Ich bin völlig ratlos !!!
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Hallo,
ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen mit unserer Rottihündin Aysha. Ich versuche so genau wie möglich die Lahmung, die sich im April 2009 ereignet zu beschreiben. Aysha war im April 4 Jahre und ist jetzt mittlerweile 5 Jahre alt.
Zuerst möchte ich erwähnen, dass vor fast einem Jahr unsere Aysha bei einem Waldspaziergang bei der Verfolgung nach Rehen, abgehauen ist. Dieses ist eine herzergreifende Geschichte, die ich aber an dieser Stelle nicht weiter erzählen möchte und mehr auf die Details eingehen möchte.
Wir fanden schließlich Aysha nach 3/12 Stunden völlig erschöpft wieder. Verletzungen hatte Sie Gott sei Dank keine und Sie erholte sich recht schnell von dem "Ausflug" .Am Tag vor der Lahmheit spielte sie wie immer, ging einen Hang hinunter um Wasser zu trinken und beim Hochraffen rutschte Sie weg und probierte es erneut den Hang hoch zu kommen. Mein Mann und ich dachten, dass Sie sich hier eventuell weh getan hatte. Doch oben wieder angekommen, lief sie ganz normal Ihre Runde weiter.
Einen Tag später, im April 2009 waren wir dann nachmittags auf der Runde. Plötzlich bemerkten mein Mann und ich, dass Aysha vorne etwas lahmte. Erst konnten wir nicht feststellen, welche Seite es ist. Nach näherer Beobachtung kamen wir beide zu der Entscheidung, dass es links vorne sein muss. Wir riefen unseren Tierarzt an und sind am selben Tag mit ihr dorthin gefahren. Er beobachtete und untersuchte den Hund, konnte allerdings nichts Auffälliges feststellen. So gab er uns Arthotabs und wir fuhren wieder nach Hause.
Nach einer Woche wurde das Lahmen immer schlimmer. Sie konnte nicht mehr laufen.
Ich versuche es hier so genau wie möglich zu beschreiben:
Die Schulter zog Sie sehr weit nach oben und gleichzeitig klappte das Bein zusammen. Es schien so als wenn Sie keine Kontrolle mehr über das Bein hatte. (Es knickte einfach weg)
Wir riefen noch während der Runde unseren Tierarzt an und sind dann sofort mit Ihr dorthin gefahren.
Er untersuchte erneut unseren Hund und sagte, dass Sie eine Zerrung hätte, gab uns Schmerztabletten (Rimiflin, so was wie Rimaldyl). Wir sollten den Hund schonen und die Schmerztabletten geben. Das taten wir dann auch, doch weder die Schmerzen noch die Lahmheit gingen weg oder wurden gelindert.
Aysha lahmte nach wie vor und hatte Schmerzen ... und das Gelenk knickte weiterhin ein.
Wir gaben Ihr die Tabletten über einen Zeitraum von 8 Wochen und schonten Sie auch ... was heißt schonen, sie konnte gar nicht anders.
Mittlerweile war es so, dass sie sich auf die Runde freute aber sobald wir im Feld oder im Wald angekommen waren, gar nicht laufen konnte. Ca 5 - 10 Minuten und dann konnten wir wieder nach Hause fahren.Ich suchte danach nach einer Tierklinik, spezialisiert auf Orthopädie, fand diese, ca 30 Kilometer von uns entfernt und wir fuhren dorthin um unsere Aysha gründlich untersuchen zu lassen.
Wir beschrieben den Arzt, die oben genannten Sympthome. Der Arzt konnte gar nicht den Ausmaß der Lähmung richtig feststellen, da wir uns in einem sehr kleinen Zimmer befanden.. Er sah den Hund und sagte, dass es doch gar nicht so schlecht sei und anschließend untersuchte er den Hund am linken Vorderbein und bei der Untersuchung am Ellenbogen knurrte Aysha das erstmal vor Schmerzen auf.
Der Arzt (Orthopäde) veranlasste sofort eine Röntgenuntersuchung. Dabei wurde bei Aysha ED festgestellt ( 1 Gard , Anfang 2 Grad). Ein eventueller Knochensplitter konnte nicht gefunden werden, somit war auch keine Operation notwendig. Wir waren erleichtert. Der Arzt gab uns wiederum Schmerzmittel (diesmal Rimadyl) und teilte uns mit ganz normal mit dem Hund spazieren zu gehen. Ich teilte ihm mit, dass dieses gar nicht möglich wäre weil Aysha gar nicht gehen könne.
Wir verließen die Klinik wieder aber wir gaben uns mit den Ratschlägen nicht zufrieden.
