Beiträge von Vriff

    Und die Zeiten, in denen Frauen im MINT-Studium komisch angesehen wurden

    :lachtot: Sie werden gefördert, sie sind gewünscht, so auf dem Papier. In der Realität empfinde ich es besser als vor 10 Jahren, aber der Weg ist noch ein weiter.


    Als relativ junge Frau mit Wunsch zur Führungsposition hat man es heute - dank Quoten etc. - in Konzernen deutlich leichter, als als Mann.

    Und darf sich das bei jeder sich bietenden Gelegenheit anhören. Danach kommt dann die gläserne Decke, in der man es nicht leichter hat als früher, weil man hat doch schon so viel getan :pfeif:

    Einstellungen ändern sich langsam, generationenweise. Ich kann dir als Frau sagen bei neuen Kollegen: oh er hat einen Fehler gemacht, kann vorkommen.

    Bei neuen Kolleginnen: oh sie hat einen Fehler gemacht, kein Wunder ist eh nur wegen der Frauenquote da.

    Willkommen in der IT. Wenn ich mit meinem Mitarbeiter im Büro sitze wird immer davon ausgegangen, dass er die höhere Position hat und nicht ich. Aber macht ja nix, kann man ja aufklären.

    Ich rede das Problem nicht klein, ich sehe nur einen anderen Kontext.

    Gerade das, beim Arbeiten (also der Mensch arbeitet, kein Hundetraining) klappt es, in der Freizeit nicht, das wäre etwas das ich genauer analysieren würde. Was genau ist da von Menschenseite aus anders? Die innere Einstellung, der Fokus auf den Hund, usw.

    Es gibt Hunde denen tut es gut, wenn man ihnen nicht die volle Aufmerksamkeit schenkt. Da kann, pack dir ein Hörbuch auf's Ohr und halte die Leine einfach nur fest, ein guter Rat sein. Und es gibt Hunde bei denen würde genau das, alles nur schlimmer machen.

    Und genau das gilt für jeden Ratschlag.

    Hier muss man doch kein Problembewusstsein schaffen, das ist vorhanden. Ich würde einfach kleinschrittiger vorgehen. Was bewirkt, was? Wenn man alles auf einmal komplett umschmeißt, weiß man im besten Fall nicht, was geholfen hat und im schlimmsten Fall schießt der Hund sich dann immer ab und nicht mehr nur beim Gassi.

    Fassen wir zusammen, der Hund ist im Haus unauffällig, reist entspannt, benimmt sich während der Arbeit, Mehrhundehaltung problemfrei, keine Beziehungsprobleme wegen des Hundes, weil Mann ihn mag. Bei Spaziergängen holt er einen Menschen mit Einschränkungen nicht von den Füßen und ist händelbar.

    Ja natürlich besteht da Leidensdruck und Handlungsbedarf. Mehr mit- statt gegeneinander. Das war es dann aber auch schon. Ich gehe davon aus, es knirscht an irgendwelchen Kleinigkeiten und wenn man rausgefunden hat, wo genau das Problem liegt, hat sich das auch schnell erledigt.

    Für omg Abgabe man wird dem Hund niemals gerecht oder ohne jahrelanges Training und Gehirnwäsche sind die Probleme doch viel zu klein.

    Das wieder spiegelt für mich Großstadt Tierheime ganz gut.

    Einmal quer durchs Ruhrgebiet. Bochum scheint sich auf Listenhunde spezialisiert zu haben. Davon gibt es in allen anderen Städten auch immer welche. Langzeitinsassen per default. Dann die üblichen Schäferhund/mixe und schon fängt es an bunt gemischt zu werden. Kangale sind noch so ein Thema, aber in Anbetracht dessen, was so als HSH importiert wird, finden sich da ganz schön wenige andere HSH im Tierheim.

    Frankfurt hat auffällig viele Weimaraner und Molosser, aber auch da keine HSH, sondern Listenhunde und Schäferhunde.

    Es gibt sie, keine Frage, aber man das HSH Problem ist nicht die Ursache für volle Tierheime.

    Und ganz ehrlich. Wir wollen Hunde die sich von ein bischen selbstsicheren Auftreten und einem Brüller abwehren lassen.

    Man denke an die ganzen Hunde die man so als Hundehalter draußen blockt.

    Wir wollen Hunde die man bei einer Rauferei mit ein bischen Halsband halten und ziehen trennen kann. Natürlich kommt es dabei zu Verletzungen, natürlich setzt so mancher nach.

    Aber ganz tief drinnen haben all diese Hunde einen Rückwärtsgang sprich sind als Schutzhund ungeeignet. Weil wenn sie den nicht haben fängt die lustige, sind Hunde gestört die Artgenossen gezielt töten und wie konnte es nur zu diesem Beißvorfall kommen Diskussion an. Und meistens endet sie in fehlgeleitetem Beutefangverhalten. Was jetzt nun wirklich Nichts mit aggressivem

    Verteidigen und Kontrollierbarkeit zu tun hat.

    Bin mir sehr sicher man könnte Hunde auf solche Eigenschaften selektieren. Aber das da massenweise unentdeckt davon rumlaufen bezweifle ich ein bischen. Dafür passiert doch zu wenig und Hunde, ja auch Gebrauchshunde sind im Allgemeinen zu nett dafür.

    Es ist schon ein Privileg. Aber wichtig für Gleichberechtigung und Unabhängigkeit der Frauen.

    Natürlich. Das streite ich auch überhaupt nicht ab.

    Nur sehe ich eben auch, dass es nicht nur die hohen Mieten sind. Allein der Renovierungsstand. Es gibt kaum noch Bruchbuden. Bad, Boden, Licht und Internet sind inzwischen so normal. Selbst Schimmel ist seltener geworden.

    Ja natürlich gibt es noch echt schäbige Buden, keine Frage. Aber so im Durchschnitt leben wir hier echt gut im Land.

    Das ist schade, das ist doof. Aber mal ganz ernsthaft, wann in der Geschichte war das überhaupt mal auch nur eine Option.

    Das ist doch eine der besten Errungenschaften der Jetztzeit, dass das überhaupt möglich ist. Für jeden und immer, das dauert noch.

    Genauso eigene Zimmer für jedes Kind. Ich glaube wir vergessen da manchmal auch in welchem Luxus wir heutzutage schwelgen.

    Unser Haus dürfte jetzt ziemlich genau 100 Jahre alt sein. Die Entwicklung ging von 4 Wohneinheiten pro Etage, Gemeinschaftstoilette im Treppenhaus über zwei getrennte Wohnungen pro Etage selbstverständlich mit eigenem Bad zu jede Etage ist eine Wohnung und die ist klein.

    Ich nehme mich da absolut nicht aus, aber normal ist Haus alleine noch nie gewesen.