Probleme mit dem alleine sein.

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  • Ah, das Spielzeug. Dieses nicht direkt aber die Methode habe ich schon probiert.

    Mein Hund nimmt es aber nicht an. Solange er alleine ist frisst er nicht. Nicht mal wenn ich ihn während des fressen kurz alleine lasse. Er schaut mich immer wieder kurz an als wenn er meine Erlaubnis brauchen würde um zu fressen.

  • So, jetzt hab ich Zeit ...
    wird länger :D

    Hunde sind sehr soziale Wesen, viel sozialer als Mensch bisher so dachte und für möglich gehalten hat - aber die neuestens verhaltenswissenschaftlichen Erkenntnisse zeigen genau dies immer mehr.
    Inzwischen vermuten sogar einige Forscher, das wir Menschen unser Sozialverhalten von den Hunden gelernt haben und erst dadurch zu den Menschen wurden die wir heute sind.

    Es ist daher für mich überhaupt keine Frage das Dein Hund unter dem Verlust seiner Gefährtinnen leidet. Die zweite Hündin war ja quasi seine "Frau" mit der er eine Familie gegründet hat - nun sind Hündin und Welpen weg.
    Auch seine extremen Reaktionen im Tierheim zeigen überdeutlich, wie sehr er sich verzweifelt an eine Bezugsperson bindet (an Dich) - in Ermangelung eines hündischen Rudels.

    Eine kleine Geschichte: mein Hund hatte in den ersten Monaten in der Nachbarschaft einen Hundekumpel. Noch heute - 2,5 Jahre später - rennt er immer zu diesem Nachbargrundstück und sucht nach seinem Kumpel - die Leute sind leider weggezogen.

    Also selbst wenn Dein Hund früher mal positiv auf das Alleinbleibtraining angeschlagen hat (als Junghund) - jetzt kann er es definitiv nicht mehr.
    Er hat Verlustängste.
    Und auch wenn er durch räumliche Begrenzung ruhiger wird - die Angst wird dadurch nicht weniger. Vermutlich ist er nur noch verzweifelter weil er kaum noch seiner Angst Ausdruck verleihen kann - nur das Bellen ist ihm geblieben.

    Du must daher an einigen Baustellen arbeiten:
    - ein neues Alleinbleib-Training
    ich empfehle Dir dringend das Buch "Trennungsangst beim Hund" von James O'Heare zu lesen
    denn vermutlich wirst Du weit weit vor dem Schritt "Raum verlassen" anfangen müssen. Hunde erkennen an unseren Handlungen die wir regelmässig durchführen, das wir beabsichten demnächst ohne sie aus dem Haus zu gehen. Du wirst den Punkt suchen müssen an dem Dein Hund anfängst Stress zu entwickeln (das kann schon das Weckerklingeln morgens um immer die gleiche Uhrzeit sein, oder das Duschen vor der Arbeit) - und diese Handlungen müssen erstmal desensibilisiert werden, d. h. vom Hund und Haus verlassen abgekoppelt werden.

    - mehr Selbstbewußtsein
    parallel solltest Du Übungen mit Deinem Hund machen die sein Selbstbewußtsein stärken. Kleine Herrausforderungen (Agility, Denksport, Nasenarbeit) die er aber gut schaffen kann.
    Eine größere Herrausforderung scheinen fremde Menschen zu sein - daran solltest Du in Mininini-Sequenzen arbeiten.

    Unterstützend würde ich DAP-Stecker und evtl. Bachblüten einsetzen - such Dir also eine gute Tierheilpraktikerin.

    Du bist alles was Deinem Hund noch geblieben ist - er hat sein Leben in Deine Hände gelegt.

    Das Anbinden ist in DE verboten, ganz einfach weil es zu bösen Unfällen kommen kann - die Hunde strangulieren sich.
    Einen Hund würde ich auch niemals allein unbeaufsichtigt im Garten lassen - es gibt immer wieder mal böse Menschen die Giftköder oder mit Glasscherben gespickte Köder über den Zaun werfen.

