Hund knurrt Katze an und bellt, wenn er alleine ist :(

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  • Hallo!

    Wir haben vor kurzem einen ca. 2-jährigen Schäferhundmischling von einer Familie übernommen, die ihn abgeben musste. Dort hat er mit 2 Katzen und einem sehr oft freilaufenden Hasen zusammengelebt und alles hat super geklappt. Nun haben wir gestern unsere beiden Katzen bekommen und sobald er die Katze sieht, knurrt und bellt er :( Wir haben die Katzen momentan in der Küche (die ist wirklich sehr groß), da sie ja auch noch scheu sind und sich erst einmal eingewöhnen müssen. Aber wenn ich mit dem Hund in die Küche geh und er eine Katze sieht, knurrt er sie sofort an. Ich habe Tyson auch schon die Handtücher aus dem Katzenkorb gegeben, um ihn an den Geruch zu gewöhnen und hab ihm auch schon Leckerlis drin versteckt, damit er den Katzengeruch mit etwas angenehmen verbindet. Vielleicht legt sich das ja alles in ein paar Tagen, wenn man es immer wieder versucht, aber ich wollte mal fragen, ob jemand vielleicht einen Tipp hat, was ich noch versuchen könnte.
    Normalerweise war er nie aggressiv, auch nicht gegenüber anderen Hunden, aber seit wir ihn haben ist das irgendwie anders. Heute Mittag haben wir im Dorf einen kleinen Welpen getroffen, da hat er gepienst, geknurrt und mit dem Schwanz gewedelt.. Ich kann sein Verhalten da leider nicht so richtig einschätzen. Will er doch nur Spielen? Aber wieso knurrt er dann und sobald wir ihn zurückziehen pienst er wieder?
    Zudem habe ich noch ein Problem. Sobald wir auch nur 10 Minuten das Haus verlassen bellt er. Er macht zwar nichts kaputt (wie Sessel, Möbel, ...), allerdings hat es die Tür zischen Flur und Wohnzimmer erwischt, da wollte er raus und hat wohl so heftig dran gekratzt, dass jetzt überall Holz fehlt.
    Ansonsten war er wirklich von Anfang an sehr brav, hört eigentlich auch und kann sogar schon ohne Leine auf dem Feld laufen (zur Sicherheit immer mit Leckerlies bewaffnet :) )

  • Hallo!

    Bist du sicher, dass er knurrt und nicht brummt? Wenn mein Hund fremde Katzen (bei den eigenen Katern hat er es anfangs auch gemacht und macht es immer noch, wenn diese heftig toben und spielen) sieht, dann brummt er immer vor lauter Freude.

    Vielleicht magst du uns mal das komplette Verhalten beschreiben. Nicht nur die Lautäusserungen, sondern auch die Körpersprache im allgemeinen?

  • Ähm :???:

    sorry, aber unter den Vorraussetzungen waren Probleme vorprogrammiert.

    Naja - Du musst jetzt das Beste daraus machen und nicht die Ruhe und die Nerven verlieren.

    Warum "musste" der zweijährige Hund denn abgegeben werden?

    Was heißt "seit kurzem" in Wochen (Tagen?) ?


    Ein paar Erläuterungen:
    Hunde und Katzen können zusammenleben - wenn sie sich gut kennen. Am leichtesten geht das wenn beide zusammen aufwachsen.
    Bei schon erwachsenen Tieren bedarf es einer geduldigen Eingewöhnungsphase, bei der wenigstens ein Tier bereits eine gute Bindung an den Menschen hat und entsprechend lenkbar ist.

    Die Katzen werden völlig durch den Wind sein - da wirst Du vermutlich erstmal kaum etwas erreichen können.
    Also musst Du mit dem Hund arbeiten, soweit waren Deine Ideen schonmal richtig.
    Ich würde aber nicht so dicht an die Katzen rangehen das er knurrt.
    Besorg Dir ein Kindergitter für die Küchentüre, so können die Katzen ein- und ausgehen, der Hund paßt aber nicht durch. So können sie sich langsam gegenseitig an den Anblick gewöhnen.

    Außerdem hat Dein Hund ein Problem mit dem Alleinbleiben - jeder sucht sich da ein anderes Ventil, Deiner kratzt an der Türe. Du musst dringend ein Alleinbleibtraining machen und vermutlich auch sonst an seinem Selbstbewußtsein arbeiten, ihn stärken.
    Vermutlich ist er auch sonst ein ängstlicher Typ - ich würde mich nicht trauen ihn schon frei laufen zu lassen.

    Seine scheinbar verwirrenden Reaktionen draußen deuten auf Stress und unsicheres Verhalten hin (man müsste es natürlich mal live sehen)
    Schwanzwedeln kann Freude aber auch Aggression bedeuten, Knurren kann auch Brummen sein, Piepsen kann Aufregung im positiven wie im negativen sein. Im Zweifelsfall würde ich ihn dann aber nicht zu körperlich unterlegenen Welpen lassen - sondern nur zu souveränen gleichgroßen Althunden.

  • @ Poco Loco: Hhmm... ja, es war schon ein Knurren, er war ziemlich angespannt, aber vielleicht ist es wirklich Unsicherheit, weil ich eben auch unsicher bin, weil ich ja nie weiß, wie er auf den Hund reagiert.
    Ab 09.01. gehen wir in die Hundeschule, ich hoffe mal, die werden mir dort weiterhelfen können.

    Was Hund und Katze anbelangt konnte ich gestern schon einen kleinen Erfolg verzeichnen. Ich habe ca. 15 Minuten im Wohnzimmer mit den Katzen gespielt und gescmust, während mein Freund in der anderen Ecke des Zimmers Tyson abgelenkt und mit Leckerlies belohnt hat. Er hat die Katzen zwar gesehn, hat sich aber doch mehr für die Leckerlies interessiert und sie daher wohl geduldet. Vielleicht gewöhnt er sich ja so daran, dass es ganz normal ist, dass da eine Katze rumläuft. Als der neugierige Kater sich Tyson dann immer mehr genähert hat, haben wir ihm für 5 Minuten den Nylon-Maulkorb angezogen und den Kater etwas näher rangelassen, nur noch nicht ganz zu ihm hin. Tyson lag in seinem Körbchen und hat keinen Laut von sich gegeben. Dann bin ich mit den Katzen wieder in die Küche und Tyson ist erstmal durch's Wohnzimmer schnüffeln gegangen. Heute wollen wir wieder so ein bisschen mit ihnen üben und später auch die Handtücher von Hund und Katze austauschen, dass beide immer den Geruch des anderen haben.
    Was das alleine bleiben betrifft werden wir weiterhin jeden Tag ein paar mal kurz vor die Tür gehen und ihn belohnen, wenn er sich in der Zeit ruhig verhält.

    Wenn jemand noch andere Tipss hat, bitte melden, bin für jede Hilfe dankbar!

  • Ich denke mal ihr macht das schon sehr gut mit dem -gewöhnen-, aber bitte nichts überstürzen, es dauert seine Zeit. :smile:

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