Hund in Pflege - aggressiv ?

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  • Zitat

    Hast du oder hast du nicht der TS geraten Maulkorb aufzuziehen und das Baden/Abtrocknen durchzuziehen, damit "er sich dran gewöhnt"?

    Und zwar nachdem sie bereits geschrieben hatte, dass er mit dem Maulkorb noch aggressiver wird.

    Man muss einen Hund nicht windelweichprügeln um ihn zu misshandeln.
    Man muss ihn nicht mal anfassen.

    Achso - das mit der Gebrauchshunderfahrung bei dir hab ich tatsächlich überlesen - wo steht das?

    ja des hab ich geschrieben,aber fein,des du das was ich dazu geschrieben habe missachtest :gut: ....und ich habe geschrieben,das sie vllt einen maulkorb in betracht ziehen könnte,eben mit dem gedanken,des sie sich dadurch sicherer fühlt,was denke ich auch wichtig ist......und eben im gleichen atemzug,des er erst langsam an eben den maulkorb gewöhnt werden muss,wenn er es nicht schon ist...und nix mit von wegen einfach ruffpacken und durchziehen !

    und sol ich dir jetzt jeden hund aufzählen mit dem ich zu tun hatte??ich habe mit dem hund meines exfreundes (eben genau die gleiche mischung) gearbeitet,der ein leidenschaftlicher raufer war und auch diverse andre baustellen hatte,was definitiv am herrchen lag...und jetzt nachdem einige sachen (übrigens völlig ohne zwang sondern nur mit konsequenz )geändert wurden vor allem an herrchens verhalten ist es möglich das dieser hund mit anderen rüden sogar in einem garten rumliegt ohne des es zu einer heftigen keilerei kommt...dies nur als beispiel....wenn ich dir jetzt noch den trainigsnweg erklären soll ob ich auch wirklich diesen hund nicht "misshandelt" habe,sag bescheid,jetzt jedoch fehlt mir dazu leider die zeit

    ich weiss zwar auch net warum ich mich vor dir so rechtfertige,aber ich habe es net gern,wenn ich das gefühl habe,des mensch mich vorführen möchte....meine eltern machen seit jahre hundesport mit ihren border collies,wir haben seit ich denken kann hunde,meist collies und ich führe wöchentlich gespräche mit meinen eltern und nicht selten haben wir uns gestritten,weil sie teilweise noch "zwang-theorien" vertreten,die ich so nicht haltbar finde..also beim thema zang bei der erziehung von hunden biste bei mir echt an der falschen adresse...lediglich konsequent kannste mich gern nennen!
    und ich denke ich habe vllt nun nich DIE morderfahrung nur bei gebrauchshunden...das sicherlich nicht..aber ich habe einfach nunmal etwas erfahrung mit "schwierigen" hunden,da ich bisher nunmal nur solche hatte :keks:

    edit: oh ich hab vergessen zu erwähnen....ja früher hab ich auch noch "alte" erziehungsgeschichten vertreten,wie zb schnauzgriff o.ä...des mag sein....mag aber vllt auch daran liegen,des mensch sich erst nach und nach versucht weiterzubilden...aber der ehrlichkeit halber wollt ich dies nicht unerwähnt lassen

    und dazu noch...louise und pinot sind ebenfalls keine wasserfreunde...aber in bestimmten situationen is des eben nunmal nötig und ja...dann ziehe ich das bei beiden auch durch,auch wenn ich weiss,des es ihnen nicht grad gefällt.....aber ich versuch es so angenehm wie möglich zu gestalten..und bei der ts mag der hund ja nur des shampoonieren nicht,sofern ich das richtig gelesen habe

  • mädels.. euren eifer in ehren..aber bitte haut doch nicht so aufeinander ein...da kommen wir sonst auch flott vom thema ab. :smile:

    find die vorgeschlagenen tipps nicht schlecht..und es ist eben auch nicht einfach, einen fremden hund über lange zeit aufzunehmen, besonders wenn er ein selbstbewusstes kerlchen ist. finds einfach gut, dass du dir die mühe machst und auch um rat fragst, auch wenn ich da selbst ansonsten nich groß andere ratschläge habe als schon gegeben wurden.

  • Zitat

    Man muss einen Hund nicht windelweichprügeln um ihn zu misshandeln.
    Man muss ihn nicht mal anfassen.

    du hast einen absoluten k :zensur: ll.....ich mein es nur gut mit dem hund und du kommst vom hundersten ins tausendste.....auf solche dummen diskussionen lass ich mich gar nicht mehr ein, du leidest ja an übertreibungswahn. :schockiert:

    Woher du dir das Recht und die Erfahrung nimmst, so zu urteilen - das frag ich mich wirklich.


