Beiträge von Vriff

    Ist das für die Hunde angenehm

    Mein Einzelzughund macht das zu gerne, oft noch viel schepper. Im Gegenteil gerade nur wenn es sein muss.


    und gesund

    Es macht mich wahnsinnig. In meiner Vorstellung kann das nicht gesund sein und lässt mich echt hadern, ob sie ziehen darf.

    Aber dieser Hund neigt zum schief laufen, egal wo und wie. Ich achte darauf, dass sie immer schön die Seiten wechselt. Und hoffe...

    Mir fallen einige ein: Nachhaltig. Lösungsorientiert. Kreativ. Lustig. ...


    Edit: Vielleicht gibt es bald Mobiles für die Wurfkiste. :ka:

    Ich weiß ja nicht, an welche Rasse du gedacht hast, aber vor meinem geistigen Auge hängen gerade 6 Mudi-Welpen mit ihren Zähnchen in dem Ochsenziemer-Mobile und drehen sich zu sanfter Musik und leisen Knurr- und weniger leisen Belllauten im Kreis.
    (Ja, Hunde Mudis können mit vollem Mund bellen.)

    Woher kriege ich jetzt 6 Mudiwelpen :herzen1:

    Dann oute ich mich als jemand für den das schwierig ist. Man kann nicht beim Wandern einkehren.

    An sich kein Problem, erfordert aber besonderen Planungsaufwand auf den ich gerne verzichten würde.

    Als Radreiseland mit Hund ist es deshalb für mich auch raus, was ich sehe bedauere, weil sonst wirklich mein Lieblingsradland. Bessere Kombination aus Radreiseinfrastruktur und Landschaft gibt es für mich nicht.

    Erfahrungsgemäß sind diese Hunde mindestens für die ersten drei Monate oft erschlagen von den Eindrücken dieses komplett anderen Lebens

    Kann ich im hiesigen Einzelfall bestätigen inkl. Dauerschlafmangel. Und der Hund wurde mehrmals gesundheitlich auf den Kopf gestellt, weil ich einen so jungen Hund, der so ruhig ist schwer auffällig fand. Die hat in ihrem Bett gelebt und auf, magst rennen, man durchaus die Antwort, nein Danke bin ich doch gestern schon. Sie hat das einfach gebraucht und inzwischen würde ich sagen hat sie ein ganz normales Aktivitätslevel.

    dass sie sie zukünftigen "Themen" noch gar nicht zeigen

    Das war hier anders. Aber ich muss auch zugeben, ich bin beeindruckt wie gut das Tierheim den Hund einschätzen konnte. die ist zwei Jahre später noch genauso wie vermittelt.

    Hier gab es schon Katzen die wie ein Hund fangen mit mir gespielt haben. Da brauchte es gar kein Spielzeug.

    Die Lauerer fanden oft Schnur am Hosenbein beim Haushalt machen super. Da bewegt man sich natürlicher.

    Ansonsten hat hier jeder andere Vorlieben wie man die Angel zu bewegen hat. Mal eher stationär, immer wieder zuckend und dazwischen still. Mal wild durch die Luft sausend. Einer spielt nur im Bett. Einer liebt Dinge unter Papier und dann drauf springen und durch die Wohnung schlittern. Verstecken hinter Ecken oder gleich ein Raumwechsel sind sehr beliebt.

    Und auch auf die Art der Angel kommt es an, mein Kämpfer liebt Plüschiges. Wo man so richtig schön reinbeißen und treten kann. Alle anderen finden solche Angeln langweilig, bewegt sich zu langsam, zu vorhersehbar.

    Es gibt eigentlich nur eine Angel die hier alle mögen:

    https://www.profeline-katzenshop.de/KATZENSPIELZEU…-tlg.-Stab.html

    Ist auch super praktisch, dass man da mal ein Bällchen dran hängen kann oder ein Stück Geschenkpapier oder oder oder.

    Wahrscheinlich sind Meine einfach verwöhnt, aber ohne Abwechslung und Engagement finden sie es doof und machen nicht mit. Ich halte aber ein bisschen Input für Wohnungskatzen für wichtig und nach einer Weile haben auch ältere Katzen mitgemacht, die das nicht so kannten.

