Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Unser Hund kontrolliert uns...
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Hallo an alle!
Ich habe ein mittelschweres Problem mit meinem Rüden.
Arco bellt, jault und winselt die ganze Nachbarschaft zusammen, wenn wir Haus und Hof verlassen.
Allerdings ist das nicht immer so. Er hat von Anfang an gelernt, allein zu bleiben. Verlasse ich z. Bsp. das Grundstück, um zur Arbeit zu fahren, ist alles gut. Verlasse ich aber am Wochenende das Grundstück, um einkaufen zu gehen oder so, dann macht er Theater, als wolle man ihm ans Leben.
Erst dachte ich, es ist Verlustangst. Aber das habe ich mir ganz schnell wieder aus dem Kopf geschlagen. Denn wenn wir Gassi gehen oder uns mit seinen Hundefreunden treffen, dann bin ich fast nichts für ihn. Dann ist schnüffeln, spielen und raufen wichtiger als ich. Wäre es nicht so, das wenn er Verlustangst hätte, das er dann auch immer wieder nach mir schauen würde oder mir an der Ferse kleben würde?!
Wir haben zu Hause auch schon oft geübt, das mein Mann mit dem Auto das Grundstück verlässt und ich so tue, als wäre ich nciht da. Wenn er dann anfängt Theater zu machen, dann habe Geräusche gemacht, ohne mich zu zeigen. Das fruchtet auch und er verhält sich ruhig. Aber wenn ich auch nciht da bin, dann kann ja keiner Geräusche machen...
Wie kann ich ihm diese Trotz-Reaktion abgewöhnen?Danke schon mal für Eure Ratschläge!

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25. Oktober 2009 um 11:16
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Unser Hund kontrolliert uns... - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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das Problem hatte ich mit leah auch mal. vielleicht probierst es mal mit austricksen.
Mein Hund ist z. b. total auf rituale fixiert.
z. B. sie steht nicht eher auf Morgens, bis ich den föhn ausstelle, dann weiss sie, es geht jetzt gleich raus oder nachmittags gehe ich erst noch mal für kleine Mädels, bevor wir aufbrechen.
sie kann genau unterscheiden, ob ich mich nach der gassirund zur Arbeit fertig mache, meine handtasche nehme und zur arbeit fahre oder ob ich die handtasche nehme und wir gemeinsam irgendwo hin wollen.
Wenn ich zur Arbeit fahre, bekommt sie ihren gefüllten Kong und ich sage ihr immer: "Bis später, sei schön brav", wenn ich ihr den kong hinlege.Leahs problem war mal, wenn ich nachmittags einkaufen fahren wollte, zur Toilette gegangen bin ,meine handtasche genommen habe und sie dann nicht mit konnte. dann hat sie rumgejault.
Ich hab dann irgenwie die gleichen Handlung wie morgens gemacht: mal kurz die dusche und den föhn laufen lassen,ihr den kong mit den gleichen Worten hingelegt....und schwups, sie war ruhig.
irgenwann hab ich dann immer die gleiche rote einkaufstasche genommen zusätzlich, den kong langsam abgebaut(damit sie nicht zu dick wird) und ihr was mitgebracht in der roten Tasche.Danach das dusch-und Föhngeräusch reduziertweggelassen.
Wenn sie heute sieht, dass ich nach dem Toilettengang die handtasche und die rote einlaufstasche nehme, geht sie seufzend zum sofa so nach dem Motto "ok,ok, ich weiss, dass ich nicht mitkann", aber sie kommt wie ein geölter blitz an, wenn ich zurückkomme und steckt den kopf in die einkaufstasche(da mußte dann natürlich was drin sein, egal ob ich eingekauft habe oder nicht)war zwar lästig, immer dran zu denken, die einkaufstasche mitzunehmen, aber besser, als wenn sie rumzickt hätte.
