Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
3 mal gebissen, jetzt wird sie selber zickig !
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mrmchaddock -
5. Januar 2010 um 17:37
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Hallo,
ich mache mir Sorgen um unsere Hündin und hoffe, ihr habt vielleicht ein paar Tipps für mich.Unsere Hündin (Dalmatiner-Mix) ist jetzt 1,5 Jahre alt und war immer sehr stürmisch und verspielt. Auf der Freilauffläche lief sie freudig zu jedem Hund (egal ob Rüde oder Hündin) und hoffte auf ein Spiel.
Jetzt ist sie vor 2 Monaten eben dort zum ersten Mal gebissen worden. Alles ging ziemlich schnell. Sie lief zu einem Schäferhund und beide schnupperten. Das Herrchen vom Schäferhund sagte: "Sei lieb" zu seinem Hund. Eigentlich hätte ich da wohl schon stutzig werden müssen, aber fast im gleichen Moment biss der Schäferhund schon zu. Nicht nur so ein bisschen, sondern wir hatten ca. 2 Wochen richtige kleine Blutkrüstchen im Fell, obwohl zuerst gar kein Blut zu sehen war.
Das Erlebnis schien zum Glück keine Auswirkung zu haben.
3 Wochen später dann das nächste Mal. Ein anderer Schäferhund kam uns auf einem Waldweg entgegen und ist direkt auf meine drauf obwohl Sie direkt neben mir war. "Nur" ein kleiner Biss, also nur eine Kruste, vermutlich vom Eckzahn. Jetzt weiß ich, dass der Hund dafür bekannt ist, auf andere loszugehen. Aber das ist ein anderes Thema.
Danach hatte sie erstmal Angst vor fremden Hunden und auch vor dem Waldweg, auf dem Sie den Schäferhund getroffen hatte. Damals war noch ein Labrador dabei, der aber eigentlich nichts damit zu tun hatte, vor dem behielt sie dann die Angst bis heute.
Langsam wurde alles wieder normal und ich habe aufgepaßt, wem wir denn so begegnet sind. Manchmal haben wir dann einfach abgedreht, wenn ich das Gefühl hatte, da kommt jemand, der mit Vorsicht zu genießen ist.
Allerdings muß ich sagen, dass meine Hündin auch ein bisschen schwer von Begriff zu sein scheint und es nicht kapiert, wenn man jemand lieber aus dem Weg geht weil er schon Signale sendet. Stattdessen geht sie dann extra noch gucken (provokation oder Dummheit?)
Jetzt ist es letzte Woche wieder passiert, Maggie spielte auf der Hundewiese mit einem Kumpel. Es kamen drei andere dazu, sie ging zu einer Hündin hin und ehe man wußte was geschah wurde sie von der Hündin unterworfen und lag schreiend auf dem Rücken. Ich bin dann dazwischen gegangen, weil die andere Hunderhalterin keinerlei Reaktion zeigte. Zu Hause zeigte sich dann, dass die andere Maggie nicht nur unterworfen hatte sondern auch in den Hals gebissen hat.
Jetzt geht es aber los:
Seitdem meint meine dann jetzt bei fremden Hündinnen + manchmal kastrierte Rüden immer direkt schnappen zu müssen (evtl. bevor sie es tun ?)
Sie beißt nicht richtig zu, sondern schnappt nur in die Luft daneben, rempelt sie an , danach ist meistens alles gut und sie beschnuppern sich.
Das geht jetzt seit ca. 1 Woche so.Es geschieht dann, wenn die anderen Hunde uns auf einem Waldweg entgegen kommen und man nur schlecht ausweichen kann.
Hier laufen überigens die meisten Hunde frei auf diesen Wegen.Ich schimpfe dann und rufe sie ab, mache mir aber Sorgen, wie das weitergehen soll.
Soll ich Sie jetzt bei Begegnungen mit fremden Hunden anleinen ? Ich habe Bedenken, dass ich sie dann eher zum Angsthasen erziehe. Zumal auch nicht alle anderen ihre Hunde anleinen, wenn sie einen angeleinten sehen.Oder lasse ich die Situation erstmal kommen und schimpfe bei zickereien von ihr ?
Oder setzte ich sie ins Bleib ? Aber das ist auch blöd, wenn sie dann sitzt und die anderen zu Ihr kommen und sie soll sitzen bleiben.
Wir haben kommenden Sonntag Termin in der Hundeschule, wo wir bis zum Sommer waren.
Ich wollte aber gerne vorher schon mal Eure Meinungen dazu hören bzw. lesen. -
5. Januar 2010 um 17:37
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3 mal gebissen, jetzt wird sie selber zickig ! - Vor einem Moment
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nachdem Caron zwei Mal hintereinander gebissen wurde, bin ich viel mit bekannten friedlichen Hunden spazieren gegangen.
Jetzt nach ein paar Monaten sind selbst helle Golden Retriever Rüden kein Problem mehr. (zwei Bisse von 2 hellen Goldis)
Wenn du Bekannte mit friedlichen Hunden hast, geh mit denen spazieren. Und beobachte dich selber mal gut, ich hab gemerkt, dass ich selber auch angespannt war. Was sich natürlich sofort auf den Hund überträgt.
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Hallo Kathrin, du hast sicher Recht, dass ich bei Begegnungen mit fremden Hunden jetzt nicht mehr so entspannt bin wie früher. Nicht nur weil sie wieder gebissen werden könnte, sondern eher jetzt aus Sorge ob sie zickt.
Bestimmt merkt Maggie das auch. Aber ich glaube nicht, dass es das alleine ist.
Wenn sie doch momentan keinen Kontakt zu fremden Hunden möchte (das heißt ja wohl das schnappen) warum geht sie aber dann noch zu diesen hin und ihnen nicht aus dem Weg ?
Kann ich da ansetzen ? -
keine Ahnung, ehrlich gesagt. Da hat es hier Leute mit viiieeel mehr Erfahrung!
Aber ich könnte mir vorstellen dass sie etwas in der Zwickmühle steckt. Ich hab das bei Caron beobachtet, er wollte zu den Hunden hin, war aber total unsicher, hat den Kamm aufgestellt etc.
Hat ihn einer etwas stürmisch begrüsst zog er den Schwanz ein und düste ab. Nur um kurz darauf wieder zu kommen.
Ich persönlich (das soll nicht für andere gelten, gell) würde möglichst ohne viel "Tamtam" mit anderen Hunden laufen gehen. Nicht stehen bleiben, immer schön in Bewegung sein. So lockern sich Situationen immer gleich wieder auf, es entstehen keine "Sitzungen"

