Beiträge von Vriff

    was der durchschnittliche Halter vielleicht doch als Problem sehen würde

    Dafür empfinde ich den Perfektionsanspruch von Vielen bedeutend geringer, was das wieder ausgleicht.

    Ich glaube egal in welcher Bubble man sich bewegt, ob ein Hund unproblematisch empfunden wird ist einfach individuell.

    Güterverkehr nein. Ich lebe an Gleisen. Man blendet es irgendwann aus und hier fährt nur alle halbe Stunde ein Bummelzug und zweimal am Tag ein ICE. Anfangs stand ich bei den ICEs senkrecht im Bett und habe Erdbebenalarm gerufen.

    Fenster auf geht gar nicht. Jede Menge Staub und Dreck der überall reinkriecht.

    wenn alle Jubeljahre mal ein Güterzug umgeleitet wird klirren Teller und Tassen im Schrank und ich befürchte jedes Mal eine Überschwemmung des Hundenapfs.

    Erstens, wie ist das mit dem Tempo, ist das je nach Brett deutlich verschieden?

    Ja sehr und zwischen unseren beiden Brettern ist eigentlich kaum Unterschied. Trotzdem ist das Board vom Mann 0,5km/h schneller ganz ohne das man da was für tut.

    Der Hund hat auch einen spürbaren Effekt. Ist mir neulich deutlich aufgefallen, als ich mal ohne unterwegs war. Läppische 24kg und liegt meistens dösend rum.

    Wieso ist der Puls so tief, wenn ich mich gefühlt im "GA2" Bereich anstrenge?

    Zu viel Grundausdauer aus Fremdsportarten. Ich brauche bei jeder neuen Sportart "Training" bis ich da gewohnte Pulswerte erreiche, obwohl es sich deutlich anstrengender anfühlt und ich ggf. auch Muskeln spüre, die ich sonst nie spüre.

    Und ist auch ein bisschen individuell je nach Sportart, beim Rad fahren ist mein Puls immer 10 Schläge niedriger, bei gefühlt gleicher Anstrengung wie beim laufen. Warum auch immer.

    Aber es löst in mir auch nicht dieses unumstößliche Gefühl aus, dass ich es unbedingt so gerne auf Dauer hätte.

    Habe ich zum Beispiel nie. Sogar egal ob es um den Zweithund oder den Ersthund geht. Wahrscheinlich zieht hier nie wieder ein Zweithund ein, weil ich Hundesuche doof finde. Würde ein passender vor der Tür stehen, sofort und wenn ein Dritter aller Wahrscheinlichkeit nach auch. So bin ich.

    Auf der anderen Seite stressen mich viele Dinge nicht, weil ist halt so :ka:

    weil es anscheinend bei diesem Pferd gar nicht so einfach wäre, jemanden zu finden, der ihn auch als Reitpferd so richtig gerne mag.

    Liegt es denn wirklich an der Ausbildung. Die Vorgänger vom Punktepony waren auch eher unbeliebt. Obwohl gut ausgebildet und eine echte Bank im Gelände. Aber eben auf zack und im Zweifelsfall schnell.

    Das Punktepony hat eine elends lange Leitung, da kann man in aller Ruhe die Zügel aufnehmen, sich nochmal ordentlich hinsetzen und dann warten bis sie zur Seite springt. Einfach zu reiten ist sie nicht, weil einfach eine Krücke, der gesund laufen schwer fällt, aber im Zweifelsfall zuckelt sie kreuzbrav ihre Runden. Jeder mochte sie. Ich glaube gerade wegen ihrem, im schlimmsten Fall tut sie nix. Wo die Anderen sich bemüht haben herquszufinden, was denn jetzt gewollt ist. Was aber eben auch mal hektisch wurde, wenn unverstanden.

    bei nassem Wetter die Matsche überall am Schuh :headbash:

    Ich spritze die direkt am Pferd sauber. Keine schmutzigen Finger mehr und seitdem musste ich nie wieder Klett ausbürsten und ähnlich Lästiges. Keine Ahnung warum ich nicht früher auf die Idee kam und immer erst ausgezogen und dann sauber gemacht habe.

    Zur Geselligkeit, Stallbekanntschaften sind irgendwie immer zweckgebunden. Ist auch total in Ordnung, ich mochte sie trotzdem immer sehr gerne. Nur ich mache ja Nichts mehr mit meinem Pferd. Und Nichts meint Nichts, nach Tagesform ohne Belastung geradeaus, im Alltag heißt das Hunderunde mit Ponybegleitung. Ich brauche keine Ausreitpartner, Lehrgangsteilnehmer, usw. mehr. Da ist man außen vor und so richtig Gesprächsthemen und Gemeinsamkeiten finden sich nicht.