Dann gabs irgendwann die leckerchen nur noch aus der Handtasche und ich habe die Einkaufstasche abgebaut......die nehmich jetzt nur noch, wenn ich wirklich einkaufen gehe. Was ich nicht mache ist, dass leah mitkommt, wenn ich die einkaufstasche mitnehme.Abends noch mal weggehen war nie ein problem, weil das ja die gleichen rituale waren wie morgens: duschen haare föhnen, umziehen, handtasche nehmen. wenn ich mal die haare nicht waschen wollte, hab ich auch einfach kurz den föhn laufen lassen
Überprüf doch mal deine morgenrituale, vielleicht kannst ja auch auf die Trickart was erreichen. Ich weiss nicht mehr so ganz genau, wie lange es gedauert hat, ich schätze mal, so 4 Monate.
viel glück
renate -
Hallo,
man kann es aber auch genau umgekehrt machen. Den Fön laufen lassen, ohne dass man weggeht. Die Einkaufstasche nehmen und wieder hinstellen und so weiter.
So lernt der Hund auch, dass gewisse Handlungen einfach so mal passieren, ohne dass der Mensch weggeht.
Meist bringt auch das Ruhe rein.Für die Themenstarterin:
ich würde auch immer mal wieder die Jacke anziehen, Schlüssel nehmen, zur Tür laufen und wieder auf die Couch setzen.
Schuhe an, Schuhe aus.
Ist zwar lästig, aber irgendwann wird der Hund nicht mehr reagieren und es als normal betrachten.Selbst wenn Du in der Wohnung bist und Geräusche machst, so kann der Hund ganz genau unterscheiden ob er nun alleine ist, oder nicht!
Geh auch mal aus der Tür und komm wieder rein. Mach die Tür auf und geh dann aber nicht weg.
Versuch einfach hier keine Routine einkehren zu lassen, sondern achte darauf, dass der Hund nichts von Deinen Handlungen mit dem wirklichen Weggehen verbindet.
Weggehen heißt ja auch nicht immer für Stunden weg zu sein, sondern manchmal geht man auch nur zum Briefkasten oder den Müll rausbringen usw.
Liebe Grüße
Steffi
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es gibt sicher viele Möglichkeiten.
so wie du es beschreibst, habe ich es bei leah gemacht , wenn ich dran war, das treppenhaus zu reinigen.
Da hat sie mich draussen gehört und rumgezickt.
ich hab dann öfter mal den Putzeimer genommen , vor die tür und gleich wieder rein, gelobt, wenn sie ruhig war.......das hat sie relativ schnell begriffen und ist heute überhaupt kein thema mehr. wenn ich das Putzzeug nehme, geht sie in ihren Korb oder bleibt seelenruhig liegen .es führen immer viele Wege nach rom
lg -
Hallo,
sorry, war nicht böse gemeint. Klar führen viele Wege nach Rom und man muss nur den passenden für den jeweiligen Hund suchen.
Tut mir leid wenn es falsch rüberkam.Liebe Grüße
Steffi
- Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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keine Angst, ist nicht falsch rübergekommen.
Jeder macht hier seine Erfahrungen bei seinem Hund und gibt sie weiter, wenn bei einem anderen user die gleichen Probleme auftauchen und um rat gefragt wird.
Es werden sicher noch einige Erfahrungsberichte und Tipps kommen
Und aus den vielen Tipps sucht man sich der TE dann einfach aus und probiert, was am besten ins eigene Konzept passt.ich hab hier auch schon viel gelernt /abgeguckt und ausprobiert
LG
renate -
Bei vielen Tipps ist vielleicht etwas dran, dem Hund wird etwas vorgespielt. Ihr beseitigt aber nicht das wirkliche Problem, der Hund lernt nicht wie er auf bestimmte Situationen reagieren soll.
Diese Vorschläge sind nicht wirklich zielführend.
Richtig war schon angemerkt kein Ritual durchführen.
Du musst den genauen Auslöser finden.
Wann, wie lange macht er Theater?
Wie reagieren Nachbarn?
