Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Hündin vertraut meinem Mann nicht
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Die Hündin ist ein Strassenkind aus Bosnien. Ein Mädchen hat sie gefunden und sie war bei einer Frau in Pflege. Strassenhunde haben ja oft, wie man hört, angst vor Männern. Aber, wie gesagt, am Anfang wars kein Problem. Und, wie du sagts, es sind ja erst 4 Wochen und alles braucht Zeit. Wir versuchens einfach mit diesen Ratschlägen.

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4. November 2009 um 20:25
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Hündin vertraut meinem Mann nicht - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Hallo,
ich denke es ist eine typische Fremdelphase...
Amy hatte das vor zwei Wochen auch ganz schlimm... da war sie genau 4 Monate alt. Amy ist auch den ganzen Tag nur mit mir und den Kindern zusammen und mein Mann kommt meist erst abends nachhause.
Dann war ich aber krank geworden, die Kinder auch und mein Mann hat abends mir die letzte Runde abgenommen - da ist sie auch nur mit Zwang mitgegangen... sobald er die Leine genommen hat ist sie zu mir gerast und hat sich hinter mir versteckt... und er hat ihr auch noch nie etwas getan und sie freut sich auch wie Bolle, wenn er von der Arbeit nachhause kommt. Aber alleine mit ihm raus?Ungern!
Genauso ist es auch abends, wenn ich schon im Bett bin und mein Mann sie noch einmal vor die Tür lassen will: Sie geht einfach nicht mit, sie versteckt sich dann im Schlafzimmer auf meiner Bettseite.
Und morgens das Gleiche, sein Wecker geht so gegen 5.00 Uhr, da reagiert sie gar nicht drauf, sie geht auch nicht mit ihm ins Wohnzimmer oder die Küche... sie wartet, dass ich um 6.00 Uhr aufstehe und dann muss sie aber auch ganz dringend!
Ist wohl nur eine Phase, denn die Abendrunde oder das abendliche Rauslassen in den Garten durch meinen Mann klappt seit wenigen Tagen ETWAS besser, d. h. sie geht ohne "Zwang", aber nicht wirklich freudig... aber sie geht...
LG, Tanja -
Was ist eine Fremdelphase???
Ein Hund tritt seinen Gegenüber völlig unvoreingenommen gegenüber, es sei denn der Hund hat eine schlechte Erfahrung mit ähnlichen Personen oder bestimmten Situationen gemacht.
Hier empfiehlt sich eine Desensibilisierung, d.h. zunächst sollte Dein Mann Abstand halten und zeigen das von ihm keine Gefahr ausgeht. Der Reiz (Dein Mann) sollte gering sein, ist Dein Hund stressfrei, erhöht die Reizintensität (Abstand verringern). Leise und ruhig kurz ansprechen. Du fütterst Deinen Hund nicht, das macht vorerst Dein Mann. Wenn Dein Mann Deinen Hund anspricht und er kommt zu Dir, verwährst Du ihm Deine Aufmerksamkeit und zuneigung. (Wahrscheinlich hast Du Deinen Hund unbewußt in seinem "Fluchtverhalten" bestätigt indem Du ihn getröstet hast.)
Also Futter, Aufmerksamkeit, Spiele und Zuneigung gehen von Deinem Mann aus (Alles langsam, ruhig, freundlich und entspannt.). Du bist für Deinen Hund, als Rettungsanker, erstmal nicht da.
Klingt für manche vielleicht etwas hartherzig. Du tust Deinem Hund nicht weh, er soll nur lernen das er von Deinem Mann abhängig ist, er braucht Deinen Mann zum "überleben", also muss er sich mit ihm auseinandersetzen. Wenn Dein Mann Einfühlungsvermögen, Konsequenz, Ruhe, Geduld und Freundlichkeit aufbringt werdet Ihr Erfolg haben.Viel Spass
LG
Jens -
Ich hab gerade zu meinem Mann gesagt "Das mach ich doch nicht, oder?" und er meinte "Doch, genau so machst du es!"
Tja. Gut, dass man lernen kann. Aber es fällt wirklich schwer. (Ich hab sie doch so lieb.....
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Wenn ihr konsequent seid und Erfolg habt, wirst Du sie umso mehr lieben.
Wenn ihr noch Fragen habt, gebe ich Euch gern Auskunft.
LG
Jens - Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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DANKE

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dog-heart: Die Fremdelphase beginnt eigentlich zwischen 3-4 Monaten, bei manchen auch später. Bei manchen Hunden zieht sie sich ein Jahr hin, bei anderen kann auch eine zweite Phase erfolgen.
Die Phase kann von Unsicherheit, Ängstlichkeit usw. geprägt sein.
