Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Er heult, wenn ich ihn länger alleine lasse
-
-
Hallo,
diese Fragen habe ich gestellt, um herauszufinden, ob dein Hund Trennungsangst oder "nur" Frust hat bzw. ob er ein Kontrollfreak ist.
Das herauszufinden, ist natürlich von hieraus etwas schwierig.
Aus der Ferne würde ich mal sagen, dass es eher Frust ist.
Dein Hund muss lernen, mit Frust umzugehen.
Zunächst würde ich einfach mal mit deinen Nachbarn reden und die Situation erklären.
So wie es von dir beschrieben wird, habt ihr euch sehr bemüht, damit der Hund nicht alleine bleiben muss, weil er dann herumheulte.
Folglich stand er immer im Mittepunkt eures Lebens, denn er konnte ja nahezu überall dabei sein - klar, nun überkommt ihn das heulende Elend, wenn es nicht mehr so ist.
Ich rate dir, nebenbei stark an der Frusttoleranz zu üben.
Nebenbei heißt, dass du ihn zusätzlich im Minutentakt alleine lassen musst, auch wenn er schon eine Stunde schafft.
Zu Hause sollte er dich auf keinen Fall mehr verfolgen dürfen, auch wenn es dich nicht weiter stört. Schließe regelmäßig die Zimmertür vor seiner Nase zu. Generell würde ich die Aufmerksamkeit gegenüber deinem Hund zu Hause arg einschränken.
Den Futternapf füllen, aber übe es, dass er erst auf Freigabe fressen darf.
Nimm mal einfach die Leine in die Hand, ziehe deine Jacke an und setze dich wieder hin und gehe nicht raus - oder gehe kurz vor die Tür, komme wieder rein und tu so, als sei nichts gewesen.
Wichtig ist, dass du bei solchen Aktionen deinen Hund keines Blickes würdigst.
Falls du einen festen Tagesablauf mit Hund gehabt hättest, hättest du das auch mal abändern können - andere Ausgeh - und Fütterungszeiten.
Für jedes Leckerlie würde ich mal ein Grundkommando verlangen.
Wichtig ist, dass es von dir selbstverständlich rüber kommt.
Bitte keine mitleidigen Blicke...Egal, was du machst.
Wenn du gehst, gehe selbstverständlich.
Kehrst du zurück, ist es genauso selbstverständlich - er wird nicht mal begrüßt, auf eine Wiedersehensparty muss dein Hund ab heute verzichten.
Es klingt nun alles ein wenig hart, ist es aber nicht.
Dein Hund soll lernen, dass er nicht Dreh- und Angelpunkt in deinem Leben ist, er muss lernen, mit Frust umzugehen.
Mal gibt es Streicheleinheiten, mal gibt es keine, grundsätzlich gibt es erst mal keine, wenn er sie einfordert.
Wenn du das alles mal ein wenig abänderst und zusätzlich weiterhin das Alleinebleiben übst, müsste es in ein paar Wochen besser werden.
Du klingst deswegen auch sehr gestresst und besorgt, wegen der Mitbewohner und deines Mieters, kläre es ab, damit du auch stressfreier gehen und üben kannst.
Der Hund merkt, dass du unter "Anspannung" gehst, ein mitleidiger (besorgter) Blick genügt dann schon...Gruß
Leo -
4. Januar 2010 um 08:35
schau mal hier:
Er heult, wenn ich ihn länger alleine lasse - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
Im Hausflur bleiben und lauschen würde ich nicht, denn dein Hund kann dich vielleicht hören und bleibt ruhig und gehst du aus dem Hausflur hört er dich nicht mehr und fängt an zu heulen.
Wie sieht es denn mit einer privaten Betreuung aus (Nachbarn ect.)?
Was ist denn ein halber Tag?
An wievielen Tagen kannst du ihn mitnehmen?
-
Nun nach den Fragen und den dazu gehörigen Antworten, würde ich dazu neigen und sagen, das dein Hund jault, weil er die Kontrolle über dich verliert und das ist für ihn frustrierend. Wie Leo auch schon sagte.
DA ist es nun erste einmal wichtig, die häuslichen Regeln etwas zu verändern. Der Hund muss zum Beispiel am Futternapf etwas tun und bekommt keine Beachtung mehr, wenn er es will. Erst wenn er sich völlig entspannt hat und dann noch mal so 5 - 20 Minuten länger, kann er gerufen werden und bekommt dann - wenn du es möchtest - eine Aufmerksamkeit. Ganz egal, ob er Streicheleinheiten will oder spielen. Läuft er dir hinter her, dann geht halt schon mal die Tür vor der Nase zu oder du setzt dich in die Küche und gehst dann wieder ins Wohnzimmer und zwar wirklich ohne den Hund dabei anzuschauen, anzusprechen oder gar anzufassen. Lass ihn öfter mal auf der Decke/dem Platz liegen, während du im selben Zimmer ein Buch ließt oder ähnliches.
Dazu solltest du noch mal bei 0 mit dem alleine sein beginnen. Erst in einem Zimmer, dann in der Wohnung und später auch im Haus. Dazu die Jacke in der Wohnung anziehen und wieder hinsetzen und so weiter.
Wenn du im Hausflur bleibst, dann ist der Geruch von dir noch so intensiv für den Hund, das er ganz genau weiß, das du vor der Tür sitzt und noch da bist. Von daher, im späteren Verlauf das Haus verlassen und eine Minute vor dem Haus warten und dann weiter ausdehnen.
Dazu würde ich immer Tonaufnahmen machen und diese dann selber überprüfen und abhören.
Bis der Hund wieder alleine bleiben kann, sollte - der Nachbarn zu liebe - ein Sitter gefunden werden, der den Hund in deiner Abwesenheit betreut.
-
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!