Im Internet fand ich dann Informationen über die Goldimplantation (Wiener Art), die gerade bei gelenkerkrankten Hunden sehr hilfreich ist. Ich meldete uns in der Tierklink in Bad Wildungen zur OP an. 2 Monate später konnten wir mit Aysha zur OP kommen. Aysha wurde das erstmal sehr gründlich untersucht und man fand heraus, dass sie nicht nur ED sondern auch HD hat. Dadurch, dass Sie versucht hatte ständig ihre Hinterläufe zu schonen, hat sie das Gewicht auf die Vorderläufe gerichtet und somit auch ED bekommen (so die Aussage und Diagnose der Tierärztin in der Klinik).
Wir hatten große Hoffnung, dass nun Aysha endlich wieder schmerzfrei seien wir. Im August 2009 wurde sie operiert. Nach ca. 1. Woche lahmte sie immer noch, doch dass oben erwähnte Einknicken des Ellenbogens war weg. Wir hatten große Hoffnung, dass nun alles wieder in Ordnung käme.
Mittlerweile sind 3 Monate seit der OP vergangen und Aysha lahmt nach wie vor. Sie kann weder traben noch rennen (Das Einknicken ist immer noch weg). Wenn Sie ganz langsam und konzentriert geht, sieht ihr Schritt gut aus aber sobald Sie anfängt zu traben, sieht es so aus, als ob sofort der Schmerz wieder eintritt. Manchmal sieht es so aus als ob die Lahmheit aus dem Schultergelenk kommt und manchmal wieder, als wenn dieser aus dem Ellenbogen kommt. Wir sind einfach ratlos.
Unsere Rottihündin war immer eine sehr aktive Hündin und täglich ca. 3 Stunden mit uns unterwegs. Mittlerweile leidet sie auch sehr unter dieser Verletzung, da Sie einfach nicht ausgelastet ist. Spielen, Gedächnisspiele ... keine Frage, das machen wir auch, aber Aysha will kämpfen, mit dem Ball spielen etc..... es ist sehr schwer, sie ist nun mal ein Rottweiler.Wir haben nun zwei weitere Ärzte zu Rat gezogen. Diese meinten, dass es sich hier um eine Muskelverletzung handelt und dieses kann bis zu einem Jahr Heilung dauern. Wir sollten es mit Rotlicht und Massagen probieren. Dieses mache ich nun seit Anfang der Woche. Ich merke, dass es unseren Hund sehr gut tut (die Wärme und auch die Massage) und dass Aysha zwar sehr lahmt aber anders lahmt als vorher.
Kennt jemand dieses Krankheitsbild welches ich gerade beschrieben habe und kann mir eventuell damit weiterhelfen. Alle Ärzte sind sich einig, dass Aysha so eine Lahmheit aufgrund ED (1 Gard Wechsel zum 2. Grad ) gar nicht sein könnte.
Ich würde mich riesig über Euer Feedback freuen. Unser Hund ist unser EIN und ALLES. Jeder Tag, den sie leidet macht uns fix und fertig.
Viele GrüßeAngelika
- Vor einem Moment
- Neu
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Hallo,
ich weiß nicht, wie weit das weg ist von Euch, aber ich kann Euch meinen TA in Braunschweig sehr empfehlen.
Er ist spezialisiert auf Knochenprobleme.
http://www.fachtierarztpraxis-erzberg.de/Er hat auch ein CT.
Was ich machen würde, wenn es immernoch so große Probleme gibt, erstens den Hund in ein CT oder besser MRT schieben, um festzustellen, ob nicht doch irgendwo ein Knochenstück abgebrochen ist.
Normal ist es definitiv nicht, daß ein Hund so extrem auch nach der Gabe von Schmerzmitteln noch humpelt, aber die Frage wäre, ob es einfach nur das Schmerzgedächtnis ist.
Mein Hund hat schwere HD und Spondylose. Sie hat auch Schmerzmittel bekommen, die irgendwann nicht mehr angeschlagen haben.
Nachdem sie die GA bekommen hat, war das alles nach 3 Monaten vorbei. Sie konnte wieder rennen und toben.Wenn ihr spazieren geht, wie läuft sie dann überwiegend? Nur Schritt??
Galoppiert sie mal?
Könnte es sein, daß die GA für die Hüfte einfach nicht ausreichend war, daß sie eine OP brauchen würde??Lieben Gruß
Bianca
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Zitat
Was ich machen würde, wenn es immernoch so große Probleme gibt, erstens den Hund in ein CT oder besser MRT schieben, um festzustellen, ob nicht doch irgendwo ein Knochenstück abgebrochen ist.
Hallo Angelika,
das würde ich auch so machen. Wo wohnst Du?
LG Regina
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vielen Dank für Deine Antwort.
Aysha geht auf der Runde sehr langsam und konzetriert. Dadurch sieht Ihr Schritt einigermaßen normal aus. Sobald Sie anfängt in den Trab zu wechseln, was Sie öfters mal versucht, fängt sie sofort wieder an zu lahmen, stoppt den Trab und kehrt wieder in die sehr langsame Gangart zurück.
