@BurisHand
Solumna
Danke Euch, das hätte ich jetzt nicht gedacht. Meine eigenen Suchen zu diesem Thema hatten nichts ergeben. Meine Frage rührt daher:
Mein Labbimix ist laut Gentest zu 90% Labrador, Rest konnte leider nicht bestimmt werden. Allerdings handelt es sich hierbei um den Test für Mixe, scheinbar ist ein Rasse-Test nochmal was anderes, keine Ahnung was da rauskäme.
Sie ist vom Verhalten durch und durch Retriever und geht optisch eher noch als zarter Golden/Hovawart durch, da sie längeres Fell hat, wenn auch nicht so lang wie bei den besagten Rassen. Da die Eltern und offenbar sogar die Großeltern aber bekannt und phänotypisch Labbi sind, wäre ein evtl. Mitmischen eines Golden/Hovawart zumindest länger her. Natürlich weiß man nicht wie viel Labbi in den Eltern/Großeltern tatsächlich drinsteckt, aber wenn das Kind 90% hat, kann es ja nicht weniger sein. Ich hatte mich gefragt, warum man den Golden/Hovawart im Gentest nicht (mehr) wiederfindet und zusätzlich kam mir in diesem Zusammenhang immer mal wieder der flüchtige Gedanke auf, ob dies in unserem Fall ggfs. vielleicht wirklich diese eine seltene Laune der Natur ist und sie tatsächlich trotzdessen reinrassig sein könnte (was eigentlich ausgeschlossen ist, zumindest kennt man die früheren Ahnen nicht und da sind sicher nicht konsequent reinrassige Labbis verpaart worden) oder ab wieviel Prozent ein Rassehund (mit dem entsprechenden, richtigen Test) als solcher überhaupt offiziell bezeichnet wird. Die Rasse-Hunde haben genetisch sicher nie 100%, denn ganz ganz weit zurückliegend wurden ja immer auch andere Rassen eingekreuzt?
Ich weiß, dass Gentests auch umstritten sind, trotzdem ist der Labbi bei meinem Mix überwiegend als Ergebnis rausgekommen. So sehr irren können die sich zumindest in unserem Fall dann ja nicht. 
Schlussendlich ist es völlig egal, ich finde das aber hochspannend.