Ich kann mir gut vorstellen, dass deine Hündin etwas unsicher ist, nicht so recht weiss ob sie allen trauen kann. Trotzdem möchte sie ja zu den anderen - also schon mal positiv.
Ich habe gemerkt, dass nach ein paar Wochen plötzlich alles "gegessen" war. So plötzlich wie es kam, verschwand das Verhalten.
Ich hoffe ihr findet einen guten Weg für euch.
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Zitat
dass ich bei Begegnungen mit fremden Hunden jetzt nicht mehr so entspannt bin wie früher. Nicht nur weil sie wieder gebissen werden könnte, sondern eher jetzt aus Sorge ob sie zickt.
Ich kenne das auch sooo gut. Meine Dalmatinerhündin ist innerhalb des letzten Jahres dreimal von anderen Hündinnen angegriffen worden, beim letzten Mal hat sie sich dann ordentlich gewehrt und seitdem zickt sie und greift oft als Erste an. :/ Chica wird im April übrigens 3 Jahre alt.
Die drei Angriffe waren folgendermaßen
1. Chica und ich auf öffentlicher Straße Hund läuft frei am Rad, Hofhündin stürzt auf Straße und greift sofort an.
2. Chica im Auto auf Waldparkplatz (ich guck noch, ob da irgendwo ein Hund ist, sehe aber keinen), lasse meine Hündin raus, eine andere Hündin stürzt direkt auf uns zu (die lag im Auto mit geöffnetem Kofferaum) und beißt, wieder ohne Vorwarnung ...
und dann vor ein paar Wochen erst Vorfall Nr. 3 ich bin bei einer Freundin im Garten, Nachbarshündin springt über den Zaun ...
ist halt doof gelaufen, weil ich immer wieder von vorne anfange.

