Chiwahwah doch kein Schlaganfall.... Nerv entzündet

  • Waren gerade in der Tierklinik nachdem der einährige chiwahwah gestern nacht zu uns gelaufen kam und auf einmal links mit beiden pfoten weggeknickt ist und nicht mehr hochkamm...

    sind wie unten beschrieben direkt in die tierklinik und heut wurde dann ein mrt gemacht, welches ohne befund ist. die ärztin meint es sei eine nerven entzündung und gibt desweiteren kortison über die vene, wir mußten den kleinen da lassen.

    wenn sich der zustand nicht bessert in den nächsten zwei tagen, meint sie hat er keine lebensqualität und muß eingeschläfert werden...
    wer kennt sowas mit den nerven entzündungen? jemand schon mal ähliche erfahrungen mit seinem hund gemacht??

  • Hallo,

    es tut mir wirklich leid mit deinem Hund!

    Ich kann dir nur einen Rat geben:

    Auch wenn du in einer guten Tierklinik mit deinem Hund bist, bevor man einschläfern lässt, immer eine 2. Meinung einholen!!!

    Alles, alles Gute für euch.

    Gruß
    Leo

    PS:
    Du hättest in deinem Ursprungsthread weiterschreiben können, das gehört zusammen...

  • Der Hund einer Bekannten hatte eine Polyradikuloneuritis (Nervenwurzelentzündung). Das fing mit Laufproblemen an, wurde dann so schlimm, dass der Hund sich kaum mehr bewegen konnte, war dann zwei oder drei Wochen in der Klinik und nun ist seit langer Zeit alles wieder schick... Ursache ist wohl unklar, Behandlung ist vorallem symptomatisch, bzw. darauf ausgerichtet den Flüssigkeits und Nährstoffbedarf zu decken und es wird mehr oder weniger von selber wieder, dauert nur seine Zeit...
    Wünsch eurem kleinen alles Gute!!!

  • Zitat

    Der Hund einer Bekannten hatte eine Polyradikuloneuritis (Nervenwurzelentzündung). Das fing mit Laufproblemen an, wurde dann so schlimm, dass der Hund sich kaum mehr bewegen konnte, war dann zwei oder drei Wochen in der Klinik und nun ist seit langer Zeit alles wieder schick... Ursache ist wohl unklar, Behandlung ist vorallem symptomatisch, bzw. darauf ausgerichtet den Flüssigkeits und Nährstoffbedarf zu decken und es wird mehr oder weniger von selber wieder, dauert nur seine Zeit...
    Wünsch eurem kleinen alles Gute!!!

    bei unserem kam es aber von jetzt auf gleich... ohne vorboten..

  • Wie Leo schon geschrieben hat würde ich bevor ich einen Hund einschläfern würde auch noch eine andere Meinung einholen (okay ich pers. glaube ich eher 10 :ops: ) .

    Zitat

    das ist da wo er ist eine richtige tierlinik, die haben da 15 ärzte!!!
    hat denn niemand ähnliches mit seinem hund durchgemacht, von wegen beide (gar nicht) ???


    Auch in einer "richtigen" TK mit zig ärzten ist man nicht allwissend ...glaub mir ich weiß von was ich schreibe...wenn meine Maus nur in der TK Behandelt worden wäre gäbe es sie heute nicht mehr :/ .

    Wünsch deiner Fellnase auf jeden Fall gute Besserung und drücke die Daumen.

  • Zitat

    Auch in einer "richtigen" TK mit zig ärzten ist man nicht allwissend ...glaub mir ich weiß von was ich schreibe...wenn meine Maus nur in der TK Behandelt worden wäre gäbe es sie heute nicht mehr :/ .

    Eben!

    So ähnlich erging es mir auch!

  • Hallo,
    bei so gravierenden Entscheidungen würde ich grundsätzlich immer eine 2. Meinung einholen (auch mal eine 3. und 4.). Alle Ärzte arbeiten nach bestem Wissen und Gewissen - aber dennoch kann es sein, dass ein TA in einer anderen TK plötzlich eine zündende Idee hat oder zufällig mit dieser bestimmten Erkrankung ganz besondere Erfahrung hat.

    Euer Hund scheint ja schmerzfrei zu sein - da muss also keine so endgültige Entscheidung schnell übers Knie gebrochen werden.

    Du schreibst "Nervenentzündung" - kannst Du das etwas genauer bezeichnen? Solche Entzündungen können z. B. infektionsbedingt im zentralen Nervensystem entstehen, auch bei Autoimmunerkrankungen, die zwar z. T. nicht heilbar sind, aber gut symptomatisch behandelt werden können. Entzündungen im peripheren Nervensystem gibt es auch, aber auch die sind teilweise gut symptomatisch zu behandeln.

    Eine Cortison-Therapie ist sicherlich momentan angezeigt - aber auch da gibt es sehr unterschiedliche Vorgehensweisen von TK zu TK - in der Dosierung und in der Länge der Anwendung.

    Laßt Euch alles noch mal in aller Ruhe erklären, fragt nach möglichen Ursachen und fragt nach weitereren Diagnostik-Möglichkeiten.

    Ich drück Euch und Eurem Hund die Daumen.

    LG, Chris

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