    Ich hoffe Ihr packt das

  • Hallo,

    inzwischen hast Du von Susami ja schon eine super Antwort bekommen, die Dich sicher weiterbringen wird.

    Ich kann mich nur anschließen. Du hast nie eine Besserung der Situation erzielt. Der Hund ist jetzt angebunden und damit in seinem Wirkungskreis beschränkt - die Angst bleibt gleich bzw. verschlimmert sich höchstwahrscheinlich sogar. Er kann nicht mehr koten und pinkeln, weil Hunde sehr reinliche Tiere sind und sich nicht in ihren Abfall setzen. Er kann nicht mehr zerstören und wüten, weiler nichts erreicht.
    Die Leine hat ihn um alle Angst-Ventile, die er kennt, beraubt. Es ist nur eine Frage der Zeit bis der Hund neue Ventile findet. Das kann das von Dir beschriebene Kläffen sein. Das kann aber auch im notorischen u. durchaus auch selbstzerstörerischen Lecken von Pfoten oder ähnlichen Verhaltensweisen enden. Sprich: Wenn man ein Lebewesen seiner Ventile und Ausweichungshandlungen beraubt, entwickeln sich schnell Zwänge und Ticks.

    Deshalb rate ich Dir dringend, den Hund ab sofort nicht mehr anzubinden. Erstens bringt es keinerlei Besserung sondern verschlimmert das Problem. Zweitens kann der Hund sich verletzen.

    Ich kann mich Susami nur weiter anschließen. Du wirst vermutlich ganz von vorn anfangen müssen ... weit vor dem Moment, wenn Du tatsächlich das Haus verlässt.

    Es ist sicherlich auch nicht falsch, wenn Du Dir nochmal Gedanken über die Auslastung des Hundes machst - sowohl körperlich, als auch geistig. Vielleicht schaust Du Dir den Hund auch mal "insgesamt" an. Ist er auch im Alltag ein unsicherer Hund? Hat er sich nach dem Verlust seiner Gefährtin auch in anderen Bereichen geändert? Kannst Du ihm vielleicht eine Aufgabe zuteilen, die ihn fordert und begeistert?

    Wo wohnt ihr denn ?
    Gibt es ggf. DF-Leute, die Euch ein bisschen Hilfestellung geben können ?

    Ich finde es toll, dass Du Blacky behalten hast. Aber ich muss Dir auch ehrlich sagen, dass die Situation sehr ungünstig und verzwickt klingt. Aber nichts ist unmöglich und mit ein bisschen Arbeit und Feingefühl, kriegt ihr das sicher hin.


    Und eine Sache möchte ich noch anmerken. Ich finde es ist ein sehr hartes Urteil, wenn jemand sagt, der Hund hätte es im TH besser. Wir sehen hier doch nur einen kleinen Ausschnitt aus seinem Leben ... eine schlimme Situation für den Hund, der mir auch furchtbar Leid tut. Daraus zu urteilen, dass er es im TH besser hätte ... ich glaube das können wir nicht. Wir wissen ja nicht, wie er ansonsten lebt. Ich denke solche Aussagen sind auch sehr verletzend.

  • Vielleicht habe ich das auch falsch verstanden, aber er ist nach dem Auszug der Hündin ohne Probleme alleine geblieben, oder?
    Und er ist nie 7 Stunden alleine, sondern es fährt immer jemand hin und kümmert sich um ihn, oder?

    Hast Du mal an Demenz gedacht?
    Viele Hunde reagieren im Alter anders und die Auswirkungen von Demenz sind sehr unterschiedlich.
    Vielleicht solltest Du das mal abklären und mit Deinem TA sprechen.

    Gruß
    Bianca

  • Zitat

    Und eine Sache möchte ich noch anmerken. Ich finde es ist ein sehr hartes Urteil, wenn jemand sagt, der Hund hätte es im TH besser. Wir sehen hier doch nur einen kleinen Ausschnitt aus seinem Leben ... eine schlimme Situation für den Hund, der mir auch furchtbar Leid tut. Daraus zu urteilen, dass er es im TH besser hätte ... ich glaube das können wir nicht. Wir wissen ja nicht, wie er ansonsten lebt. Ich denke solche Aussagen sind auch sehr verletzend.