    Was bei uns sicher der Stressfaktor ist, sind die Katzen, die ihre ganze Aufmerksamkeit fordern, wenn sie mal im gleichen Raum sind 😢

    Zum Beispiel. Nicht die Ideologie oder der Mensch entscheidet, was eine Herausforderung für den Hund ist, sondern der Hund. Und wenn sie Katzen ertragen anstrengend findet ist das so.


    Deshalb nutze ich eben 10 Minuten am Tag den Dummy.

    Da würde ich nochmal drüber nachdenken. Dummytraining ist toll, nur das was du beschreibst liest sich nach Dummy statt Ball werfen und das hilft dir auf vielerlei Ebenen nicht.

    Vollgas starten, stoppen in Dauerschleife ist ungesund. Außerdem kannst du deinen Hund nicht beobachten, um zu lernen, wie groß sein Bewegungsbedürfnis eigentlich ist. Lass sie machen was sie will und wenn sie lieber schnüffeln oder beobachten will ist das auch in Ordnung. Bei dauerhaftem im Kreis Gerenne gilt das Gleiche wie beim Kauen, mal rennen ist gesund, macht Spaß, gehört zum Leben dazu, nur noch rennen kann ein Zeichen für Hund sucht sich ein Ventil zum Stressabbau sein.

    Du baust dir eine Erwartungshaltung, im Garten gibt es immer Aktion. Das muss kein Problem sein, nur der Sommer kommt und es gibt Menschen, die sitzen gerne draußen, Gärtnern, usw. Da wünscht man sich für gewöhnlich das der Hund mit kann und gelernt hat, dass man im Garten auch andere Dinge tun kann. Dann fällt der nächste Schritt, bei langen Aufenthalten kann man auch draußen dösen leichter.

    Denke da ist man mit Border Collie auch gerne etwas vorgeprägt, auch was das Thema Zwangsverhalten angeht. Bei anderen Typen ist das einfach nicht so ein riesiges Thema.

    Meinst du mit „man“ mich?

    Also dass ich „vorgeprägt“ bin?😂

    Ich bin es definitiv. Bei jungem Straßenhund mit Zerstörungswut denke ich an, einfach zu viel von egal was, es braucht ein Ventil.

    Mit Zwangsverhalten hat das absolut Nichts zu tun und Stress kann jeder Hund haben, das ist kein Hütehundprivileg.

    Dieser, reizoffene Hunde mit Hang zu selbstverletzendem Verhalten Blick, war übrigens eines der wenigen Dinge den ich als nützliches Werkzeug bei der Rumänin empfand. Sehen was geht, was geht nicht, was geht manchmal. Und es ist so cool, wenn man feststellt, das es kein Tanz auf Messers Schneide ist, ob man zu viel oder zu wenig oder das Falsche macht, sondern das alles riesige Bereiche sind, in denen man sich relativ frei bewegen kann. Trotzdem gibt es irgendwo Grenzen und es war hilfreich die frühzeitig wahr zu nehmen.

    Vielleicht habe ich meinen Hund manchmal zu sehr in Watte gepackt, hat aber wenn ich mir das Ergebnis anschaue keine negativen Folgen. Die macht immer noch riesige Fortschritte, die ist alltagstauglich und sie hat nur zwei "Macken". Kinder, weil ich keine passenden Trainingsmöglichkeiten hatte und mir das Thema zu heikel zum pfuschen ist und Busse, klarer Fall von mein Fehler, weil ich dachte, das geht schon, da muss sie durch. Und ja, das Busthema läuft ganz klar unter, gestresste, überforderte Hunde lernen immer auch Dinge von denen man nicht möchte, das sie gelernt werden und wenn ein Hund schon mit negativen Gefühlen in eine Situation geht, ist das ein blödes Setting. Damit macht man dem Hund und sich selbst das Leben schwer.

    In der Hinsicht bin ich dann gerne ein, bloß nicht zu viel, ab in die heile Welt Schaffer :ka:

    Nicht zu verwechseln mit, nicht dran arbeiten. Wenn ich meinen Hund gelassen hätte wie sie wollte, bin ich mir nicht sicher ob sie das Grundstück jemals verlassen hätte, aber pöbeln hätte sie perfektioniert.