Beiträge von Vriff

    Niemand findet das lustig, es ging darum, ob es normal ist, dass Kinder/Jugendliche sowas tun, ja und ob man ihnen entsprechendes Feedback geben darf, aber ganz sicher.

    Wir haben Lagerfeuer gemacht, obwohl streng verboten und dafür auch reichlich Wasser abgekriegt, man müsste ja löschen und wir waren im Weg. Wir haben den Traktor benutzt um Geländestrecken zu bauen und durften danach tatkräftig bei der Ernte helfen. Wir haben Klingelstreiche gemacht, einen ordentlichen Brüller kassiert und einen leeren Blumentopf nachgeworfen bekommen. Wir haben Hausaufgaben abgeschrieben und absichtlich den Zug verpasst, um lieber eine Stunde am Bahnhof rumzuhängen.

    Usw. Nichts davon wissen meine Eltern :ka: und wenn ich so darüber nachdenke, was meine Mitschüler angestellt haben waren wir die Blümchen.

    Ohja, also gerade im öffentlichen Dienst hätte ich den Weg der Eskalation gewählt. So etwas darf man m. E. nicht auf sich beruhen lassen.

    Ja und nein. Man wird müde. Man kann nicht immer kämpfen. Ist ja mit ein Grund, warum es den Unterschied zwischen Gesetz und Wirklichkeit gibt.

    Mal unabhängig von so lustigen Sache, wie man ist zickig, hysterisch, überempfindlich, wenn man den Mund aufmacht. Genauso wie das sehr angenehme Arbeitsumfeld, wenn man sich "reinschummelt".

    Ja, Mietverhältnisse sind ein Quell unendlicher Freude. Irgendwie ist es verständlich, dass sich Vermieter dann den "Unsicherheitsfaktor Hund" nicht noch zusätzlich ins Haus holen wollen...

    Kann man doch kaum noch verhindern, auch da ist man inzwischen sehr auf Mieterseite.

    Finde es völlig normal das Kinder sich ausprobieren und solche Scherze spielen. Genauso wie es völlig normal sein sollte, dass sie dann ein entsprechendes Echo bekommen, um rücksichtsvolle Erwachsene zu werden, die wissen das man sowas nicht macht und handeln Konsequenzen hat.

    Lustig finde ich es nicht, gehört aber irgendwie zu einer sozialen Gemeinschaft dazu, auch wenn ich herzlich wenig Lust habe fremde Kinder zu erziehen.

    Man müsste einfach Zahlen haben

    Und die gibt es nicht. Das sehe ich tatsächlich als großes Problem, wie soll man handeln, wenn man nicht mal weiß, worum es genau geht.


    In meinen Augen muss einfach mal bei solchen Vereinen durch gegriffen werden

    Solche Einzelfälle erledigen sich oft von selbst. Spricht sich rum, dass es scheiße ist, die Käufer bleiben aus, die Sache löst sich auf. Blöd bis dahin, aber kein ewiges Problem.

    Ich möchte dir deine Erfahrungen überhaupt nicht nehmen, aber ich muss zugeben, ich bin fasziniert bis verstört welche Geschichten du in deinem direkten Umfeld erleben musst.

    In Meinem tun sich Züchter- und Tierschutzhunde nix, was Probleme die ihre Menschen haben angeht. Im Gegenteil ich bin immer wieder überrascht wie oft, habe ich im Internet nach Foto bestellt, gut geht.

    Aber ich sehe Auslandsimporte auch nicht als Ursache für ein deutsches Tierschutzproblem. Im Gegenteil, eher eine Einnahmequelle :ka: zumindest ist das der Eindruck den mir selbstimportierende Tierheime vermitteln.

    Reine Auslandsimportorganisationen betreiben keinen Tierschutz bei uns, müssen sie auch nicht und ich fände es kurios, wenn man sagt, die haben hier ein Tierschutzproblem. Die decken hier eine Nachfrage und auch da, Einnahmequelle, um sich vor Ort zu kümmern. Das es da Vereine gibt, die sich nicht um ihre Rückläufer kümmern stimmt. Ist für mich aber nur ein Randphänomen, aber sicher nicht die Ursache für hiesige Tierschutzprobleme.

    Aussies zum Beispiel. Ich mag die, ich hatte welche und hier dürfte wieder einer einziehen. Aber zu Zeiten des Booms gab es in nahezu jedem Tierheim Einen mit Potential zum Langzeitbewohner.

    Auch jetzt, wenn ich mich so durch die Anzeigen lese, Beißvorfall, beschönigter Beißvorfall, beißt nur ein bischen.

    Und das sind für gewöhnlich nicht die Hunde an die man denkt, wenn es um Hunde mit Potential geht.

    Nach der Definition hat hier noch nie ein Hund gearbeitet. Die fanden alle die Tätigkeit an sich selbstbelohnend. Wenn ich ganz kleinkariert bin, könnte man sagen, rein strafbasiert. Wer sich nicht benimmt, darf nicht.

    Ich kam noch nie in die Verlegenheit dauerhaftes Belohnen abbauen zu müssen, weil siehe oben. Genauso wie es nicht wunder was an Training investieren musste, um Außenreize und Co auszublenden, weil die Hunde wollten, vor lauter Will war da alles Drumrum egal.

    Ganz ehrlich, da finde ich meinen "einfachen" Begleithund aber wesentlich kniffliger. Da muss ich motivieren, da muss man erstmal einen Arbeitsmodus erarbeiten, usw. Und dann kommt noch alles Andere dazu, dem Hund vermitteln was genau ich eigentlich will bspw. übrigens auch schwieriger, wenn da die Eigeninitiative, vom Hund fehlt.

    Niemand streitet ab, dass es diese Grundrechte gibt. Ich finde es auch ganz ehrlich großartig. Als Privileg sehen, da weigere ich mich. Nur weil es woanders schlechter ist, muss ich nicht dankbar sein für etwas das für mich eine absolute Selbstverständlichkeit sein sollte.

    Das ist der gute Teil der Geschichte und jetzt kommen eben die Menschen dazu. Rassismus ist auch verboten, trotzdem gibt es ihn. Ich bin der sehr dafür, sich irgendwie mit dem Ist-Zustand zu arrangieren und das Beste daraus zu machen. Das bedeutet aber nicht mit Scheuklappen durch die Welt zu gehen und Probleme abzustreiten. Auch das kann ein Schritt in Richtung echter Gleichberechtigung sein.

    Übrigens glaube ich nicht an Gleichberechtigung, das ist ein theoretisches Ideal. Aber der Mensch ist geschlechtsunabhängig viel zu egoistisch um das umzusetzen. Ich auch, da nehme ich mich überhaupt nicht aus. Deshalb muss man ja dauerhaft gegenwirken.