Rupit ist da! Wie Kläffen bei anderen Hunden abgewöhnen?

  • Hallo,

    Hier habe ich noch geplant.
    https://www.dogforum.de/viewtopic.php?…start=20#bottom
    Nun ist Rupit am Freitagabend bei uns eingezogen und er ist klasse! ;)
    Er scheint ein kleines Stubenreinheitswunder zu sein. Am Samstag haben wir ihn noch beim Erleichtern in der Wohnung aufgescheucht und schnell nach draußen getragen (wenn wir ihn erwischt haben) und gestern und heute hat er nur noch draußen gemacht.

    Einen Rat bräuchte ich bei Begegnungen mit anderen Hunden. Er macht dabei einen Riesenrabatz und bellt manchmal schon auf der anderen Straßenseite wie verrückt nach dem anderen Hund. Hin und schnüffeln möchte er aber teilweise trotzdem gerne. Er ist in mehreren Situation recht ängstlich (Autos, meine Nymphen,...) und ich nehme an, dass er auch in dieser Situation einfach unsicher ist und sich "groß bellen" möchte, weil er eigentlich ja doch neugierig ist.
    Es ist aber schon anstrengend, wenn er dabei so einen Lärm macht, dass man kein Wort mit dem anderen Hundbesitzer wechseln kann.
    Hat jemand einen Rat, wie ich mich in dem Moment verhalte? Menschen sind übrigens kein Problem. Auf die läuft er zu und lässt sich gern streicheln.

    Hier ein paar Bilder von dem Kleinen. ;)

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    Viele Grüße,
    SIna

  • Als wir Bruno aus dem Tierheim geholt haben,hat er auch die ersten Tage viel gebellt. Jeden Tag wurde es aber besser und kommt jetzt nur noch wenig vor. Viel Spaß mit dem neuen Familienmitglied. Aber du hast doch bestimmt noch mehr Bilder??? Her damit :D

  • Hi, ich denke das Gebell ist eine Reaktion aus Unsicherheit/Frust. Er will hin, hat aber Schiß oder darf nicht.

    Was macht er wenn er am anderen Hund ist? Traut er sich ganz ran?

    Versuche es mit Ablenkung durch ein Spielzeug oder ein Zerrspiel, wenn er bellt.

  • Ich denke, auch das er eigentlich Schiss hat. Bei manchen Hunden traut er sich dann ganz dran (der in unserem Haus ist zum Beispiel sehr ruhig, der ist einfach ruhig stehengeblieben und hat ihn machen lassen).
    Inzwischen waren wir schon 2mal beim Welpenkurs. Einmal mit Busfahren und Hauptbahnhof und heute einmal im kleinen Braunschweiger Zoo. Dort hat er sich sehr gut mit den anderen Hunden und dem Großen der Trainerin verstanden. Gebellt hat er trotzdem zwischendurch immer mal. Auch ohne Leine, während er einem anderen Kleinen hinterhergelaufen ist (da hat es sich nicht ängstlich angehört, aber auch nicht böse). Da war er ruhig zu bekommen, wenn man ihn zu sich genommen hat, ruhig gesprochen hat und er gemerkt hat, dass er, solange er bellt, nicht zu den anderen spielen darf.

    Gestern abend war meine Schwester mit ihrer (gerade läufigen...) Jack Russel-Dame zu Besuch. Da hat er anfangs (die erste halbe Stunde fast ununterbrochen..) ganz unerfreut gebellt und ist ihr dabei die ganze Zeit hinterhergerannt. Er hat sich aber beruhigen lassen und später haben sie dann schön zusammen gespielt.

    Beim Spazierengehen, gehe ich nun einfach an eher desinteressierten Hunden mit ruhigen freundlichen Worten an meinen Kleinen gezielt vorbei und lobe ihn, wenn er ruhig geblieben ist. Aber so glatt läuft das nicht immer ab.
    Die Tiertrainerin hat gesagt, dass ich mich bei einem Hundekontakt erstmal runterknien soll (Rupit zwischen den Beinen) und zu Beginn eine Hand vor Rupit halten soll, bzw vor Rupit aber zu dem anderen Hund hin. So dass zuerst ich den "Kontakt aufnehme" und beide Hunde verstehen, dass Rupit unter meinem Schutz steht. Das ist schwierig, wenn manche Hundebesitzer ihren vielleicht noch jungen, großen, stürmischen (wenn auch freundlichen) Hund auf uns zusteuern, der uns dann beinahe über den Haufen rennt. Wenn ich damit beschäftigt bin, nicht umzufallen, kann ich meine Hand schlecht steuern.

  • Zitat


    Die Tiertrainerin hat gesagt, dass ich mich bei einem Hundekontakt erstmal runterknien soll (Rupit zwischen den Beinen) und zu Beginn eine Hand vor Rupit halten soll, bzw vor Rupit aber zu dem anderen Hund hin. So dass zuerst ich den "Kontakt aufnehme" und beide Hunde verstehen, dass Rupit unter meinem Schutz steht. Das ist schwierig, wenn manche Hundebesitzer ihren vielleicht noch jungen, großen, stürmischen (wenn auch freundlichen) Hund auf uns zusteuern, der uns dann beinahe über den Haufen rennt. Wenn ich damit beschäftigt bin, nicht umzufallen, kann ich meine Hand schlecht steuern.

    Ja und von daher sollte der Besitzer des großen Hundes auch vorher fragen, oder kund tun, daß sein Monster noch ein Welpe von 4 Monaten ist.

    Und das liest sich immer alles so toll, doch wie sieht es in Wirklichkeit aus? Bekommst du Hundi sofort zwischen die Beine oder hinter dich?
    Und wenn ja, warum war das eigentlich notwendig? Der andere Hund ist angeleint und man könnte Herrchen fragen ob er mit Welpen klar kommt.

  • Naja, Rupit bekomme ich in der Hocke schon noch besser dahin, wo ich ihn haben will, als wenn ich stehe. ;) Heute kam ein großer angeleinter "unfreundlicher ausseheneder" Hund auf uns zu. Da bin ich mit Rupit an die Seite gegangen, hab mich runtergehockt, ihn zwischen die Beine genommen und beruhigend mit ihm gesprochen. Herrchen ging mit Hund an uns vorbei, es wurde kurz von beiden gekläfft, aber ohne eine große Szene und Hektik.

    In der Situation mit dem anderen ungestümen Hund: Der war ja selber noch recht jung (vielleicht 6 Monate), wenn auch viel größer. Rupit ist 4 Monate alt. In so einer Situation ist es doch komisch, den anderen Besitzer zu fragen, ob sein Hund mit Welpen klar kommt, oder? Dazu kommt, dass ich mir doch da auch nicht sicher sein kann, ob der Besitzer das richtig einschätzt. Die Besitzerin dieses ungestümen Hundes, wollte mir die Begegnung geradezu aufzwingen, während Rupit total am Rad drehte. Ihr Hund war ja auch bestimmt ein ganz lieber. Er kam schon total schwanzwedelnd und lustig hechelnd (und die Besitzerin hinter sich herziehend) bei uns an, aber Rupit hatte halt trotzdem Schiss. Darum wollte ich sie halt etwas sanft versuchen zusammenzulassen.
    Zudem ist das Reden zu Beginn einer Begegnung mit dem Besitzer schwierig, wenn ich einen laut bellenden Hund an der Leine hab. Da versteht man sich irgendwie nicht so gut. :roll:

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