    Zitat


    Achso - das mit der Gebrauchshunderfahrung bei dir hab ich tatsächlich überlesen - wo steht das?

    Dass du mit deinen auch erst 26 jahren soviel "gebrauchshunde"-erfahrung hast, das wage ich zu beweifeln und daher solltest du einfach mal nen gang runterschalten. Wahrscheinlich hast du auch nur so ein lamm von mali, der dir jeden wunsch von den augen abliest ;)

    Zitat


    Ein Wolf bring genau diese absolut natürlichen Reaktionen so unmissverständlich, dass du den Fehler genau einmal machst.

    Ein Gebrauchshund(emix) braucht dazu vielleicht ein paar Wochen oder Monate, je nachdem wie er gepolt ist.

    Was soll man dazu noch sagen. Ein hund ist ein domestizierter Wolf...natürlich ist dieser Prozess bei einem Yorki weiter vorangeschritten, als bei einem Schäferhund oder Wolfshund.....aber ein Hund kann man nicht mit einem wilden tier vergleichen :roll: . Ein Pferd ist (meist) auch nicht wild und unzähmbar, wie ein zebra...von daher naja ^^.

    Und vielleicht merkst du gerade wieder, dass du einen Fehler in der Erziehung/Gewöhnung auf den Gebrauchshund schiebst.

    Zitat


    find die vorgeschlagenen tipps nicht schlecht..und es ist eben auch nicht einfach, einen fremden hund über lange zeit aufzunehmen, besonders wenn er ein selbstbewusstes kerlchen ist. finds einfach gut, dass du dir die mühe machst und auch um rat fragst, auch wenn ich da selbst ansonsten nich groß andere ratschläge habe als schon gegeben wurden.


    danke...wir kriegen das schon hin...aufgeben is nicht ;) ich werde euch bericht erstatten. Danke für die vielen tips.

  • Zitat

    Was soll man dazu noch sagen. Ein hund ist ein domestizierter Wolf...natürlich ist dieser Prozess bei einem Yorki weiter vorangeschritten, als bei einem Schäferhund oder Wolfshund.....aber ein Hund kann man nicht mit einem wilden tier vergleichen :roll: . Ein Pferd ist (meist) auch nicht wild und unzähmbar, wie ein zebra...von daher naja ^^.

    Und vielleicht merkst du gerade wieder, dass du einen Fehler in der Erziehung/Gewöhnung auf den Gebrauchshund schiebst.

    Nein, hier werden keine Fehler auf Gebrauchshunde geschoben.
    Aber bestimmte Fehler führen bei Gebrauchshunden zu bestimmten Ergebnissen. Nicht immer aber eben mehr als bei anderen.

    Und das ist nicht so, weil diese Hunde weniger domestizier sind, sonderns weil diese Hunde anders selektiert wurden.
    Die Fähigkeit bestimmte Aufgaben zu erfüllen, erfordert bestimmte Fähigkeiten und diese Fähigkeiten haben eben auch Nachteile.

    LG
    das Schnauzermädel

  • Ich hab mir jetzt zweimal all eure Beiträge durchgelesen, und muss mich auf die "Seite" von Fusselflitz stellen.
    Ich sehe das, bezogen auf deinen Eingangsbeitrag, genau wie er.
    Ich unterstelle niemandem (in diesem Thread), dass er/sie keine Ahnung von Umgang mit Hunden hat! Allerdings macht es für mich einen erheblichen Unterschied, ob ich einen Hund (egal welcher Rasse!) in einer ihm unbekannten Umgebung und für einen kurzen, überschaubaren Zeitraum behandle, oder zu seiner Bezugsperson (auf Zeit) gemacht werde, und mit ihm Leben muss.
    Du und der Hund habt euch zwar vorher bereits einige Zeit an einander gewöhnt, ABER du bist trotz dieser Gewöhnungsphase, einfach nicht das Frauchen.
    Der (Gebrauchs-)Hund ist an und für sich sehr personengebunden. Er weiss, dass du nicht der Anführer bist. Er wird dir nicht komentarlos erlauben seine Grenzen zu überschreiten (was du irgendwie dauernd tust).
    Mein Hund ist beispielweise täglich (während ich arbeite) bei meinen Eltern, er akzeptiert und liebt sie, aber es gibt Grenzen (Futter/Spielzeug abnehmen, Ohren säubern usw.), diese Dinge kann ich jederzeit in jeder Situation, da mein Hund mich als Leader absolut respektiert. Diesen Respekt und dieses Vertrauen hab ich mir (sehr) hart über 3 Jahre erarbeiten müssen.
    Du kannst nicht erwarten, dass dieser Hund dich nach einer kurzen Eingewöhnungsphase und der kurzen Zeit, die er jetzt bei dir lebt, als Chef akzeptiert.
    Und nur als dieser könntest/darfst du die persönlichen Grenzen der Hundes jederzeit und ungerügt über- oder unterschreiten.
    Mir drängt sich auch bei so ziemlich jedem deiner Beiträge die Ansicht auf, dass du die Warnungen des Hundes, dass du einfach zu weit gehst, stehenden Fusses ignorierst, und zu noch "härteren" Bandagen greifst (siehe die Maulkorbgeschichte!!).
    Auch ein Hund hat Rechte!, die du gekonnt mit Füßen trittst!
    Überdenke die Ratschläge, die du hier bekommen hast, wende sie an, aber versuche nicht dem Hund gegenüber etwas darzustellen, was du einfach nicht bist (für ihn zumindest nicht)

