• Als "Geschädigte" in diesem Bereich:
    Sicher dass es kein Plattenepithelkarzinom ist? Wir hatten das bereits öfter, da die Schnauzer leider öfter betroffen sind, aber auch andere Hunderassen trifft es.
    Auch uneindämmbare Entzündungen an den Zehen kommen vor.

    Sei für den Notfall entspannt, amputieren ist nicht so schlimm, die Hunde erholen sich sehr schnell und laufen kurze Zeit später problemlos.

    Ich halte euch ganz doll die Daumen, dass es nichts Schlimmes ist und einfach und schnell abheilt!

    LG
    das Schnauzermädel

  • Achje, Karzinom klingt ja nicht so nett *schluck*

    Wie erkennt man sowas?

    Und Amputieren(*grusel*) nur den einen Ballen oder noch mehr?

    Es ist mir auch ein völliges Rätsel, wie er das bekommen hat. Der Ganze Ballen sieht aus wie ein Knollenblätterpilz, wie Blätterteig aufgeschichtet :???:
    Alle anderen Pfoten sehen völig normal aus, nicht eingerissen, nix

    Danke Woonilein :bussi:

  • Nicht den Teufel an die Wand malen. Wenns tatsächlich sowas ist, stehst du vor vollendeten Tatsachen und wirst damit klar kommen. Die "Vor Panik" ist die schlimmste. Die Tatsache ist unveränderbar und akzeptabel, weil du deinen Hundi liebst :smile:

    Also gaaanz Locker bleiben und abwarten. So oder so gibt es Lösungen und Mittel :smile:

  • Wirklich erkennen kann es leider erst der Pathologe, der eine Probe oder gleich den Zeh untersucht. :|

    Ich habe leider bei meinen eigenen Hunden und bei Hunden im Bekanntenkreis schon viele Zehen gesehen, die letztendlich ab mussten.
    Auch meine Hündin jetzt hat bereits einen amputierten Zeh.
    Ich schreibe dir mal, wie es bei ihr war:
    Morgens ging sie normal Pipi machen, alles war bestens.
    Mittags ging sie nicht von meinem Platz auf dem Sofa, als ich kam. Ich war irritiert und schaute genau. Ein Vorderbein war bis zum Ellbogen hoch stark geschwollen und heiß, die Zwischenzehenbereiche der Pfote aufgeplatzt wegen der starken Schwellung. Der Hund war matt und hatte 40 Grad Fieber, das Bein schmerzte sehr. Diesen Zustand hat sie nach nur 4 Stunden erreicht. :schockiert:
    Also ab zum TA, keine Verletzung zu erkennen, der Entzündungsherd blieb erstmal unbekannt, es war alles zu dick.
    Verband mit Zugsalbe, Schmerzmittel, Fiebersenker und Antibiotikum.
    Am nächsten Tag ging es dem Hund wieder recht gut, die Schwellung betraf nur noch einen Zeh, das Krallenbett wirkte eitrig. Also weiter normaler Salbenverband und Antibiotikum. Vom eitrigen Krallenbett wurde ein Abstrich genommen und ein Antibiogramm gefertigt.
    Nach 2 Tagen wechselten wir auf ein wirksameres Antibiotikum, bis auf den geschwollenen Zeh ging es dem Hund gut.
    Nach einer Woche begann ich das Antibiotikum wegen schwerer Durchfälle selbst zu spritzen, der Hund hatte zunehmend Schmerzen, im Zeh zeigten sich eitrige Löcher. Ein Röntgenbild sah sehr gut aus. Wir waren ratlos.
    Nach insgesamt 2 Wochen litt der Hund sehr, ich hatte den Krebs im Hinterkopf, auch wenn der Hund noch jung war. Also bestand ich auf einer hohen Amputation, also den ganzen Zeh ab.
    Die OP verlief gut, das Morphin hatte der Hund keine Probleme.
    Am 2. Tag nach der OP mussten wir das Schmerzmittel deutlich runterdosieren, der Hund sprang begeisterst von Couch zu Couch über den Ecktisch. :hust:
    Nach 10 Tagen wurden die Fäden gezogen. Einige Wochen trug sie er fast immer draußen, dann stückweise immer weniger einen Schutzschuh, weil jetzt ja Bereiche des Fußes Bodenkontakt hatten, die sonst vom Zeh geschützt wurden. Da besteht anfangs die Gefahr des Wundlaufens.
    Die bangen Tage des Wartens auf das Ergebnis des Pathologen gingen auch vorbei, es war kein Krebs, kein übersehener Fremdkörper, die Entzündung allerdings war so heftig, dass eine Amputation Mittel der Wahl war.
    Ein knappes halbes Jahr nach der OP lief sie bereits wieder problemlos eine VPG.

