Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Plötzlich aggressiv? ratlos!
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Hallo zusammen,
bräuchte mal Euren Rat und zwar schildere ich mal die Begebenheiten.Asko ist 7 Jahre alt, kastriert und ein Wolfsspitz.
Er hat sich noch nie gerne von Fremden über den Kopf streicheln lassen, d.h.
man war nie sicher bei wem er dies zuließ und wo nicht, also haben wir das immer mit Vorsicht geschehen lassen.
Das zur Vorgeschichte.
Nun waren wir vor zwei Wochen im Urlaub auf einem Campingplatz.
Uns gegenüber hatte ein etwa gleichaltriges Ehepaar ihren Standplatz.
Sie hatten aber keinen Hund und die Frau ist ganz verrückt mit Hunden
etc.
Wir haben uns vor unserem Vorzelt schon 1/2 Stunde mit ihnen unterhalten
und Asko war wie vorgeschrieben angeleint.
Die Frau ist dann immer näher gekommen und hat mit Asko gesprochen und
schließlich sogar gestreichelt, obwohl wir gesagt haben, daß er in dieser Beziehung nicht zuverläßig ist.
Wir haben uns dann weiter mit dem Mann unterhalten.
Auf einmal ging ein Geknurre los und Asko hat die Frau angegriffen.
Er hat nicht gebissen sondern eine Kratzwunde, das hat die Frau auch so bestätigt.
Wir waren "GESCHOCKT" und haben uns vorgenommen Asko von niemand mehr streicheln zu lassen.
Als wir 2 Tage zu Hause waren habe ich Asko über den Kopf gekrault und
eine Wunde festgestellt.
Nun haben wir vermutet, daß ihm das Kraulen der Frau wehgetan hat und er deshalb so reagiert hat.Heute haben wir die Handwerker im Haus und haben nicht richtig aufgepasst und Asko ist zu einem hingesprungen und hat Ihn ebenfalls
wie bei der Frau angeknurrt und angesprungen und an der Hand
gekratztHat er sein Revier verteidigt? Wenn ja hat er doch trotzdem überreagiert.
Wir haben mit ihm geschimpft und weggesperrt.
Habe ich so richtig reagiert? Wie kann ich daran arbeiten?
Lacht mich jetzt nicht aus aber ich dachte schon es kommt vom neuen Futter, denn er bekommt seit 6 Wochen Acana.
LG Erika
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29. September 2009 um 10:53
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Plötzlich aggressiv? ratlos! - Vor einem Moment
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Meine Eltern hatten früher auch 2 Spitze, daher weiß ich noch, daß sie sich nicht gerne von Fremden anfassen lassen.
Warum läßt du es denn zu, daß dieFrau ihn gestreichelt hat, wenn du weißt das er das nicht mag.
Und bei den Handwerkern das gleiche, du läßt ihn zu ihnen hin.
Wenn ich das wüßte, wäre ich halt vorsichtiger und gebissen hat er ja nicht. -
Hallo,
erstmal zur Beruhigung...Dein Hund ist nicht "plötzlich" aggressiv.
Du hast ja schon richtig erkannt, daß es sich quasi im Laufe der Zeit "angekündigt" hat. Ohne Dir zu nahe zu treten, aber Du hast zu spät reagiert. Ich hätte aufgrund der Vorgeschichte gar nicht erst zugelassen, daß die fremde Frau sich dem Hund nähert. Du hast mit Sicherheit auch Arkos Signale übersehen. Ich bin mir sicher, daß er nicht "plötzlich" angegriffen hat. Deine Aufmerksamkeit war bei dem Mann, mit dem Du Dich unterhalten hast. So hast Du wahrscheinlich übersehen, daß Arko gezeigt hat, daß er sich unwohlt fühlt.
Achte bitte sorgfältig drauf, daß sich niemand Arko nähert oder ihn gar streichelt. Jede weitere Situation, in der er das Gefühl hat, Frauchen regelt das nicht und er muß selbst aktiv werden, wird ihn in seinem Verhalten bestärken und es fördern.