Was uns geholfen hat?
Viel Auslauf mit uns bekannten problemlosen Hunden. Damit ich erstmal ruhiger wurde und der Hund trotzdem seinen Spiel- und Lauftrieb ausleben kann und Chica so ja auch merkt, es sind nicht alle anderen Hunde doof.
Wenn ich mich bei Fremdhundebegnungen nicht gut fühle, dann gibt's keinen Kontakt. Ansonsten versuchen vorher abzuklären, ob der andere Hundebesitzer damit umgehen kann, dass meine Hündin evtl. zickt und "angreift". Wobei ich Chica abrufen kann. Ich weiß nicht, wie es bei euch ist.
Wenn der andere Hundebesitzer sagt, er wüsste nicht so genau, weil seiner auch zickt. Dann gibt's da bei Hündinnen derzeit keinen Kontakt.
So hat Chica jetzt z. B. zwei neue Freundinnen, zwei Rottweiler-Hündinnen. Da gab's zu Anfang zwar ein bisschen "knurr" und "quiek", aber das war auch für den anderen Hundebesitzer okay und nun spielen die immer ganz nett.
Und dann hat Chica einen neuen besten Freund ... und alle Hunde, die sie mit diesem zusammen kennen lernt ... da gibt es keine Probleme ... auch weil seine Besitzerin mich beruhigen kann.

Ich wünsche euch viel Erfolg und ganz viel Geduld ...

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Hallo Melliefjord,
danke für deinen netten Zuspruch.Ich bin auch heute guter Dinge, es scheint, dass sie sich langsam wieder "fängt".
Gestern 3 positive neue Hundebegegnungen, sogar mit Spiel. Obwohl wir alleine unterwegs waren. Zum Glück hatte sie auf Entfernung den einen mit Ihrer Hundefreundin verwechselt (ich auch) und sie rannte freudig hin und als sie merkte, dass es ein Fremder war, siehe da: er war nett!
Heute morgen auch 2 neue ohne herum zu zicken, juchuuu! Also mit ganz viel Geduld kriegen wir das bestimmt hin.
Ich merke schon, dass ich mich auch entspanne, bestimmt ist das auch eine Wechselwirkung. -
Akasha wurde vor einigen Wochen gebißen und hatte die ersten Tagen ziemliche Angst vor Hunden, z.T. sogar vor Hundekumpels die sie seit ewigen Zeiten kennt. Sie hat einige Tage danach auch vor lauter Schreck gepinkelt, als hinter uns auf der Wiese ein paar Hunde rannten

Ich habe es so eingerichtet, daß wir täglich Runden und Uhrzeit so gewählt haben, daß uns wenig Hunde begegnen und dann aber auch Zeiten und Runden wo wir sicher sein können Hunde zu treffen.
Ich habe sie nicht genötigt, sondern selbst entscheiden lassen.
Wollte sie keinen Kontakt, dann habe ich diesen halt nicht zugelassen und sie in Schutz genommen, aber nicht so sehr das sie sich ständig hinter mir verstecken sollte.
Mit den Hunden mit denen alles gut lief, sind wir dann einige Meter zusammen gelaufen.Mittlerweile läuft Madame wieder ganz gechillt. Probleme gibt es eigentlich nur, wenn der fremde Hund dem Beißer sehr ähnlich sieht. Aber da bleibt sie dann bei mir und ich verhindere den Kontakt, oder suchen einen Ausweg
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