich den Hund mal wieder tragen, weil sie nach dem dritten Mensch der Kekse in ihre Richtung geworfen hat die Nerven geschmissen hat. Um mich natürlich belehren zu lassen, dass das so nie was wird*

    * Arm ist mir 1000x lieber als beißen, ihre übliche Standardlösung und eigentlich bin ich irre stolz auf sie, dass sie Stadt inzwischen überhaupt ohne Panik schafft.