Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Eine große Jung- und eine kleine Alt-Hündin
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Könnt ihr denn ausmachen, welcher Hund der Initiator dieser Konflikte ist?
...und passieren diese Auseinandersetzungen auch in deiner Anwesenheit oder nur wenn deine Frau mit den Hunden alleine ist?Wir hatten damals das Glück, dass mein Mann der absolute "Chef" für unsere Althündin war. Als sie versucht hat, die neue Hündin zu attackieren, ist mein Mann direkt körperlich dazwischen, hat ihre Bewegungsfreiheit eingeschränkt, ihr einen lauten, verbalen Anschiss gegeben und sie kurz aus der Situation entfernt (alles irgendwie fast zeitgleich). Nach einigen Minuten haben wir die Zwei wieder zusammen geführt und der Drops war gelutscht.
Wir hatten danach wirklich Ruhe....,wahrscheinlich aufgrund der Tatsache, dass mein Mann für die Althündin der absolute "Boss" war.Wahrscheinlich würde ich an eurer Stelle einen guten Trainer einfach `mal drauf gucken lassen. Wenn es "nur" Streitigkeiten um Ressourcen sind (dazu kann auch die Aufmerksamkeit/Zuwendung deiner Frau gehören), könntet ihr das mit Hilfe eigentlich gut in den Griff bekommen. Evtl. könnt ihr auch mit Hilfe ein wenig hier und dort an der Rangordnung feilen.
LG Ruth
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27. Dezember 2009 um 17:32
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Zitat
und passieren diese Auseinandersetzungen auch in deiner Anwesenheit oder nur wenn deine Frau mit den Hunden alleine ist?
Bis Jetzt immer von der kleinen Althündin ausgegangen und ich war nie dabei . Ich bin dann immer dazu gekommen .ZitatIch glaube nicht, dass ihr gleich an abgeben denken müsst.
Wir würden alles dafür geben unsere 2 Hunde zu behalten , aber meine Frau hat immer mehr Angst mit beiden Hunden alleine zu sein und mir geht es auch nicht besser . Wenn der eine HUnd nicht so klein wäre , wäre es wohl auch nicht so ein großes Problem . Dann könnten das die beider eher unter sich regeln .
Wir haben auch schon einen Hundetrainer hier gehabt und der hat erstmal empfohlen alle Streitgegenstände weg zu machen. Wir haben alle Ratschläge befolgt und diesmal hat es auch ohne Streitgestand geknallt.
Die kleine ist die Schlimme , wenn die erstmal in Rage ist , kann man die garnicht bremsen ( Terrier eben ) .
Die Große (Junghündin ) wehrt sich irgendwann nur .
Wenn dann 27 Kg auf 6Kg losgehen kann das bestimmt zum Tod der Kienen führen , also hat man Angst und versucht die Hunde zu trennen .Zum gestrigem Vorfall : Der Große (junge) hat sich gefreut und ist durch den Garten gerannt , die Kleine (alte) wie ein Teifel hinterher und geknurrt , alles Andere ging ganz schell . Die Kleine hat nach der Gr0ßen gebissen diese hat sich gewehrt meine Frau dazwischen und konnte Sie schlecht trennen .
Erst als ich draußen war habe ich die Hunde auseinander bekommen.Wir glauben , wenn wir nicht dazwischen gegangen wären , wäre unsere Klein (alte) Tod .
Jetzt haben wir die Hunde nur noch getrennt und versuchen ein neues zuhause für Emma zu finden .
Wa da im Haushalt los ist , kann sich jeder Hundeliebhaber vorstellen. -
Hallo
....und genau da ist das Problem.
Die Hunde dürfen nichts unter sich ausmachen. Dafür seid ihr zuständig. Wenn sie merken, dass sie nichts regeln dürfen, dann hören auch die Streitereien auf.
Ich will euch echt nix und will auch nicht unfreundlichen klingen, aber die Hunde sind nicht das Problem, sondern euer Verhalten den Hunden gegenüber ist es.
Wenn ihr an euch arbeitet, dann wird es besser werden.LG Susanne
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Hallo Markus,
zuerst einmal gute Besserung für Deine Frau...Und dann die Frage an Euch - wollt Ihr wirklich fast "kampflos" aufgeben?
Ich plaudere einfach mal ein wenig aus dem "Mehr-Hunde-Halter-Nähkästchen".
