Beiträge von Vriff
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Vorausschauender handeln. Wenn Meine so drauf ist, dann ist sie total drüber. Da gilt die Ohrfeige mir, weil ich den Hund überfordert habe. Passiert, passiert immer mal, aber mir wäre allein die Zusammenfassung zu oft.
Sowas klärt man im Kleinen.
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Bei größeren Kindern. Wenn ein Kleinkind mit Laufrad ins parkende Auto fährt hat man einfach mal Pech gehabt. Wusste ich auch nicht und empfinde ich seitdem als absoluten Unding.
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Hier lebt ein Kater mit sehr angeschlagenen Nieren und Schilddrüsenüberfunktion und mehr, das man jetzt aber mal ignorieren darf. An sich Beides kein Thema, aber ab einem gewissen Punkt sind die Schilddrüsenwerte top, aber er rutscht in eine akute Niereninsuffizienz.
Der Ist-Stand, er bekommt selbstverständlich Medikamente, aber er hat noch eine leichte Überfunktion. Er nimmt jeden Monat so 20-30gr ab. Hört sich nach nix an, läppert sich aber. Niere ist unauffällig. Und die Symptome von Nierenproblemen sind definitiv bedeutend schlimmer als die von leichter SDÜ.
Der Kerl ist über 20, spielt die 2 Jährigen in Grund und Boden, frisst wie immer und ist geistig voll auf der Höhe, nur der Schlaf ist tiefer als früher. Ewig wird das nicht gut gehen, aber nur wegen Abnahme würde ich ihn nicht einschläfern.
Abnahme Nr. 2 hat schlecht gefressen, struppiges Fell, viel zu viel geschlafen. Der hatte einen inoperablen Tumor, er wurde deshalb eingeschläfert. Keine Chance auf Lebensqualitätssteigerung, keine Chance auf Heilung. Und das ist schwer gefallen, weil sonst noch fit und eigentlich nicht alt.
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Aber aber - das Alternativverhalten kommt doch NACH dem Abbruch - Abbruch bedeutet für MICH genau das "Hör mit dem auf, was du gerade tust oder vorhast"
Eigentlich ist mein Ziel, dass ich überhaupt keinen "großen" Abbruch brauche. Gleich dreimal keinen der nicht sauber aufgebaut und nur durch Gewalt durchsetzbar ist. Nichts Anderes ist für mich Abbruch in höchsten Erregungslagen ohne vorheriges Training. Bei genug Notfall kann den aber jeder.
Und für den kleinen Abbruch im Alltag, da braucht es für gewöhnlich keine Alternative, Level hör auf an dem Grashalm zu schnüffeln. Um den zu etablieren reicht aber auch der metaphorische Wattebausch, da muss man nicht zu Hulk werden.
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Sagt auch niemand, es ging um die Hundehalter die Nichts tun und deshalb zur Gefahr für ihr Umfeld werden.
Und ehrlicherweise, ich sehe die nicht. In wirklichen Gefahrensituationen sind die Meisten doch ziemlich handlungsbereit.
Was stimmt, die Einschätzung was ein absolutes Tabu ist. Ich empfinde viele Menschen als erstaunlich leidensfähig, was da so alles normal für einen Hund ist... Aber auch die sind nicht paralysiert und denken bevor sie tun, die finden ihr nicht handeln richtig.
Die überforderten Denker suchen sich Hilfe, die haben Leidensdruck. Bis sie das Problem gelöst haben halten sie aber für gewöhnlich mal mindestens eine Leine fest, als Managementmaßnahme. Weil sie wissen, dass sie ihren Hund im Moment X nicht im Griff haben. Ich empfinde solche Hundehalter oft als sehr angenehm im miteinander, gefährlich sind da Andere.
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Wenn ein Kind auf die Straße rennen will, seinem Ball hinterher während ein Auto kommt, dann kommt ein elterliches STOP halt idR so authentisch rüber, dass das Kind stoppt
Notfall und Notfallreaktion. Aber das wird doch hoffentlich die Ausnahme sein und hat mit Erziehung wenig zu tun. Dabei ist es auch ganz egal, ob das Kind was lernt, Hauptsache es lebt.
So bringt man aber niemandem bei am Tisch nicht zu schmatzen hoffe ich. Und selbst wenn, würde ich eher erwarten, dass zukünftig heimlich gegessen wird, weil ich es für wahrscheinlicher halte, dass die Schlussfolgerung nicht mehr essen und nicht, einfach nur nicht dabei schmatzen ist. Ohne Erklärung und Alternative wird es eben manchmal schwierig, da hilft der tollste Abbruch nicht. Und es gibt eben viele Menschen die in solchen Situationen, die zwar schon irgendwie wichtig sind, aber nicht lebensbedrohlich eben nicht "authentisch" sein können.
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Jetzt mal ernsthaft, man beschneidet sich immer eines Werkzeuges, wenn man Strafen aus ideologischen Gründen weglässt.
Nur auch in Zeiten von Elektroschockhalsbändern waren Hunde nicht besser erzogen oder hatten Menschen weniger Probleme im Umgang.
Wer bisher gänzlich darauf verzichtet hat, für den kann ein Abbruch eine Offenbarung sein. Der Rest hat wohl woanders ein Problem. Verstehe nicht, warum man sich da jetzt so drauf fixiert.
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Ganz ehrlich, ich habe die Körperspannung eines ausgenudelten Gummibandes, wenn ich laut werde endet das in hysterischem Gekreische und meine mentale Widerstandskraft endet so nach ca. 2 1/2 Sekunden.
Selbst wenn ich mich bemühe energetisch zu sein, meine Hunde hatten eindeutig zu viel Zeit zu analysieren, wo meine Schwächen sind.
Manchmal wünschte ich das wäre nicht so, ich sehe bei Menschen mit mehr "Standing" wie viel leichter sie es haben. Aber ich bin nunmal ich. Die gute Nachricht, man kann trotzdem Wege finden, mit seinem Hund entspannt durch die Welt zu gehen. Mantraartiges, du musst einfach nur, hilft dabei aber nicht.
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Und deswegen war meine Frage halt, ob ich das zu eng sehe.
Nö, aber ich beobachte mit Schrecken, dass DIE Frau leider immer mehr Anhänger bekommt.