sie zerstört alles ich weiß nicht weiter
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rottilein -
1. Januar 2010 um 20:40
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Naja das hat nicht lange gedauert bis sie damit aufgehört hat. Ich glaube das war ein bis zwei Wochen. Wir haben schon vorher so gut es geht alles weggeräumt. Die hatte irgendwann keinen Spaß mehr gehabt daran. Seit etwa einem Jahr ist nichts mehr zerfetzt worden

Sie bleibt schon fast täglich bis 2 Stunden alleine. Manchmal auch länger. Es sind aber die anderen 2 Hündinnen auch mit bei ihr.
Achso und ich habe ihr einen Sessel ans Fenster gestellt und seitdem springt sie von dem Sessel aus immer aufs Fensterbrett und schaut hinaus. Sie ist sehr neugierig und da hat sie was zu tun

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Zitat
... und es liegt nicht daran das sie nicht alleine bleiben kann denn das kann sie und sie macht es auch wenn wir da sind....es ist einfach langeweile bei ihr und ich würde schon fast sagen sie ist bockig wenn wir sie nicht beachten so das sie denn etwas zerstört...aber sie muss es doch lernen das sie nicht 24 std die nr ist.Wenn Ihr da seid, ist sie doch nicht alleine oder versteh ich jetzt was falsch? Aus der Ferne versteh ich das nämlich jetzt so: Hunni möchte Aufmerksamkeit, bekommt sie aber nicht, daher fängt sie an was anzuknabbern, einer von Euch kommt angerannt und schimpft sie aus und voilá hat Hunni erreicht was sie wollte - Ihr habt ihr Aufmerksamkeit geschenkt. Dass das in diesem Moment von Euch böse gemeint war, ist dem Hund völlig egal.
Was der Hund also anscheinend gelernt hat ist, dass immer wenn er was anstellt bekommt er Aufmerksamkeit und damit hat er sein Ziel erreicht.
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Zitat
Wenn Ihr da seid, ist sie doch nicht alleine oder versteh ich jetzt was falsch? Aus der Ferne versteh ich das nämlich jetzt so: Hunni möchte Aufmerksamkeit, bekommt sie aber nicht, daher fängt sie an was anzuknabbern, einer von Euch kommt angerannt und schimpft sie aus und voilá hat Hunni erreicht was sie wollte - Ihr habt ihr Aufmerksamkeit geschenkt. Dass das in diesem Moment von Euch böse gemeint war, ist dem Hund völlig egal.
Genau das meine ich ja auch.
Deshalb habe ich meine Hündin wenn wieder was kaputt war ignoriert ....und es hat geholfen