Grade Handwerker sind für den Hund ganz komische Gestalten. Sie sind komisch gekleidet (Blaumänner ect.) und außerdem dringen sie ins Revier ein. Meistens sind sie nicht lange da und ich denke, man kann es einem Hund zumuten, für diese Zeit in einem anderen Zimmer zu bleiben.
Ich halte das mit meinem Hund ebenfalls so, weil sie Fremde so gar nicht leiden kann. Ich möchte ihr negative Erfahrungen ersparen. Bisher reagiert sie "nur" mit Verteidigung (Verbellen) und Rückzug/Flucht. Möchte nicht, daß sie irgendwann meint, nach vorne gehen zu müssen. Also bleibt sie bei unbekanntem und kurzfristigem Besuch im Schlafzimmer.
Möchte Dir noch ans Herz legen, evtl. mit einem guten, privaten Trainer dran zu arbeiten. Er kann Dir am besten zeigen, wie Du Arko an fremde Menschen heranführst und ihn im richtigen Moment für's Ruhig- und Entspanntbleiben bestätigst.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
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Hallo,
sicherlich ist diese Situation nicht schön und Du weißt, dass Dein Hund nicht gern von Fremden angefasst werden möchte.
Das würde ich akzeptieren, denn nicht jeder Hund ist begeistert, von x-beliebigen Leuten gestreichelt zu werden.Mir stellt sich allerdings die Frage, warum er bei den Handwerkern so reagiert. Die Handwerker haben ihn nicht angefasst, oder?
Revierverhalten hin oder her.
Es ist eigentlich nicht seine Aufgabe, das Haus zu bewachen oder zu verteidigen.Wie ist sonst sein Verhalten innerhalb des Hauses?
Reagiert er gestresst, wenn Fremde Euch besuchen?
Wie verhaltet Ihr Euch, wenn der Hund Leute anknurrt?
Wie ist Euer Verhalten, generell, zu dem Hund und wie ist sein Gehorsam?Ich weiß, das sind viele Fragen, doch finde ich es wichtig zu wissen, wie Euer Umgang ist.
Es kann durchaus sein, dass sich der Hund für Euch verantwortlich fühlt und das sollte nicht der Fall sein.
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Hallo Conny,
ja Du hast recht, das wurde mir vor Jahren schon in der HS gesagt, mit der Begründung, daß ich mir auch nicht von jedem xbeliebigen über den Kopf streicheln lassen würde.
Aber bei der Frau hat er es zuerst zugelassen. Daher frage ich mich ja welcher Teufel ihn aufeinmal geritten hat.
Bei den Handwerkern war es bisher so, daß er sie angebellt hat. Wir haben ihnen gesagt, sie sollen Asko einfach ignorieren das hat bis heute immer geklappt. Denn als er merkte, daß ihn keiner beachtet war er ruhig.
Aber heute hat der Handwerker mit einer sehr lauten Maschine in gebückter Haltung gearbeitet. Aber ich kann nicht sagen was genau war oder was ihm nicht gepasst hat, das wären dann Vermutungen und die führen ja auch zu nichts. Fakt ist, daß er überreagiert hat.Ich bin wie Du der Meinung, daß das evtl. Revierverhalten übertrieben ist.
Sein Verhalten innerhalb des Hauses mit mir und meinem Mann ist normal.Wenn es klingelt bellt er wie verückt. Er bellt auch immer egal wer reinkommt (Bekannte oder Fremde) und ist dann ruhig, wenn er ignoriert wird.
Das mit dem anknurren ist jetzt 2 Mal passiert und da haben wir jedesmal geschimpft und ihn dann weggesperrt. Richtig?
Generell ist der Gehorsam bei ihm ca. 75%.
Die Begleithundeprüfung haben wir gerade so geschafft.Ich glaube schon, daß er sich für uns verantwortlich fühlt, denn dies zeigt sich bei ihm auch an der Unart der Leinenpöbelei.