Wir haben 5 Hundis, darunter übrigens auch einen Terrier ;).
Und deshalb kann ich Eure besonderen Probleme mit dem "niemals-nicht"-aufgebenden Terrier-Mädchen durchaus nachvollziehen. Unser Mini hat es nämlich phasenweise auch gebracht, wie eine Furie in Doggen-Beinen zu hängen und wild um sich zu beißen...Solange wir ihn gelassen haben.
Und da fängt - so vermute ich stark - EUER Problem an.
Euren Hunden fehlt beiden die Orientierung an Euch Menschen.
Ihr lasst sie - vermutlich - einfach viel zu viel unter sich ausmachen.
Weil Ihr es noch nicht besser wißt, denn 2-Hunde-Haltung fordert wesentlich mehr von uns Menschen in Sachen Interpretation von hündischem Verhalten, als 1-Hunde-Haltung.Probleme unter Hunden fangen weit vor dem ersten "Kampf" an.
Die Hundesprache untereinander ist so subtil und facettenreich, da entgeht uns Menschen grad in der Anfangszeit so einiges.Ich könnte mir z. b. vorstellen, dass Eure Jule die Emma beim letzten Zwischenfall draußen im Garten nicht einfach ohne Vorzeichen angegangen ist - sondern ich denke, dass Jule dies schon deutlich früher "angemeldet" hat, indem sie z. B. Emma ganz starr guckend "fixiert" hat.
Und Euch dies einfach entgangen ist.Hätte man Jule dies rechtzeitig untersagt - wobei man bei Terriern auch durchaus mal im Kasernenhof-Ton Klartext sprechen muss - hätte man diese Situation sicherlich ausbremsen können.
Eure Emma kann nicht viel dafür, die wehrt sich einfach nur. Weil Ihr sie im Grunde dazu zwingt, sich selbst zur Wehr zu setzen, weil Ihr die kleine Kämpferin nicht stoppen könnt.
Eure beiden Hunde, besonders Jule, müssen ganz klare Ansagen von Euch bekommen, WAS genau sie untereinander zu melden haben und was nicht.
Hunde spielen untereinander ganz gern mal kleine Machtspielchen um wichtige Ressourcen - dazu gehört etwa der freie Zugang zum Wassernapf. Da wird der andere Hund dann ganz genau beobachtet und angestarrt und sobald er zum Wassernapf möchte, kontrolliert der "Machthaber" den Weg und den Bewegungsraum des anderen Hundes und läßt ihn nicht dorthin.... Auch bevorzugte Liegeplätze sind beliebte Macht-Objekte. Die freie Bewegung innerhalb der Wohnung.... Bestimmte Bereiche innerhalb der Wohnung.... die Nähe zu Euch.... der Lekkerli-Schrank... und all sowas....
Jule darf keine Gelegenheit mehr haben, Kontrolle über Emma auszuüben. Wenn ein 8 Monate alter Labrador spielen und toben möchte, soll er das tun dürfen, ohne dass Jule sich da einmischt...Hunde haben überhaupt keine Probleme mit "Grenzen" und "Regeln", diese müssen nur aufgestellt und konsequent durchgesetzt werden.
Aber das ist Eurer Ding, dies durchzusetzen.
Wie das geht, das sollte Euch ein wirklich guter Hundetrainer zeigen, denn das sprengt den Rahmen des Schriftlichen zu sehr.Eure beiden Hunde-Mädels haben sich ja offensichtlich noch nicht ernsthaft verletzt. Deshalb kann ich mir vorstellen, dass Ihr die Situation für brisanter haltet, als sie wirklich ist. Das soll nicht heißen, dass Ihr es so weiterlaufen lassen sollt, ganz im Gegenteil, aber das soll heißen, dass Ihr mit ein wenig mehr Mühe durchaus noch ein funktionierendes Hundeteam aus Euren beiden machen könnt.
Dazu gehört aber in erster Linie Eure Bereitschaft, an Euch selbst zu arbeiten!
IHR müßt noch wesentlich mehr über Hunde-Kommunikation untereinander lernen, um Situationen besser einschätzen und früher drauf reagieren zu können.
IHR müßt noch deutlich an Jules Grundgehorsam arbeiten, um ihr zu vermitteln, dass IHR die Hausordnung aufstellt.
