ist aber eben auch nur ein mögliches Hundehalterszenario. Ich persönlich bin noch nie im Hundealltag 3x am Tag wegen dem Hund spazieren gegangen. Das gab es maximal zu Rehazeiten nach Verletzungen.
Wenn das eine zwingende Voraussetzung zur Hundehaltung wäre, würde hier kein Hund leben. Gebe ich offen und ehrlich zu ![]()
D.h. nicht, dass meine Hunde nie an die frische Luft kommen. Ich bin jahrelang mit dem Rad und Hundeanhänger zur Arbeit gefahren. Hund bedeutete kleiner Umweg zum Kanal, die Strecke im Grünen Hund im Freilauf, die Strecke in der Stadt im Anhänger. Zack Hund versorgt ohne nennenswerten Zeitaufwand, weil das eben so ins Leben passte.
Genauso die immer dabei Hunde, da wurde die Strecke Parkplatz - Geschäft eben über den nächsten Grünstreifen geführt, zack Löserunde erledigt.
Als ich noch im Stall gearbeitet habe wurden morgens eben zuerst die Zäune kontrolliert und dann gearbeitet. Zack Hund bewegt und glücklich draußen dabei bis zum Feierabend.
Usw. mein Leben hat sich in Zeiten der Hundehaltung schon massiv verändert. Aber mit Willen zum gemeinsamen Alltag haben sich immer Nischen gefunden, dass es für die Hunde und mich gepasst hat. Ganz ohne klassisches Gassi gehen.
Und genauso kenne ich Menschen die Gassiauszeiten für sich brauchen und sehr dankbar sind, dass sie diese sozial anerkannte Ausrede des, Hund muss raus, nutzen können. Weder besser noch schlechter als mein Weg, einfach nur anders. Das ist ja das Schöne an Hunden, sie sind unheimlich flexibel. Nur wollen muss man das, sonst helfen die harten Fakten des Möglichen auch nicht weiter.