Beiträge von Vriff

    Danke sehr!

    Für mich sind das reine Spaßgeräte für Sand und Schnee, für alle anderen Bedingungen gibt es passendere Räder.

    Was wäre passender für Schotter, je nach Wetter Matsch, und Wiese?

    Stahl Mtb aus den 90ern mit Starrgabel, modernes Gravelbike, XC Mtb, beliebiges Mtb, Trekkingrad, ...

    Ist wie alles im Leben, kommt drauf an. Wie tief möchtest du in die Materie eintauchen? Was genau erwartest du? Wie viel Geld möchtest du ausgeben? Usw.

    Verschleißen Fatbikes wirklich so viel weniger wie online steht?

    Äh das Gegenteil. Die Reifen sind sauteuer, man muss wirklich schauen eins zu erwischen mit gängigen Maßen und gewechselt sind die auch nicht mal eben schnell wie beim normalen Fahrrad.

    Alles Andere ist gleich, da gibt es keinen mehr oder weniger Verschleiß.

    Für mich sind das reine Spaßgeräte für Sand und Schnee, für alle anderen Bedingungen gibt es passendere Räder.

    Was fällt denn so hauptsächlich an Reparaturen oder Wartung an

    Luft nachpumpen und Reifen kontrollieren.

    Kette pflegen.

    Je nach Bremse regelmäßig Bremsbeläge wechseln

    Das ist so der Alltagskram. Ab dann kann man diskutieren was unter Reparatur und was unter Verschleiß fällt. Für wirklich regelmäßig gefahrene Räder gilt, nie ganz ganz und nie ganz kaputt. Irgendwas ist immer, aber wenn man sich da direkt drum kümmert bleibt es meist bei Kleinigkeit.

    Ich habe immer wieder mit Border Collies zu tun, die im Zwinger groß wurden und Probleme haben in Wohnungen wirklich richtig schlafen zu können.

    Gibt solche. Meiner ist im Haus geboren und aufgewachsen, hat danach im Haus gelebt und war "nur" über die Uhr gedreht als er zu mir kam.

    Der konnte die ersten Wochen nur in der Garage wirklich tief und fest schlafen. Schlafen im Gästezimmer bei geschlossenem Fenster mit Decke über den Tisch ein Riesenfortschritt. Es hat bestimmt noch 2-3 Jahre gedauert bis man bei seinem Schlafzimmer die Tür offen lassen konnte und er selbst entscheiden ob er lieber bei uns oder alleine sein wollte. Bei uns hat er bis zum Schluss nie geschlafen, obwohl Kontakt liegen bei der Schreibtischarbeit seine liebste Form von Kuscheln war.

    Noch viel später Corona und plötzlich alle immer zu Hause, er hat ein 3/4 Jahr gebraucht, um sich daran zu gewöhnen.

    Der Hund war drinnen nach den ersten Wochen übrigens komplett unauffällig und ruhig. Da musste man schon sehr genau beobachten, um dem Unterschied zwischen Stand By und Tiefschlaf zu sehen.

    Aber man hat es am Verhalten draußen sofort gemerkt.

    Mein Mann bekäme vermutlich einen Schock

    Hat sich mehr über die Rückkehr des Pferdes gefreut als ich. Endlich wieder ausschlafen :lachtot:dabei habe ich ihn nie geweckt, aber allein zu wissen, dass ich auf Zehenspitzen rumschleiche hat ihn gestresst.

    LUKE13 man kann sich auch ganz wunderbar in Vollpension beschäftigen. Was mir aber wirklich fehlt, der alltägliche Blick auf's Pferd. Man verbringt zu wenig Zeit mit nebenbei beobachten. Wer äppelt wann wie, wo und wie lange wird gedöst, ... Man verbringt doch mehr aktive Zeit miteinander und sei es nur Nase kraulen.

    Gerade bei meiner alten Stute war das doof. Die hat sich prinzipiell zusammengerissen, wenn ich kam und es war echt schwer zu beurteilen wie es ihr wirklich geht.

    Der Wetterbericht hat gelogen und das gute Tierchen brauchte doch ihre Decke. Kaffee trinken in der Heuraufe während alle friedlich kauen. Der Regen prasselt auf's Dach. Ab und an holt sich jemand ein paar Streicheleinheiten ab. Doch es hat gefehlt.

    Aber nach dem zweiten Frührentner in Folge wird man seltsam. Ich hatte zwischendurch ernsthaft Reitangst. Nicht weil ich Angst vorm Reiten an sich hatte, sondern davor das nächste Pferd kaputt zu machen.

    Bei meiner Schimmelstute waren es die Folgen von zwei Weideunfällen. Gesichert, unzweifellos. Aber trotzdem... Leider auch beim Babyhund, am Liebsten würde ich sie in Watte packen :mute:

    Im Krankenpflegeralltag merkt man es nicht, aber es hat doch mehr belastet als mir bewusst war. Das wäre auch der einzige Punkt, der mich vom Pferdekauf abhalten würde. Angst aus egal welchem Grund und ich hoffe, ich kriege das wieder in den Griff.

    Weil ich sie am 23.12. nach dem Ausritt, gesund und fröhlich in die Box gestellt habe und am 24.12. morgens einen Anruf bekam, dass sie auf drei Beinen steht. Definitiv kein schönes Weihnachtsgeschenk.

    Erste Diagnose Knieprobleme, als die behandelt waren, war sie aber immer noch lahm, nur anders lahm. Diagnostisch war man sich irgendwann sicher, dass das Knie nur Symptom, aber nicht Ursache war und irgendwas in der Hüftregion Probleme macht. Behandlungsoptionen Keine. 1 Jahr Pause hat auch nicht zur Heilung beigetragen, sie war übellaunig, Kreislaufprobleme, Übergewicht, also tüddeln und manchmal wegschauen.