IHR müßt an EUREN Führungsqualitäten arbeiten, um den Hunden klare Grenzen und Regeln vermitteln zu können. Wenn Hunde keine Regeln vorgelegt bekommen, die ihnen klar sagen, was sie dürfen und was nicht, dann machen sie halt selbst welche....
IHR müßt Euch für Euch Gedanken darüber machen, warum diese bisherigen Auseinandersetzungen immer nur in Anwesenheit Deiner Frau passiert sind (hab ich doch richtig gelesen, oder?) - denn das würde ja bedeuten, dass DEIN Führungsstil der Jule ein wenig mehr Regeln vorsetzt, als der Deiner Frau.Vielleicht gibt es ja einen Mehr-Hunde-Halter in Eurer Umgebung, der Euch weiterhelfen kann - wo Ihr ganz normale Hundekommunikation, zu der immer auch ein gewisses Aggressions-Potential gehört, zu sehen bekommt und auch "übersetzt" bekommt. So dass Ihr Eure beiden Hunde viel besser lesen und dementsprechend eher eingreifen könnt....
Was Du bisher geschrieben hast an "Erstmaßnahmen" - nämlich das Vermeiden von Streitquellen wie Kauknochen, Spielzeug - ist - verzeih mir die drastischen Worte - ziemlich dürftig.... Das ist, als wenn ich einen überschwemmten Keller mit nem Tee-Löffel angehe...
Wollt Ihr beide Hunde behalten?
Dann tut was - so bald wie es geht. Und zwar auf ganzer Linie.
Das ist Arbeit - in erster Linie an Euch Menschen.
Das kostet Mühe, Zeit, Kraft und Geld.
Aber es ist machbar.Wenn nicht, weil Ihr das Vertrauen verloren habt, dann gebt Emma schnellstmöglich ab.
LG, Chris
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Hallo Chris ,
ich habe das Vertrauen noch nicht verloren , bei mir ist es ja noch nicht passiert .
Meine Frau hat nur noch Angst wenn sich die zwei Hunde begegnen .
Es bricht uns beiden das Herz wenn wir daran denken , dass Emma weg muss.Wir wollten eigentlich nur ein schönes Leben für beide Hunde und uns , aber so geht es auch nicht weiter. Wir haben ein Haus mit Garten und man kann nicht den ganzen Tag den Hunden hinterher laufen. Man möchte ja auch mal seine Ruhe und nicht ständug drauf achten was als nächstes passiert .
Es sollte eigentlich eine Hundegemeinschaft werden in der sich beide tollerieren und miteinander umgehen können und nicht ein ständiges "wann passiert es wieder".ZitatEure besonderen Probleme mit dem "niemals-nicht"-aufgebenden Terrier-Mädchen durchaus nachvollziehen. Unser Mini hat es nämlich phasenweise auch gebracht, wie eine Furie in Doggen-Beinen zu hängen und wild um sich zu beißen
Und was wäre gewesen wenn die Dogge sich gewehrt hätte ? Terri wäre Tod .
Wie habt ihr es geschaft das der Terrier das nicht mehr gemacht hat ?
Unsere alte Terrie Dame flippt völlig aus wenn erstmal ein Punkt überschritten ist . Und das jetzt schon beim freudigem Darumlaufen von Emma .Ich habe heute wieder mit beiden im Garten gespielt , der Labrador versucht bei dem Terrier Lefzen zu lecken und will woh wieder Frieden.
Der Terrier ist dann Stocksteif , aber es sind noch keine Feinde für immer, er lässt es sich gefallen.MfG
Markus -
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Streiten die Hunde sich auch in eurer Abwesenheit?
Unsere tun das nämlich nicht - und ich kann mir vorstellen, dass Jule Emma nur angreift weil sie EUCH bzw. deine Frau als Resource ansieht und verteidigt.
Da könnt ihr gerne alle Spielzeuge etc. verstecken wenn es um euch geht
Du schreibst einerseits, ihr würdet alles tun um beide behalten zu können, anderseits ist es euch zu anstrengend auf die Hunde zu achten - ich denke, ihr müsst euch bewusst werden, was genau ihr nun tun wollt - entweder das Problem angehen, was auch wirklich Arbeit und Nerven kostet, oder Emma abgeben...