    LG
    Zuckermaus

    P.S Die Sache mit erst fressen bei Erlaubnis, nicht auf Couch wegen Dominanz usw. ist absolut antiquiert. Namhafte Trainer und Verhaltensforscher (Z. B. Bloch oder Grewe) haben das schon vor einiger Zeit widerlegt.

  • könnte mir bitte einer erklären und zwar bitte in normalem ton,was genau an einem maulkorb so fatal ist?weil ich dem hund damit die "freiheit" nehme mich zu beissen?..also die frage ist jetzt wirklich ohne sarkasmus gemeint,sondern wirklich ehrlich,weil ich des einfach irgendwie nicht verstehe und vllt kann mir das jemand verständlich erklären? als ganz beratungsresistent möcht ich ja auch nicht gelten :???:
    also würdet ihr dem hund grundsätzlich keinen mauli aufziehen oder wie ist das?

  • Absolut nichts spricht gegen einen Maulkorb um andere oder sich selbst zu sichern.
    Was mir allerdings nicht gefällt ist dieses von 0 auf 100.
    Er hat geknurrt (aus gutem Grund!) und schwupp die wupp gibts einen MK. Ohne Eingewöhnung (anscheinend), oder er wird von zwei Personen bedrängt, denn das ist es was der Hund gesehen hat, als plötzlich zwei Leute an ihm rumgefummelt haben.
    Ist ein Hund langsam und positiv an einen MK (oder an was auch immer) gewöhnt, finde ich das eine gute Sache um evtl. Schnappen vorzubeugen.
    Nur diese Ruck-Zuck Methode gefällt mir nicht.

    LG
    Zuckermaus

  • Wieso kein Maulkorb?

    Eigentlich ist es einfach:
    Sicherlich erreichst du mit Maulkorb dein Ziel, aber was bedeutet das für den Hund?
    Dieser Hund zickt doch nicht rum und hat Angst. Da wäre durchaus der Lernerfolg möglich, dass die Sache an sich nur halb so schlimm ist.
    Dieser Hund möchte nicht gegen seinen Willen angefasst und eingeengt werden. Der Lernerfolg ist da dann nicht zwangsläufig der, dass der Mensch am längeren Hebel sitzt und man sich besser fügt. Es kann genauso gut zu einer stark erhöhten Frustration kommen, und bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit baut der Hund seine Frustration ab. Frustration ist aggressionsfördernd. Da bleibt es dann oft nicht bei drohen und schnappen. ;)

    LG
    das Schnauzermädel

  • hmm ok,aber von hau ruck hab ich ja auch nichts gemeint,sondern auch extra nml gesagt des er langsam dran gewöhnt werden muss,für den fall,das er es noch nicht ist...vllt kam das ja auch in meinen beiträgen zu kurz,aber ich meinte wirklich nicht,das die ts ihm einen mauli aufziehen soll ohne ihm den vorher "schmackhaft" gemacht zu haben...sie meinte dann,des er den schon kennt,aber nicht schön findet...von daher mein vorschlag ihm den sozusagen schön zu füttern oder zu gestalten...ok..zur not muss,denke ich,dann des maulitraining nml von vorn angefangen werden,wenn er ihm dann doch so unangenehm ist

    und @ schnauzermädel....ok,das klingt soweit einleuchtend...aber ist es nicht auch wichtig,das der halter sich dann beim training des ganzen sicher fühlt?also ist unsicherheit dann nicht auch irgendwie unförderlich?also dies ist halt mein stolperstein in meinem gedankengang ;)

  • Es geht nicht darum, ob Hund einen Maulkorb akzeptiert oder nicht. ;)

    Möchte der Hund die Zähne einsetzen und kann es nicht, dann steigt die Frustration. Bei Hunden dieser Art oft mit unangenehmen Folgen für den Menschen. Eine Gewöhnung an den Maulkorb ändert da nichts.

    LG
    das Schnauzermädel

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