Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Kann ich den Tierarztbesuch angenehmer machen?
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Hallo ihr,
meine kleine (leider recht häufig kranke) Emma hat panische Angst vorm Tierarzt.
Als ich sie bekommen habe bin ich vorher zum Ta nur zum vorstellen gefahren. Dort hat sie dann ein bisschen gemampft und wir sind wieder nach Hause.
Sie ist nun gute 8 1/2 Wochen bei mir... und ich muss ständig zum TA (bestimmt 15 - 16 mal). Klar das da jeder Hund Angst bekommen würde... Morgen muss ich wieder. Das ist dann sage und schreibe das 4. mal in dieser Woche.
Nun ist sie soweit das sie wirklich panisch ist. Sie fiept im Wartezimmer ununterbrochen und verkriecht sich unter dem Stuhl... ein Leckerlie will sie dann schon meistens nicht mehr.
Im Behandlungsraum hält sie kaum still.. zappelt die ganze Zeit und sitzt dann resigniert wie ne Statur mit starrem Blick.
Nun möchte ich nicht das sie irgendwann das Schnappen anfängt beim Ta.. Kann ich ihr irgendwie vermitteln das alles nur "halb so schlimm" ist?
Mein Ta ist sehr geduldig, zeigt ihr die Geräte und wartet nach der Behandlung das sie ein Lerckerlie nimmt.. nimmt sie meistens nicht... heute nach ca. 3 - 4 Minuten nahm sie es dann doch

Freue mich über hilfreiche Denkanstöße
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10. Dezember 2009 um 19:56
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Kann ich den Tierarztbesuch angenehmer machen? - Vor einem Moment
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Ja, das frage ich mich auch, meine beiden haben auch angst vorm TA allerdings haben sie außer spritzen, Impfen und die große ihre kastration nichts schlechtes dort erfahren.
Nun habe ich mir gedacht (allerdings muß ich auch nicht so oft zum TA wie ihr) das ich nun mal mit meir TÄ spreche ob sie bereit dazu ist mit mir zu üben das man auch zum TA kann ohne schlechte sachen zu erfahren, sprich da hin fahren, leckerchen bekommen fahren, später hin fahren auf dem tisch stellen runter leckerchen wieder fahren, dann hinfahren auf den Tisch abtasten runter lecker fahren....
eben immer wenn eines klappt weiter machen.
Vielleicht klappt es ja dann wenn sie mal müssen das sie nicht so eine panick schieben.Aber würde mich interessieren was andere meinen
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Also meiner muss auch oft zum Doc. Die ersten zwei male war alles gut, beim dritten mal wurde ihm "weh getan" (Fiebermessen und Impfung
) und seit her.... nun ja!Aber Yannik hilft es wenn ich ihn nicht "beruhige" sondern eher "schimpfe". Also es wird kein "aaaales ist gut, garnicht schlimm" oder so gesäuselt, sonder relativ streng mit meiner "Neeeein, pfui" stimme gesprochen. "Yannik, nein!". Und sobald er ruhig war ein Lob.
Er geht nicht gerne zum TA und wir brauchen rein lange und raus nur Lichtgeschwindigkeit, aber solange es nicht weh tut läßt er alles mehr oder weniger gerne über sich ergehen.
Selbst Fiebermessen war ohne quieken heute und die Impfung nur einmal gezuckt
Ach ja und ich hab ihn am Anfang nie selbst fest gehalten bis er genug Vertrauen zu mir hatte. Mussten immer die Schwestern machen und ich hab mich komplett rausgehalten! -
Zitat
üben das man auch zum TA kann ohne schlechte sachen zu erfahren, sprich da hin fahren, leckerchen bekommen fahren, später hin fahren auf dem tisch stellen runter leckerchen wieder fahren, dann hinfahren auf den Tisch abtasten runter lecker fahren....
eben immer wenn eines klappt weiter machen.Da ist das Problem... Emma wird panisch sobald TA da (also die Person) und sie nimmt eigentlich auch keine Leckerlies von ihr an... somit wäre das nicht zu hundertprozent Erfolgsversprechend.
Die letzten 2 male (einschließlich heute) wurde sie nur abgehört + fieber gemessen... aber das reicht ihr in ihrer Panik auch schon...
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Ja du kannst deinem Hund vermitteln, dass alles nur halb so schlimm ist.
Du musst ganz souverän mit der Situation umgehen, deine Hündin nicht trösten sondern ihr ruhig vermitteln, dass sie mitgehen muss und das es halt sein muss.
Dein Hund orientiert sich an dir und somit kannst du mit deinem Verhalten Postives oder Negatives vermitteln.Es braucht Zeit - du kannst nicht erwarten, dass sich in den nächsten Tagen oder Wochen etwas ändert, das kann Jahre dauern. Also viel Geduld und Ruhe, das wird schon klappen.
Hat bei uns auch funktioniert - Paul ist jetzt 6 und langsam wirds besser
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Ich ignoriere sie (und ihr gemaule) und tröste sie nicht. Hab ich von Anfang an nicht.
Ich bin ganz ruhig (auch innerlich
)Aber es klappt irgendwie nicht -.- Ich spiele auch vor und nach dem TA ne Runde mit ihr auf dem Parkplatz. Oder lass sie kurz was erschnüffeln.
Heute hat sie außerdem ständig im Wartezimmer gezerrt (weil sie weg wollte).. wovon sie natürlich noch mehr Husten musste und einige schon dachten der Hund kennt Leine + Halsband nicht -.-
edit: Da zerfleddert doch der "ach so kranke Hund" gerade sein Körbchen
Ich bin mal wohin 
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Also ich muß sagen für mich ist der TA besuch reine routiene, ich bin souverän und schimpfe auch wenn meine meinen sich anstellen zu müssen wenn sie in den raum müssen (auf dem tisch sind sie aber ruhig ohne gezehter, wobei fibi jetzt beim chippen vor angst die sprechstundenhilfe von oben bis unter voll gepinkelt hat). Dennoch haben sie einfach angst.
Und ich will ihnen diese angst eben einfach nehmen.
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Dann vielleicht noch mehr Situationen üben die ihnen unangenehm sind? Dort natürlich immer mit positivem Ergebnis enden lassen. Damit sie merken dass sie sich immer 100% auf dich verlassen können?
Aber ich bin keine Fachfrau, sorry :/
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Meine Souma fand unseren TA nach einem Kaiserschnitt auch nur noch schrecklich und wenn es in die Richtung ging, musste man sie ernsthaft dazu bewegen. Sie hat auch keine Leckerlies mehr genommen, hat aber alles auch weiterhin über sich ergehen lassen.
Bei Zazie schafft es unser TA immer noch, sie mit Leckerlies zu belohnen und achtet auch sehr genau darauf, dass sie sogar auf dem Untersuchungstisch ihre Leckerlies bekommt.
Allerdings ist ihr unser TA trotzdem nicht mehr geheuer und bei einer Blutabnahme hat sie sich einmal so gewunden, dass das Blut überall war und nur mit Mühe einige Tröpfchen in die Kanüle gelandet sind.
Daraufhin habe ich mit ihr intensiv "Still Halten" geübt. Immer wenn ich gerade dazu Lust hatte (insbesondere beim gemeinsamen Fernsehgucken auf dem Sofa, wenn sie es sich eh bei mir bequem gemacht hatte ;)) habe ich sie mir mal geschnappt und sie richtig festgehalten, sie in die Positionen gedreht, die mir recht waren, und das Kommando gesagt. Nach anfänglichen Drehen und Winden hat sie sehr schnell kapiert, dass sie stillhalten soll und wurde dann auch sofort mit einem Lob und Streicheleinheiten wieder "freigelassen".

