Beiträge von Vriff

    Vergleichen wir jetzt ernsthaft Profisportler im Rennen mit Rad fahren in der freien Wildbahn?

    Der größte Feind des Radfahrers ist Wind. Aerodynamik ist alles. Im Pulk auf Rennrad über 30km/h kein Problem, aber definitiv Sport. Allein schon herausfordernd und für einen Großteil der Rennradfahrer nicht als Durchschnittsgeschwindigkeit zu schaffen.

    Auf meinem Alltagsrad rolle ich bergab bei unter 10% Steigung also einem Großteil aller Straßen nicht schneller als ungefähr 40km/h. Ab dann bremst mich der Fahrtwind mehr als der Berg beschleunigt. Und das hat schon eine deutlich sportlichere = windschnittigere Sitzhaltung als ein Großteil der üblichen Räder die zumindest hier rumfahren.

    Pflaster, wassergebundene Oberfläche, pannensichere Reifen, normale Kleidung statt Presswurst oder gar eine übliche Jacke, Gepäckträgertaschen bremst alles.

    Niemand streitet ab, dass Räder schnell sein können. Unangenehm schnell. Aber über 50km/h sind möglich und trotzdem eher Ausnahme als Regel.

    Die Bevorzugung des Rades nehme ich dafür überhaupt nicht wahr. Autos First, danach Fußgänger, aber nur so Alibimäßig, zum Beispiel vor Radfahrern, damit ja niemand auf die Idee kommt sich ernsthaft über parkende Autos auf Gehwegen, Drängelampeln, etc. zu beschweren und der Rest sind Lippenbekenntnisse.

    Der Diagnostikmarathon geht weiter, aber wenigstens keine MMK und die Schulter wird auch besser.

    Endlich wieder kleine Runden, erlaubt.

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    Aber immerhin schaut Miss Valium dann doch mal aus wie ein Junghund. Auch wenn ihre Interpretation von Vorstehen eigen ist :hust:

    Ansonsten zelebriert sie einen Großteil des Tages den gequälten Tierschutzhund. Niemand ist so arm dran wie sie. Nix darf man.

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    Wenn der Maßstab perfekt in allen Belangen ist, ja dann kenne ich tatsächlich keinen Radfahrer der dieses Kriterium erfüllt. Allerdings auch keinen Fußgänger und genausowenig Hundehalter, überhaupt gar keinen Menschen.

    Ich möchte nicht wissen wie viele Gesetze bei größter Gesetzestreue tagtäglich gebrochen werden einfach nur aus Unwissenheit. Ja schützt vor Strafe nicht, aber allein die Vielzahl ich habe nicht mal alle in Deutschland geltenden gelesen, geschweige denn verstanden, noch bin ich intelligent genug die alle immer in jeder Situation korrekt anzuwenden.

    Verwirklichung der Tiergefahr gibt es nicht ohne Grund und Haftung ist ein schwacher Trost, wenn man den Schaden hat. Als Gesellschaft haben wir uns trotzdem darauf geeignet, dass Hundehaltung ok ist. Genauso wie Rad fahren, völlig egal wie man persönlich dazu steht :ka:

    Beide müssen für ihre Schäden haften, Versicherungspflicht für Hunde ist auch eher die Ausnahme und es darf selbstverständlich mit nicht versichertem Hund innerhalb Deutschlands gereist werden. Abhauen und die Konsequenzen des eigenen Handelns vermeiden ist Zeitgeist, egal ob Hundehalter oder Radfahrer.

    Ist mir wirklich schleierhaft wie man das Eine ok finden und beim Anderen Mord und Totschlag schreien kann. Und da ist man noch nicht bei den Spitzfindigkeiten wie Fleischfresser vs. Mikromobilität, reiner persönlicher Luxus vs. zumindest teilweise Nutzgegenstand, usw.

    Naja so einfach ist es mit einfach so umziehen nicht. Mir gefällt so einiges besser in Bayern als in NRW trotzdem lebe ich hier. Größtenteils Reitwegepflicht oder ein albernen 20/40 Fragebogen den man kaufen kann, Leinenpflicht gefühlt überall, irre hohe Hundesteuer sind eben kein Grund umzuziehen, . Egal wie Blöde ich es finde. Da wird sich mal drüber geärgert und fertig.

    Und gerade Rasselisten, egal ob man sie gut oder schlecht findet die Meisten werden einfach nicht betroffen sein :ka: findet man doof, so theoretisch und praktisch hat es keine Auswirkungen auf irgendwelche Entscheidungen.

    Bedankt euch bei den Autofahrern die Radfahrer schneiden, bewusst ausbremsen, anhupen und anpöbeln :ka:

    Ich fahre übrigens lieber auf der Straße und verpflichtenden Radweg ignorieren, wenn er gar zu eng, alle 100 Meter die Straßenseite wechselt und ähnlich sicher ist, ist glaube ich mein einziges regelmäßig begangenes Verbrechen im Straßenverkehr.

    Das mit den 5km/h bzw. eigentlich Schrittgeschwindigkeit stimmt nur auf Fußwegen mit Radfahrer frei. Das sind aber ganz explizit keine gemischten und verpflichtenden Fuß- und Radwege, sondern ein man darf da frei wählen ob man auf der Straße oder dem Gehweg fährt. Wissen aber viele Autofahrer nicht oder wollen es nicht wissen, siehe Satz 1.

    Auf verpflichtenden Fuß- und Radwegen sind Fußgänger und Radfahrer gleichberechtigt. Das heißt zwar, dass Radfahrer niemanden wegscheuchen dürfen, aber auch, dass Fußgänger niemanden blockieren dürfen.

    Also eigentlich ist man beim Auto fahren so privilegiert da sitzt niemand auf der Straße und falls doch sind die meisten Menschen so auf Autos zuerst geprägt, dass sie aufstehen ganz ohne das das Auto sich extra bemerkbar machen muss. Mal unabhängig davon, wenn da jemand auf der Straße klebt wird derjenige von der Polizei entfernt.

    Das jemand ein Auto schiebt habe ich im Realverkehr noch nie gesehen.

    Klingeln, langsam fahren, ausweichen ist Rücksicht. Nicht anwesend sein oder sich in Luft auflösen nicht. Das wäre genauso absurd wie von Fußgängern zu erwarten, dass sie niemals nebeneinander gehen, weil sie sehen ja nicht, wenn jemand von hinten kommt, rücksichtslose Ignoranten, das ist nun wirklich nicht zu viel verlangt. Handzeichen bevor man stehen bleibt oder die Seite wechselt wäre noch ganz sinnvoll.

    Das Problem sind doch für gewöhnlich nicht Radfahrer, Autos, Hundegassigänger, E-Scooter Fahrer, was auch immer, das Problem sind zu viele Menschen. Was aber eben das Merkmal unserer Zeit insbesondere unserer Städte ist :ka:

    Da hilft nur atmen und akzeptieren.

    Am Stadtrad habe ich eine Kuhbimmelglocke und fahre vorausschauend, der Hund bleibt in der Zivilisation an der Leine und muss auf meiner Wegseite bleiben und komischerweise kommt man da ganz friedlich durch die Welt.

    Die Idiotenbegegnungen sind im Promillebereich, passieren leider trotzdem zu oft, weil einfach zu viele Menschen :ka: spannenderweise wollen sie immer mich über Fehlverhalten und Rücksichtslosigkeit anpöbeln während sie selbst im Unrecht sind, bisher wollte noch nie, wirklich noch nie jemand den Sachverhalt mit Polizei oder Ordnungsamt klären.