Wir haben hier ein ähnliches Problem und haben uns zum kämpfen entschieden - nächste Woche kommt ein zweiter Trainer hinzu und auch unser erster Trainer hat sich Rat von Kollegen eingeholt, zur Not holen wir auch einen dritten und vierten Trainer hinzu... das sind mir meine zwei Hunde wert...
Und es war uns auch bewusst, dass es mit zwei Hunden schwerer werden kann als mit nur einem!Wurde eigentlich mal einer der Hunde ernsthaft bei einer der Rangelein verletzt?
Denn wenn Emma Jule töten wollen würde, hätte sie das glaube ich schon getan - die meisten Rangeleien zwischen Hunden sehen zwar sehr böse aus aber in den seltensten Fällen passiert da was schlimmes!
Besonders wenn du schreibst, dass Emma sich nur wehrt schätze ich die Gefahr wirklich eher gering ein...Es gibt auch Möglichkeiten pöbelde Hunde ohne körperliche Risiken zu trennen, z.B. würde ich Jule eine Hausleine anhängen, mit der sie von nun an durchs Haus und Garten läuft - das stört den Hund wenn er sich mal dran gewöhnt hat garnicht und ihr könntet sie bei einer Rangelei einfach an der Leine zurückziehen und müsst nicht versuchen das Halsband zu kriegen!
Also Möglichkeiten gibt es denke ich auf jeden Fall, ihr müsst nur überlegen ob ihr sie wahrnehmen wollt...
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ZitatAlles anzeigen
Hallo Chris ,
ich habe das Vertrauen noch nicht verloren , bei mir ist es ja noch nicht passiert .DAS wäre einer meiner ersten Ansätze - mich zu fragen, warum "es" bei DIR noch nicht passiert ist, bei Deiner Frau aber schon. Wo sind bei Euch die Unterschiede im Umgang mit den Hunden? Strahlst DU vielleicht mehr Gelassenheit aus? Ist Deine Frau grundsätzlich eher jemand, der ungern die Führung übernimmt und anderen sagt, wo der Bartl den Most wegholt?
(Das sollt/müßt Ihr nicht HIER, aber auf jeden Fall für Euch selbst beantworten) Oder ist Deine Frau erst jetzt, nach den Vorfällen, so verunsichert?Meine Frau hat nur noch Angst wenn sich die zwei Hunde begegnen .
Wenn beide Hunde außer "Sabber" noch keine Verletzungen hatten, waren das bisher noch relativ harmlose Auseinandersetzungen. WENN ein Hund verletzen will, tut er das auch. Hündinnen machen häufig erst recht richtig viel Getöse, wenn sie sich raufen. Die wirklich gefährlichen Hündinnen-Streitereien, sind die, wo es verhältnismäßig ruhig zur Sache geht - das ist dann ernster , als alles Getöse....und da ist die Verletzungsabsicht auch nicht mehr abzustreiten...
Deshalb KANN Deine Frau ihre Angst erst überwinden, wenn sie weiß, was da zwischen den beiden überhaupt ab geht. Dazu braucht man Hilfe vom Profi - entweder einem Trainer oder einfach einem Mehr-Hunde-Halter, der Euch mal die kleinen Kommunikations-Arten der Hunde erklären kann. Aber einfach so kommt das nicht, da muss man als Halter schon noch einiges lernen.
Es bricht uns beiden das Herz wenn wir daran denken , dass Emma weg muss.
Muss sie ja nicht - WENN Ihr bereit seid, einiges an Arbeit in Eure kleine Hundegruppe zu stecken.
Wir wollten eigentlich nur ein schönes Leben für beide Hunde und uns , aber so geht es auch nicht weiter.
DA könnt Ihr ja auch hinkommen. Aber es darf eben wirklich nicht so weitergehen wie bisher.
Wir haben ein Haus mit Garten und man kann nicht den ganzen Tag den Hunden hinterher laufen. Man möchte ja auch mal seine Ruhe und nicht ständug drauf achten was als nächstes passiert .
Ok, WENN Ihr es doch noch mal versuchen wollt, DANN müßtet Ihr tatsächlich eine Weile lang Eure beiden Hunde-Mädels recht genau im Auge behalten - aber vermutlich, mit der richtigen Hilfe gar nicht so lange, wie Ihr momentan vielleicht denken mögt...
