Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Basset umprogramierung, bin ich auf dem richtigen Weg?
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Zitat
Das mach ich auch, das klare ansagen machen, spielen und schmusen und so wann ich will.Ob das jetzt die richtige Entscheidung ist? Ich bin nicht der Meinung, aber da gehen die Meinungen ja weit auseinander.
Ich hab eher das Gefühl wenn ich meinen den ganzen Tag ignorieren würde, würde er irgendwann aufgeben und keinen Körperkontakt mehr suchen.Ist dass das Ziel? Ich denke nicht. Der Hund soll doch zu mir kommen, soll der gern bei mir sein, soll sich doch darauf verlassen können dass ich da bin wenn er das gerade braucht. Gleichzeitig jedoch muss ich in der Lage sein ihn mit einem Wort, einer Geste oder auch nur einem Blick vermitteln zu können wenn ich gerade keine Zeit, Lust ect . darauf habe.
Was bewirke ich damit wenn der Hund freudig mit seinem Spielzeug zu mir kommt, spielen möchte und ich geh niemals drauf ein?Und auf die Frage was sie mit ihrem Hund macht, kam noch immer keine Antwort. Du hast einen Hund dessen Job es ist, seine Nase zu benutzen und das richtig. Ich spreche nicht von kleinen Leckerchensuchspielchen oder such das Stofftier in der Wohnung...
Ich bin nach wie vor der Meinung dass das einer der Pfeiler in der Mensch-Hund Beziehung ist. Ist der Hund zufrieden, wird er automatisch kooperativer in anderen Dingen und ich kann mit ihm dann an Problemen arbeiten. Das Pferd von hinten aufsatteln bringt nichts.
lg
Sandra -
18. Dezember 2009 um 20:36
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LG Steffi mit Buddy
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Zitat
Ich hab eher das Gefühl wenn ich meinen den ganzen Tag ignorieren würde, würde er irgendwann aufgeben und keinen Körperkontakt mehr suchen.Ist dass das Ziel? Ich denke nicht. Der Hund soll doch zu mir kommen, soll der gern bei mir sein, soll sich doch darauf verlassen können dass ich da bin wenn er das gerade braucht. Gleichzeitig jedoch muss ich in der Lage sein ihn mit einem Wort, einer Geste oder auch nur einem Blick vermitteln zu können wenn ich gerade keine Zeit, Lust ect . darauf habe.
Was bewirke ich damit wenn der Hund freudig mit seinem Spielzeug zu mir kommt, spielen möchte und ich geh niemals drauf ein?lg
SandraDas Ignorieren eines Hundes ist das A und O der Hundeerziehung. Ich bin nicht dazu da meinen Hund zu bespaßen. Ich bin nicht dazu da, mich vom Hund manipulieren zu lassen. Einen aufdringlichen Hund, der mir ständig Spielzeug vor die Füße wirft, werde ich ignorieren. Erst wenn er zur Ruhe kommt, werde ich ihn zum Spielen auffordern. Das heißt aber nicht, dass ich ihn zu 100% ignorieren muss. Hin und wieder kann ich auf sein Spiel eingehen.
Ich sehe das wie bei den Kindern. Will ein Kind mit mir etwas spielen, habe ich auch mehrere Möglichkeiten. Entweder habe ich keine Zeit oder keine Lust, dann wird eben nicht gespielt. Oder ich habe Zeit und LUst, dann können wir spielen. Oder aber ich motiviere mein Kind zum Spielen. Aber ein Kind, das mich ständig nervt und manipuliert, damit gespielt wird, werde ich nicht bestätigen. Gerade dadurch werde ich souverän.
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Hallo,
ich schließe mich da Schopenhauer an.
Genau so mache ich es auch.Man muss ja den Hund nicht immer wegschicken wenn er kommt, aber wenn ich keine Lust habe, dann hab ich keine Lust und ich ignorier den Hund.
Bassets können sehr stur sein wenn sie keine Lust haben etwas zu tun. Genauso stur können sie sein wenn sie etwas tun wollen und man selbst aber nicht.
Von daher heißt das für Dich, einfach den längeren Atem haben als der Hund.
Auch ich würde versuchen dem Hund eine Aufgabe zu geben was seinen Anlagen entspricht.Versteck unterwegs ihr Spielzeug und lass sie suchen. Finde selbst ab und an etwas und rufe sie freudig zu Dir, so machst Du Dich interessant.
Du kannst für den Rückruf auch einen Superpfiff oder Superkommando konditionieren. Bei einem bestimmten Pfiff gibt es ein besonders tolles Leckerli. Das bauchst Du zuerst in der Wohnung auf und übst das dann im Garten und schließlich an der Schleppleine draußen.Wenn sie zuhause kommt und Dich nervt, dann ignorier sie. Ignorier sie so lange bis sie aufhört weil es keinen Sinn macht. Mit unter kann das schon mal ne Stunde oder länger sein.
Ignorieren heißt aber:
nicht anschauen, nicht ansprechen und auch nicht anfassen!Meine Hunde haben alle gelernt, dass Essen auf dem Tisch TABU ist. Klar lass ich kein Schnitzel über Stunden auf dem Tisch stehen, aber wenn ich etwas zu essen auf den Tisch stelle und auf die Toilette gehe, dann steht mein Essen noch da wo es war.
Das kann ein Hund durchaus lernen und ich hatte damit noch nie ein Problem.Generell baue ich auch keine Schleppleine ab, denn das ist mir viel zu gefährlich. Wie oft rennt ein Hund mit schleifender Schlepp weg und man kann nicht auf das Ende treten?