Was der Hund also anscheinend gelernt hat ist, dass immer wenn er was anstellt bekommt er Aufmerksamkeit und damit hat er sein Ziel erreicht.
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Zitat
ich kann ja nicht nur um sie rumhampeln und sie unterhalten sie muss ja irgendwie lernen das ich nicht immer springen wenn sie will......und wenn ich es nicht mache das sie dann auch nichts zerstören darf
Ein Hund, der durch ausreichende Kopfarbeit müde ist, will garnicht, dass man ihn zuhause noch "nervt", Hunde haben normalerweise ein sehr hohes Schlafbedürfnis, so 16-18 Std, du müsstesst dich also ca 6 Stunden am Tag mit einem wachen Hund "herumplagen", wenn du davon 4 Stunden spazieren bist und von diesen Vier Stunden 2 Stunden mit Arbeit ausfüllst, ist das denke ich nicht zuviel verlangt und der HUnd wird automatisch ruhiger werden und, falls du ihn mal abweist auch viel entspannter reagieren und Ruhe geben.
Überlege mal, wie begeistert du wärst, wenn du beim Arzt im Wartezimmer 2 Stunden sitzen müsstest und nichts zu lesen hättest. So, und jetzt stelle dir vor, wie es wäre täglich im Wartezimmer sitzen zu müssen.
Ich will jetzt Menschen nicht mit Hunden vergleichen, aber ich finde 2 Stunden "echte" Beschäftigung am Tag sind nicht zuviel verlangt, die andern zwei Stunden kann sie dann ja noch mit deinem anderen Hund spielen und so ihren Bewegungsdrang rauslassen.
Wenn du ihr das Futter nur aus der Hand gibst, wirst du die Zeit schon gut mit Arbeit füllen können und dann zuhause einen satten zufriedenen Hund haben.( Bitte nicht mit vollem Magen toben lassen!) -
ich habe es anfangs auch alles ignoriert
hat aber nichts geholfen
nun schimpfen wir damit sie auch merkt das sie das nicht darf
diese bälle helfen auch nicht da sie null verfressen ist und sich nur kurz begeistern kanndie kleine ist 5 monate alt
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es ist nicht die beschäftigung denn sie bekommt genug ob es von unserem andern hund ist von mir oder von mein mann
anfangs hat sie ja auch alles zerstört aber da haben wir es ignoriert es hat aber nicht geholfen
es ist echt schön wenn man sich sooo viel um den hund kümmern kann...aber ich und ich denke so geht es vielen habe einen job bin mutter und habe da auch noch ein mann
sie muss doch lernen das sie nicht an erster stelle steht???!!!! wie mache ich ihr das denn klar???
und wir beschäftigen uns echt viel mit ihr.....liegt es noch am alter oder mache jetzt wirklich ich etwas falsch???
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Na wenn die Kleine erst 5 Monate ist, dann liegt das mit Sicherheit am Alter.
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es ist echt schön wenn man sich sooo viel um den hund kümmern kann...aber ich und ich denke so geht es vielen habe einen job bin mutter und habe da auch noch ein mann
Sooo viel um den Hund kümmern???
Ich finde zwei bis vier Stunden täglich nicht viel, sondern Mindestmaß.
Nur mal so als Bsp. wir ( meine Freunde, die Besitzer meiner Leihhunde, einige Bekannte und ich) haben/hatten alle durchschnittlich große Hunde, die werden täglich mind 3 Stunden "gearbeitet" und kommen insgesammt ca 4-5 Std raus, zusätzlich gehen die aber ein bis drei Mal die Woche zum Dogdance, Agility, Trickdogging, Dummytraining ect ( das Agi nicht unbedingt etwas für einen Rotti ist ist mir schon klar) oder machen mit ihren Leuten größere Touren z.b. in den Wald, an den Strand ect. ( Das sind keine Hunde, die Turniere laufen)
Diese Leute haben auch teilweise Kinder.
Diese Hunde sind zuhause ruhig.
Ich will damit nicht sagen, dass du den fünf Monate alten Wurm jetzt dreimal die Woche zum Sport schleifen sollst, ich will dir lediglich sagen, dass ein Hund ein Lebewesen ist, welches auch Beschäftigung braucht und man sich das wirklich vorher überlegen sollte, ebenso wie, dass ein junger Hund deutlich lebhafter ist, als ein "Älterer".sie muss doch lernen das sie nicht an erster stelle steht???!!!! wie mache ich ihr das denn klar???
Natürlich muss sie das Lernen, ich würde sie erstmal mind zwei Wochen probeweise so auslasten, wie sie es braucht, dann würde ich schauen wie ruhig sie ist, währenddessen kannst du ihr beibringen, dass ihr Platz ein ganz toller Ort ist, wo auch mal etwas zu knabbern herumliegt und wo es Leckerlies gibt, wenn man auf Frauchens fingerzeig da hin geht.
Dann solltest du ihr LANGSAM zeigen, wie nett du es findest, wenn sie dort nicht nur hingeht, sondern auch dort liegenbleibt ( in ganz kleinen Schritten aufbauen und immer schnell wieder auflösen, bevor sie auf die Idee kommt, da nicht mehr sein zu wollen). Irgendwann wird sie anfangen automatisch auf ihren Platz zu gehen, um vielleicht einen Leckerlie zu bekommen. ( Dann ist sie zumindest schonmal vom Zerstören weg). Macht sie das irgendwann über mind. eine Woche selbstständig immer wieder gerne und bekommt zumindest meistens eine Belohnung und immer ein nettes Wort von dir, kannst du sie irgendwann, wenn sie dich wirklich mal nervt, auf ihren Platz schicken ( zu beginn wieder belohnen und später zwischendurch noch mal) Mach nicht den Fehler und denke, wenn es eine Woche oder so geklappt hat, ist alles erledigt, du musst sie zwischendurch immer wieder dafür belohnen, dass sie da liegenbleibt und dass sie Ruhe gibt.
Das funktioniert natürlich nur mit einer gewissen Auslastung, ansonsten wäre es dem Hund gegenüber unfair, wenn dieser die ganze Zeit " Hummeln im Hintern" hat, wird er den Liegeplatz nie als entspannend und erstrebenswert sehen, sondern als Ort, wo er hinverbannt wird und trotz Leckerlie eigentlich weg will, weil Toben viel toller ist.und wir beschäftigen uns echt viel mit ihr
Das passt jetzt irgendwie nicht.
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Beschäftigung ist nicht gleich Beschäftigung. Spaziergänge und mit dem anderen Hund spielen, das reicht nicht. Das Spielen pusht sie eher noch hoch sogar. Fordere sie geistig mehr, sonst wird sie nicht ruhiger werden.
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