Problem mit einem bestimmten Hund

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  • Hallo,

    ich habe mich eben erst registriert. Anlass dazu war eine Begegnung, die wir derletzt hatten, und ich wäre froh, wenn ihr eure Meinung dazu schreiben würdet, auch wenn ich weit aushole :)

    Einer meiner beiden Hunde ist ein fast zweijähriger Schäfirüde. Er ist recht unsicher und will von anderen Hunden nicht viel wissen; wenn ein fremder Hund unangeleint bis auf drei oder vier Meter frontal auf ihn zukommt, versucht er, diesen mit Kläffen zu vertreiben. Danach dreht er immer sofort wieder um und kommt ins Fuß, wo er sich sicher fühlt.

    Nun ist es so, dass dort, wo wir oft Gassi gehen, auch eine Deutsche Dogge läuft. Ein wunderschönes Tier, aber der Besitzer leint sie nicht an - weil sie nicht hört und er sie an der Leine sowieso nicht halten kann (seine Aussage).
    Dieser Rüde versteht sich nicht mit anderen Rüden und richtet sie.

    Letztens liefen mein Partner und ich in einer großen Gruppe mit vielen anderen Hunden, als die Dogge dazukam. Unser Schäfi lief im Fuß bei meinem Freund, ich versetzt dahinter; dann lief die Dogge beiden in den Weg und blieb stehen.
    Mein Freund sah sie ebenfalls nicht kommen und lief auch dagegen, es ging ziemlich schnell.

    Der Schäfi erschrak (er hatte sie aufgrund des Fußlaufens nicht kommen sehen und ist reingelaufen), ging aufgrund fehlender Alternativmöglichkeiten nach vorne und es gab eine kurze und heftige Keile (mein Freund dazwischen), dann habe ich den Schäfi abgerufen und bin mit ihm aus der Situation gelaufen.

    Die Dogge kam danach auch öfter wieder zu nahe, wir haben unseren Schäfi abwechselnd dann immer an die Seite genommen und sind einfach Bögen gelaufen.

    Jetzt sieht es so aus, dass ich seit der Aktion Angst vor dieser Dogge habe. Sie stellte sich nämlich, während mein Freund mit dem Schäfi aus dem Weg und aufs Feld lief, auch mir in den Weg, sah mir in die Augen und knurrte dabei. Das tat sie dann weiterhin bei jeder sich bietenden Gelegenheit.

    Ich habe den Hund komplett ignoriert, weil mir nichts besseres eingefallen ist. Der Besitzer lief währenddessen so weit vorne, dass ich auch keine Möglichkeit hatte, mit ihm zu reden. Und rennen wollte ich nicht unbedingt :D

    Ich hatte noch nie Angst vor irgendeinem Hund, aber dieser kommt mir locker ins Gesicht, wenn es ihm einfällt, weil er eben so riesig ist.
    Jeden anderen Hund stoppe ich, wenn er meinem zu nahe kommt, weil der Schäfi das dankend annimmt und eigentlich gar nichts selber regeln will; aber bei der Dogge traue ich mich nicht. Das wird sie wohl merken.

    Was sagt ihr dazu? Was würdet ihr machen?
    Nur ausweichen ist nicht, weil der Hund ja selbstständig unterwegs ist und nicht abgerufen wird. Kommt sowieso nicht.

    So, das wars erstmal. Danke fürs Lesen!
    Für Meinungen und Anregungen wäre ich sehr dankbar :)

  • oh man ey..solche leute...wenn der hund nicht hört und er ihn nicht halten kann,soller sich so ein tier net anschaffen..solche menschen sind der grund,warum wir "grosshundhalter" immer solche probleme haben :|
    also denkt du,des du vllt mal mit dem kerlchen reden kannst wg seinem hund?oder des mensch sich bezüglich der gassizeiten abspricht?

  • Danke für den Beitrag :)
    Ja, er wurde schon von mehreren darauf angesprochen, weil das Problem bei allen Rüdenhaltern besteht. Aber getan hat sich nichts, weil er seinen Hund ja nicht gehalten bekommt.
    Mit den Gassizeiten ist es auch schwierig, weil ich keine festen habe. Mein Freund und ich studieren beide noch, da ist das jeden Tag recht unterschiedlich.

  • hmmm des ist natürlich schwierig..ich weiss nicht...also ich an deiner stele würde nml versuchen mit ihm ein ruhiges gespräch zu suchen,ihm deine eigenen ängste dazu auch mitteilen und wenn er darauf nicht eingeht,dann hilfts nichts,dann musst du ihm halt sagen,wenns gar nicht anders möglich ist,des du dann zum ordungsamt gehen musst....ich bin selber kein fan von denunzieren,aber wenn es nicht anders geht und der hund wirklich auch auf krawall aus ist...kanns des ja auch nicht sein...so wird er dann vllt gezwungen mit dem tier zu arbeiten und was zu machen anstatt sich drauf auszuruhen,des nix passiert

  • Eigentlich bin ich nicht dafür andere Hundehalter anzuzeigen, habe es auch noch nie getan.

    Aber wie wäre es, wenn er so uneinsichtig ist, mit der Drohung ihn beim Ordnungsamt anzuzeigen, wenn er den Rüden nicht anleint.

    Sein Argument, er könne ihn nicht halten, soll er dort mal den Herrschaften erzählen. Er bekommt schneller die Auflage Einzeltraining bei speziellen Hundetrainern - meist sind es Sachverständige, die auch die Wesensprüfungen abnehmen - zu nehmen, als er pap sagen kann.

    Ich habe vorgestern von einer Halterin eines Dogo Canario, den diese auch nicht halten konnte, der ständig in Raufereien verwickelt war, erfahren, daß sie, nach Anzeige, diese Auflagen hat.

    Sprecht mal mit ihm darüber, vielleicht hilft es.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

  • Das ist eine wirklich blöde Situation für Euch.

    Ich schließe mich dem an,w as Gaby schreibt.

    Wenn ein Hundehalter so uneinsichtig ist, muss er eins auf die MÜtze bekommen.
    Das Argument, den Hund nicht halten zu können, ist ja schon mehr als dreist und von daher wäre es wichtig, dem guten Mann mal auf den Boden der Realität zu holen. Man kann doch keinen Hund führen, dem man körperlich nicht gewachsen ist :???:

    Versuche mit ihm zu reden und sollte das gar nichts bringen, informiere das OA.

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