Trainings sind Veranstalltungen, Zusammenkünfte, oder?
Die Tierschutzhundeverordnung bezieht sich auf Veranstaltungen, bei denen Hunde verglichen, geprüft oder beurteilt werden. Nicht für jede Veranstaltung
Trainings sind Veranstalltungen, Zusammenkünfte, oder?
Die Tierschutzhundeverordnung bezieht sich auf Veranstaltungen, bei denen Hunde verglichen, geprüft oder beurteilt werden. Nicht für jede Veranstaltung
Auf der Seite der Hund und Katz ist jetzt noch ein FAQ veröffentlicht worden, dass einige Fragen beantworten sollte. Zum Beispiel, dass Hunde, die zu jung für ein HD-Röntgen sind, das auch nicht benötigen werden oder dass die Allgemeinuntersuchungsbescheinigung wohl ein Jahr gültig sein soll.
Sporthunde und Hunde, die an dem Mischlingswettbewerb teilnehmen wollen, brauchen übrigens auch die entsprechenden Bescheinigungen (wobei bei den Mischlingen wohl auch vor Ort untersucht werden kann). Besucherhunde müssen keine Bescheinigung vorweisen
vdh Newsletter kam gerade, für Dortmund muss JEDER Hund bis 20.05.22 ein Gesundheitszeugnis haben und das muss auch hochgeladen sein.
Diverse Rassen müssen sogar Spezialuntersuchung gemacht werden. Formulare waren jetzt dabei und sind wohl auf der VDH Seite zu finden...Tja.. ich wollte eigentlich zum Shoppen hin, aber vermutlich komm ich mit meinen "Qualzuchten" komm ich vermutlich nicht Mal aufs Gelände ^^
einfach absurd!
Wo liest du, dass das für jeden Hund gilt? Ich lese nur von jedem Hund, der zum Ausstellen gemeldet ist (Und das sage ich nicht nur, damit ich dir in Dortmund auflauern kann
)
Zum Vergleich: Erklärung auf der Website der Messe
Alles anzeigenIch habe mir gerade mal das rausgeklaubt:
"Nach KELLNER und LEON (1986) lag die Inzidenz der Collie Eye Anomalie bei Blue Merle Collies deutlich höher als bei Collies anderer Färbungen."
Weiß da jemand mehr? Korreliert das wirklich miteinander, oder waren da einfach mehr Träger unter den Hunden
Habt ihr da mehr Infos?
Glaub ich nicht.
CEA wird komplett getrennt von Merle vererbt.
Der Gentest für CEA kam meines Wissens aber auch deutlich später als 1986 (!)
Bzw. .... sagen wir mal genauer, die genetisch testbare Form von CEA ist unabhängig von Merle.
Andere Missbildungen am Auge wären evtl. möglich?!
Aber soweit ich weiß, läuft da aktuell eine neue Studie. Mal warten, was da raus kommt.
Meine drei gezüchteten Merles sind opthalmologisch komplett in Ordnung.
Und wichtig bei einer neuen Studie wäre halt der komplette Test für M-Lokus inkl. Basenpaare und mindestens noch S-Lokus.
Hier ist der vierte Merle ohne Augenprobleme (im Rahmen der Zuchtzulassung vom Fach-Augenarzt untersucht) und auch kein CEA-Träger.
Wenn das bei den untersuchten Hunden bei Merle gehäuft vorkam, ist es gut möglich, dass ein beliebter Merle-Rüde zufälligerweise auch CEA-Träger war und das dann munter weitergegeben hat, bevor es testbar war. der DNA-Test auf CEA ist im CfBrH, wenn ich mich nicht irre, erst ab diesem Jahr verpflichtend für die Zuchtzulassung (zusätzlich zur vorher bereits notwendigen Augenuntersuchung)
Alles anzeigenZitat aus Anlage 1 bei Bemerkung zur "Merle-Färbung"
So wie ich das verstehe, sind ja aber eh alle Hunde aus Anlage 1 mit den entsprechenden "Defekten" von der Ausstellung ausgeschlossen.
Wäre das Ganze konsequent, müsste man von JEDER Rasse, die Merle im Standard hat, einen Gentest auf Merle verlangen. Alles andere ist total .... subjektiv.
Gibt ja schließlich auch Merle-Allele, die man im Phänotyp nicht sieht.
so hab ich das auch mal gelernt, theoretisch könnte man eine Merle/Merle Verpaarung haben, obwohl wenigstens ein womöglich auch beide Elterntiere nicht sichtbar merle sind. Und das ist nur per Test abzusichern.
Ich finds schon erstaunlich, dass der nicht ohnehin bei den betreffenden Rassen Pflicht ist. Das könnte längst unantastbar geregelt und befestigt sein, entsprechende, umfassende Gutachten in der Schublade parat für diesen Moment.
Erklärung für den CfBrH: der Herr Vorsitzende ist aktiv gegen Merle. Ist einer von den Leuten, bei denen man mit Merle Hund nicht ausstellen braucht. Es menschelt also.
Zumal der "gute" Gentest erst seit etwa 4 Jahren verfügbar ist (in Bürokratie-Jahren also quasi gestern erschienen) und dann auch noch bei einem ausländischen Labor ![]()
Alles anzeigenIch weiß nicht ob wir Lingen schon hatten:
Von der Website
"Die Verhandlungen des VDH-Landesverbandes Weser-Ems mit dem Veterinäramt sind abgeschlossen:
Vibrissen (Tasthaare der Hunde) dürfen bei allen Rassen nicht gestutzt sein.
Für nicht so viele Rassen wird eine allgemeine Gesundheitsbescheinigung erforderlich sein. Wir warten noch auf diese Liste."
Also:
- Erfurt: letzte Auskunft der Leitung ist, dass alle Rassen ein Formblatt bekommen. Zzgl der hier heute verlinkten Infos (Vibrissen).
- Lingen: siehe oben. "Nicht so viele Rassen" (schöne Formulierung
) brauchen eine Bescheinigung. Zzgl Vibrissen.
- Dortmund: keiner weiß von nix.
- Neumünster: derzeitiger Stand ist die Verordnung und die Liste.
Bisheriges Fazit: man hat sich auf Vibrissen eingeschossen und jeder backt sich sein eigenes Eis. Dafür, dass die VO bereits seit 01.01. gilt, finde ich das organisatorisch sehr... Öh. Grenzwertig.
Zu Dortmund von deren Website
Zitat
Die Tierschutzhundeverordnung sieht ein Ausstellungsverbot für Hunde vor, die Qualzuchtmerkmale aufweisen. Wir befinden uns im Austausch mit dem BMEL sowie den zuständigen Behörden, wie diese Auflage für unsere Ausstellungen umzusetzen ist. Dies können z.B. tierärztliche Gutachten sein. Sobald wir die entsprechenden Bestimmungen vorliegen haben, werden wir diese umgehend veröffentlichen. Sollte Ihr Hund von den Auflagen betroffen sein, können Sie die Meldung kostenfrei stornieren.
Die saufen doch, sorry
Hei hei, nichts gegen saufen
Die saufen Lack, nicht das gute Zeug ![]()
Ehm... Ist das alles? Boxenverbot und keine abgeschnittenen Vibrissen? Sonst nichts?
Bei manchen Rassen sind ja bereits Träger von bestimmten Genen von der Zucht ausgeschlossen, z. B. Merle-Träger beim Chihuahua, die bekommen (zumindest im VDH) keine Zuchtzulassung.
Bei anderen Rassen, wie dem Border Collie, ist ja Merle erlaubt. Weiß da jemand Näheres, warum Merle-Träger bei Rassen wie BC und Aussie erlaubt sind und bei anderen wie dem Chihuahua nicht?
