Löcher im Gehirn
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Hallo ihr Lieben,
Es ist jetzt 3 Jahre her als mich mein kleiner Sonnenschein namens Flecki verlassen musste.
Er war ein kleiner aufgeweckter, super lieber Japan Chin Rüde.
Er wurde leider nur 7 Jahre alt, die letzten 3 Jahre seines Lebens fing es an... Er hatte oft schmerzen im Nacken und Rückenbereich.
Wir waren schon fast Stammgäste beim Tierarzt und zuletzt auch in einer Tierklinik.
Die Ärzte dachten es sei ein Bandscheibenvorfall da er auch Lähmungserscheinungen zeigte, seine Beine zog er teilweise hinterher.
Keiner konnte uns sagen was der kleine hatte bis ein erfahrener Tierarzt eine Kernspintomographie machte und uns den schrecklichen Befund mitteilte.
Der kleine hatte Löcher im Gehirn.
Keiner konnte uns sagen woher so etwas kommt und die Tierärzte hatten so etwas noch nie gesehen.
Für mich ist eine Welt zusammengebrochen.. Er war mein bester Freund
Einige Zeit konnte er damit leben ohne schmerzen zu haben aber es wurde ja nicht besser und so hatten wir uns dazu entschlossen ihn zu erlösen.Nach einiger Zeit hatte ich mich dann an die Züchter gewandt und ihr die geschichte erzählt. Sie sagte dazu nur das es ihr leid täte.
Auf der Homepage habe ich mir ein paar mal die Geschichte seines Vaters durchgelesen der auch nur 7 Jahre alt wurde und angeblich als Welpe böse getreten wurde da sie ihn schonmal verkauft hatten und wieder aufgenommen und dann zur Zucht eingesetzt. Es wird beschrieben das der Hund irgendwann lähmungserscheinungen zeigte aber aufgrund einer Rückradverkrümmung.Ich weiß überhaupt nicht was ich davon halten soll und ob das vielleicht einen Zusammenhang mit meinem kleinen haben kann. Eigentlich sind das in meinen Augen seriöse Züchter.
Habt ihr schonmal etwas von dieser Krankheit bei Hunden gehört? Und was meint ihr zu dieser Geschichte?
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Hallo,
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Mhh, du hast eine wirklich schlimme Zeit mit deinem Hund durchgemacht und ohne wirklich die Ursache zu kennen, trägt sich diese Last noch schlechter.
Die Beschreibung der Beschwerden klingt nach Wobbler-Syndrom, dabei verändert sich aber das Hirn nicht.
Bei Terriern ist ein Ataxie mit Hirnveränderungen bekannt, aber die tritt früher auf und es gibt auch Veränderungen in den Nerven: http://www.jackrussell.ch/13/ataxie_refer_dr_steffen.pdf
Bei einigen Rassen sind erbliche, degenerative Erkrankungen bekannt, die durchaus Veränderungen im Gehirn mitbringen, oftmals Verlust der grauen Masse. Aber das betrifft andere Rassen.
Manche Infektionen haben ebenfalls solche Folgen.
Gangliodiose soll es beim Chin geben, aber sie tritt ebenfalls viel früher auf und führt schnell zum Tod.Ich hoffe, dass dir noch jemand weiterhelfen kann. Die mir bekannten "passenden", erblichen Krankheiten passen nicht, zumal bei dieser Rasse keine besondere Häufung bekannt ist.
Wenn die Verletzungen des Rüden zu seiner "Behinderung" passten, dann wird die Züchterin das geglaubt haben, selbst wenn es eine erbliche Erkrankung war.
Du hast alles für deinen Hund getan.LG
das Schnauzermädel -
Bei Rassen mit kleinen und "kurzen" Köpfen ist es nicht selten, dass es zu Gehirnproblemen kommt - häufig ist die Folge Hydrocephalus mit schwindender Hirnsubstanz. Daher sollte bei Ausfallserscheinungen jeglicher Art gerade bei Hunden mit derart deformiertem Schädel immer auch das Gehirn untersucht werden.
Ich stehe der Zucht derartiger Schädelformen daher sehr kritisch gegenüber. Gerade ein Züchter müsste wissen, dass er seine Zuchthunde darauf untersucht bei Ausfallserscheinungen.
Viele Grüße
Corinna -
Also ich hatte einen Dalmatiner-Staff-Mix bei dem das auch war. Bei ihm lag es an einer Staupeinfektion, die er ein paar Jahre zuvor hatte. Er hatte auch immer Schmerzen (wurde aber behandelt) und wurde immer aggressiver. Er wurde leider nur viereinhalb Jahre alt.
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jetzt weiß ich schonmal das es mehr Fälle dieser Art gibt.
Diese Krankheit ist echt übel zumal man mit soetwas nichts rechnet. Wer soll denn ahnen, dass der Hund Löcher im Gehirn hat... :/Seitdem ich das Problem mit meinem Hund hatte, wollte ich auch eig. nie wieder einen Japan Chin haben, und hatte mich dann für meine kleine Jack Russel - Mops Hündin entschieden, die noch nie krank war und hoffentlich ein langes Leben führen wird. Und unsere Französische Bulldogge war auch noch nie krank.
Ich kam nicht lange ohne hund aus irgendwas hat immer gefehlt.
Wenn ich an die Zeit von meinem Chin zurück denke... Der hatte immer irgendwas. -
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