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  • Hallo,

    Gestern war ich mit Ahkuna auf meinem üblichen Spazierweg, den ich fast jeden Tag gehe. Gestern waren dort in der Nähe, also ein paar Kilometer weit weg Jäger. Man hörte grade so die Schüsse. Es war kein Vorsicht Jagt Schild aufgestellt. Also dann sind wir dann lang gegangen und plötzlich hörten wir einen Schuß, ich dachte erst es würde vom Auto kommen, war aber halt ein Gewehr.
    Da war sie schon sehr aufmerksam doch noch nicht wirklich ängstlich. Nicht so das ich dachte sie an die Leine nehmen zu müssen. Dann kamen mehere schüsse hinter einander und Ahkuna bekam Angst. Ich hab sie versucht zurüch zurufen, aber schon da hat sie nicht mehr resagiert. Als ich einen Schritt nach vorne getan hatte, wich sie auch zurück. Als dann zum wiederholten Male ein Schuß fiel ist sie ganz abgehauen, ich hab noch gerufen aber sie ist einfach nur noch gerannt. Bis ich sie nicht mehr gesehen habe. Da es aber nur ein langer Feldweg war wusste ich aber noch wie ich ihr folgen konnte.
    Ich natürlich hinter her da eine ziemlich große Dorfstraße da auch in der Nähe herlief. Ich sah sie nicht mehr aber weiter man rufen. Ich hatte natürlich zu dem Zeitpunkt schon totale Panik, blieb aber äußerlich (glaub ich) ziemlich ruhig.
    Als ich am Ende des Weges angekommen war rief ich noch einmal und hörte dann auf. Ich hab gehorcht und hörte dann ein leises Jaulen was aber wieder aufhörte und hatte Angst da die Straße dort langführt. Hab weiter gerufen und hörte aber nicht mehr.....
    Irgendwann sah ich den Hund dann, ich weiß nicht wo sie sich versteckt hat aber auf jeden Fall war ich froh sie unversehrt zusehen.
    Ich hab sie versucht mit Leckerlies her zulocken, ging aber nicht. Um sie zufangen hab ich dann ein Stöckchen geworfen, sie war ja immer noch am zittern und ich hatte Angst das se wieder reißaus nimmt.
    Als ich sie wieder an der Leine hatte war der Schwanz immer noch eingezogen, voll am zittern und sie hat sich hinter mir versteckt. Natürlich ging es sofort Richtung nach Hause da fing sie dann nach Hause zu ziehen.
    In der Wohnung war sie wieder weitgehend entspannt und nahm auch wieder Leckerlies...Ich war so ziemlich mit den Nerven am Ende.
    Heute hab ich sofort versucht den Weg wieder ein zuschlagen um das Problem sofort zu beheben. Doch ich kam nicht weit. Schon ca.300m vor dem Weg wollte sie nicht mehr weiter und war nur noch am Stesshecheln und am zittern. Ich hab versucht gut zuzureden und mit Leckerlies zu locken. Das hat sie alles ignoriert. Als ich sie auf den Arm genommen habe war sie immer noch so am Zittern das ich schliesslich umgekehrt bin, weil ich nicht mehr weiter wusste. Es ging gar nichts mehr.

    Habt ihr irgendwelche Ideen wie ich das Problem beheben kann und wie ich ihr beibringe dass Gewehrschuße nichts gefährliches sind????

    Weiß echt nicht mehr weiter und ich will ihr doch so gerne helfen
    :hilfe: :hilfe: :hilfe:

  • schau mal hier:
    Panikattacke

  • Nimm sie beim nächsten Mal direkt an die Leine und ignorier ihre Ängste.
    Vielleicht ist eine Bank in der Nähe, auf die du dich in Ruhe setzen kannst, einfach entspannt den "Schüssen lauschen".
    Mücke war anfangs auch leicht verunsichert, ich habs immer komplett ignoriert, ihn aber dementsprechend abgesichert.