    Ich stehe dennoch zu meiner Meinung. Denn ein Hund, der ANGEBUNDEN in einem Raum leben muss, stundenlang und dabei jault und kläfft, zeigt ja wohl, dass er damit nicht klar kommt.

    Im Tierheim lebt er in einem Zwinger, zumeist mit Freilauf, kann sich innerhalb dieses Raumes jedoch frei bewegen und er hat Kontakt zu Artgenossen. Und Artgenossen sind ja wohl das, was diesem Hund besonders fehlen. Leider.

    Anbinden ist - das wurde auch schon geschrieben - schlichtweg gefährlich, weil der Hund sich verletzen oder gar strangulieren kann. Und es ist verboten!

    Mir tut der Hund leid.

    Warum können die Verwandten, die ja 1 bis 2 x pro Tag "etwas länger vorbeischauen" (was auch immer das bedeuten mag?) den Hund den nicht morgens nehmen und abends kommt er zurück. Vielleicht hätte da gar jemand einen Hund?

    Doris

  • Zitat


    Ich stehe dennoch zu meiner Meinung. Denn ein Hund, der ANGEBUNDEN in einem Raum leben muss, stundenlang und dabei jault und kläfft, zeigt ja wohl, dass er damit nicht klar kommt.

    Im Tierheim lebt er in einem Zwinger, zumeist mit Freilauf, kann sich innerhalb dieses Raumes jedoch frei bewegen und er hat Kontakt zu Artgenossen. Und Artgenossen sind ja wohl das, was diesem Hund besonders fehlen. Leider.

    Hmm. Hmmmm ... so gesehen hast Du da natürlich auch wieder Recht. Es wäre vielleicht spannend zu wissen, wie der TE ansonsten mit seinem Hund umgeht und wie dieser ausgelastet wird. Vielleicht wäre der neuerliche Verlust einer Bezugsperson ja auch ein weiterer Schlag für den Hund.

    Zitat

    Anbinden ist - das wurde auch schon geschrieben - schlichtweg gefährlich, weil der Hund sich verletzen oder gar strangulieren kann. Und es ist verboten!

    Das sehe ich genauso. Habe ja auch schon geschrieben, dass damit sofort Schluss sein sollte. Auch weil es den Hund sicherlich in noch mehr Verzweiflung stürzt. Der arme Tropf.

    Zitat

    Mir tut der Hund leid.

    Warum können die Verwandten, die ja 1 bis 2 x pro Tag "etwas länger vorbeischauen" (was auch immer das bedeuten mag?) den Hund den nicht morgens nehmen und abends kommt er zurück. Vielleicht hätte da gar jemand einen Hund?

    Das wäre natürlich eine prima Lösung. Ich hatte auch schon überlegt zu fragen ob der Hund nicht tagsüber zu seiner alten Liebe, die jetzt bei der Friseurin lebt, kann. Andererseits wird der TE das sicher abgeklärt haben.

    Mir tut der Hund auch Leid.

    :-(

  • Ich verstehe das viele gegen das anbinden sind, und werde das sicher nicht schön reden. Allerdings ist die Aussage "und dabei jault und kläfft, zeigt ja wohl dass er damit nicht klar kommt" doch etwas sehr fehl am Platz. Dies hat er schon früher gezeigt und hat nix mit dem Anleinen zu tun! Ich habe auch schon erwähnt das ich davon ausging das der Hund sich wohler fühlte, weil er viele andere "schlechte" Angewohnheiten abgelegt hat.
    Verstehe aber das dies auch nur wegen dem Platz sein kann. Ich bin auch nicht allwissend, ich kam nicht auf die Welt und war ein Hundetrainer/Hundetherapeut oder was weiß ich!
    Offensichtlich warst du Schlaubi von Anfang an perfekt! Ich suche hier Rat von anderen um zu lernen und meinen Hund zu helfen, aber deine Tipps kann ich dankend ablehnen. Das Tierheim wollte ihn nicht mal für 3 Wochen weil er sich nicht daran gewöhnen kann, aber dein einziger Ratschlag ist ihn ins Tierheim zu geben und Frieden ist.