Meine Frage, wie muß ich mit ihm arbeiten um diese 2 Erfolgserlebnisse möglichst wieder egalisiert zu bringen, ohne daß der Schuß nach hinten los geht.
LG Erika
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Hallo Erika,
das ist ja schon eine etwas größere Baustelle und ich denke, ein Trainer vor Ort kann Euch besser helfen als wir.
Doch es gibt Dinge, die kann man selber schon ändern.
Du schreibst, Arko beruhigt sich, wenn er ignoriert wird. Da könnt Ihr ansetzen. Schenkt dem Hund innerhalb des Hauses wenig Beachtung, redet nicht endlos mit ihm, sondern ignoriert ihn etwas mehr.
Alle Aktionen oder Annehmlichkeiten gehen von Dir aus. Heißt, der Hund wird gestreichelt, wenn du es willst, es wird gespielt, wenn du Lust hast.
Kommt Arko und fordert Streicheleinheiten, ignoriere es. Verschränke notfalls die Hände vor der Brust, um gar nicht erst in Verlegenheit zu kommen, seiner Aufforderung nachzugeben.Arbeite nach der NILIG Methode. Nichts im Leben ist gratis.
Das bedeutet, der Hund muss für alles, was ihm lieb ist, etwas tun und sei es nur ein banales Sitz.
Das kannst du gut machen, wenn der Hund sein Fressen bekommt.
Stelle den Napf hin, lasse den Hund sitzen und erst dann lässt du ihn fressen.Lege ihn mehrmals täglich an eine Stelle, es muss nicht seine Decke sein, sondern irgendwo im Haus und bestehe darauf, dass er dort so lange liegen bleibt, bis Du ihm erlaubst, aufzustehen.
Wichtig ist, dass der Hund merkt, Du bist ein guter Führer.
Werde nie laut oder handgreiflich, sondern bleibe ruhig auch wenn Du innerlich kochst.Ich hoffe, es ist einigermaßen verständlich erklärt, wenn nicht, frage nach.
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Ich finde, ihr wart zu inkonsequent. Wenn ihr wisst, dass euer Hund sich nicht gerne von Fremden streicheln lässt, solltet ihr das auch konsequent unterbinden - auch wenn der Hund es sich zeitweise gefallen lässt. Ich finde, das muss er nicht. Ein Hund muss dem Besitzer gehorchen, stubenrein sein... aber von Fremden anfassen lassen muss er sich nicht.
Und das mit den Handwerkern... Erfahrungsgemäß dulden Hunde Handwerker weniger gern im Haus als Paketboten oder Besucher. Woran das liegt weiß ich auch nicht, aber alle Hunde, die wir bis jetzt hatten, waren misstrauisch und auch ein bisschen feindselig gegenüber Handwerkern, die in unserem Haus rumhantierten. Notfalls würde ich ihn für die Zeit an einer Stelle im Wohnzimmer anbinden, wo er seine Ruhe hat und niemandem im Weg liegt. Vielleicht hilft es, wenn er die Handwerker nicht ständig im Blick hat, dann vergeht vielleicht der Gedanke, auf die aufpassen zu müssen.
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Hallo,
zuerst muß ich noch was nachtragen.
Habe am Spätnachmittag nochmals mit dem Handwerker gesprochen und
ihn gefragt, wie es genau abgelaufen ist dann hat er mir das so geschildert:
Asko ist zu ihm gekommen er hat ihm die Hand zum schnuppern hingehalten.
Dann hat er ihn über den Kopf gestreichelt und Asko hat es sich auch gefallen lassen bis zu dem Zeitpunkt wo er aufgehört hat zu streicheln und sich zurückgezogen hat. Und genauso so war es bei der Frau im Urlaub auch.Könnt ihr Euch einen Reim daraus machen?
Das ignorieren ist in den letzten 2 Monaten etwas schwierig, denn so lange geht schon unsere Baustelle und wir haben wenig Zeit für Asko.