Bei unserer letzten Behandlung beim TA, die sehr unangenehm war und wir uns gemeinsam dazu entschlossen hatten, sie lieber irgendwie festzuhalten anstatt sie in Narkose zu legen, hat uns das zwar erst nicht vor einem zappeligen Schnappen geschützt (das erste Mal, dass sie sich damit gegen einen Menschen gewehrt hat), aber nachdem wir ihr eine Maulschleife umgelegt haben und ich das Kommando nochmals intensiv wiederholte, war sie endlich völlig entspannt und hat eine gute halbe Stunde die unangenehme Prozedur ertragen.
Danach hat sie nur nach den Leckerlies gegiert und wir konnten ihr kaum die Maulschleife schnell genug entfernen.

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Zitat
Daraufhin habe ich mit ihr intensiv "Still Halten" geübt. Immer wenn ich gerade dazu Lust hatte (insbesondere beim gemeinsamen Fernsehgucken auf dem Sofa, wenn sie es sich eh bei mir bequem gemacht hatte ;)) habe ich sie mir mal geschnappt und sie richtig festgehalten, sie in die Positionen gedreht, die mir recht waren, und das Kommando gesagt. Nach anfänglichen Drehen und Winden hat sie sehr schnell kapiert, dass sie stillhalten soll und wurde dann auch sofort mit einem Lob und Streicheleinheiten wieder "freigelassen".

Bei unserer letzten Behandlung beim TA, die sehr unangenehm war und wir uns gemeinsam dazu entschlossen hatten, sie lieber irgendwie festzuhalten anstatt sie in Narkose zu legen, hat uns das zwar erst nicht vor einem zappeligen Schnappen geschützt (das erste Mal, dass sie sich damit gegen einen Menschen gewehrt hat), aber nachdem wir ihr eine Maulschleife umgelegt haben und ich das Kommando nochmals intensiv wiederholte, war sie endlich völlig entspannt und hat eine gute halbe Stunde die unangenehme Prozedur ertragen.
Danach hat sie nur nach den Leckerlies gegiert und wir konnten ihr kaum die Maulschleife schnell genug entfernen.

Das ist z.B. ein guter Ansatz!Ansonsten wie schon gesagt eher etwas strenger, aber nicht hart, sondern nur "fatalistisch" & freundlich: "Du musst da jetzt durch, da hilft kein heulen und Zähneklappern!"
Man kann das stillhalten auch gut mit alltäglichen Übungen wie Zähne säubern, Krallen schneiden, bürsten etc verbinden.Viele TA machen das "Besuchsprogramm" gerne mit, die freuen sich ja auch über kooperative Patienten.
Einfach mal drauf ansprechen, bei mir war das gar keine Problem, ich bin mit den Jungs immer mal wieder beim Gassigang in die Praxis (komme dran vorbei), hab mich ne Weile ins Wartezimmer gestzt und bin wieder gagangen.
Wenn grade Zeit war sind wir auch mal in den Behandlungsraum gegangen, ich hab sie alles abschnüffeln lassen, und wieder raus. Oder mal auf den Tisch, Tisch hoch- und wieder runterfahren, viele Leckerlies, wieder raus....Meine Hunde haben keine Angst vor TA, aber sie finden es auch einschüchternd und oft genug unagenehm. Liegt halt in der Natur der Sache.
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