    Löst du alle Probleme so, statt zu helfen Situationen zu verbessern, einfach weggeben und andere die Probleme lösen lassen?!

    Ich habe ihn auch nicht mit einem Seil von 50 cm an einem Heizkörper gebunden. Mir war durchaus bewusst das der Hund sich strangulieren könnte, drum tat ich alles damit dies nicht passierte. UND NOCHMAL, ICH DACHTE DER HUND WÄRE WEGEN DEM ANLEINEN RUHIGER NICHT WEIL ICH IM BESTRAFEN ODER SO ETWAS WOLLTE!!!
    Der Hund hat von Anfang an ein gepolstertes Brustgeschirr bekommen und es sind keine Gegenstände außer seinen Schüsseln und Spielzeug in der Nähe an denen er hängen oder sich strangulieren kann. Ich habe versucht ihm die Angst zu nehmen, ich habs nicht geschafft und deswegen suche ich Rat!!

    Ich habe meine Verwandten und meine Friseuse gebeten den Hund zu nehmen, aber sie wollen nicht. Meine Friseuse kann nicht, sie hat wie schon erwähnt einen Welpen von mir und Kira. Beide sind nicht klein und zudem haben sie auch noch Kinder und nur eine Wohnung.
    UND BEVOR JETZT NOCH SO EIN KLUGSCH..... DAHER KOMMT UND SICH ÜBER MEINE FRISEUSE BESCHWEREN WILL, die beiden sind die besten Hundebesitzer die ich mir vorstellen kann. Beide Hunde nehmen regelmäßig an Hundekurse teil und werden gut ausgebildet, sie werden beide am Nachmittag stundenlang Gassi geführt und am Wochenende dürfen sie sich irgendwo in der Wildnis austoben, sei es ein See oder in einem Wald! Aber sie können und wollen nicht auch noch einen dritten Hund nehmen, nicht mal für ein paar Stunden, es ist kein Platz.

    Und es kostet mich schon genug Mühe das meine Verwandten vorbeischauen und auch kurz da bleiben, um den Hund zu zeigen er ist nicht alleine! Zum einen wollen sie den Hund nicht für Stunden nehmen, zum anderen sind die auch berufstätig.
    Und drittens dreht der Kleine komplett durch wenn er in eine andere Umgebung ohne Fixperson muss.

    Mir tut der Hund doch auch leid, aber ich sehe es nicht als Lösung und in wegzugeben und andere Personen die Probleme lösen zu lassen oder in vom Tierheim zwangseinschläfern zu lassen!!!

    Zum Dritten Mal ich suche Rat und Hilfe!!
    Habe den d.a.p Stecker bestellt, sowie das Buch. Suche auch meinen Tierarzt auf sobald er aus seinen Urlaub zurück ist um den Hund durchchecken zu lassen.

    Ich danke für die "echten" Ratschläge.

    Und zu den anderen kann ich nur sagen, ich bin nicht perfekt zur Welt gekommen. Ich mache Fehler, lerne daraus und versuche sie nicht mehr zu machen. Ich erwarte nicht das ihr das versteht, denn mit Fehler machen, kennen sich perfekte Wesen ja nicht aus!

    Dela

  • Zitat

    Ich verstehe das viele gegen das anbinden sind, und werde das sicher nicht schön reden. Allerdings ist die Aussage "und dabei jault und kläfft, zeigt ja wohl dass er damit nicht klar kommt" doch etwas sehr fehl am Platz. Dies hat er schon früher gezeigt und hat nix mit dem Anleinen zu tun! Ich habe auch schon erwähnt das ich davon ausging das der Hund sich wohler fühlte, weil er viele andere "schlechte" Angewohnheiten abgelegt hat.
    Verstehe aber das dies auch nur wegen dem Platz sein kann. Ich bin auch nicht allwissend, ich kam nicht auf die Welt und war ein Hundetrainer/Hundetherapeut oder was weiß ich!