    Sie ist alltagsfit und tagesformabhängig kann man von 20km Wanderung bis besser nur Kuscheln, alles mit ihr machen. Aber sobald man auch nur versucht ihren Bewegungsablauf zu beeinflussen hat sie merkbar Schmerzen. Und sei es nur übertreten lassen oder kontrolliert rückwärts treten.

    Das wird nicht ewig gut gehen, aber solange sie deutlich mehr gute, als schlechte Tage darf sie machen, was sie mag. Wir reden von einem Lahmheitsgrad bei dem ich mir sicher bin, die Meisten würden es selbst wenn man ihnen sagt, worauf sie achten müssen, übersehen. Aber es ist nicht schön zu reden, an sich ist sie Dauerlahm und Hufschmied geht nur mit Schmerzmitteln.

    Und ganz tief im Inneren fragt man sich doch, ob man sie nicht selbst kaputt gemacht hat. Weil das Bein was Probleme macht, war auch immer das wo sie sich rausgeschummelt hat. Die Seite bei der ihr angaloppieren immer schwer gefallen ist. Ob man nicht doch mehr Unterricht gebraucht hätte, usw.

    Ich danke dir fürs Teilen dieser schönen Geschichte, finde ich sehr sympathisch. 🥰

    Irgendwie muss man doch erklären, warum jemand, den man nur mit zum Pferdekauf nimmt, wenn man einen Grund sucht, warum man dieses Pferd nicht kaufen sollte, mit sowas nach Hause kommt :lachtot:

    Pass gefälscht, fett, also wirklich fett, nicht die Rentnerwampe die sie durch die Welt kugelt, abgeschubbelter Schweif und Hornspalten an allen Hufen. Achja wie alt sie ist, weiß auch niemand xD Also alles genau so gemacht, wie man das tun sollte.

    Spannend fand ich wie sehr sich der Ausdruck eines Pferdes ändern kann:

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    Skeptisch, misstrauisch, anti alles. Zu entspannt und immer freundlich. Grünzeug findet sich immer irgendwo, das soll das fehlende Langhaar ersetzen, sagt sie.

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    Und das ist in keinster Weise ein Vorwurf an die Vorbesitzerin, die war immer super bemüht und hätte wahrscheinlich mehr für ihr Pferd getan, als ich je tun würde.

    Die hatte sowieso immer die Hoffnung, dass ich sie nehme, aber wusste, wenn sie mir die ernsthaft zum Kauf anbietet, frage ich sie, wie sie auf die Idee kommt, dass ich auch nur darüber nachdenken würde :skeptisch:

    Die Farbe muss man ignorieren, sieht eh alle zwei Wochen anders aus.

    Achso, ich weiß gar nicht ob die Geschichte irgendwo steht, aber das ist kein Geheimnis.

    Ich habe früher nebenbei mein Geld mit "Beritt" verdient. Fresspriorisierender Haflinger soll nicht schon auf dem Weg zu Wiese stehen bleiben, sondern sich bitte bis dahin führen lassen. Shetty möge doch nur die Möhre und nicht das Kind fressen. Sowas halt, typische Probleme des alltäglichen Umgangs eben.

    Punktepony gehörte einer jungen Frau, die sich nach Jahren der Pferdeabstinenz den Traum vom eigenen Pferd erfüllt hat. Jung, roh und mit genug Liebe wird das schon das Seelenpferd, Hauptsache die Farbe stimmt. Anreitversuch ist missglückt und da kam ich ins Spiel.

    Nach ein paar Wochen kam die Trennung vom Mann, wir hatten uns in der Zwischenzeit angefreundet und weil ich nicht wusste wie ich das weinende Elend in meinem Arm trösten sollte, das nicht wusste, was sie jetzt mit dem Pferd, was sie nicht selbst händeln konnte, tun sollte, habe ich das einzig naheliegende getan und gesagt: dann nehme ich sie halt erstmal.

    Neben Mitleid mit der Besitzerin hatte ich auch Mitleid mit dem Pferd. Die hatte nämlich eine ganz tolle Arbeitseinstellung und damals schon einfach nur Spaß gemacht trotz ihrer Probleme. Und Korrekturpferd verkaufen ist ja immer so eine Sache. Also war der Plan so weit ausbilden, dass man sie ohne schlechtes Gewissen in eine gute Zukunft schicken kann.

    Das mit dem Ausbilden war nicht das Problem, das mit dem Verkaufen schon :ops: Was ich für uns ein bischen schade fand, ich bin super gut im emotionalen Trennen zwischen meine Tiere und fremde Tiere. Dadurch das ich nie geplant hatte sie zu behalten, habe ich nach der Entscheidung sicher zwei bis drei Jahre gebraucht bis sie auch gefühlt mein Pferd war.

    Und weil sie eben nicht nur ein Feierabendspaßmobil ist, sondern auch ein pferdischer Sozialarbeiter wurde sie dringend gebraucht. Meine Araberstute war ein schlimmer Kleber und noch dazu speziell im Umgang. Unser aller Leben war einfach besser, wenn ich zwei Pferde habe |)

    Das Unvernünftigste was ich je in meinem Leben getan habe und natürlich war sie das Pferd, was sich erstmal einen Unfall mit mehrstündigem Zusammenflicken in der Klinik gegönnt hat, das Pferd, was eine Kolik OP brauchte :hust: Ganz ehrlich, ich würde es wieder tun, auch wenn ich mich bis heute nicht an diese grauslige Farbe gewöhnt habe und dieser Schädel :flucht: