Beiträge von Solumna

    Ich mag funktionale Hunde. Hunde, bei denen man genau sieht, wie Attribute bei ihrer Arbeit helfen/geholfen haben, und die auch immer noch fit for function sind.

    Besonders schön sind für mich dann die Hunde, die etwas tun, was sie lieben. Egal, wie der Hund sonst aussieht, die Art und Weise, wie das Gesicht anfängt zu leuchten, wenn er tun kann, wofür sein Herz brennt, überschreibt dann einfach alles andere

    Was ich wirklich krass finde: da hat sich jemand aus dem Nichts gedacht: diese Meinung muss ich unbedingt mit der ganzen Welt teilen, so wichtig ist das, das muss ich mir vom Herz schreiben. Und kramt dafür einen fast 10 Jahre alten Thread hervor, der zuvor in seiner Kategorie auf Seite 128 war. Das heißt, der- oder diejenige hat sich entweder durch über 100 Seiten Themen gewälzt oder explizit "hässliche Hunde" in die Suche eingegeben, nur um Negativität zu verbreiten.

    Wenn der Thread nun so heißt, hätte man das ja auch relativieren können: "Ich weiß, der Threadtitel ist schlecht formuliert, es geht mir einfach um Hunde, die mir optisch nicht zusagen". Stattdessen wurde nochmal explizit das massiv negativ konnotierte "hässlich" benutzt...

    Wisst ihr, was ich hässlich finde? Qualzucht wie z.B. extreme Brachyzephalie. Da sehe ich nichts niedliches, kein Kindchenschema sondern nur Tierquälerei.

    Wisst ihr, was ich auch noch hässlich finde? Schlechtes in der Welt zu verbreiten, nur weil man es kann. Als gäbe es noch nicht genug davon

    Connalab

    Wie wäre es sonst ne Nummer kleiner mit nem Sheltie? Ich kenn zugegebenermaßen live nur die von Bonadea hier aus dem Forum, aber die passen ziemlich perfekt zu deinen Wünschen.

    Sheltie habe ich ihm auch schon vorgeschlagen, aber da stört ihn auch wieder das Fell 🙈

    (Eigentlich hoffe ich ja nur auf Bestätigung eurerseits dass der Collie perfekt passt :rolling_on_the_floor_laughing: )

    Aber hat denn hier jemand was in kleiner und kurzhaarig im Kopf? So bis 15-20kg

    Rüde oder Hündin? KHC Hündinnen kenne ich von 13-22kg, KHC Rüden 20-32kg (so grob). Briten/Europäer tendenziell kleiner und vor allem leichter als Amis

    klar, aber bei den Kurzhaar habe ich viel öfter von jagdtrieb gehört als bei den langhaar. Das schreckt mich doch ein bisschen ab.

    Es wird alleine mein Hund, mein Freund würde nur wenn ich spätschicht habe füttern und kurz pipikacka gehen.

    KHC sind im Allgemeinen etwas triebiger und spritziger als LHC, natürlich haben die dann auch eher Jagdtrieb, aber in einer ganz anderen Kapazität als Jagdhunde. Und es gibt auch wirklich viele, die gar nicht jagen. Caelan z.B., mit dem bin ich letztens aus Versehen (hab mehr auf den anderen Hund geachtet) durch einen kleinen Schwarm Stadttauben gelaufen (die waren auch maximal suizidal), der hat da nicht mal mit dem Ohr gezuckt. Oder im Zoo/Tierpark: wir schauen niedliche Tierchen und er denkt sich: BODEN! schnüffelschnüffel

    Wie groß ist die Differenz zwischen Alma und Bolle?

    Hat jemand schonmal was von einer Koi Bulldogge gehört? Hab ich noch nie gesehen. Sieht aus wie ein Weißtiger kommt aber angeblich nicht aus Merle x Merle? Mir ist sowas völlig neu.

    https://lepepitefrenchies.com/what-are-husky…rench-bulldogs/

    Also so wie es hier erklärt wird, ist ein Husky Koi Bulldog genetisch heterozygot Merle und zusätzlich Irish Pattern und wenn ich mir Bilder angucke auch Whitehead. Nur Irish Pattern und ggf Whitehead nennen die Designer Frenchie Züchter Husky und plus Merle ist dann Husky Koi.

    Das ganze erinnert mich übrigens massivst an die Farbbenennung bei Schlangen. Bei Plains Hognose gibt es ein Albino Gen und ein Sable Gen und, wenn die zusammen kommen, heißt es nicht Albino Sable sondern Sunburst

    Würde ich einen Outcross planen, also einen "Hybrid"-Wurf zur genetischen Diversifizierung meiner Rasse und ggf. auch der anderen, würde ich Elterntiere nehmen, die alleine schonmal von allem testbaren frei sind, keine bekannten Träger. Explizites Beispiel: Ein potenzieller KHC wäre frei von CEA, frei von DM, frei von PRA, frei von MDR1 (alles testbar).

    Des Weiteren würde ich beide Elterntiere auf genetische Diversität (bezogen vor allem auf einander und auf die eigene und die andere Rasse) und DLA-Haplotypen testen. Bringt ja z.B. nichts einen LHC mit einem KHC zu kreuzen, wenn die die gleichen Haplotypen haben und auch sonst genetisch nah bei einander sind (weil gleiche ursprüngliche Ausgangsbasis).

    Und zusätzlich Elterntiere nehmen, die nicht erst 1 oder 2 Jahre alt sind, sondern eher 4-5 aufwärts, damit man z.B. idiopathische Epilepsie mit sehr wahrscheinlich genetischer Beteiligung so gut wie möglich ausschließen kann (bis zu dem Zeitpunkt sollten entweder Elterntiere oder deren Geschwister erkrankt sein). Und natürlich auch so gucken, ob linientechnisch etwas auffällig ist.

    Es geht ja nicht um absolute Risikovermeidung sondern um Risikoverminderung. Und ob ich jetzt weiter meine genetisch verarmten Hunde reinrassig ziehe und damit Allergien, Immun- und Verdauungsthematiken ziehe oder ob ich genetisch verbreitere mit einem so gering wie möglich gehaltenem Risiko für untestbare Erkrankungen... Es ist ein Abwägen mit sehr vielen unbekannten Variablen, aber doch einigen eindeutigen Vermutungen. Und es bedarf weitaus mehr Wissen und Arbeit als in jeden eBay-Kleinanzeigen-Doodle gesteckt wird