Beiträge von Vriff

    aber man darf doch trotzdem Grenzen haben, oder?

    Kann, darf und sollte man. Nur deine Grenzen gelten eben nicht für Andere.

    Wir reden hier von einem massiven Problem. Kein wäre schön, wenn es anders wäre. Kein wir probieren mal was aus. Und auch kein kann man irgendwie managen und mit leben.

    Oft geht's um die Leidensfähigkeit und den Leidenswillen vom Menschen, aber hier geht's ausnahmsweise mal nur um den Hund ähnlich zu akuten Schmerzen.

    Ich traue mir nicht zu, da per Ferndiagnose irgendwas zu raten. Und mein misstrauischer kannte Nix ist wahrscheinlich näher am Angsthund als mir lieb war.

    Ich Stella mir gerade die Frage, warum beim Hund so ein Augenmerk aufs Bedarfsdeckung gelegt wird, bei anderen Tieren deutlich weniger bis garnicht und beim Menschen immer wieder gewarnt word zu supplemwntieren, solange kein Mangel vorliegt.

    Zumindest bei Pferd und Katze sind es die gleichen Themen. Bei anderen Tierarten fehlt mir der Einblick. Bei Eltern habe ich es auch schon mitbekommen.

    Für mich eher ein Fall von, man kümmert sich besser um Schutzbefohlene als um sich selbst.

    Meine war bei Einzug mit 7 Monaten sozusagen stubenrein. Das sozusagen ist entscheidend. Sie hat von Anfang an Bescheid gesagt, aber wenn man dann nicht sofort und sofort meint wirklich sofort und auf der Stelle mit ihr rausgegangen ist hat sie reingemacht.

    Einhalten konnte sie, auswärts war das glücklicherweise nie ein Thema, aber bis sie das zu Hause getan hat, puh Ewigkeiten. Wir reden von Schuhe und Jacke anziehen dürfen :mute: der Hund ist im Februar eingezogen, barfuß im Schlafanzug draußen stehen war schön :ugly:

    Meistens war das mit regelmäßig rausgehen kein Problem, aber morgens als Erstes mit dem Hund raus war lange Gesetz. Das erste Mal, erst selbst Pipi machen dürfen und dann mit ihr gehen war ein Meilenstein und bis heute empfinde ich die erste Tasse Kaffee bevor wir Einflüssen als puren Luxus.

    Heute ist sie 2 Jahre alt und wenn sie sich meldet beeile ich mich und sie muss direkt neben mir bleiben. Ich würde ihr zutrauen, dass sie sonst immer noch ins Büro pinkelt :schweig:

    Du weißt dass das nicht böse gemeint ist :smile: , aber bei Größe und Gewicht deiner Hunde würde mir auch keine Leine, egal welches Material, durch die Hand rutschen.

    Ist schon eine etwas andere Anforderung an "Griffigkeit", wenn da ein reaktiver > 20kg Hund dranhängt.

    was heißt denn "rutschig" überhaupt. Ich hab da keine Idee zu wie das gemeint ist? die Leinen haben doch einen Griff?

    Da fängt es schon an, einen großen Hund halte ich nicht am Griff. Dann ist die Leine viel zu lang und ich kann auch direkt loslassen. Mal unabhängig von der Verletzungsgefahr.

    Kurz genommen ist da kein Griff, also halte ich die Leine irgendwo dazwischen während der Hund zieht oder direkt reinspringt. Eine rutschige Leine gleitet dabei durch die Finger wird länger, man verliert die Kontrolle über den Hund.

    Beim erzogenen Hund der halt angeleint ist, weil er angeleint ist, ist das Material völlig egal und bleibt der eigenen Vorliebe überlassen. Dann sind aber auch die Stabilität der Karabiner und Reißfestigkeit, egal.

    Alberne Quatschköpfe, Optimisten und Verträgliche sind für mich so. Nur weil ernstere Charaktere so nicht bleiben heißt das nicht, das der Rest nicht erwachsen wird. Und ehrlicherweise meine Arschkrampen äh super souveränen erwachsenen Hunde waren auch als Welpen schon so :hust: da bestand erwachsen werden aus über den Dingen stehen und sich nicht mehr in jede Rauferei stürzen. Genauso wie ein fiddelnder Hund lernt, dass er nicht jeden anspielen muss :ka:

    Für mich sind da die Rasseunterschiede größer als kastriert/unkastriert. Ja bei Rassen in denen gleichgeschlechtliche Aggression ein Thema ist ein Frühkastrat oft verträglicher. Da mag man von, nicht erwachsen geworden sprechen können. Nur der Umkehrschluss verträgliche Rassen werden nicht erwachsen ist für mich falsch.Und

    Wie ein Hund später ist, ist eben durchaus genetisch. Erwachsen sind sie alle, wenn auch sehr unterschiedlich.

    Nicht erwachsen werden findet für mich auf einer anderen Ebene statt. Aufmerksamkeitsspanne einer Eintagsfliege, Reize nicht angemessen verarbeiten können, usw. Aufzuchtsmängel eben die ein Hundeleben lang beeinträchtigen.

    Nach dem, was ich sehe, werden sehr früh kastrierte Hunde nie wirklich erwachsen.

    Ist auch ein bisschen Charaktersache, aber mir erscheinen die oft sehr infantil, ihnen fehlt die ruhige Würde des erwachsenen Hundes.

    Konflikte werden zb bei manchen durch herumrennen und fiddeln gelöst (siehe Google "fiddle about Hund"), manche Hunde sind auch extrem unsicher.

    Was ich sehe ist das, das absolut individuell ist :ka:

    Mein letzter Kindskopf hatte zeitlebens mehr Hoden als Hirn, natürlich gedeckt bevor er zu mir kam und trug den Titel ewiger Welpe mit stolz.

    Bei meiner frühkastrierten Hündin bemerke ich bisher genau nix außer fehlende Läufigkeiten. Ganz normaler Hund mit ganz normalen Entwicklungsschüben. Das sie anfangs oft unsicher war und bis heute misstrauisch schiebe ich eher auf Herkunft als auf Hormone wird auch zunehmend besser.

    Im Umgang mit anderen Hunden war sie seit Beginn auffällig souverän und in sich ruhend, da brauchten ihre Vorgänger Jahre der Erfahrung bis sie so weit waren, wenn sie diesen Zustand überhaupt erreichten.

    Erna hatte 4 als Junghund und trägt jetzt 6. Erbse von Die Swiffer trägt die 4 jetzt. Vielleicht kann sie einschätzen ob man die ausreichend klein kriegen würde. Meinem eher kleinen Borderrüden war 4 zu klein und er hätte 5 gebraucht.

    Eigentlich hat da nach Gewicht sehr gut gepasst.