    Es ist auch nicht nötig, allwissend zu sein. Es reicht, wenn man sich genug Wissen aneignen kann, um seine Probleme zu lösen. Und darüber sprechen wir ja hier. Wie man das Problem, das Dein Hund nicht alleine bleibt, lösen kann.

    Es ist keine Lösung den Hund anzubinden. Dafür gibt es viele gute Gründe, die bereits genannt wurden.

    Ich verstehe, dass es Dir so vorkommt, als würde das Anleinen eine Verbesserung erzielen. Nur weil man das Monster vor dem Bett unter der Decke nicht mehr sehen kann, ist es nicht weg. Nur weil man immer weiter geradeaus fahren kann, ist die Erbe noch keine Scheibe.

    Susami hat es ja schon prima beschrieben. Ihr müsst die Ursache anpacken und nicht die Symptome.


    Zitat

    Offensichtlich warst du Schlaubi von Anfang an perfekt! Ich suche hier Rat von anderen um zu lernen und meinen Hund zu helfen, aber deine Tipps kann ich dankend ablehnen. Das Tierheim wollte ihn nicht mal für 3 Wochen weil er sich nicht daran gewöhnen kann, aber dein einziger Ratschlag ist ihn ins Tierheim zu geben und Frieden ist.

    Löst du alle Probleme so, statt zu helfen Situationen zu verbessern, einfach weggeben und andere die Probleme lösen lassen?!

    Auch wenn ich Schlaubi nur über das Forum kenne und gern ihre Beiträge lese, kann ich Dir versichern, dass Du hier die falsche Person angehst. Schlaubi kümmert sich um bedürftige Hunde, engagiert sich im Tierschutz und hat selbst Pflegehunde.

    Wenn Du ein bisschen mitliest, wirst Du feststellen, dass sie stets sehr hilfreiche und fundierte Tipps gibt.

    Du hast eine Situation gepostet, die ... nicht sehr schön ist. Da muss man leider auch mit ehrlichen Meinungen rechnen. Und es ist ja nicht so, dass sie Dich persönlich angegriffen hätte oder beleidigen wollte. Sie hat einfach eine Aussage getroffen, die für sie der Wahrheit entspricht.

    In meinem ersten Post hatte ich auch geschrieben, dass ich das Urteil zu hart finde. Im Moment frage ich mich, ob ich da nicht doch falsch lag. Ich sehe da im Moment keinen Willen zur Verbesserung der Situation.

    Ist Dir denn klar, dass das Anleinen keine Lösung ist ?
    Möchtest Du damit aufhören ?

    Zitat

    Ich habe ihn auch nicht mit einem Seil von 50 cm an einem Heizkörper gebunden. Mir war durchaus bewusst das der Hund sich strangulieren könnte, drum tat ich alles damit dies nicht passierte.

    Was denn?

    Zitat

    UND NOCHMAL, ICH DACHTE DER HUND WÄRE WEGEN DEM ANLEINEN RUHIGER NICHT WEIL ICH IM BESTRAFEN ODER SO ETWAS WOLLTE!!!
    Der Hund hat von Anfang an ein gepolstertes Brustgeschirr bekommen und es sind keine Gegenstände außer seinen Schüsseln und Spielzeug in der Nähe an denen er hängen oder sich strangulieren kann. Ich habe versucht ihm die Angst zu nehmen, ich habs nicht geschafft und deswegen suche ich Rat!!

    Die Leine reicht völlig. Er braucht keine weiteren Gegenstände um sich zu Strangulieren.

    Ich verstehe Deine Motivation. Ich verstehe Deine Beweggründe. Es ist gut, dass Du Dir Rat suchst. Mein Rat ist und bleibt aber: Bitte nimm von dieser Methode weiiiit Abstand. Mal abgesehen von der Gefahr wirst Du so Nichts erreichen. Susami hat schon sehr fundiert beschrieben, warum das so ist.