Wie ist der tägliche Umgang zwischen Euch?
etc.
Also da gibt es soviel was man wissen muss um eine genaue Trainigs- bzw. Therapieanleitung zu erstellen, alles andere sind nur Spekulationen.LG
Jens -
mein "kleiner" ist jetzt um die 10 monate alt. er hat kein problem, mit meinem großen alleine zu bleiben. gehe ich jedoch mit dem großen weg und lasse den kleinen alleine, bellt er solange alles zusammen und jault bitterlich, bis ich wieder da bin.
meine bindung zu ihm ist sehr eng, auch die zu meinem großen. er sucht ständig meine nähe, bedrängt mich aber nicht.ich arbeite folgendermaßen an dem problem:
ich "therapiere" das beim putzen bzw der hausarbeit. ich muß dann ständig durch ganze haus, gehe schnell immer wieder hoch und runter, von einem zimmer ins andere... ich habe eine "treppentür" vor die haustreppe geschraubt, damit er mir nicht treppe rauf und runter folgen kann.
bin ich unten, wartet er geduldig, bis ich wieder hoch komme. ich ignoriere ihn die ganze zeit völlig. er rennt mir dann noch eine weile hinterher, bis ihm das auch zu blöd ist.
dann läßt er sich mit einem tiefen enttäuschten seufzer auf sein "hundezick" (sein platz) fallen und beobachtet mich von da aus, wie ich von sinnen hin und her renne und hält mich für doof und schläft irgendwann ein
das gleiche mache ich noch beim abfälle wegschaffen, holz holen, asche raus bringen etc... ich gehe ständig rein und raus, ignoriere ihn total, bis es ihm egal ist... ich komme ja eh gleich wieder und dann ist alleine sein auch nicht so schlimm. ich sage dabei immer "komme gleich wieder"
hoffe, das hilft. vielleicht hat noch jemand nen besseren ratschlag. habe das mal im fernsehen gesehen...

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Ignorieren kann auch eine passive Belohnung sein. z.B. er klaut etwas, niemand sagt ihm das ist falsch, wird er es wieder tun.
Du musst ihm sagen das Dir sein Verhalten nicht gefällt.
Erklär ihm was richtig und was falsch ist.LG
JensPS: Ich meld mich morgen gern nochmal, ich habe jetzt leider Matratzenhorchdienst.

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[quote="dog-heart"]Bei vielen Tipps ist vielleicht etwas dran, dem Hund wird etwas vorgespielt. Ihr beseitigt aber nicht das wirkliche Problem, der Hund lernt nicht wie er auf bestimmte Situationen reagieren soll.
Hallo Jens, im prinzip hast du recht, aber ich finde, es kommt immer auf den jeweiligen Hund an.
Meine Tine,den Hund den ich vor Leah hatte, war auch ganz anders und somit auch der Umgang; ich musste bei Leah völlig umdenken.leah ist ein Strassenhund aus Ungarn, sie war total unsicher und hatte große Verlustängste. Sie ist mir anfangs bis aufs Kllo gefolgt. und von Zimmer zu Zimmer.Sie läßt mich auch jetz noch draussen im freilauf nicht aus den Augen(aber das ist ja durchaus positiv)
Für MEINEN Hund waren genau diese Rituale wichtig um zum Erfolg zu kommen, den ich heute habe.
Und wenn meine Nachbarn mir sagen, dass, wenn sie nicht wüßten, dass ich einen Hund hätte, sie nie auf die idee kommen würden, dann finde ich, dass ich MEIN Ziel erreicht habe.
Nämlich dass mein Hund genau weiss, wenn bestimmte Sitationen vorliegen, dass sie keinen stress haben muss ,nicht rumheulen oder bellen muss und sich beruhigt in die Ecke legen kann.(Außerdem werd ich bald 50, mir sind diese rituale auch wichtig, grins)Nix für ungut
Lg
renate - Vor einem Moment
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