Was ich gewisserweise nachvollziehen kann, weil ich mir diese Frage tatsächlich auch stelle:
Bei menschlichen Lebensmitteln zeigt sich immer mehr, dass hochverarbeitete Lebensmittel sich eher negativ auf die Gesundheit auswirken. Bei den Ernährungsdocs findet man dazu zahlreiche Studien. Und das betrifft auch hochverarbeitete Lebensmittel, die laut Zutaten und Nährwerten OK sind, also nicht nur Sweets und Junk Food.
Ich frage mich schon: ist das auf Hundeernährung übertragbar? Ist das bei der Lebensspanne eines Hundes überhaupt eine relevante Fragestellung, da "Langzeitfolgen" in menschlichen Dimensionen eh nicht zutage treten? Oder bedingen hochverarbeitetes Trofu und Leckerlies tatsächlich ernährungsbedingte Krankheiten?
Oder ist sogar das Gegenteil der Fall, weil Trofu (das für den jeweiligen Hund passend ausgewählt ist) mittlerweile so gut an hündische Bedürfnisse angepasst ist?
Da wäre ich an Studien tatsächlich sehr interessiert.
Für meinen Teil werde ich bei meinen zwei jungen Hunden beim Trofu bleiben. Bedarfsdeckung, Verträglichkeit, gleichbleibend gute Verdauung, Anpassung auf spezielle Bedürfnisse, gesundes Wachstum und ja, auch die Einfachheit im Alltag für mich, sind für mich überwiegende Pros. Klar könnte ich mit Ernährungsplan bedarfsdeckend kochen. Ist halt ne Abwägung, die jeder für sich treffen muss. Mein Senior verträgt nur noch gekochtes, das bekommt er natürlich.