Beiträge von Vriff

    Bei uns ist langweilig. Also die gute Art von langweilig.

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    Sommer plätschert halt so vor sich hin. Sie tut was ein guter Hund tut, nix. Und die drängensden Fragen des Zusammenlebens bestehen aus, brauchen wir ein Boot, um die Paddelsaison zu verlängern und welches Hundebett ist das Richtige.

    Paddeln mit Hund, weil man mit Junggemüse noch nicht so richtig was machen kann und ein Sommer nicht verschwendet gehört, war die beste dumme Idee, die ich seit langem hatte.

    Das ist so so schön :herzen1:

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    Warum rational? Als Pflegestelle ist man doch sowieso nur kleines Rädchen im Getriebe und ob man da jetzt schneller oder langsamer vermittelt am Ende egal.

    Als ich noch Katzenpflegestelle war sind hier immer bewusst die Allergiker, Diabetiker oder Aggressiven eingezogen. Habe die Möglichkeiten und das Wissen dazu und mir nie Gedanken gemacht, dass ich mehr auf Masse hätte helfen können. Und es gab immer mehr Bedarf an Plätzen wie Meinen als verfügbare Plätze. Ich fand es immer sehr schön, dass ich sowas ermöglichen konnte.

    Die paar Male die hier Kitten lebten empfand ich zum Beispiel als unbefriedigend, hatte was von Fließband und gefühlt habe ich mehr Zeit mit Vermittlung als mit den Tieren verbracht. Auch wenn man gleich einer ganzen handvoll Tieren in wenigen Wochen geholfen hat, wo der olle Zausel mehrere Jahre das Büro blockierte, weil er selbstverständlich nicht mit meiner Truppe vergesellschaftbar war und mehrfach aus der Vermittlung zurückkam. Was habe ich mich gefreut als der endlich sein zu Hause gefunden hatte. Und schöner als Tierheim war der Kompromiss allemal.

    Es gibt da schon Kuriositäten. Vollblutaraber als Rappe = kostet mindestens das Doppelte meist nicht mal mit irgendwelchen sonstigen Qualitäten weil Farbzucht eben so ihre negativen Seiten hat.

    Ganz schräg wird es bei, je mehr Reitpferdequalitäten sie haben, desto günstiger werden sie.

    Dafür sind Isländer irgendwie immer teuer. Egal ob sie Sommerekzem haben, winzig sind oder überhaupt keine Mehrgänger sind.

    Logisch kann man Pferdepreise nicht erklären. Muss man auch nicht.

    Also für die Preise darfst das Punktepony behalten, dagegen ist die gesund. Lebenslanges Besuchsrecht versteht sich von selbst, ist schließlich weit unter Wert.

    Ne so manche Vorstellung ist wirklich schräge. Wüsste ja zu gerne ob die wirklich zu den Preisen weggehen. Wenn ich daran denke wie schwer damals jung und gesund verkaufen mitunter war. Genauso der angebliche Reittourismus. Hier möchte man zum Teil Geld für's anschauen :mute:

    Aber ich find den Preis schon ganz schön heftig, oder ist das ein normaler Preis?

    Der Preis ist heftig und nein, nicht normal.

    Bei einem Warmblut unter 10.000€ suche ich heutzutage den Haken, aber über 15.000€ muss es auch mehr bieten, als lieb schauen.

    Und die Exoten zu denen Mustangs zählen, niemand zahlt da Ausbildung, also das er nix kann ist soweit erstmal üblich. Aber niemand zahlt für ein krankes Pferd. In dem Bereich kriegt man für 10.000€ richtig nette Pferdchen ohne Probleme, oft sogar für deutlich weniger :ka: was vom Preisniveau weit, weit weg ist von den 16.000€.

    Es gibt wirklich so viele Pferde aus diesem Event, die entweder mit einem schlimmen Ekzem an der Nordsee stehen, mittlerweile tot sind, oder sich irgendwie anderweitig gesundheitlich quälen (so auch das 16.000€ Schnäppchen), aber es gibt ja Leute, die es bezahlen.

    Die Haltungsanforderungen passen halt so überhaupt gar nicht zu dem, was wir hier in Deutschland bieten können :(

    Unserer Claire geht's wieder besser, keine neuen Stellen und die alten heilen ab ohne Komplikationen

    Freuen wir uns lieber darüber :party:

    Nunja etwas mit größerer Wahrscheinlichkeit wäre schon sinnvoll.

    Du hast überzeugt 600€ sind wahrscheinlich xD

    Man kann sich nicht auf Verantwortung vorbereiten. Das ist größtenteils Gefühl. Man kann ausrechnen, ob man theoretisch genug Geld für einen Hund hat. Man kann den eigenen Tagesablauf analysieren, ob da theoretisch genug Zeit ist.? Man kann einen Erste Hilfe Kurs für Hunde machen. Usw.

    Aber irgendwann kommt der Praxisschock. Und da hilft nur eine gehörige Portion, man wollte das, man macht das.

    Selbst Sitterhunde sind weit weg von Realität. Erzogen, die ganzen schwierigen Entscheidungen hat jemand Anderes getroffen, es ist immer jemand da, den man um Rat fragen kann und zeitlich begrenzt lässt sich Vieles managen, was für 10 Jahre eine Unmöglichkeit wäre.

    Im Reitsport ist erst Unterricht, dann Reitbeteiligung, dann eigenes Pferd eine übliche Vorgehensweise. Erstpferdebesitzer sind trotzdem anfangs überfordert, trotz guter Vorbereitung, gehört irgendwie dazu.

    Heißt auf keinen Fall das man sich nicht informieren und sich Gedanken machen sollte, aber man muss es auch nicht übertreiben.

    ist aber eben auch nur ein mögliches Hundehalterszenario. Ich persönlich bin noch nie im Hundealltag 3x am Tag wegen dem Hund spazieren gegangen. Das gab es maximal zu Rehazeiten nach Verletzungen.

    Wenn das eine zwingende Voraussetzung zur Hundehaltung wäre, würde hier kein Hund leben. Gebe ich offen und ehrlich zu :ka:

    D.h. nicht, dass meine Hunde nie an die frische Luft kommen. Ich bin jahrelang mit dem Rad und Hundeanhänger zur Arbeit gefahren. Hund bedeutete kleiner Umweg zum Kanal, die Strecke im Grünen Hund im Freilauf, die Strecke in der Stadt im Anhänger. Zack Hund versorgt ohne nennenswerten Zeitaufwand, weil das eben so ins Leben passte.

    Genauso die immer dabei Hunde, da wurde die Strecke Parkplatz - Geschäft eben über den nächsten Grünstreifen geführt, zack Löserunde erledigt.

    Als ich noch im Stall gearbeitet habe wurden morgens eben zuerst die Zäune kontrolliert und dann gearbeitet. Zack Hund bewegt und glücklich draußen dabei bis zum Feierabend.

    Usw. mein Leben hat sich in Zeiten der Hundehaltung schon massiv verändert. Aber mit Willen zum gemeinsamen Alltag haben sich immer Nischen gefunden, dass es für die Hunde und mich gepasst hat. Ganz ohne klassisches Gassi gehen.

    Und genauso kenne ich Menschen die Gassiauszeiten für sich brauchen und sehr dankbar sind, dass sie diese sozial anerkannte Ausrede des, Hund muss raus, nutzen können. Weder besser noch schlechter als mein Weg, einfach nur anders. Das ist ja das Schöne an Hunden, sie sind unheimlich flexibel. Nur wollen muss man das, sonst helfen die harten Fakten des Möglichen auch nicht weiter.