Es sollte eigentlich eine Hundegemeinschaft werden in der sich beide tollerieren und miteinander umgehen können und nicht ein ständiges "wann passiert es wieder".
Richtig angepackt könnt Ihr da hin kommen - zwei Hunde, die sich tolerieren, vielleicht sogar gemeinsam Spaß haben, sich aber nicht gegenseitig zerfleischen.
Und was wäre gewesen wenn die Dogge sich gewehrt hätte ? Terri wäre Tod .
Die Dogge hat sich gewehrt - aber deutlich gehemmt, weil sie gelernt hat, ihr Zupacken zu "dosieren". Der Yorkie hat ein wenig "getrieft vor Doggensabber", aber das war es auch. Nur, wir haben es nur ein einziges Mal soweit kommen lassen, dass die Dogge sich selbst helfen musste. Von da an, hat der Yorkie klipp und klare Ansagen bekommen, was er darf und was nicht. Diese Situation ist daraus entstanden, dass der Yorkie (früher einzelhund) nie gelernt hatte, sich auch mal an anderen zu orientieren und einfach den Großen zwischen den Beinen rumgewuselt ist....die haben ihn dann gar nicht sehen können, ihn "getreten" und dann hat er wie eine Furie zugeschnappt...
Also musste der Yorkie lernen, den Raum, den andere halt für sich brauchen zu respektieren.
Gelernt hat er dies, indem wir ihn absolut konsequent entweder körperlich mit vorgestelltem Bein (vorsichtig natürlich bei den Dimensionen!) oder davorgehaltener Hand oder aber verbal davon abgehalten haben, einfach unter den anderen durchzuwuseln. Wahlweise musste er sich auch (bei Vorbereitungen zum Spaziergang, z. B.) absetzen und WARTEN (für einen Terrier schlimmer als die Todesstrafe!), bis alle anderen vorweg gegangen sind - dazu ist ein ansonsten guter Grundgehorsam natürlich Voraussetzung! NEIN, Sitz/Bleib sollte das Minimum an vorhandenen Kommandos sein...WENN er bei aller Umsicht dennoch wieder Furie gespielt hat, ist er kurz geschnappt (hochgenommen) worden (auf die Finger aufpassen, ein Terrier in Rage weiß nicht mehr wirklich, wo er da grad reinbeisst...) und in eine Transport-Box gesetzt worden....
Auch bei sowas ist ein guter Grundgehorsam der anderen Hunde natürlich Grundvoraussetzung. DIE dürfen sich in solch einem Moment dann nämlich auf gar keinen Fall einmischen - tun sie auch nicht, weil sie - recht schnell - gelernt haben, dass ICH mich um sowas kümmere...
Bei unserem Yorkie ist das "Furien-verhalten" latent durchaus immer präsent. Aber er hat mittlerweile gelernt, dass das Yorkie, NEIN befolgt werden sollte, weil sonst nämlich terrier-doofe Maßnahmen wie "Warten müssen" oder kurzer Box-Aufenthalt drohen...
Terrier haben mit dem Riesen-Sturkopp, ihrem unbesiegbaren Kampfgeist und ihrer Zähigkeit so einige besondere Eigenschaften - weshalb wir sie ja auch auf eine besondere Art mögen...die wir aber eben auch immer ein wenig mit einkalkulieren müssen....
Wie habt ihr es geschaft das der Terrier das nicht mehr gemacht hat ?
Unsere alte Terrie Dame flippt völlig aus wenn erstmal ein Punkt überschritten ist . Und das jetzt schon beim freudigem Darumlaufen von Emma .
Eure Jule muss einfach lernen, dass sie das eben gar nichts angeht, was Emma macht... Nur wird sie das nicht von sich aus tun, sondern IHR müßt ihr das deutlich machen. Indem ihr schon vor dem Punkt eingreift, an dem sie dann völlig ausflippt... Indem ihr sie z. b. heranruft oder wegschickt, je nachdem, was grad angebrachter ist.Ihr Menschen solltet die Entscheidung treffen, mit welchem Hund ihr Euch gerade beschäftigen wollt. Und wenn Emma dran ist, hat Jule sich da nicht einzumischen....umgekehrt genauso... und wenn Ihr mit beiden Hunden etwas machen wollt - auch gut, aber dann haben beide Hunde sich anständig zu benehmen und wer sich nicht benimmt, fliegt kurz mal zur Besinnung raus (Box, Nebenraum, etc..)