Wenn wir uns dann abends hinsetzen kommt er mit seinen Spielsachen und ich bekomme ein schlechtes Gewissen und dann gebe ich nach und spiele mit ihm. Vor der Umbaupphase war das nicht so.Sein Fressen bekommt er seit Jahren nur wenn er Sitz macht und von mir dann mit "hols dir" freigegeben wird.
Das mit dem Ablegen funktioniert nicht sehr lange (2 Min.) das war schon bei der BH das Handicap
Bei uns im Nachbarort trainieren immer die Malteser mit ihren Hunden.
Werde dort mal nachfragen.Vielen Dank an alle die mir geschrieben haben und für die guten Ratschläge.
LG Erika
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Hallo,
grundsätzlich möchte ich noch hinzufügen, daß man einen Hund (schon gar keinen fremden) von oben über den Kopf streichelt.
Besser ist es, die Hand seitlich unter der Schnauze zu halten und dort vielleicht zu kraulen. Hunde mögen es nicht, wenn die Hand von oben kommt oder über sie hinweggeführt wird...sie können der Hand nicht mehr folgen und das verunsichert sie.
Eure Baustelle seit 2 Monaten erklärt natürlich auch einiges. Euch fehlt ne Menge Zeit für Asko, es gehen bestimmt öfter fremde Leute (Handwerker) ein und aus und Asko fühlt sich sicherlich zurückgesetzt und hat es sich zur Aufgabe gemacht, alles ein wenig zu kontrollieren. Das wird bestimmt besser, wenn wieder Ruhe einkehrt.
Könnt Ihr ihn nicht ab und an mal gründlich auslasten, damit er zufrieden und müde ist? Eine Stunde am Tag dürftet Ihr ja durchaus Luft haben, oder?
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
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Zitat
Aber bei der Frau hat er es zuerst zugelassen. Daher frage ich mich ja welcher Teufel ihn aufeinmal geritten hat.
Das ist eure Interpretation. "Auf einmal" sagen wir Menschen oft, weil wir die vorherige Kommunikation schlichtweg nicht mitbekommen haben. Vermutlich hat er schon vorher Signale gesendet, quasi zu der Frau gesagt:
Bitte, ich mag das nicht.
Bitte, fass mich nicht so an.
Ich mag das nicht!
Du sollst mich nicht so anfassen!
Lass das!!!!
Tja und dann ist er deutlicher geworden, weil ihm keiner zugehört hat.Ich gehe davon aus, dass die Frau alle seine Signale übersehen hat. Was meinst du, wieviele Leute denken, der Hund würde bestimmte Streicheleinheiten genießen, während man, wenn man den Hund betrachtet, einen weggedrehten Kopf und ein angespanntes Gesicht sieht- der Hund lässt es in diesem Fällen bestenfalls über sich ergehen, weil er gelernt hat, dass Menschen nun mal so sind. Es gibt viele Fotos, auf denen das ausdrucksvoll dokumentiert wird, wenn man mal genau hinschaut.
Dein Hund gehört anscheinend zu denen, die da eine eher geringe Toleranz haben und sich wehren. Deswegen ist es wichtig, ihn da aus der Schusslinie zu nehmen. Fremde sollten ihn nicht anfassen dürfen, er hat ja deutlich gemacht, dass er es nicht mag. Was soll er denn noch machen? Beißen? Bitte lasst ihn da nicht im Stich. Es wird immer noch genug Menschen geben, die trotzdem nach dem Hund grabbeln, aber solange ihr es irgendwie beeinflussen könnt, lasst ihm seine Ruhe und nehmt ihn aus der Situation.
Habt ihr ihn eigentlich schon mal gesundheitlich checken lassen? Bei Aggressionsproblemen würde ich das immer machen, denn vor allem Schmerzen können aggressiv machen, aber auch bestimmte Schilddrüsenprobleme.
Zudem ist so eine Situation mit Handwerkern und co natürlich für den Hund auch stressig.
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