Ist der Kontakt zu überdrehten Hunden gut oder schlecht?
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Hallo!
Habe Seit Freitag meinen Welpen Murky (8 Wochen alt) und gestern war ich bei meinem Schwager, der einen einjährigen Cocker-Spaniel(Scotty) hat, der meiner Meinung nach ein bisschen zu viel um die Ohren hatte als Welpe (Familie mit zwei Kinder 3 und 10 Jahre alt)
Die beiden verstehen sich gut. Am Anfang hat Scotty den kleinen manchmal angeknurrt. Als er zb ruhig in einer Ecke lag und der kleine angetappst kam.
Aber nach einer Stunde haben die beiden dann angefangen zu spielen.
Dann sind wir raus gegangen damit die draußen ein bisschen toben können...auf eine Wiese wo die beiden auch ohne Leine spielen konnten, aber nach 2-3 Minuten fingen die beiden voll an auszuflippen und haben garnicht mehr aufgehört "abzuspacken" und nachdem Scotty wie ein bekloppter mit bestimmt 40 km/h über die Wiese gedonnert ist haben wir das toben unterbrochen weil ich Angst hatte das er gegen den kleinen rennt. Mein kleiner unterwirft sich auch garnicht.. der wollt am liebsten weiter rumtoben aber Scotty ist zu wild und rennt den kleinen immer wieder um.Ist das richtig von mir die Situation dann "zu entschärfen"? Murky ist nach dem spielen auch total frech und zwickt dann in die Hände wenn man ihn anleinen will, das hat er vorher kein einziges mal gemacht..nur nach dem spielen mit Scotty.
Ich lass meinen Welpen immer viel schlafen und dösen..will keinen überdrehten Hund später haben. Und ich hab Angst, dass wenn ich ihn mit dem überdrehten Cocker oft spielen lasse, das er dann nicht mehr hört oder nicht abrufbar sein wird.

Heute werden wir nochmal zu seiner Mutter und den Wurfgeschwister faren und alle man zum TA gehen. Mit seinen Geschwister "spackt" er auch nicht so heftig rum.
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Ich sehe darin kein Problem und denke dass es auch viel Veranlagung ist. Mein Hund ist in der Wohnung trotz zwei kleiner Kinder sehr ruhig (war er auch schon als Welpe). Das liegt daran, dass ich in der Wohnung kein Hundetoben dulde, aber auch an seiner Persönlichkeit. Er ist eben von Natur aus kein Hibbel.
Als Welpe hat er viel mit dem Nachbarshund im selben Alter getobt, der viel wilder war. Deswegen hat er nicht schlechter gehört als sonst. Ich musste nur immer mal wieder bremsen, wenn es ihm zu wild wurde.
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Wenn du dich dabei nicht wohl fühlst und dein Kleiner danach "sich nicht mehr einbekommt" würde ich da auch regulierend eingreifen. Zwischen dem Toben immer mal wieder kleine Pausen bei denen er lernt den anderem Hund /anderen Hunden einfach mal zu zuschauen. Sobald er sich beruhigt hat darf er dann auch wieder Toben gehen.
Variiere es, damit Hund nicht die Leine mit "Ende des Spiels" verknüpft und dann nicht mehr gerne kommt. Besser ist es auch wenn ihr euch bewegt, also lauft. Dann kannst du ihn zwischendurch immer mal wieder anleinen und ableinen (geht auch auf der Wiese, die ja nicht so klein sein wird), wobei ich bei Ashkii einfach immer wieder mal die Leine losgelassen habe um sie ohne Kommentar wieder aufnehmen zu können.
Je früher Zwerg lernt das es bei allem Grenzen gibt, umso größer die Chance das er sich später nicht so hinein steigert.
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Danke schonmal für die Antwort.
Bis jetzt hab ich ihn auch immer gelobt/lieb gesprochen sobald er zu mir geguckt hat oder zu mir kommt. Gerade waren wir spazieren und es ist soooooo süß wenn er auf der Wiese mir hinterher tappst mit seinem Spiel-Tau im Maul :liebhab:
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