Wir haben auch die damalig erstellten Röntgenbilder in Bad Wildungen nochmals auf Knochensplitter überprüfen lassen aber keiner hat etwas gefunden und nach Aussage der Tierärztin in Bad Wildungen und in der Tierklinik Mühlhausen sei keine OP notwendig. Ich versteh das einfach nicht. -
Hallo Regina,
wir wohnen ca 50 Kilometer südlich von Kassel (Hessen)
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Oh je Angelika, das tut mir sehr leid und ich kann mir vorstellen, welches Martyrium Ihr hinter Euch habt.
Leider kann ich Dir gar keinen Tipp geben, hoffe aber, dass es Deiner Hündin bald besser gehen wird.
Unsere Daumen sind jedenfalls gedrückt

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Warst du schon mal bei einem Oestopathen ?
Oft senden Rückenleiden in alle möglichen Richtungen Schmerzen aus.
Ein Röntgenbild sagt da oft wenig aus, weil ja auch der Winkel den man röngt entscheidend ist. -
Leider kann man auf Röntgenbildern oft Absplitterungen nicht sehen.
Wie gesagt, mein Tipp wäre der von mir genannte Link.
Dort kann man nur per Überweisung vom TA hin, er ist eben spezialisiert.
Was mir an der Symptomatik nicht gefällt, ist das sie nur im Schritt nicht lahmt.
Bei HD Hunden ist es eigentlich ziemlich normal, daß sie nur traben wollen, da sie dann am wenigsten Schmerzen haben.
Für mich deutet es auf ein Problem in den Vorderbeinen hin.
Parallelen kann ich ziehen, da meine Hündin nach der GA, ca. 1,5 Jahre später einen Kreuzbandriss hatte.
Sie wurde bei der Praxis operiert, nachdem ich dort eine vernünftige Diagnose bekommen habe.
Nach der OP war die erste Phase sehr schwer.Sie hat dann einen zweiten Riss im Meniskuss gehabt und seitdem geht sie eigentlich nur noch im Schritt.
Traben geht nur noch mit lahmen und sehr starker Schmerzempfindung .Die Schmerzen liegen aber in meinen Augen eindeutig im vorderen Bereich, da die Vorderbeine ja durch die 1 jährige Schonfrist sehr in Anspruch genommen wurden.Sie geht vorne auch sehr spreizfüßig, wie ist das bei Deinem Hund??
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ZitatAlles anzeigen
Leider kann man auf Röntgenbildern oft Absplitterungen nicht sehen.
Wie gesagt, mein Tipp wäre der von mir genannte Link.
Dort kann man nur per Überweisung vom TA hin, er ist eben spezialisiert.
Was mir an der Symptomatik nicht gefällt, ist das sie nur im Schritt nicht lahmt.
Bei HD Hunden ist es eigentlich ziemlich normal, daß sie nur traben wollen, da sie dann am wenigsten Schmerzen haben.
Für mich deutet es auf ein Problem in den Vorderbeinen hin.
Parallelen kann ich ziehen, da meine Hündin nach der GA, ca. 1,5 Jahre später einen Kreuzbandriss hatte.
Sie wurde bei der Praxis operiert, nachdem ich dort eine vernünftige Diagnose bekommen habe.
Nach der OP war die erste Phase sehr schwer.Sie hat dann einen zweiten Riss im Meniskuss gehabt und seitdem geht sie eigentlich nur noch im Schritt.
Traben geht nur noch mit lahmen und sehr starker Schmerzempfindung .Die Schmerzen liegen aber in meinen Augen eindeutig im vorderen Bereich, da die Vorderbeine ja durch die 1 jährige Schonfrist sehr in Anspruch genommen wurden.Sie geht vorne auch sehr spreizfüßig, wie ist das bei Deinem Hund??
.. Ja das Problem liegt in dem linken Vorderbein, hier lahmt Sie auch und nur dort. Es wurde damals auch als erstes ED festgestellt und später in Bad Wildungen wurde Sie nochmals komplett untersucht und geröngt. Dort hatte man uns dann das mit HD erklärt ... also, dass Sie aufgrund der HD eine Schonhaltung eingenommen hat und dadurch die Vordergelenke mehr belastet hat, so dass es zur ED gekommen ist. Traben kann Sie nur sehr kurz und dabei lahmt sie auch sehr und hört dann auch sofort wieder auf und wechselt in den langsamen Gang.
Beim langsamen laufen läuft Sie gerade und wenn Sie in den Trab wechselt sieht es so aus als wenn Sie plötzlich O-Beine bekommen hat. Sie fängt dann auch an zu tänzeln.
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