Ich verstecke mich auch nicht. Warum auch. Ich weiß, dass das "früher" (bitte, ich will niemandem zu nahe treten) empfohlen hat, dass der Hund mehr auf einen achtet. Aber von mehreren Seiten (auch Trainer im Verein) gehört und auch rein von meinem Bauchgefühl ist es das nicht wert, den Hund so zu "erschrecken". Klar gibt's unterschiedliche Kandidaten und sicher welche, die das nicht schlimm oder sogar witzig finden. Kann ich nicht beurteilen.
Was ich mache wenn der Didi mal wieder seinen Radius sehr großzügig auslegt, ist dass ich wortlos umdrehe (natürlich nur wenn ich weiß, er vergrößert den Radius nicht weil er gleich was jagen möchte 🙃). Das merkt er nach zwei, drei Sekunden und kommt dann angeflitzt. Mach ich eh nur in übersichtlichem Gebiet, d.h. wenn er schaut sieht er mich sofort. Das reicht bei uns für den Zweck "schau nach dem Frauchen".
Wir waren gestern mal wieder einen Ausflug machen und haben eine hübsche Altstadt besichtigt. Wir haben mal wieder etwas Abwechslung zur vielen Natur gewollt (dass ich das mal sage😅). Es waren echt viele Hunde dort und er hat es so lieb gemacht. Der erste Hund war noch spannend und dann hat er sich super schön an mir orientiert und ist an durchhängender Leine mit spaziert.
Hier in bekanntem Terrain hat er Grad eine lustige Phase, wo mit dem einklinken der Leine 30% des Gehirns heruntergefahren werden. Ladidaaa, ich zieh nicht an der Leine, du musst nur schneller Laufen Frauchen... tamtitaaam, was, du hängst da immernoch dran?... schnuffelschnuff-iiirgs, wo kommt denn die Bremse her🤔mit bissl Fokus-Training isser da aber schnell wieder auf Spur und wenn ich ihn aktiv in die Leinenführigkeit nehme (hinter mir) ist er eh super brav (meistens😇)
Zum Thema Freilauf und "Junghund braucht Bewegung" habe ich gestern ein interessantes Video gefunden. Wer mit Freilauf auch noch Schwierigkeiten hat, kann sich das ja mal geben und seine Meinung dazu sagen.
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Hm, also ich würde es nicht so negativ sehen wollen wie Potato . Aber ambivalent.
Ich stimme grundsätzlich nicht mit ihr überein, denn für mein Verständnis von Hundehaltung gehört Freilauf schon dazu und ich finde auch, ein Hund kann Freilauf nicht ohne Freilauf lernen. Selbstständigkeit nicht durch simulierte Selbständigkeit (die dann eigentlich das Gegenteil ist) und jeder intelligente Hund merkt ja, wenn er eine Leine dran hat.
Jetzt das aber. Wenn ein Hund im Freilauf nicht abrufbar ist, sich nicht an seinem Menschen orientiert, gerade in einer Phase ist, wo der Radius auf Gedeih und Verderb ausgeweitet werden muss und dabei vielleicht auch Mal ins jagen kippt, DANN ist die Schleppleine selbstverständlich eine gute Wahl und DANN kann der Input der Trainerin durchaus einen neuen Blickwinkel aufzeigen und den Besitzer zurück auf den Boden holen. Ich halte nichts davon das präventiv zu machen, auch wenn sie wahrscheinlich nicht ganz unrecht hat, dass es wohl mehr Arbeit ist, einen Jagderfolg oder so wieder wegzuerziehen, als es nicht dazu kommen zu lassen. Es ist nicht schlimm, wenn der Hund mal eine Zeit permanent an der Leine gehen muss, damit hat sie ja vollkommen recht. Und viele ihre Trainings-TN sind wahrscheinlich nicht Leute, die sich seit Jahren / Jahrzehnten mit Hundeerziehung beschäftigen und wissen, auf was sie achten müssen, sie schildert es ja auch ganz gut und beschreibt dabei schon etwas den klassischen "Anfänger".
Es tritt dann natürlich auch ein Lerneffekt ein, sodass die Aussage, was an der schlepp klappt, klappt dann auch im Freilauf, zumindest eine gute Chance auf Richtigkeit hat (das ist sicher sehr individuell und kann keine Pauschalaussage sein).
Grundsätzlich find ich die Frau nicht verkehrt, hab schon einige Videos angesehen, sie ist aber für mich keine Trainerin wo ich sage "so und nicht anders", aber sie hat mein Denken schon mit so der ein oder anderen Idee bereichern können.
Edit: mich würde sehr deine Meinung interessieren flying-paws weil so wie ich es neulich verstanden habe in einem anderen Thread vertrittst du die genau gegengesetzte Position, dass der junge Hund so viel wie möglich frei laufen sollte, habe ich das richtig verstanden?
Wenn's tagsüber über 30 Grad geben soll, steh ich zwischen 5 und halb sechs auf und dann geht's um ca. 6 los wo wir dann so Plusminus 90 Minuten unterwegs sind. Da schau ich, dass der Hund neben genug Möglichkeiten sich frei zu bewegen und schnüffeln nach Herzenslust auch bissl was besonderes hat, mal Leckerli jagen oder suchen, mal ein Rennspiel, mal wo klettern oder balancieren, aber grundsätzlich soll die Runde einfach Hundezeit für ihn und Gemeinschaftszeit sein. Wenn's wirklich richtig kühl ist (war bei der letzten Hitzewelle ja so, dass es morgens manchmal nur 10 Grad hatte), dann gehen wir früh auch mal canicrossen.
Tagsüber geht's paarmal in den Garten, abends je nachdem, mal nur ne kleine Löserunde, mal fahren wir in den Wald, manchmal an den See (wenn ich das morgens schon weiß ist die Morgenrunde auch nur eine Stunde oder so), oder bissl hoopers im Garten oder lineout oder UO oder neue Kommandos / tricks üben. Oder auch mal gar nichts außer lösen. Nachts geht's dann nochmal aufs Klo in den Garten.
Richtig Strecke machen mit dem Junghund mag ich eigentlich nur morgens grad, weil wir gerne schnell laufen und abends ist mir das selbst nach Sonnenuntergang zu warm. Passt aber, so können wir die Abendrunde mit beiden Hunden zusammen machen und Rumo geht eh nur mehr im Bummelgang🐌
Hat jemand zufällig einen Tipp für eine leichte Leine, nicht allzu kurz (2 m und verstellbar wäre natürlich optimal), aber so kompakt, dass man sie in die Hosen- oder Jackentasche stecken kann? Für einen 7-Kilo-Hund?
Für meinen knapp 11 Kilo Hund hab ich wie auch von Wildhund empfohlen eine dünne Fettlederleine, ich glaub 0.5cm breit, die passt auch super in die Jackentasche.