    Mit der Zeit wird sie es als normal ansehen, wenn du nicht zuviel Gedöns um die Sache machst.
    Am besten fängst du nicht an, sie zu loben, wenn sie mitgeht oder sonstiges, sondern zeig ihr, dass es was Selbstverständliches ist, worum man kein Aufhebens machen braucht.

  • Kenne ich von Apaly, sie lief dann ca. ein halbes Jahr nur an der Schleppe, da sich ihre Angst steigerte. Wir trainierten hart, bei allem was sie fürchtete und irgendwann gelassen über sich ergehen ließ, bekam sie Leckerli.

    Natürlich gibt es auch heute noch Situationen, wo ich sie grundsätzlich an die Leine nehme. Ich sehe es sofort an ihrer Körperhaltung, wenn sie wieder ein aufkommendes Problem anzeigt.

  • Ist sie tatsächlich schon fast 3 Jahre alt ? Und da hat sie noch solche Angst ?

    Dann zieh ihr ein Geschirr um, wenn du dir wegen des Halsbandes Sorgen machst.
    Geh einfach weiter. Wenn du stockst und zögerst, dann wird sie erst recht aufmerksam " oh oh...da ist was besonderes".

    Oder du setzt dich entspannt auf den Boden, schaust sie gar nicht an, machst irgendwas Belangloses und achtest nicht weiter auf sie.
    Geht auch.

  • Zieh ihr ein Geschirr an, kurze Leine und los gehts.

    Meine Hündin ist sehr sehr ängstlich, kommt aus dem Tierheim. Sie wollte nie spazieren gehen. Ich habe alles probiert, bei Schüssen etc wurdes noch schlimmer.

    Aber irgendwann habe ich einfach angefangen, sie einfach strickt hinter mir her zu ziehen, auch wenns zuerst brutal aussieht-es funktioniert!!
    Teilweise muss ich sie wirklich meterlang hinter mir her ziehen, sie steht dann komplett quer und fest. Aber wenn ich einmal nach lassen würde, würde sie wieder anfangen und ständig stehen bleiben. Nur durch die absolute Konsequenz-an der Leine geht es überall durch-lernt meine Hündin, dass es gar nicht so schlimm ist.

    Mittlerweile haben wir feste Strecken, die sie meist problemlos geht. Sie hat zwar immernoch Angst vor Schüssen, aber sie geht den Weg, das ist schonmal ein riesen Fortschritt für uns.

    Also-einfach gehen. Irgendwann kapiert Hundi, dass nichts passiert, wenn man aufhört sich zu streuben

  • Nein ich mein Hund ist wirklich nicht ängstlich....
    Sie ist eigentlich an alles gewöhnt, das ist wirklich die einzige Sache.
    Sie hatte bisher erst einmal richtig Angst und das war gestern.
    Andere Wege geht sie wie immer gerne total entspannt nur diesen einen Weg jetzt nicht mehr.

    Ich treff so selten auf schießenden Jäger oder höre zusammen mit meinem Hund Gewehrschüsse, deswegen weiß ich auch nicht wie ich das weg kriegen soll.

    Ich hab kein Geschirr mehr weil sie es nie wirklich mochte, auch nach einem halben Jahr wollte sie da nicht mehr rein schlüpfen, da hab ich mal auf das Halsband umgestellt. Und das gefällt ihr besser.

    Ich soll meinen Hund den Weg schleifen?
    Ich muss einmal durch das ganze Dorf, die Leute haben mich heute schon so angeguckt, als ob ich meinen Hund gequält hat, weil sie die Rute so eingezogen hat...
    Ich weiß nicht, ich fühl mich so hilflos, denn ich hab Angst ihr weh zu tun, weil das ja Beton ist....