    Versteh mich nicht falsch, du sollst natürlich nicht einfach den Zeh den abnehmen lassen. Man sollte jede Möglichkeit in Betracht ziehen, damit man den Zeh gesund bekommt. Nur, sollte es trotz aller Versuche schlecht aussehen, dann ist dieser Eingriff nichts, vor dem man besondere Angst haben muss.
    Ich hatte eine Hündin, die hat einen Zeh bei der Geburt verloren. Es gab keine Probleme im Alter. Sie hat später noch einen Zeh wegen Krebs verloren.
    Im Verein gibt es einige Hunde, die um 4 oder 5 Zehen leichter sind, weil es immer wieder neue Probleme gab. Auch sie wurden in Ehren und problemlos alt.

    Ich wünsche dir sehr, dass es nichts Ernstes ist, der kleine Mann schnell gesund wird und alle Zehen behält!

    LG
    das Schnauzermädel

  • Du bist ein Schatzi!. :bussi:

    Heut waren wie zur Nachkontrolle und Verbandswechsel. Sie war verwundert, wie gut es nach 2 Tagen aussah.

    Ich hab sie auf das Karzinom angesprochen.

    Sie meinte, zu Anfang habe sie wegen der seltsamen Wucherung auch daran gedacht. Aber dass es sich so stark entzündet hat, ist für die Form untypisch.
    Worauf ich meinte, die Infektion könne ja auch sekundär entstanden sein, Erst Wucherung, dadurch der Riss und schließlich die Infektion
    Wir sind so verblieben, das wie erstmal die Infektion und das Loch behandeln.

    Es hat sich im Ballen ein richtiges Loch gebildet, so sehr hatte der Eiter über Nacht gefressen.

    Dennoch sollte man das im Kopf behalten und darüber nachdenken und später evt. eine Probe nehmen und einschicken.

    Sie meinte, eine OP würde sie in dem Zustand jetzt nur im Äußersten Notfall machen. Die Gefahr dass die umliegenden Zehen und der Knochen sich durch das Schneiden und das infizierte Blut auch infiziert werden, ist ihr zu groß.

    In 2 Tagen werd ich den Verband selber wechseln( hab das ganze Zeug mitbekommen) und dann werd ich ein paar Fotos machen und einstellen.

    Bis dahin,

    liebe Grüße von Häuptling Klumpfuß, Prinz Kröte und Menschenanhang :hallo:

  • Ich kann dir nicht viel hilfreiches beisteuern, nur dass ich euch von Herzen wünsche, dass es nichts schlimmes ist und alle Daumen hier drücke!!!!

    Liebe Grüsse, auch an den Klumpfuss, Meike

  • so ihr lieben, hier die neuen Bilder vom Faulfuß:


    das Bröckelige lässt sich jetzt abbröseln.

    Die Wunde ist zu und nicht mehr vereitert, laufen kann er auch wieder.

    Am Freitag sind wir zur Kontrolle, drückt uns die Daumen!

  • hallo..

    das sieht ja echt übel aus...
    mein hund hat auch die pfote kaputt sieht nicht so aus wie bei dir aber das geht schon seit einem jahr so... :/

    also deswegen hab ich shcon einiges ausprobiert... hihi

    hab jetzt auch nicht alles gelesen aber ich versuchs grade mit schwarzem tee... hat mir jemand alstipp gegeben, übernacht schwarzen tee ziehen lassen und dann am tag einige male damit eintupfen...

    melkefett und andere cremen länger als 5 tage sensibilisieren die pfote nur noch mehr...

    auch haben mir einige tierärzte gesagt so viel wie möglich offen lassen , also kein schuh weil hunde auch an den pfoten schwitzen und bei meinem ist das so das er dann danach lecken will..also wenns geht und nich alles voll saut nur beim spazieren gehen den schuh drum....

    meinerwirdjetzt momentan mit antibiotikum und cortison behandelt... haben heute angefangen mag ihn gar nicht mit soviel kram vollpumpen mal sehen wie er das verträgt...

    auch hat mein tierarzt das mal aufgeschnitten...und rausgestllt hat sich ne fistel die bis zum knochen ging...

  • hi mo ;)

    mein bosco hatte damals auch soetwas, ein loch unter der kralle im ballen - sah so ähnlihc aus wie bei euch.

    ich habe mit salzwasser abends und tagsüber die pfote gewaschen und mit einem q-tip die wunde gereinigt.
    das ging ziemlich schnell dadurch weg.

    gute besserung :gut:

  • also dasmit dem schwarzen tee natürlich erst wenns nicht mehr so offen ist... soll angeblich dem heilungsprozess und der neubildung der lederhaut helfen... hat das schonmal jemand gehört??? hat mirvor ein paar tagen ein HH erzählt... ich probiers einfach mal...

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