Kommt mit Sicherheit mindestens einmal im Schleppleinentraining vor. Was passieren kann wenn der Hund sich damit im Gestrüpp verfängt und man ihn nicht sieht, möchte ich hier jetzt nicht näher ausmalen.Von daher gehört das Ende der Schleppleine in die Hand und nicht auf den Boden.
Wenn ich ihn rennen lasse, dann mach ich ihn frei. Wenn er dann abdüst, dann mach ich mir zwar einige Übungen kaputt, aber dem Hund kann nichts passieren und er kann zu mir zurückkommen.
Ich denke, dass Du es ganz gut in den Griff bekommen kannst mit Geduld, Zeit und Konsequenz.
Liebe Grüße
Steffi
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Zitat
[Das heißt aber nicht, dass ich ihn zu 100% ignorieren muss. Hin und wieder kann ich auf sein Spiel eingehen.
Das sagte ich ja.
Aber das A und O ist es für mich nicht.
Ich seh nicht ein wieso ich meinen Hund nicht ausgiebig begrüßen sollte wenn ich heim komme. Klaro sollte er warten können bis ich die Schuhe aus hab und meine Jacke ausgezogen hab, aber dann können wir uns auch freuen! Ja vorausgesetzt der Hund wirft mich nicht schon vorher um, *g* aber sowas gibts bei uns nicht.
Ich muss dir recht geben, wenn der Hund sowieso einige Macken hat wäre ich wesentlich strenger (mir mir) und würde wahrscheinlich auf so manches nicht eingehen.
Weiß ja nicht ob das nur mein Hund merkt (was ich stark bezweifle) aber Leo weiß ganz gut wann er zu mir kommen kann und wann ich gerade keinen Kopf für ihn hab. Von daher gibt es das eigentlich nicht dass er mich nervt.Nur wie gesagt, das permanente ignorieren wie es hier angepriesen wird/wurde kann auch nach hinten losgehen, wenn man eben einen Hund hat der sich in die Situation fügt. Ich wollte es halt nurmal gesagt haben, da ich dieses starke kontrollieren nicht immer für richtig halte. Ist ja ein geben und nehmen in einer gut funktionierenden Mensch-Hund-Beziehung.
Aber is auch wurscht, sie scheint sich ja nicht mehr zu melden.
Steffi E: Dein "Tipp" den Hund abzumachen um ihn laufen zu lassen halte ich für sehr gefährlich, wenn ich die größte Jagdsau an der Leine halte :/ Dann doch lieber den Hund aus dem Gebüsch pflücken.
lg
sandra -
Hallo nochmal,
wenn Du ihn denn im Gebüsch findest und er nicht irgendwo tief im Wald festhängt und Du ihn gar nicht finden kannst.
Von daher ist mein Tipp nicht fahrlässig.
Wenn ich mir sicher bin, dass ich ihn laufen lassen möchte, dann mach ich die Schlepp ab.
Wenn ich mir nicht sicher bin ob ich ihm vertrauen kann, dann halt ich das Ende in der Hand.Hab da leider schon zu viel mitbekommen und auch selbst schon tief im Wald ein Geschirr mit Marke und Schleppleine gefunden. Daneben lag ein Hundeskelett...
Muss aber jeder selbst wissen, ich wollte nur drauf aufmerksam machen.
Liebe Grüße
Steffi
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Du hast einen Basset, ein Hund der sowieso nicht mit sehr viel "will-to-please" ausgestattet ist, was du ja nun schon selbst bemerkt hast.
Verfolgst du nun weitergehend die Logik des Ignorierens und forderst weiterhin du sie zu allem auf, so wirst du keinen Hund erhalten der darauf brennt mit dir zusammenzuarbeiten, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit einen, der sich seine Beschäftigung eben woanders sucht.
Diese Logik greift auch absolut nicht wenn du dir mal Kommunikation zwischen Hunden ansiehst, bzw zwischen sehr gut funktionierenden Hund-Mensch Teams.
Keine starke Führungspersönlichkeit wird zu der ihr Unterlegenen gehen und darum betteln, dass diese ihr Aufmerksamkeit schenkt (was sie dann tut oder eben auch nicht, je nach Laune).
Hingegen ist es normal, dass der Unterlegene anbietet und der Stärkere dann eben, je nachdem wie er mag, annimmt oder eben nicht.
Du sollst dich nicht zum Sklaven deines Hundes machen, aber du solltest nicht in die Position des Bittenden begeben. Dein Hund hat dir Dinge anzubieten, nicht du ihm.Selbiges gilt für Handfütterung. Das ist tendentiell ein guter Ansatz, allerdings würde ich das so weit modifizieren, dass es nur und ausschlieslich für von ihr eigenständig erbrachte Leistungen Futter gibt. Wer nicht hört,der bleibt dann eben hungrig.
Heist im Klartext: ignorieren eines Kommandos wird unterbunden durch eine lange Leine. Die Kommandos die du gibst, gibst du genau so,wie du sie später auch durchführen möchtest - also möchtest du nicht dauerhaft in die Hände klatschen und dich hinknien würde ich das von Anfang an nicht tun.
Ignoriert sie dein Kommando, gegebenenfalls eine kurze Einwirkung mit klarer negativer Ansage und ruhiges verbales Lob bei ausführen. Futter allerdings nur bei sofortigem befolgen.Ideal wäre natürlich, wenn sich dein Hund garnicht erst so weit von dir entfernen würde. Dafür muss sie aber wiederum eine Erwartungshaltung dir gegenüber haben.
Das dieser Radius bei deinem Hund wohl nie so eng sein wird wie beispielsweise bei einem Malinois muss dir klar sein - aber mit der bestehenden Situation abgeben würde ich mich nicht. -
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