Sicherlich merkt man nicht jedem Welpen diese Phase an, es gibt auch sehr selbstbewußte Welpen, denen man nichts anmerkt. -
Das es beim Junghund eine Phase der Unsicherheit in ebendem Alter gibt, in dem die Hündin ist, wußte ich, aber wird hier nicht der Begriff der Fremdelphase einfach vom Säugling auf Hunde übertragen? Fremdeln des Kindes kommt ja in dem Alter, in dem der Säugling in der Lage ist, die Gesichter der ihm gewohnten Menschen bewußt zu erinnern, und beim Anblick von Fremden schreit oder mit Unsicherheit reagiert. (Eben "Nicht-die-Mama!"). Hier geht es ja um ein bekanntes Familienmitglied, mit dem die Hündin sich aufgrund ihrer generellen Unsicherheit gar nicht auseinandersetzen will, oder aufgrund durchlebter Situationen nicht traut, wir wissen es nicht. Und dann sinnbildlich oder tatsächlich in Frauchens Arme flüchtet. Da sollte man sie sanft "zu ihrem Glück zwingen". Beim Säugling wächst sich diese Form des Fremdels ab einem gewissen Alter aus, gute Erfahrungen mit allen Menschen mal vorausgesetzt. Das beschriebene Verhalten kann aber auch ein älterer Hund mit generalisierter Furcht vor Menschen, oder schlechten Erfahrungen zeigen - denke ich mal. Wenn ich mich recht erinnere, gab es mal beim Rütter so einen Fall, wo der Mann sich dann zum "Spazierenstehen" mit dem Hund (Hündin?) einen Klappstuhl mit auf die Straße nahm, weil die Spazier"gänge" (von 100 Metern) schon mal etwas mehr Zeit in Anspruch nahmen... aber ich will hier die TS nicht verunsichern
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dog-heart: Du hast sehr gut beschrieben, was ich sagen wollte, aber nicht so richtig rausbekommen hab
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Muss mich nur kurz ein wenig ausheulen. Laska gehorcht mir so wunderbar und auch draussen, ohne Leine, aber mit meinem Mann klappt das einfach nicht. Sie bekommt nur noch von ihm Futter, zuhause *schleimt* sie sich regelrecht bei ihm ein, lässt sich streicheln und ist ganz sanft, aber kaum will er mit ihr das Haus verlassen, weigert sie sich. Ich bin nun abwechselnd mitgegangen (kein Problem), zuerst raus (sie geht nicht mit ihm), nachher raus (sie weigert sich, wenn er sie dennoch runternimmt benimmt sie sich erst, wenn ich auch draussen bin). Gestern nahm er sie tagsüber zu einem Spaziergang mit und hat den Fehler gemacht, sie von der Leine zu nehmen, woraufhin sie sofort abgehauen ist. Er tut mir so leid, weil er sich alle Mühe gibt (bis auf das Leinending, das war sein Fehler) und schon ziemlich frustriert ist, weil es null Wirkung zeigt. Wir wissen beide, es braucht Zeit, aber es tut nunmal so weh, dass sie nur bei ihm diese Faxen macht.
Liebe Grüsse, von einer traurigen Nantanya -
Hallo Nantanya,
hab doch ein wenig mehr Geduld. Du schreibst selber, dass es Zeit braucht, dann gebt euch auch diese Zeit.
Im Moment wird durch das geänderte Fütterungsritual zunächst ja mal nur erreicht, dass der Hund merkt: "Hey....der Onkel ist ja eigentlich ganz ok!" Mehr aber auch zunächst passiert da nicht.
Das was du beschreibst, also die mangelnde Bindung (Hund haut ab sowie Leine los ist) erreicht man nur durch gemeinsames "Erarbeiten". Soll heissen, dein Mann und dein Hund müssen gemeinsam tolle Sachen erleben (Bsp. Hundeschule). Dazu geeignet können sein, Agility, Suchspiele, Obedience, Unterordnung (ja auch die kann bindungsfördernd sein und bedeutet nicht nur lästiges Gehorchen!!!).
Unser Momo brauchte locker ein halbes Jahr, ehe er uns soweit vertraute und sowas wie Bindung überhaupt genannt werden konnte. Leinte man ihn ab, waren wir allenfalls noch der berühmte Dosenöffner für ihn - mehr nicht.
Dann haben wir angefangen wirklich intensiv mit ihm und auch uns selber zu arbeiten und inzwischen ist Momo ein wirklich klasse Kerl geworden. Aber das braucht seine Zeit. Erwarte nicht binnen 2-3 Tagen eine Kehrtwende von 180° - sowas wäre utopisch.
Lg
Volker - Vor einem Moment
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