    Was ist Deine größte Angst ?? Stell Dir dochmal vor, Du bist in einem Raum mit Deiner größten (oder einer großen) Angst konfrontiert. Wird diese Angst nicht extrem steigen, wenn Du sie HILFLOS erdulden musst?
    Ich denke schon.

    Zitat

    Ich habe meine Verwandten und meine Friseuse gebeten den Hund zu nehmen, aber sie wollen nicht. Meine Friseuse kann nicht, sie hat wie schon erwähnt einen Welpen von mir und Kira. Beide sind nicht klein und zudem haben sie auch noch Kinder und nur eine Wohnung.
    UND BEVOR JETZT NOCH SO EIN KLUGSCH..... DAHER KOMMT UND SICH ÜBER MEINE FRISEUSE BESCHWEREN WILL, die beiden sind die besten Hundebesitzer die ich mir vorstellen kann.

    Dann frag doch dort einmal um Rat. Die Leute kennen Dich persönlich und können daher ggf. besser helfen.

    Übrigens: Nur weil Du es größer schreibst, wird es nicht richtiger ;)

    Zitat

    Mir tut der Hund doch auch leid, aber ich sehe es nicht als Lösung und in wegzugeben und andere Personen die Probleme lösen zu lassen oder in vom Tierheim zwangseinschläfern zu lassen!!!

    In D werden im Tierheim keine Hunde getötet.

    Zitat

    Zum Dritten Mal ich suche Rat und Hilfe!!
    Habe den d.a.p Stecker bestellt, sowie das Buch. Suche auch meinen Tierarzt auf sobald er aus seinen Urlaub zurück ist um den Hund durchchecken zu lassen.

    Das ist doch eine Basis.

    Es wäre vielleicht gut, wenn Du insgesamt etwas ... freundlicher schreiben würdest. Immerhin versuchen wir durchaus Dir zu helfen und Dich und Deine Situation zu verstehen.

    Man kann Dir aber nicht helfen, wenn man keine konstruktive Kritik äußern kann bzw. Du gleich an die Decke gehst. Ok ?

    Zitat

    Und zu den anderen kann ich nur sagen, ich bin nicht perfekt zur Welt gekommen. Ich mache Fehler, lerne daraus und versuche sie nicht mehr zu machen. Ich erwarte nicht das ihr das versteht, denn mit Fehler machen, kennen sich perfekte Wesen ja nicht aus!

    Oh, zuviel der Ehre. Ich finde es aber sehr freundlich, dass Du uns für perfekte Wesen hälst.

    Vielleicht fühlst Du Dir einfach etwas weniger auf den Schlips getreten und fühlst Dich etwas weniger angegriffen.

    Ich weiß nicht, warum Du Dir so auf den Schlips getreten fühlst ?

    Wenn Du jemanden suchst, der Dir sagt das alles schon wieder gut wird und nicht näher auf Dich und Dein Problem eingeht ... dann bist Du hier falsch. Hier sind die Leute wirklich engagiert dabei und versuchen Dir zu helfen - und das geht leider nur mit konstruktiver Kritik.

  • Ich bin aber nicht aus oder in Deutschland, und in Österreich werden"nicht vermittelbare oder Problemehunde" eingeschläfert wenn sie niemand aus dem Tierheim holt. So "schützen" sie ihrer Tierheime vor Überfüllung.

    Verstehst du vl. jetzt warum ich mich auf den Schilps getreten fühle. Ich wusste nicht das es in Deutschland so ist.

    Hier ist es anders.
    Verstehst du es jetzt?

    Wie würdest du dich fühlen, wenn die zweite Antwort auf dein Hilfegesuch ein Gesetzeslink ist und die schlichte Lösung im "Tierheim ist er besser aufgehoben". Würdest du dich nicht gekränkt fühlen wenn dir jemand statt Tipps zu geben, dir sagt "gib ihn ins Tierheim", mit dem Wissen, wenn er nicht schnell einen Platz findet wird er eingeschläfert.

