Ab wann ist ein Welpe ein Junghund und Handfütterung?
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Guten Abend,
mein Beagle ist jetzt sechs Monate alt. Ist er denn noch ein Welpe oder schon ein Junghund? Der Anlass zur Frage ist, dass er heute das erste Mal meinen Abruf ignoriert hat und erst nach ein paar Mal rufen kam :/
Und was haltet ihr von Handfütterung? Ich würde gerne die Bindung meines Hundes zu mir stärken, da ich den Eindruck habe er hat ein wenig Angst vor mir. Er wird natürlich gewaltfrei erzogen, aber er scheint sehr sensibel zu sein, beschwichtigt mit Pipi wenn er mich begrüsst oder ich ihn bei einer "Untat" erwische und zeigt generell ein in meinen Augen sehr unterwürfiges Verhalten. Ich bin ein eher dominanter Mensch und reagiere auf Fehlverhalten auch mal mit einem lauten Wort (keiner Schimpftirade). Daher dachte ich mir ihn in Zukunft komplett von Hand zu füttern um sein Vertrauen in mich zu stärken. Funktioniert das so wie ich mir das vorstelle?
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Hallo,
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Für mich ist er schon ein Junghund. Aber das ist bezüglich Deiner Rückruf-Thematik eigentlich nicht ausschlaggebend.
Ich persönlich habe sehr gute Erfahrungen mit Handfütterung gemacht und halte sie gerade beim Beagle für sehr geeignet. Du kannst das Futter auch für Suchspiele einsetzen, oder mit einem Futterdummy trainieren.
Kalle bekommt mittlerweile nur noch etwa die halbe Tagesration aus der Hand, früher komplett. Und bei klein Lilo (13 Wochen) nehme ich die Mittagsmahlzeit mit zum Spaziergang.
Wenn er so sensibel ist, dann mach doch aus dem Rückruf eine schöne Party. Futter, Spiel, Spaß, immer wenn er auf Ruf kommt. Muß ja nicht so ernst sein;) -
Hallo Corinna und danke für deine Antwort. Suchspiele machen wir schon. Ich verstreue entweder Futter in der Wohnung zum Suchen oder ich verstecke mich Draussen und er muss mich suchen und wird dann belohnt. Draussen möchte ich nichts verstreuen, weil er nichts vom Boden nehmen darf. Die Nachbarn stellen nämlich gerne Katzenfutter raus und Rattenköder liegen auch rum. Was ist ein Futterdummy und was macht man damit?
Party machen wir immer. Er kommt eigentlich sehr zuverlässig und fast immer auf den ersten Ruf, er bekommt natürlich auch immer seine Belohnung (verbal, streicheln, spielen und/oder Leckerlie). Er liess sich sogar von Anfang an von Hunden abrufen und ist nie zu Fremden hingelaufen. Heute war er schon weiter voraus, weil ich meinem Kind helfen musste und ein Nachbar kam in Arbeitskleidung sehr ausschreitend den Berg runter. Da lief er trotz Abruf hin und hat ihn verbellt. Ist aber nach dem vierten oder fünften Mal Rufen gekommen.
Hab mich natürlich entschuldigt und konnte dann nicht einmal schimpfen, weil er letztendlich kam. -
Naja, man darf sich ja mal gruseln

Ein Futterdummy ist ein Beutel ähnlich wie so ein "Schlampermäppchen", den man mit Futter füllt. Der Hund muß ihn suchen und apportieren, dann darf er daraus fressen. Ich werfe das Ding auch oft, weil Kalle Spaß dran hat. Der "Clou" ist halt, dass er das Teil erst bringen muss, damit er was zum Fressen bekommt. Er braucht Frauchen/Herrchen dafür. Stärkt auch die Bindung.
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HuHu,
ich würde es mit der Handfütterung einfach mal ausprobieren.
Mir wurde es auch geraten, ich habe es probiert und festgestellt das ist nichts für uns.
Meine ist zwar noch ein Welpe aber dennoch sehr folgsam (quasi mein Schatten). Wenn sie das futter NUR aus der Hand bekommt, macht sie nichts anderes draußen als bei mir sein
Also weder Häufchen noch Pipi noch schnüffeln. Dann hab ichs sein gelassen.. war ja so auch blöde.Aber ausprobieren schadet nicht

Liebe Grüße
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In dem Alter von deinem hing mir mein kleiner Feigling auch noch an den Fersen ;-) Das hörte so vor vier bis sechs Wochen auf und seither geht er auch gern mal eigener Wege wenn ich nicht aufpasse. Einmal umgedreht und weg ist er.
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Mußt eh aufpassen, wenn er jetzt in die Pubertät kommt. Dann geht der Gehorsam auch vorübergehend schnell mal vergessen. Nicht sauer oder enttäuscht sein, sondern einfach ruhig bleiben, eher mal eine Leine dran machen und Tee trinken, bis es vorbei ist

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Hey,
jetzt krame ich meinen Thread mal wieder hoch, weil mein Anliegen zum Thema passt.
Ich habe es gerade in einem anderen Thread geschrieben, ich glaube ich bin zu dominant und mein sensibler Hund kann damit schwer umgehen. Ich muss ausser dem Hund viele Dinge organisieren und managen und dadurch bin ich eben so wie ich bin. Ich war von Anfang an sehr streng und konsequent mit ihm, gerade in Hinblick auf seine Rasse und weil ich ein Optimum an Abrufbarkeit erzielen wollte um ihm auch später noch genügend Freilauf ermöglichen zu können.Er quittiert mir Ansagen oft mit einem Spritzer Pipi zur Beschwichtigung (?), auch wenn ich gar nicht laut oder unfreundlich mit ihm rede. Er macht sich auch oft klein. Im Gegenzug sucht er aber Schutz bei mir, wenn er vor irgendetwas oder irgendjemandem Angst hat, kommt oft von sich aus zum Kuscheln, liegt gerne zu meinen Füssen, hört sehr gut draussen (draussen ist er auch entspannter und fröhlicher). Eigentlich zweifle ich nicht daran, dass er mich mag oder mich als Chef akzeptiert, ich hab ihn mittlerweile auch sehr lieb gewonnen (am Anfang hätte ich nie gedacht, dass ich ihn genauso lieb haben kann wie meinen vorherigen Hund, geht aber).
In der Wohnung ist das Beschwichtigungspinkeln allerdings ein Problem. Wir haben relativ viel Teppich und ich bin nur noch am Schrubben.
Was kann ich dagegen tun? Kann ich ihm helfen sicherer zu werden oder wie muss ich mein Verhalten anpassen um ihm mehr Sicherheit zu vermitteln?
Mfg, Biomais
P.S. Heute hat er das erste Mal markiert und das auch noch mit Beinchen oben

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Ja also die Handfütterung schaft Vertrauen zwischen Frauchen und Hund.Es ist zwar keine Sache es das Funktioniert aber probieren geht über studieren.
Wenn er Pipi macht einfach ignorieren,später wegmachen ohne Kommtar.
Wenn dein Hund was ungewöhnliches sieht wo er nicht weis was er machen soll, geh einfach weiter motiviere ihn ohne beschwichtigend auf Ihn einzuwirken, ansonsten bestätigst du die Angst.
Bei meiner Huskyhündin hat das super funktioniert.Und dann viel loben!
lg Huskyzucht
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Dein Hund hat Angst vor dir,Druck erzeugt kein Vertrauen.
Da du ja sagst du bist wie du bist,wird es kaum möglich sein die Angst deines Hundes zu mildern.Gruss
Norbert - Vor einem Moment
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