Beiträge von Vriff

    In den USA sind sie Fan von Frühkastrationen. Wobei früh deutlich, deutlich früher meint als in Deutschland.

    Da war immer die Meinung die Zwerge stecken die Narkose bedeutend besser weg als ältere Tiere. Aber die waren nicht krank und doch drei Wochen älter als deine.

    Ich drücke die Daumen für das Würmchen. Was hat sie denn eigentlich?

    Zumal Hpbbypferde aufgrund der ggfs. gegebenen Medikamente ja gar nicht zu Lebensmittel/Futtermittel aus Lebensmittelproduktion verwendet werden dürfen.

    Aber gibt es nicht auch diese Möglichkeit, Pferde als Schlachtpferde einzutragen? Bedeutet das nicht, dass sie dann dafür verwendet werden können?

    Dürfen sie. Bzw. das ist der Standardeintrag und im Laufe des Lebens können sie diesen Status verlieren.

    Medikamente gibt es kaum, die ein Schlachtpferd nicht bekommen darf. Wartezeit wie bei Rind und Co und gut ist. Und selbst wenn man in die Situation kommt, dass man Medikament X geben möchte/muss und das nicht für Schlachtpferde zugelassen ist, die Änderung in Nichtschlachtpferd sind zwei Unterschriften im Equidenpass, einmal Tierarzt, einmal Eigentümer, fertig.

    Viel schwieriger wird inzwischen Stallsuche. Stallbetreiber müssen bei Schlachtpferden ein Bestandsbuch führen. Wird heutzutage kontrolliert, hat niemand Lust drauf, also nimmt man keine Schlachtpferde mehr.

    Tierarzt das Selbe in grün. Zu viel Papierkram, es gibt ganze Tierkliniken die sich weigern Schlachtpferde zu behandeln.

    Merkt man, dass ich die ganze Regelung doof finde und lieber ein Schlachtpferd hätte, obwohl meine Weidedekoration hoffentlich bis an ihr natürliches Lebensende bei mir bleiben kann.

    Von Nichtschlachtpferd auf Schlachtpferd geht übrigens nicht. Da sind auch inzwischen sämtliche Übergangsfristen für alte Pferde ohne expliziten Eintrag im Equidenpass abgelaufen. Wer sich nicht proaktiv um die Eintragung als Schlachtpferd gekümmert hat, hat jetzt ein Nichtschlachtpferd auch wenn zu dem Thema nix im Pass steht.

    Regional sehr unterschiedlich. Es gibt eben nicht den Tierschutz.

    Ich habe auch relativ lange gesucht, das lag aber an einer blöden Mischung aus entweder passte der Verein oder der Hund. Das tollste Tierheim hilft nicht, wenn es keinen passenden Hund gibt. Und das Menschenproblem, je nach Vermittler kann der Eindruck sehr streuen.

    Gebe zu, dass ist mit ein Grund, warum ich sage, brauche ich nicht nochmal :pfeif: und die unübersichtliche Sucherei. Irgendwann war es nur noch zermürbend und ich hatte überhaupt keine Lust mehr.

    So blöd es klingt, wenn ich Rasse und Linie kenne ist mir der Züchter ein bisschen egal. Wenn ich im Tierschutz das Gefühl habe mir wird was verheimlicht oder die können ihre Hunde überhaupt nicht einschätzen bin ich weg.

    Ich fliege übrigens bei typischen Auslandsvereinen raus, weil ich mir bei Einzug keinen Urlaub nehme. 100% HomeOffice und Gleitzeit zählt nicht. Sehr beliebt auch der Kastrationszwang, wenn man eine kastrierte Hündin sucht und einen unkastrierten, uralten Rüden hat muss der nämlich aus Prinzip erstmal kastriert werden. Ganz schlimm ist es auch, wenn man bestimmte Musskriterien, wie frisst nicht die Wohnungskatzen hat und das als Wiederabgabegrund angibt.

    Ich habe mich nie für Direktimporte interessiert, die waren alle schon in Deutschland, aber sind ja zu großen Teilen Vereine die Beides anbieten.