  • hallo,

    also das mit dem totalen Ignorieren der Ängste würde ich jetzt noch nicht machen, es ist doch normal, dass ein Hund sich vor Schüssen erstmal erschreckt, wenn er es nicht kennt.
    Weigert sich ein Hund normal raus zu gehen, finde ich die Ignorier- und Hinterherschleifmethode gut.
    In deinem Falle würde ich den Weg nicht meiden, aber sie auch erstmal nicht zwingen dort entlang zu gehen. Warte einfach noch ein bißchen ab und versuche es jeden Tag erneut, ich denke sie wird dann bald wieder mit dir mitlaufen, lasse sie aber an der Leine, das gibt ihr wahrscheinlich mehr Sicherheit. Veruche dabei selbst angstfrei zu bleiben, hab nicht die Bilder im Kopf wie sie war, als die Schüße fielen und sie wegrannte, sondern geh mutig voran und denke daran, dass dein Hund ganz normal und entspannt mit dir mitläuft...

    das wären jetzt mal Tipps, wie ich es machen würde.... ich weiß nicht ob es bei dir funktioniert, ich mach es so, hatte letztens eine ähnliche Situation.. hätte ich meinen Hund dann später an der Stelle vorbeigezerrt, hätten sich seine Ängste verstärkt...
    aber jeder Hund und jede Situation ist anders und du kennst deinen Hund am Besten und kannst die Situation am Besten einschätzen...

    viel Erfolg!

  • Zitat


    Ich soll meinen Hund den Weg schleifen?
    Ich muss einmal durch das ganze Dorf, die Leute haben mich heute schon so angeguckt, als ob ich meinen Hund gequält hat, weil sie die Rute so eingezogen hat...
    Ich weiß nicht, ich fühl mich so hilflos, denn ich hab Angst ihr weh zu tun, weil das ja Beton ist....

    Schön ist das nicht. Das ist klar.
    Ich mache es auch nicht gerne, ich weiß auch, dass es nicht schmerzlos für sie ist. Meine Hündin ist allerdings ja auch nochmal ein ganz anderes Kaliber, sie wollte am Anfang gar nicht raus vor Angst und wir sind nach 2 Jahren bei geregelten Spaziergängen an der Leine.

    Das sollen ja auch nur Anregungen sein, was du für deinen Hund daraus ziehst, bleibt ja dir überlassen.

    Aber wenn du es nicht machst, was sind deine Alternativen?

    Klar kommt es immer auf den Hund an, bei mir war es auf jeden Fall so:

    -Habe ich einfach gewartet und bin stehen geblieben, hat sie auch gewartet und wurde immer panischer und hing im Geschirr. Sie hat sich regelrecht hochgeschaukelt, bishin zu Atemproblemen!!

    -Leckerlis. Wenn ich Glück habe, nimmt sie die noch. Ich habe aber bemerkt, dass sie extra stehen bleibt, um ein Leckerli zu bekommen. Wenn sie wirklich Angst hatte, interessieren sie Leckerlis aber auch nicht mehr.

    -Nach Hause gehen. Das hat alles noch viel schlimmer gemacht. Dann ist sie immer, wenn sie auch nur leicht vor irgendwas Schiss hatte, stehen geblieben und konnte ja so nach Hause.

    -Hinhocken, dann ist sie zu mir gekommen. Aber wenn ich aufgestanden bin und weiter gehen wollte, ist sie entweder stehen geblieben oder hing wieder in der Leine Richtung Rückweg.


    Meiner Meinung nach musst du erstmal diesen Weg wieder gehen können, und dann kannst du dir Gedanken darüber machen, wie du sie Schussfest kriegst. Wie ist es denn an Silvester?

  • Sivester ist sie entspannt und tut nicht und leigt auf ihrer Decke....
    Wenn ein Auspuffrohr kanllt macht es ihr nicht...

    Haben Gewehre einen besonderen Klang?
    Sie hat als Welpe glaub ich mal negative Erfahrungen gehabt. Ist aber noch nie so ausgebrochen, haben ja schon häufiger Gewehre gehört....

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