Anstatt mit der Holzhammermethode vorzugehen und alle Träger von bestimmten "Defekt-Genen" wie MDR-1 oder Merle (gibt es da nicht auch mehrere unterschiedliche?) pauschal auszusortieren, sollten besser mal die Vorschläge von Fachleuten geprüft werden, die zumindest ein paar sinnvolle Vorschläge machen, wie z. B. die Nutzung von "Popular Sires" einzuschränken und bei der Bewertung für die ZZL mehr auf die Gesundheit und das Wesen der Hunde zu schauen. In diesem und den vorhergehenden Qualzucht-Threads gab es ja bereits etliche durchaus sinnvolle Vorschläge.
Wenn Merle bei Rassen nicht erlaubt ist, liegt es daran, dass die Farbe beim Erstellen des Rassestandards entweder nicht in der Rasse vorkam oder nicht erwünscht war. Beim Chihuahua ist es keine ursprüngliche Farbe, sondern wurde außerhalb der Rassezucht durch Einkreuzen von vermutlich Kaninchendackeln reingebracht.
Und ja, es gibt verschiedene Merle-Allele, Wildtyp mitgezählt sogar 7 verschiedene, von denen heterozygot eins bedenklich ist (Harlekin) und definitiv nicht in die Zucht gehört. Von den 49 möglichen Gen-Kombinationen sind 24 unbedenklich. Welche unbedenklich sind, ist vorhersehbar und kann durch Testen der Elterntiere garantiert werden.
Mich würde mal interessieren, ob man es bei den von MDR1 betroffenen Rassen mit der bisherigen Zuchtpraxis geschafft hat, den Defekt zu reduzieren, oder ist die Anzahl der Träger gleichbleibend bzw. steigend?
Kann man das überhaupt erkennen?
Das hat einen Moment gedauert, weil ich das alles händisch nachgucken muss.
Der VDH hat ab November 2009 den MDR1 Test für Zuchttiere bei Collie und Sheltie verpflichtend gemacht.
Ich habe mir die Kurzhaarcollie-Würfe aus 2010 und 2021 angeguckt und die MDR1-Verteilung der Elterntiere gezählt. Ich habe nicht auf Dopplungen bereinigt (also Rüden, die mehrere Würfe hatten, wurden auch mehrfach gezählt). Die Zahlen beziehen sich also eher auf das, was genutzt wurde, als das, was zur Verfügung stand (da einfacher zu zählen). Rüden, die zur Zucht bereit standen und nicht genutzt werden sind nicht berücksichtigt.
2010 gab es 23 Würfe. Zu 5 Hündinnen stand der MDR1-Status nicht in der berücksichtigten Datenbank (10,85%).
19 Hunde waren +/+ (41,23%), 12 Hunde +/- (26,04%) und 8 Hunde -/- (17,36%).
2021 gab es 57 Würfe. Zu einer Hündin konnte ich den MDR1-Status nicht ermitteln (0,88%).
54 Hunde waren +/+ (47,52%), 47 +/- (41,36%) und 4 Hunde -/- (3,52%).
Den Großteil machen in beiden Fällen +/+ aus. Der Anteil an Hunden mit unbekanntem Status und mit -/- ist stark gesunken, dafür ist +/- gestiegen.
Mögliche Erklärungen:
Fast alle importierten Hunde, die 2021 berücksichtigt wurden, waren +/-. Im Ausland (vor allem Skandinavien, von wo viel importiert wird) wird deutlich weniger auf den MDR1-Status geachtet als in Deutschland.
Der überwiegende Tenor zu MDR1 ist, dass der Status egal ist, solange er bekannt ist. Die Infos von corrier von vor einigen Seiten war für mich z.B. neu (ich hätte es zuvor schon besser wissen müssen, habe mich aber auf das Wissen und die Aussagen von Züchtern verlassen und da Caelan +/+ ist, nicht das überwältigende Bedürfnis gehabt, mich damit genauso intensiv zu beschäftigen wie mit Merle, werde ich ändern).