störrischer Flegel...
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Und er knurrt eben, wenn man ihm zu nahe kommt. Ich kann schon neben ihm stehen, ohne dass er doof wird, manchmal kann ich ihm über den Rücken streichen, dann schlingt er aber wie ein bessesener und fängt bald an zu knurren. Die Kinder werden verbellt und auch schon mal in den Arm gekniffen,unblutig, aber mit deutlichem Zahnabdruck.
So ist er aber NUR, wenn es um Futter geht. Oder auch in abgemildeter orm beim Spielzeug...Das ist durchaus ernst zu nehmen, eine beginnende Futteraggression.
Ihr habt nichts in der Nähe des Hundes zu suchen, wenn er frisst, erst recht nicht deine Kinder!!!!
Was sollen den bitte Streicheleinheiten, während der Hund frisst???
Lasst ihn einfach in Ruhe fressen!Steht das Spielzeug für den Hund zur freien Verfügung?
Das Ausgeben von Gegenständen muss mittels Tausch geübt werden.
Habt ihr ihm einfach mal was weggenommen?Gruß
Leo - Vor einem Moment
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Hallo,
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Hallo,
bei Deinem ersten Beitrag dachte ich sofort an die typische Angstphase in der Pupertät.
Bei manchen Hunden ist sie sehr ausgeprägt. Dinge, die vorher normal waren, sind auf einmalExterner Inhalt www.my-smileys.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.und Externer Inhalt www.my-smileys.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.. Ich würde ein Knurren nicht zulassen, aber da streiten sich die Geister.
Meine Hunde haben nicht zu knurren, wenn ich an ihr Futter gehe oder in der Nähe stehe.
Ich würde den Napf festhalten oder nur noch aus der Hand füttern. Knurrt er, gibt es nichts.
Gruß
Bianca -
Nein, normalerweise sind die Kinder natürlich nicht dabei,wenn er frisst. Letztens lag noch ein Knochens rum, den ich nicht gesehen habe, da hat er sich das geschnappt und ist in Wohnzimmer und da waren auch die Kinder...
Streicheleinheiten sind etwas anderes...ich wollte wissen, inwiefern er Berührungen zulässt, wenn er frisst. Da habe ich ihn ganz sanft an den Rücken gefasst. Es geht mir darum,ihn zu "desensibilisieren", damit er ruhiger wird, wenn mal jemand in seiner Nähe ist.Ich störe ihn nicht ständig beim Essen aber es ist schon so dass ich mich nicht aus der Küche verbannen lasse, sondern Küchenarbeiten erledige, während er frisst und um ihn herum mal werkel, damit er merkt dass ich ihm nichts wegnehmen will. Dabei gibt es auch "zufällige" Berührungen. Ganz am Anfang konnte ich nicht einmal das Zimmer betreten und da haben wir schon ein paar Fortschritte gemacht.
Weisst Du,as er erade bei uns eingezogen ist, hat er eine Vergiftung erlitten und das war schlimm. Ich möchte ihm für den Notfall etwas wegnehmen können!
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Ach so, Spielzeug steht ihm nicht zur freien Verfügung. Da ist es aber ja auch nicht so schlimm.
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Unser Hund war auch als Futter-Knurrer bekannt, als er hier einzog. Futternapf und Bällchen waren heilig und wurden verteidigt.
Grundsätzlich darf mein Hund grummeln, brummeln und knurren - wenn zum Beispiel beim Knuddeln seine Grenzen überschritten werden. Da scheiden sich ja die Geister aber ich finde es ist sein Recht, mir sein Unbehagen anzuzeigen und mich ggf. zu verwarnen.
Allerdings finde ich das Zusammenleben mit Hund sehr unentspannt, wenn er seinen Napf vor Familienmitgliedern verteidigt. Mal abgesehen davon, dass es im Notfall möglich sein muss, ihm Sachen aus dem Mund zu nehmen.
Wir haben die Marotte jedoch recht schnell in den Griff bekommen:
Im ersten Schritt haben wir uns zu den Mahlzeiten gemeinsam mit dem Hund vor seine Fressstation gesetzt. Der Futternapf war jedoch leer, es gab nur Wasser. Dort haben wir also gehockt und ihm TroFu aus der Hand gefüttert. Die Hand schließt sich sofort, wenn geknurrt wird. Auf diese Weise lernt er, die Anwesenheit von Menschen im Futterbereich zu akzeptieren und verknüpft sie positiv.
Im zweiten Schritt haben wir das TroFu portionsweise aus der Hand in den Napf fallen lassen. Die nächste Portion rieselte immer dann in den Napf, wenn die vorherige Portion problemlos und ohne knurren - trotz unserer Anwesenheit - verspeist war.
Im dritten Schritt haben wir den Napf einmal befüllt, waren während der Fütterungszeit aber noch anwesend. Die Anwesenheit haben wir dann schrittweise abgebaut.
Im vierten Schritt haben wir ihn bereits ganz normal gefüttert und konnten uns normal um ihn herum bewegen.
Fremde sollten allerdings nach wie vor die Finger von seinem Napf / Spielzeug lassen. Er knurrt und verbellt zwar nicht mehr präventiv, aber ... wie gesagt ... Finger weg.

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Ja, genauso kaenguruh,
die Annäherung an den Futternapf sollte so geübt werden.
Das haben wir auch mit beiden Hunden so gehandhabt und haben keine Probleme mit Futter verteidigen.
Knurren ist ja erst mal eine Warnung, die meiner Meinung nach, nicht unterdrückt werden sollte.
Wie kaenguruh schon schrieb: Es ist nicht gerade entspannend und nicht wünschenswert, aber besser als gleich ohne Vorwarnung zuzubeißen.Deswegen: Das Knurren nicht unterbinden, sondern das Annähern an den Futternapf üben - Kauartikel im Tausch wegnehmen.
Gruß
Leo -
Eben...deswegen das über den Rücken streichen. Erst hab ich ihn alleine gelassen, dann Küchenarbeiten erledigt und dann irgendwie so immer näher an ihn ran. Als ich eine zeitlang neben ihm stehen konnte bin ich dazu übergegangen, ihn beim futtern anzufassen...
dann ist das ja der richtige Weg..und er braucht noch Zeit -
Zitat
Eben...deswegen das über den Rücken streichen.
Da dein Hund aber schon knurrt, würde ich nun anders vorgehen.
Nicht mit Berührungen während des Fressens, sondern wie von "kaenguruh" beschrieben hat... -
Zitat
Eben...deswegen das über den Rücken streichen. Erst hab ich ihn alleine gelassen, dann Küchenarbeiten erledigt und dann irgendwie so immer näher an ihn ran. Als ich eine zeitlang neben ihm stehen konnte bin ich dazu übergegangen, ihn beim futtern anzufassen...
dann ist das ja der richtige Weg..und er braucht noch ZeitIch habe es umgekehrt angefangen und die ständige Anwesenheit erst nach und nach zurückgenommen. Wenn Du Küchenarbeiten machst und Dich damit unvorhersehbar und unkontrolliert in seiner Nähe bewegst, setzt Du schon Vertrauen u. Akzeptanz voraus. Und Du kannst ihm, wenn er doch mal knurrt, kein direktes Feedback geben OHNE das Knurren als Solches zu unterbinden. Deshalb würde ich die Sache unbedingt andersrum aufbauen.
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Sehr guter Weg den kaenguruh beschrieben hat.
In dem ersten beitrag schriebst du, das er keinen Kampf verloren hat.
Also der Hund hat gewonnen ? Hab ich das richtig verstanden ? - Vor einem Moment
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