    Ja mein Problem war Ehrlichkeit, da kann ich nicht aus meiner Haut. Aber das jeder einen Hund kriegt stimmt so auch nicht, die haben nur andere Trigger als viele Tierheime.

    Hätte aber auch viele Auslandsvereine gegeben die mir bedenkenlos einen Hund vermittelt hätten.

    Auslandstierschutz ist auch ein komplexes Thema.

    Ich persönlich habe überhaupt kein Problem damit, wenn man einen Hund woher auch immer nimmt. Nur eben die Tierschutzperspektive dazu fehlt mir oft. Und die muss ja gar nicht da sein. Für diesen einen Hund ist es trotzdem eine gute Sache. Das Seesternphänomen eben. Und wenn es nicht so ist, sollte man diesen Hund auch nicht aufnehmen.

    Für mich ist aber auch, man würde Nichts ändern, kein Vorwurf, sondern erst mal eine Hypothese. Das gilt für mich aber auch für den Inlandstierschutz. Nur weil ich einen Hund aus einem AnimalHoarding Fall adoptiere, tue ich Nichts, um am Animal Hoarding Problem etwas zu ändern. Nur im Ausland, da muss es dann plötzlich sein.

    Man merkt mir ist das ganze Thema Hund kaufen viel zu moralisiert.

    würdest du den wirklich auf die gleiche "Stufe" setzen wie die anderen? Frage aus ernsthaftem Interesse. Ich dächte immer die brauchen bisschen mehr "Input" (ihr wisst wie ich es mein).

    Ich finde die quirliger, mehr auf Teamwork bedacht während ich Bolonkas mehr in sich ruhend und erst denken, dann handeln empfinde.

    Unterschiedliche Typen eben. Mal liegt mehr das Eine, mal mehr das Andere. Vom Bedarf an Input empfinde ich die ähnlich und sehe da keine großen Unterschiede.

    Ne mit einfach oder schwierig hat das so überhaupt Nichts zu tun.

    Meine Rumänin ist sowohl misstrauisch als auch territorial. Der Wachhund ist immer ausgelastet und in sich ruhend. Sobald wir das Grundstück verlassen im entspannten Freizeitmodus. Ausflüge machen Spaß fallen aber in die Kategorie kann und nicht muss.

    Ich finde das tiefenentspannt und super praktisch.

    Sie ist neben misstrauisch leider auch etwas ängstlich, das ist doof. Aber misstrauisch alleine, auch voll super. Hund lässt sich im Büro niemals locken, nimmt keine Kekse von Fremden, belästigt niemanden. Ganz ohne Training, das ist echt was für Faule :pfeif:

    Ich weiß das mein Umfeld sie zum Teil als sehr schwierig empfindet und das Bedürfnis empfindet den Hund zu "sozialisieren". Da klaffen einfach die Vorstellung wie ein Hund zu sein hat und ihre Genetik auseinander. Bei diesen Menschen wäre das auch schwierig, weil die Ziele des Zusammenlebens wahrscheinlich nie erreicht werden. Wo ich gerade das gut finde und sie zur sehr kooperativen Sorte Hund gehört, solange man Manches einfach akzeptiert.

    Retten und Hund aus dem Tierschutz sind für mich erstmal zwei Paar Schuhe. Ein Hund in der Vermittlung ist schon gerettet :ka: da habe ich als Adoptant nix mit zu tun. Wenn dann indirekt, weil Kapazitäten frei werden. Genauso gut könnte ich mich aber auch selbst engagieren oder Spenden. Von allen Varianten ist Hund kaufen die mit geringstem Effekt. Einmalig für Jahre.

    ich wollte immer Hund XY. Ganz egal ob alt und krank oder jung und gesund. Dieser und genau dieser Hund sollte es sein. Was Gutes tun ist da eher gar nicht meine Intention. Und bei den meisten Adoptanten ist das wenn, auch ein Grund, aber sehr, sehr selten der Entscheidende.

    "Retter" sind wirklich eine sehr eigene Spezies. Ich hoffe auch die werden kein Trend. Da wird Leid vermarktet, zumindest in meinem Umfeld die Tiere nicht mal besonders gut versorgt. Die haben glücklicherweise auch selten etwas mit Tierschutz als Solchen zu tun.