Ich habe heute wieder mit beiden im Garten gespielt , der Labrador versucht bei dem Terrier Lefzen zu lecken und will woh wieder Frieden.
Der Terrier ist dann Stocksteif , aber es sind noch keine Feinde für immer, er lässt es sich gefallen.Das "Stocksteife" kann aber auch jeden Moment umkippen... Um das wirklich beurteilen zu können, müsste man die beiden Hunde in so einem Moment sehen.
Ich kann Euch nur raten - holt Euch Hilfe, die richtige Hilfe, jemanden, der sich mit Mehr-Hunde-Haltung besonders auskennt und Euch live und in Farbe vor Ort und situationsabhängig helfen kann. DANN könnt Ihr das packen und irgendwann demnächst zusammen mit zwei Hunden so leben, wie Ihr es Euch eigentlich vorgestellt habt... Wenn Ihr erst einige "Aha-Effekte" erlebt habt und die Hunde deutliche Grenzen spüren, dann geht es vermutlich schneller gut, als Ihr Euch vorstellen könnt. Hunde sind geradezu dazu gemacht, um in einem strukturierten sozialen Gefüge zusammenzuleben, sie brauchen man bloss gelegentlich ein wenig Nachhilfe dabei...Den Buch-Tipp "Einmal Meutechef und zurück" hatte ich schon gegeben, das Buch kann ich Euch nur wärmstens empfehlen.
MfG
MarkusDie Entscheidung, ob Ihr es doch noch versuchen wollt, oder nicht, kann Euch natürlich keiner abnehmen. WENN Ihr Euch für diese beiden Hunde entscheidet, dann macht es volle Kraft voraus und tut sofort was.
Wenn Ihr Euch zur Abgabe Emmas entscheidet, dann macht es möglichst bald. Nur entscheidet Euch irgendwie und dann in aller Konsequenz - denn so, wie es jetzt läuft, kann es wirklich nicht bleiben.LG, und viel Erfolg,
Chris -
Das Schlimme ist die Angst meiner Frau , nach ihren Verletzungen geht nichts mehr . Sie hat schon Angst wenn die Hunde nur aneinander Vorbei laufen.
Ich habe da weniger Probleme , ich kann das verdrängen und mit beiden Hunden arbeiten.
Aber wenn ein Mensch Angst hat geht es wohl nicht mehr .
Ihr könnt euch nicht vorstellen wie es mir geht wenn ich ein Tier abgeben muss , aber da liegt schon der Fehler . Man/n müsste ein bisschen von einem Hundehändler haben , dann wäre Alles einfacher " auch die Erziehung ".
Aber ich verstehe auch die Angst meiner Frau , das immer wieder die Bombe platzen kann . Sie möchte das nicht mehr erleben .
MfG
Markus -
ZitatAlles anzeigen
Das Schlimme ist die Angst meiner Frau , nach ihren Verletzungen geht nichts mehr . Sie hat schon Angst wenn die Hunde nur aneinander Vorbei laufen.
Ja, Hundebisse, auch welche, die uns Menschen eher "versehentlich" getroffen haben, tun verd...mmt weh. Rein körperlich, aber oft nimmt man den Hund dann auch das erste Mal als das wahr, was er immer noch ist, ein Raubtier und hat dann mit dem Grundvertrauen in ein andersartiges Lebewesen zu kämpfen.
Die Angst Deiner Frau ist absolut ernst zu nehmen. Da gebe ich Dir völlig Recht. Allein wegen ihr selbst, aber auch für den Umgang mit den Hunden - die Angst Deiner Frau würde immer wieder für brisante Situationen sorgen, denn was Hunde in solchen Momenten brauchen ist ein absolut gelassener und souveräner Mensch.Ich habe da weniger Probleme , ich kann das verdrängen und mit beiden Hunden arbeiten.
Aber wenn ein Mensch Angst hat geht es wohl nicht mehr .
