Beiträge von Vriff

    Perfekt ist für mich keine Charaktereigenschaft. Aber eine perfekte Beziehung, doch hatte ich. Natürlich beim ersten Hund. Der Fall war tief und hart, weil logischerweise war ich auch der perfekte Hundehalter und das eindeutig mein Werk. Läuft unter Jugendsünden, aber tatsächlich hätte ich so einen Hund gerne jederzeit wieder. Und die Sorge, wo passt es beim nächsten Hund nicht, hemmt mich bei jedem neuen Hund. Obwohl mich eigentlich ziemlich wenige Eigenschaften echt einschränken und stören bzw. es hier absolut nicht zu händeln wäre.

    Mit mögen hat das ziemlich wenig zu tun, dass ist unabhängig von der Passung.

    Ansonsten bin ich ein Vertreter der Theorie, die Summe aller positiven und negativen Eigenschaften ist null. Der Eine bewegt sich mehr in der Mitte, der Andere in den Extremen. Beides hat seine Vorzüge.

    Der ideale Zeitpunkt, dass jetzt auszuprobieren und vor allem dann auch regelmäßig zu trainieren, dass die beiden auch allein ohne den anderen sein können.

    Sehe ich genau so. Der Tag, an dem der eine für den Rest seines Lebens ohne den anderen auskommen muss, rückt näher. Und damit schrumpft Euer Zeitfenster das zu üben.

    Ich würde es tun, weil es sich nach der besseren Lösung anhört. Warum einen Hund den Spaß verwehren, nur weil der Andere lieber zu Hause bleibt.

    Hoffnung, dass es irgendeinen Effekt auf nach dem Tod hat, hätte ich nicht. Zumindest hier hatten Trauer/Probleme immer nur mit der Beziehung an sich zu tun und es war ganz egal wie gut man ohne einander vorher trainiert hat.

    Sport bei Hitze, nein. Wandern bei 30°C solange es nicht schwül ist, ja. Und außer mehr Wasserbedarf würde ich da ehrlicherweise auch keine Probleme erwarten.

    Hunde die damit schon ein Problem haben sind für mich hitzeempfindlich. Das muss nichts Schlimmes sein, aber normal finde ich es auch nicht. Oder ich hatte immer außergewöhnlich Hitzeresistente Hunde und jetzt den Ersten normalen.

    Meine Beobachtungen sind da anders. Ich hatte im Sommer jahrelang massive Probleme und mehr als frühmorgens die Tiere versorgen, um danach den Rest des Tages vor mich hinzuvegetieren war nicht möglich. Wir reden da von Ruhepuls von 100 und Ohnmacht sobald ich mich anstrenge.

    Seit ich klimatisiert lebe, brauche ich zwar einen kurzen Moment, um mich draußen zu akklimatisieren, kann dann aber unglaublicherweise was tun. Sogar kleine Runden Rad fahren, Zaun bauen oder einfach nur stehen.

    Wir schwimmen nur ab 30°C :klugscheisser:

    Aber ich glaube ein beheiztes Hallenbad fände sie angemessen. Meer oder Wellen -> sie geht nicht mehr ins Wasser außer mit den Zehenspitzen. Plantschen ist ok, Schlamm spritzen ist besser.

    Sobald es kalt ist wird artig ein Bogen um nass gelaufen und Schnee ist doof.

    Sand führt hier zu Hirn aus. Aber nachdem sie so gar nicht zu zwanghaftem Verhalten neigt kann man das auch einfach laufen lassen. 10 Sekunden Wahnsinn sind gut für's Gemüt.

    Habe ich schon mal erwähnt wie cool ein in sich ruhender Hund ist :herzen1: Frustrationstoleranz, Impulskontrolle gab es alles per Werkseinstellung mitgeliefert.

    Meinen Hund hätte ich jetzt schon als außergewöhnlich Hitzeempfindlich bezeichnet, weil sie ab T-Shirt Wetter das Maul offen hat. Nach einer Runde flitzen braucht sie auch ein paar Minuten bis sich die Atmung beruhigt hat. Sie ist bei warm ruhiger, geht aber noch ganz normal spazieren und im Haus nachhecheln tut sie eigentlich nie.

    Wir waren gerade bei 20°C im Wald Rad fahren im Trabtempo. Während dessen wird natürlich gehechelt, aber sie war schneller wieder fit, als ich das Rad ins Auto verpackt hatte. Und rein konditionell ist sie für einen jungen Hund eher weniger gut aufgestellt.

    Zusammengefasst, ja ich würde mich Sorgen wenn mein Hund solche Probleme hat.

    Das Pferd hat sein eigenes Leben, aber der Hund, der lebt MIT mir.

    Das empfinde ich übrigens als Nachteil. Erziehung ist so viel schwerer, wenn das gegenüber mehr Zeit hat mich zu analysieren, als ich mir Gedanken ums Handling zu machen. Man muss sich immer, immer im Griff haben. Und ich gebe es zu, manchmal wäre ich gerne mehr allein und das ewige Dilemma zwischen ich würde die Tür gern hinter mir zu machen und ich kann den Hund nicht alleine lassen.

    Dafür finde ich es großartig, dass man einen Hund so unkompliziert mitnehmen kann und wie einfach es ist ihn ins Leben zu integrieren.

    Die Antwort ist bei jedem Hund anders. Geschenkt bekommen, Hund in Not helfen wollen, war einfach da und der aktuelle Hund ersetzt aus finanziellen Gründen das Zweitpferd und Wanderbegleitung. Ist auch der einzige Hund, den ich jemals so richtig echt mit Hirn und Verstand ausgesucht habe. War anstrengend, stressig und doof :ops: Falls hier nochmal ein Hund einzieht fände ich es glaube ich besser, wenn der mir wieder einfach "zuläuft".

    Früher habe ich Hundesport gemacht, aber mir macht das erst ab einer gewissen Pingeligkeit Spaß. Problem nur, ich bin viel zu ehrgeizig, um es fair zu finden mit Tieren an einem Wettkampf teilzunehmen. Nur in der Hundewelt gehören Wettkämpfe und ernsthaftes Training zusammen, zumindest war es früher so. Und zusätzlich 10 Minuten Training, 2 Stunden An- und Abfahrt, 3 Stunden Anwesenheit, am Ende hat man mehr Zeit mit den Trainingspartnern als mit dem Hund verbracht. So gesellig bin ich nicht und der Aufwand steht für mich in keinem Verhältnis. Intensive Seminare fehlen mir aber schon, muss ich zugeben.

    Ansonsten habe ich einfach gerne Hunde um mich herum, bin aber unheimlich Alltagstrainingsfaul. Muss einfach passen und dann sind wir bitte gemeinsam fröhlich.

    Geänderte Anforderungen: ja, aus Land, Stadt Umzugsgründen. Fällt mir aber schwer zu akzeptieren. Alles was für mich typisch Hund ist, muss so, soll so, passt nicht in die Stadt. Aber Hunde die dem Einbrecher helfen, finde ich befremdlich und löst in mir ein leichtes, was stimmt mit dir nicht aus. Auch wenn ich zugeben muss, es ist sinnvoll, praktisch und entspannt mit so einem Hund in der Stadt zu leben.

    Und absolut großes Ja. Mich stört Dauerfusselei und Dreck immer mehr, der nächste Hund wird auf jeden Fall sauberer.