    Ich dachte eigentlich das ich mit der letzten Antwort klar gemacht hätte, das ich verstehe das anleinen nicht richtig war. Nein er wird nicht mehr angeleint.
    Und um bei deinem Beispiel zu bleiben, wenn ein Kind sich unter die Decke verkriecht um die Monster zu ignorieren, kriegt das nicht sofort der Vater mit. Ich bin nicht das Kind, ich bin der Vater der sah das sich das Kind weniger fürchtet. Deswegen mein Irrglaube.

    Weswegen siehst du keine Verbesserung?
    Ich bin hier, ich höre auf die Ratschläge und hab die ersten Schritte eingeleitet.

    Mein Hund war immer schon eigen. Damit meine ich nicht seine Angst. Es würde zulange dauern zu erklären, was ich damit alles meine, aber er hat nunmal seine Marotten, so wie viele Tiere.
    Deswegen ist ein Tierheim ein Todesurteil für mich. In Deutschland mag es Gesetze geben, aber hier ist ein Tier nur ein Wert.
    Das ist traurig aber ich kann es nicht ändern.

    Glaubst du das mein erster Schritt das Internet war? :sad2:
    Ich habe gefragt und gefragt, die einzigen Antworten die ich immer wieder bekomme, sind das man den Hund von Grundauf neu erziehen müsste, es sich aber nicht wegen seinem hohen Alter auszahlt.

    Deswegen bin ich hier. Im Internet habe ich einen größeren Radius um jemanden zu erreichen.

    Warum ich explodiert bin kannst du dir jetzt vl. denken. Es ging nicht um die Ratschläge.
    Habe es ein halbes Jahr probiert in bei jemanden unterzubringen, der mehr Zeit hat. Habe in allen möglichen Zeitungen Anzeigen aufgegeben, im Internet, in geschäften, und durch Mundpropaganda. Als Postler ist letzters sehr einfach und sehr weiträumig.
    Im Tierheim hat er je nach Jahreszeit zwischen 3-6 Monate Zeit. Ich habe schon sehr brave und ruhige Tiere im Tierheim verschwinden sehen. Und als mir klar wurde das sie, nicht vermittelt wurden, sondern zum Problem deklariert wurden, war es für mich mit dem Thema Tierheim vorbei.

    Es tut mir leid wenn ich nicht freundlich rüber komme, aber es ist für mich auch nicht einfach.
    Ich liebe meine Hunde. Ich hab Kira nicht leichten Herzens weggegeben, aber es war eine gute Entscheidung! Ich hätte mir für Blacky das gleiche gewünscht, aber es hat nicht geklappt.

    Es ist nicht schön zu hören das man dem Hund statt ihm zu helfen quält. Er wurde seit der ersten Antwort nicht mehr angeleint.
    Es ist für mich keine konstruktive Kritik zu hören, das der Hund mir enzogen gehört. Auch in der Liebe kann man was falsch machen, und so eine Meldung...........

    Seit der Hund bei mir ist, hat er die Angewohnheit sobald ich schlafe, schleicht er sich in mein Zimmer und kuschelt sich im mein Bett an mich. Ich habe es ihm immer wieder versucht abzugewöhnen, auch heute noch. Er hat seinen Platz und weiß es auch. Den ganzen Tag liegt er auf seinem Platz, doch jede Nacht wandert er wieder, und das seit er ein Welpe ist. Er hat es sogar geschafft es den anderen Hunden beizubringen. Wach einmal auf wenn du plötzlich einem Rottweiler ins Gesicht schaust und die Hunde dich dann um die Wette wecken. Ich habs den anderen Hunden fast komplett abgewöhnt, nur Blacky macht es bis heute.

    Seit den ersten geposten Antworten, sehe ich den Hund am Morgen an, und frage mich was ich noch alles falsch gemacht habe. :sad2:

  • Dela,

    ich wünsche Dir viel Kraft in diesen für Dich schwierigen Zeit.

    Auch wenn ich Dir jetzt keinen Rat geben kann,lese ich das Du Dich sehr bemühst!
    Halte durch!!!Ich hoffe die Ratschläge,die guten, können Dir und Deinem Hund helfen.

    Viel Glück

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