Wenn dieser Mensch momentan nicht daran arbeiten kann, geht wirklich erst mal nichts. Wirklich hilfreich wäre ein "Hundesprache-Lehrgang" für Deine Frau, möglichst mit fremden Hunden. Denn Angst hat man nur, wenn man etwas nicht einschätzen kann. Nicht unbedingt wegen Eurer jetzigen Lage, sondern grundsätzlich, damit Deine Frau die Chance hat, Hunde besser "lesen" zu können und Situationen richtig einschätzen zu können. Ich glaube immer noch, dass Deine Frau - noch - relativ harmlose Auseinandersetzungen zwischen Euren Hunden fehl-interpretiert hat - wenn ich es richtig gelesen habe, hat keine der Hündinnen eine Verletzung davongetragen, hätte auch nur eine der beiden ernsthafte Verletzungsabsichten gehabt, wäre das wirklich anders ausgegangen. Aber es sieht so aus und hört sich so an, als wenn da zwei Ur-Gewalten aufeinanderprallen.... Dass Deine Frau Biß-Verletzungen abbekommen hat, ist leider der Preis dafür, den man zahlt, wenn man sich als Hundehalter in dieses Getümmel stürzt... Hat vermutlich jeder von uns schon gemacht und wird es auch immer wieder tun...
Ihr könnt euch nicht vorstellen wie es mir geht wenn ich ein Tier abgeben muss , aber da liegt schon der Fehler . Man/n müsste ein bisschen von einem Hundehändler haben , dann wäre Alles einfacher " auch die Erziehung ".
Doch. Kann ich. Es bricht einem das Herz.
Man fühlt sich irgendwie schuldig. Es tut weh. Und man sucht nach anderen Lösungen. Das ist ein Prozeß, der seine Zeit braucht.
Aber: Manchmal ist es einfach so, dass eine bestimmte Mensch-Tier-Konstellation nicht zusammenpaßt, aus welchen Gründen auch immer. Das können menschliche, tierische, selbstverschuldete Gründe sein - es passt einfach nicht. Dann wäre es für alle nur ein einziger Kampf, auf Gedeih und Verderb zusammenzubleiben...Und DANN ist es für alle Betroffenen wirklich die beste Lösung, den Hund, in Eurem Fall Emma, in geeignete Hände abzugeben.
Hunde sind verhältnismäßig flexibel und können sich rasch umgewöhnen.
Und Eure Emma ist noch jung - so hart das klingt, sie wird sich leichter irgendwo anders eingewöhnen, als es für Euch sein wird, sie hergeben zu müssen. Aber gebt ihr diese Chance, nur so könnt Ihr dafür sorgen, dass es Euch allen wieder gut geht.Aber ich verstehe auch die Angst meiner Frau , das immer wieder die Bombe platzen kann . Sie möchte das nicht mehr erleben .
Natürlich. Ihr hättet es schaffen können, mit beiden Hunden, aber wenn die Angst im Vordergrund steht, blockiert sie auch. Da werdet Ihr momentan nicht gegen ankommen.
Aber dann macht Euch rasch auf und sucht einen tollen Platz für Eure Emma. Einen Platz, zu dem Ihr stehen könnt. Einen Platz, von dem Ihr wißt, dass Emma dort in guten Händen ist. Durchaus auch zu einem Zweithund, denn Emma hat nichts falsch gemacht im Umgang mit Jule.
MfG
MarkusLG, Chris, die sich bei kürzerer Entfernung gern Deine Frau geschnappt und ihr ein paar Stunden in Hundesprache gegeben hätte...
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wenn ich es richtig gelesen habe, hat keine der Hündinnen eine Verletzung davongetragen, hätte auch nur eine der beiden ernsthafte Verletzungsabsichten gehabt
Meine Frau ist der Meinung , wenn sie nicht jedesmals dazwischen gegangen wäre , hätte es schwere Verletzungen gegeben.
Der kleine Terrier hatte bis jetzt immer nur Schwellungen am Hals , die im das Strecken und Gähnen ein paar Tage etwas erschwerten . Es war aber nicht durchgebissen , kam mehr vom Festhalten des jungen Labrador.
Die große Junge hatte nur mal eine kleine Wunde an der Nase , aber nicht erwähnenswert.Meine Frau ist eben der Meinung es würde tödlich für den Terrier ausgehen, wenn sie nicht eingreift. Dieser hört nämlich nicht auf , der ist wenn er in Rage ist auch nicht mehr zu bremsen . Jule ist so bescheuert , dass sie sogar in Igel beisst . Um so mehr es weh tut um so schlimmer wird es .
MfG
Markus - Vor einem Moment
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